Montag, Dezember 24, 2012

Frohe Weihnachten!

Sonntag, Dezember 23, 2012

Nachschlag No. 21: A Great Gatsby Without Great Music

Ist die Welt immer noch nicht untergegangen? Dann gibt es einen neuen Trailer zu Baz Luhrmanns "Gatsby"-Verfilmung mit Leo DiCaprio in der Hauptrolle. Die Musik bitte ich auszublenden, aber der Trailer gefällt mir ganz gut, obwohl ich mit Luhrmanns Stil, "Romeo + Julia" ausgenommen, nicht warm werde und z.B. "Moulin Rouge" gar fürchterlich finde.

Samstag, Dezember 22, 2012

After the oblivious Earth

Ist die Welt schon untergegangen? Wenn nicht, zeigen uns die Gespanne Joseph Kosinskis/Tom Cruise bzw. M. Night Shyamalans/Papa und Sohn Smith wie das Ende der Welt hätte aussehen können. Dazu bleibt nur noch zu sagen:

Fall No. 1: "Tron: Legacy"-Regisseur Joseph Kosinski schickt in seiner "Oblivion" (hmmm, das könnte man auch nochmal spielen) betitelten Sci-Fi-Graphic-Novel-Verfilmung  Tom Cruise als Techniker auf Dronen-Reparaturmission durch die Wüsten der nach einem Krieg verwüsteten Erde. Der Fund eines abgestürzten Raumschiffs samt mysteriösen Überlebenden weiblichen Geschlechts, fördert Fragen ans Tageslicht, die den Krieg und das Schicksal der Menschen beeinflussen könnte. Mit dabei: Olga Kurylenko ("Hitman", "Quantum of Solace", "Seven Psychopaths", gut im Geschäft die Frau), Andrea Riseborough ("W.E.", "Resistance", "Shadow Dancer"), Nikolaj Coster-Waldau ("Nightwatch" (Original, den könnte man auch nohcmal gucken), "New Amsterdam", "Game of Thrones"), Zoë Bell ("Death Proof", "Angel of Death", "Game of Death") und immerhin Morgan Freeman. Übrigens ist das Projekt eine amerikanisch-russische Koproduktion. Das ist doch schon mal kurios genug.

Fall No. 2: Nach seinem persönlich Natur-Rachefeldzug-"Happening" (ha ha ha) lässt M. Night Shyamalan die Umwelt in "After Earth" abermals gegen die Menschen aufbegehren und weil Will Smith seinen Sohnemann als Filmstar etablieren will, produziert er das Geschose des gefallenen Regisseurs, spielt überdies mit Sohnemann die Hauptrolle. Ein Überlebenskampf gegen die Natur beginnt... Ob Shyamalan damit seinen Todeswind-Faux pas wiedergutmachen möchte? Für alles andere: siehe oben, Robot Chicken.

Freitag, Dezember 21, 2012

Es ist aus!

Einen fröhlichen Weltuntergang alle Mann! ;-)

Dienstag, Dezember 18, 2012

Die größte NICHT-Enttäuschung des Jahres!

Endlich! Da ist er! Trotz allgemeinen eher ungnädig Tenors: für mich endlich der eine von mir heiß-ersehnte Film, der sich nicht als einzige, große Enttäuschung herausgestellt hat.

Samstag, Dezember 15, 2012

Kurzreviews Dezember/I/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 7 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe, übrigens ohne Hobbit, da ich mich aufgrund teilweise unterwältigender Kritiken nicht in die Premiere getraut habe. Aber am Montag ist es soweit, wer danach einen Kommentar haben will, braucht nur zu fragen), die ich bisher im Monat Dezember gesehen habe:

Duell der Magier (2010)
Die Szenerie hätte ruhig mehr Einfallsreichtum verdient gehabt. Somit bleibt eine schockierend unterhaltsame CGI-Effektorgie mit den üblichen Disneymarotten (Jungstars, Pop-Songs) und einem gute aufgelegent Nic Cage. (6/10)

Robinson Crusoe (1954)
Schöner Defoe-Abenteuerfilm von Luis Buñuel, der die Geschichte gut erzählt, aber zu sehr auf seinen Off-Kommentator vertraut, der zu Gunsten eines Einsamkeitsgefühl ruhig stumm hätte bleiben können. Dann wäre es allerdings über weite Strecken ein Stummfilm geworden. (6,5/10)

Abyss (1989)
Entweder man hasst den Film für seine naive "Habt euch lieb!"-Moral und die holprige Liebesgeschichte zwischen Ed Harris und Mary Elizabeth Mastrantonio, oder man verehrt James Camerons technisch grandioses Unterwasserspektakel. Denn technisch und handwerklich ist der Film selbst heute noch herrausragend. (7/10)

Midnight Meat Train (2008)
In der Charakterisierung ausgebreitete Verfilmung einer Kurzgeschichte von Clive Barker, die zwar die Faszination des Protagonisten nicht ganz gelungen vermittelt und manche blutigen Effekte eher selbstzweckhaft einsetzt, durch seine Atmosphäre, das düstere Ende, sowie Vinnie Jones aber durchaus fesselt. (7,5/10)

Die Tore der Welt (2012)
Futter für Voyeuristen mittelalterilcher Intrigen, somit Spaß für mich, dabei wankt die TV-Produktion zwischen zu hübschen und sauberen Menschen und bemühten Versuchen realistischer Darstellung hin und her. Als Intrigenspiel jedoch durchaus unterhaltsam. (6/10)

Stormriders (1998)
Katastrophal erzähltes, wirr inszeniertes Special-Effects-Fantasy-Abenteuer aus Hong Kong, das heute nur noch kurios, wie unfreiwillig komisch wirkt. (4/10)

Meister aller Klassen (1980)
Zu Beginn wirkt der Film einen Tick zu übertrieben melodramatisch, gefolgt von von Hong Kong gewohnten Slapstickalbernheiten, die Jackie Chan mit einigen einfallsreichen Akrobatikeinlagen aufwertet. Im Finale gibt's dann ordentlich und lange auf die Nuss. (7/10)














7 - 6,3 (44)

Donnerstag, Dezember 13, 2012

Kick the Transformer in the Nuts!

Im Grunde sieht "Pacific Rim" wie eine Mischung aus "Transformers" und "G.I. Joe" im Kampf gegen die Giganto-Monster aus "Avengers" aus. Das sollte mich eigentlich skeptisch stimmen. Und das tut es nicht. Weshalb? Weil es von Guillermo del Toro kommt, einem der wohl hingebungsvollsten, leidenschaftlichsten und fantasiereichsten zeitgenössigen Regisseure, der mit "Hellboy" eine meiner absoluten Lieblinscomicverfilmungen geschaffen hat. Deswegen sehe ich seinem menschengesteuerter Roboter vs. Aliens aus dem Mariannengraben BP Dimensionstor-Spektakel zwar nicht euphorisch, wohl aber freudig entgegen (wobei ich das 3D wie immer außer Acht lasse). Obgleich er dafür seine H. P. Lovecraft-Verfilmung "At the Mountains of Madness" hat aufgeben müssen, da Universal nicht bereit war, ein 150 Millionen $-Projekt mit einem R-Rating zu riskieren, für das del Toro indes bis zum Schluss gekämpft hat. In diesem Sinne noch mal dank an die Arschlöcher von Universal, die eine der wahrscheinlich besten Lovecraft-Verfilmungen ever verhindert haben, nur weil sie wieder mal nicht ihren Daumen aus ihrem mit Geld zugestopften Arschloch gezogen bekommen haben. Wirklich, wirklich Danke!
Als kleinen Trost bietet uns del Toro also Charlie Hunnam ("Queer as Folk", "Green Street", "Sons of Anarchy") und Rinko Kikuchi ("Babel", "Norwegian Wood", "47 Ronin") als Piloten eines der besagten Kampfmaschinen, in der sie sich in bester "Godzilla"- und NGE-Marnier mit Kaijus rumkloppen. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei von Idris Elba ("Luther", "Thor", "Prometheus") und niemand geringerem als Ron "Hellboy" Perlman ("Beauty and the Beast", "Conan the Barbarian", "Sons of Anarchy"), für den del Toro als Freundschaftsdienst extra eine Rolle in den Film geschrieben hat. Das Drehbuch kommt von Travis Beacham ("Dog Days of Summer", "Clash of the Titans") und del Toro selbst, während die Musik Ramin Djawadi ("Prison Break", "Iron Man", "Game of Thrones") komponiert. Zudem hat del Toro seinen Stammkameramann Guillermo Navarro an Bord. Und wie sieht das Spektakel in Bewegung aus? Ich finde, super! 

Mittwoch, Dezember 12, 2012

This is Henry!

Wer schon immer mal wissen wollte, wie Zack Snyder weitere Comics in seinem persönlichen Pathos-Stil verwurstet, hat jetzt die Chance einen vollen Trailer seiner (und Christopher Nolans) "Superman"-Interpretation namens "Man of Steel" zu bewundern. Mit Henry Cavill ("Blood Creek", "Tudors", "Immortals") als Superumhang, Amy Adams ("The Fighter", "The Muppets", "The Master") als Lange Luise, Diane Lane ("Judge Dredd", "The Perfect Storm", "Unfaithful") und Kevin Costner als Mami und Papi Umhang, sowie Russell Crowe, Michael Shannon und Laurence Fishburne. Das Drehbuch stammt übrigens von Nolan und David S. Goyer.

Samstag, Dezember 08, 2012

Freitag, Dezember 07, 2012

Nachschlag No. 20: Darkness In Motion

Nach dem Poster jetzt der Trailer zum Sequel zum "Star Trek"-Verrat. Auf japanisch sogar mit extra Bildmaterial (das sich kaum lohnt). Meine Einschätzung: wie einfallsreich! Eine Rachegeschichte und anscheinend




Abgesehen davon erwarte ich eine nicht mindere weichgespülte Blogbustervariante von "Star Trek", die J. J. Abrams, talentiert wie er als Regisseur ist, garantiert abermals in den Sand setzt. Trotzdem: hier der Trailer.

Donnerstag, Dezember 06, 2012

Star Trek even deeper into Darkness?

Das Sequel zu J. J. Abrams Verrat an allen Trekkies befinden sich inzwischen in der Post-Production-Phase und abgesehen von dem spektakulären Bildmaterial bei Conan O'Brien gibt's inzwischen ein sehr "Dark Knight Rises"-likes Poster. Naja. Immerhin spielt Benedict "Sherlock" Cumberbatch den Bösen.

Mittwoch, Dezember 05, 2012

Der Lausch-Hobbit

Nachdem ich vor kurzem einen Traum träumte, in dem sich "Der Hobbit" als gar fürchterlich herausstellte (einen Umstand, den der vor "Skyfall" laufende Trailer nicht gerade änderte), brauchte ich etwas, um meine Vorfreude wieder anzukurbeln. Und glücklicherweise fand dies in Form von Howard Shores Soundtrack statt, der einen bereits ohne visuelle Unterstützung in die tolkiensche Welt eintauchen und die Atmosphäre erfahren lässt. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann sich bei rollingstone.com einen Eindruck verschaffen.


Samstag, Dezember 01, 2012

Kurzreviews November/II/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 16 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat November seit der letzten Liste gesehen habe:

Re-Animator (1985)
Stuart Gordon und Lovecraft sind habituell eine gelungene Kombination, in diesem Film gereicht es sogar zum selbstironischen Kult-Splatter, den man gesehen haben sollte, schon allein wegen Jeffrey Combs. (8/10 auf einer B-Movie-Skala)

Prometheus - Dunkle Zeichen (2012)
Als "Alien"-Prequel ärgerlich, ärgerlich und nochmals ärgerlich, als Sci-Fi-Film optisch beeindruckend, mit ganz, ganz schlimmen, unausgegorenem, von gigantischen Logiklöchern durchsiebtem Drehbuch, lächerlichen Charakteren und peinlichen Versuchen religiöser oder philosophischer Thematik. Das man viele Fragen für ein Sequel offen gelassen hat, wirkt zudem forciert und impertinent. Die bessere "Prometheus"-Variante: "Event Horizon". Nicht cleverer, aber zumindest gut zusammengeklaut. (4,5/10)

Das Gold von Sam Cooper (1966)
Die unterhaltsame Iatlowestern-Variante vom "Sierra Madre" mit kunterbunten Charakteren und in einem rauen Ton. (6,5/10)

Goyas Geister (2006)
Eindrucksvoll kostümiert und gut gespielt fehlt es Milos Forman an dramatisch-emotionaler Wucht oder einer Aussage. Goya ist ein besserer Nebencharakter, Religion und Politik werden als Thema halbherzigen angeschnitten, die Inszenierung wirkt mehr wie pompöses TV-Historiendrama. (4/10)

The Town - Stadt ohne Gnade (2010)
Eine Geschichte, die wir schon 1000-mal gehört und gesehen haben. Trotzdem eifert Ben Affleck als Regisseur ordentlich großen Vorbildern wie "Heat" nach, gibt seinen Charakteren genug Seele, um die Spannung und Hoffnung für sie aufrecht zu erhalten. (7/10)

Das Unsichtbare Mädchen (2011)
Einmal mehr beweist Dominik Graf experimentierfreudige Hingabe zu seinem Medium, inszeniert apart, doch bestechend und stößt den deutschen Krimigewohnheiten gekonnt vor den Kopf. (6,5/10)

Flash Gordon (1980)
Kunterbuntes Kult-Sci-Fi-Trash-Vergnügen mit selbst genreimmanent über den Maßen amüsanten Kostümen und Kulissen. Und doch steck unter der Groschenromanoberfläche Hingabe und diese Kombination macht letztendlich den Spaß aus. (7/10 auf einer Trash-Skala)

Flesh Gordon (1972)
Total kindische Sex-Klamotte, so herrlich bescheuert und platt, aber mit für diese Art Filmchen beachtlichem Aufwand inszeniert, dass man sich selbtst über einige Längen hinweg manchmal ob des Wahnsinns ungläubig amüsiert. (8/10 auf einer Trash-Skala)

Scanners - Ihre Gedanken können töten (1981) 
Schon beachtlicher Früh-Cronenberg, der mit wenigen effektiven Mitteln einen spannenden Telikinese-Thriller auf den Weg bringt, allerdings die Cronenberg-typische Tiefe späterer Werke misst. (7/10)
Scanners II (1991)
Gänzlich oberflächliches Sequel, in dem es fernerhin bloß noch um den Effekt geht, mit klischeehaften und chargiert dargebrachten Schauspielleistungen in einer klischeehaften B-Film-Konspirationsgeschichte. Als B-Sci-Fi-Thriller durchaus unterhaltsam. (6,5/10 auf einer B-Movie-Skala)

James Bond 007 - Leben und sterben lassen (1973)
Der Roger Moore-Einstand, wesentlich ernster als die Nachfolger, ein bisschen rassistisch zwar, aber mit Schwung inszeniert und um eine schöner Prise Voodoo-Exotik angereichert. (7/10)

Ip Man 2 (2010)
Donnie Yen meistert seine Darstellung des Kung-Fu-Meisters ohne Ecken und Kanten abermals mit Bravour, die Geschichte wirkt ausgearbeiteter und der Bösewicht ist deutlicher und präsenter als Bedrohung. Die Kämpfe sind ebenfalls wieder hervorragend choreographiert, von gelengtlichen, selten Wire-Fu-Einsätzen abgeshen. (8,5/10)

Doghouse (2009)
Britische Chauvi-Horror-Komödie für den Kumpelsabend dem das Zeug für einen "Shaun of the Dead"-Kult abgeht und der eher für zwischendurch als für längere Zeit unterhält. (5/10)

Ein Fisch namens Wanda (1988)
Kult-Komödie mit einigen Humorspitzen und zwischendurch mit Dauergrinsenauslösern. Die Darstellerregie macht insbesondere den großen Spaß in dieser zum Schreien Komischen Diamantenjagd aus. (8/10)


Robin Hood - Helden in Strumpfhosen (1993)
Wie alle Komödien mit Mel Brooks-Beteiligung ist auch diese Parodie nicht ganz meins, zu albern, flach und wirklich nicht gut inszeniert, teilweise auf Fremdschämniveau, wobei ich mir nicht im Klaren bin, wieviel der deutschen Synchronisation zur Last zu legen ist. (5/10)

Skyfall (2012)
Der Vergleich zu "Ein Quantum Trost" erübrigt sich eigentlich, schließlich konnte es kaum noch schlimmer kommen. Tatsächlich ist der Jubiläumsbond nicht nur besser, er ist sogar richtig gut. Sam Mendes garantiert einen anderen, charakterorientierten Bond, was nicht immer gelungen ist, vor allem in den Actionszenen, die nichtsdestotrotz überzeugen. Besonderen Spaß bereiten kleine Anlehnung an ältere Filme, sowie neue-alte Elemnte wie z.B. Ben Whishaw. Javier Bardem hingegen ist unterfordert, wirkt eher wie ein elaborierter Bösewichtgehilfe. Summa summarum stehen die Zeichen für die Reihe jedoch auf einem aufsteigenden Ast. (7/10)













16 - 6,6 (105,5)

Mittwoch, November 21, 2012

Chris Nolans Gotham High

Haben wir uns nicht alle schon danach gesehnt, mehr über die Adoleszenz aller Verrückten und Helden aus Gotham zu wissen? Und ja: so eine Serie gab es anscheinend tatsächlich... zum Glück hat sie nicht lange überlebt.

Montag, November 19, 2012

The ABCs of Death

Es ist wieder Episodenfilm-Time! Nach (dem scheinbar mediokren) "V/H/S" vereinen sich erneut eine ganze Handvoll Regisseure, um das Mörderischste aus dem Alphabet rauszuholen: 26 Kurzfilme von 26 Regisseuren mit letaler Thematik in 123 Minuten. Für jeden Buchstaben gibt es eine Episode, ein dem Buchstaben entsprechendes Thema und einen Regisseur. Mit dabei sind Nacho Vigalondo (A for Apocalypse), Adrian Garcia Bogliano (B Is for Bigfoot), Ernesto Diaz Espinoza (C is for Cycle), Marcel Sarmiento (D is for Dogfight), Angela Bettis (E is for Exterminate), Noboru Iguchi (F is for Fart), Andrew Traucki (G is for Gravity), Thomas Malling (H is for Hyrdo-Electric Diffusion), Jorge Michel Grau (I is for Ingrown), Yûdai Yamaguchi (J is for Jidai-geki), Anders Morgenthaler (K is for Klutz), Timo Tjahjanto (L is for Libido), Ti West (M for Miscarriage), Banjong Pisanthanakun (N is for Nuptials), Bruno Forzani, Héléne Cattet (O is for Orgasm), Simon Rumley (P is for Pressure), Adam Wingard, Simon Barrett (Q for Quack), Srdjan Spasojevic (R is for Removed), Jake West (S is for Speed), Lee Hardcastle (T is for Toilet), Ben Wheatley (U is for Unearthed), Kaare Andrews (V is for Vagitus), Jon Schnepp (W is for WTF), Xavier Gens (X for XXL), Jason Eisener (Y for Young Buck) und Yoshihiro Nishimura (Z is for Zetsumetsu). Wie man sieht ein auch national bunt gemischtes Potpourri. Regisseur No. 26 wurde übrigens durch einen Wettberwerb bestimmt. Der glückliche Gewinner ist Lee Hardcastle.

Samstag, November 17, 2012

Jet Pack made in Japan

Ohne Worte (Warnung: in dieser Szene kommen jede Menge geplatze Kondome zum Einsatz!)

Donnerstag, November 15, 2012

Kurzreviews November/I/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 6 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat November gesehen habe:

Das Fenster zum Hof (1954)
Alfred Hitchcocks geniale Voyeurismusstudie, in der er ein Panorama aus Geschichten entwirft, von denen der Krimiteil beinahe den uninteressantesten darstellt. Dabei arbeitet er inszenatorisch mit wenigen, nichtsdestotrotz effektiven, nicht zu elaborierten Mitteln. (9,5/10)

Ip Man (2008)
Legendbebilderung des Kampfsportgroßmeisters, perfekt besetzt mit Donnie Yen, der nicht nur in den zahlreichen, hervorragenden Kampfszenen glänzt. Die Geschichte erzählt einmal mehr vom Kampf unterdrückter, doch entschlossener Chinesen gegen böse Japaner, dies jedoch packend inszeniert. (8/10)

Das A-Team - Der Film (2010)
Ich begehe ein Sakrileg, ich weiß, aber mir gefällt das neue Team besser als das Original. Es hilft, dass sich der Film in den total überzogenen, albernen, sowas von realitätsfernen Actionszenen niemals ernst nimmt - und nahezu zur Gänze aus diesen besteht. Superunterhaltsamer Actionirrsinn. (6,5/10)

Der Mann der James Bond war (1989)
Ian Flemings Leben als schnarchige Bond-Geschichte in der einen Hälfte, unaufgeregtes Drama in der anderen. Hüftlahmes und einschläfernd inszeniertes Portrait. (4/10)

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann (2009)
Unsinniges Horrordrehbuch von der Stange, besonders in den "gruseligen" Szenen miserabel inszeniert. Absolute Gegensätze: Deutschland und Genrefilme. (3/10)

Thor - Der Allmächtige (2011)
Zwei Zitate, die alles sagen: "Für Odin müssen wir unseren Mann stehen!" und "ODIN! WO IST DER HAMMER!". Die Thorvariante von "Birdemic" mit nicht abbrechender "epischer" Beschallung (es Musik zu nennen, würde ich mir nie verzeihen) ist unterirdisch mies - aber unterhaltsam. (1/10)















6 - 5,3 (32)

Donnerstag, November 08, 2012

Nachschlag No. 19: The grandest Grandmasters

Vor mehr als einem Jahr gab es einen Teaser zu Wong Kar Wais Yip Man-Variation "The Grandmasters". Daraus ist inzwischen ein Trailer geworden (ohne englische Untertitel), der jede Menge poetische, auf Hochglanz polierte Bilder zeigt, die so auch aus einem Werbeclip stammen könnten. Zudem wurde beim Trailer ein besonderes Augenmerk auf die Action gelegt, die sowas von gar nichts mit Wing Chun zu tun hat. Aber da ein Trailer selten ein authentisches Bild von einem fertigen Projekt zu liefern vermag, kann man gespannt bleiben, schließlich reden wir hier von Wong Kar Wai.

Dienstag, November 06, 2012

Hilfe!

Ich bin süchtig, aber... wieso?

Donnerstag, November 01, 2012

Kurzreviews Oktober/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 11 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Oktober seit der letzten Liste gesehen habe:

Cats & Dogs - Die Rache der Kitty Kahlohr (2010)
Dafür, dass sich hier Katzen und Hunde in einem Spionagekrieg bekämpfen, macht das Spektakel ganz schön Spaß, dank der knackigen Action und dem ein oder anderen Witz. Letztendlich ist der Film zwar zielorientiert für ein jüngeres Publikum (Stichwort: Taube), was ihn für Erwachsene jedoch nicht unerträglich macht. (5,5/10)

Die Frau in Schwarz (2012)
Hammer's back! Was man dem Film am ehesten vorwerfen kann, ist seine Altmodigkeit. Gleichzeitig ist dies sein größter Vorteil. Moderne Trend unberücksichtigend erzählt er eine mit "klassisch" am treffensten umschriebene Geschichte, nutzt Klischees ohne sie auszuwalzen und bietet dosierten, dafür intensiven Grusel. Hingegen wirkt die Erzählung an manchen Stellen gestrafft. Daniel Radcliffe spielt erfolgreich gegen sein Potter-Image, ohne bemerkenswert hervorzustechen, kommt zudem nicht gegen Ciarán Hinds an. (7/10)

Prince of Persia - Der Sand der Zeit (2010)
Überproduziertes Disneyspektakel, dass seine im Grunde simple Geschichte unnötig verkompliziert, insgesamt zu familienfreundlich flach ausgefallen. Als Abenteurfilm im Nachmittagsprogramm ist er sicherlich gut aufgehoben. Dass man kaum "wirkliche orientalische" Darsteller besetzt hat - geschenkt. (5,5/10)

Undisputed 2 (2006)
Isaac Florentine arbeitet jedes erdenklichen Knastklischee ab, vom verräterischen Zellenhäftling, über den Außenseiterfreund, bis zum durch die Mafia kontrollierten Knastkommandeur. Jedoch alles gekonnt! Und wenn es in den Ring geht, sich das Knistern zwischen Michael Jai White und Scott Adkins entlädt, weiß man, wofür man sich diesen Film anguckt, selbst angesichts der vergleichbar kurzen Kämpfe. (7,5/10)

Die 36 Kammern der Shaolin (1978)
Der klassischte aller klassischen Shaw Brothers Shaolinfilme, mit der vollen Dröhnung Shaolinausbildung, mit äußerst kapriziösen Ausbildungsmethoden. (8,5/10)

Das Millionenspiel (1970)
Erstaunlich geringfügig übertriebene Zukunftsversion und beinahe akkurate Antizipation heutiger TV-Shows. Tom Toelle (R.I.P.) und Wolfgang Menge (R.I.P.) neigen nicht zum filmischen erhobenen Zeigefinger, sondern verwenden das Minimum an Manipulation, die sich dafür in der Sendung an sich umso intensiver offenbart, während die Menschenjagd minimalisiert dargestellt wird. Warum können die Deutschen heute nicht mehr solche Filme machen? Warum mur neigen sie in ihrer Entwicklung sogar zur Realisation der "Todesspiel"-Show? (9/10)
 
Der Glöckner von Notre Dame (1956)
Arg träge Verfilmung Victor Hugos berühmten Romans, die kaum Tempo oder Spannung entwickelt, trotz vorlagentreue. Die Schauspieler überzeugen überwiegend, besonders Alain Cuny. Leider kommen sie nicht gegen die Langeweile an. (5/10)

Die Legende von Aang (2010)
Ich schäme mich, es zuzugeben: ich muss eine Lanze für diesen Film brechen. Er ist bei weitem nicht so schlecht, wie er allgemein deklariert wird. Im Gegenteil ist er der bessere Narnia, ein schöner Fantasyfilm mit faszinierender Welt, dessen schlechten Ruf ich mir nur durch fanatische Fanboys der Vorlage erklären kann. M. Night Shyamalan macht entgegen allen Aussagen einen guten Job diese Welt in Szene zu setzen. Kostüme, Kulisse und Effekte sind sehr gelungen und Dev Patel überzeugt als verstoßener Königssohn. Schwächen offenbart der Film vor allem bei seinen charakterlosen jugendlichen Hauptdarstellern und der viel zu kurz geratenen Laufzeit, die allerdings, und da bin ich mir fast sicher, nur dem Studio zur Last gelegt werden kann. Trotzdem eine schöne, aber zu kurze Reise durch eine fantastische Welt. (7/10)


Lord of War - Händler des Todes (2005)
Satire mit Biss, sehr zynisch und oft bitter, mit einem hervorragenden Nicolas Cage. Zudem ein selten behandeltes Thema, dass dafür gelungen eingefangen. (8/10)

Herr der Fliegen (1963)
Klassische, tragische Robinsonade-Variante mit Kindern, deren Verlust der ihnen angedichteten Unschuld umso erschreckender wirkt, dabei ungeachtet des Alters eine treffende Gesellschaftsparabel entwirft. Inszenatorisch deutlich dated. (7,5/10)

Henry Dunant - Rot auf dem Kreuz (2006)
Mit ordentlich Pathos aufgemöbeltes Portrait, dessen schwülstiger Kostümschinkengestus auf TV-Niveau ihm selber im Weg steht. (5/10)














11 - 6,9 (75,5)

Mittwoch, Oktober 31, 2012

Rob Zombie, the Lord of Salem, Disney, the Lord of Lucas

Nach seiner persönlichen "Halloween"-Version versucht sich Rob Zombie ("House of 1000 Corpses", "The Devil's Rejects", "Halloween") an einem eigenen Projekt, bei dem er seiner Kreativität freien Lauf lassen durfte. Dabei herausgekommen ist "The Lords of Salem", in dem die Stadt Salem von einem Hexen-Konvent heimgesucht wird. Darsteller sind Meg Foster ("The Scarlet Letter", "The Osterman Weekend", "They Live"), Jeff Daniel Phillips, "Dawn of the Dead"-Veteran Ken Foree ("From Beyond", "The Dentist", das "Dawn of the Dead"-Remake), Dee Wallace ("The Hills Have Eyes", "The Howling", "E.T.") und natürlich Rob Zombies Habitués Sheri Moon Zombie ("House of 1000 Corpses", "Toolbox Murders", "Werewolf Women of the SS") und Sid Haig ("THX 1138", "House of 1000 Corpses", "Halloween").

Und das ist euch noch nicht gar fürchterrrrlich genug? Dann gibt es die gruseligste Meldung zum Schluss: Disney hat Lucasfilm gekauft... und hat "Star Wars Episode 7" (und 8... und 9...) angekündigt... und George Lucas ist nur noch als "Creative Consultant" dabei... oh, oh, oh, oh.
In dem Sinne: Happy Halloween!

Montag, Oktober 29, 2012

Joss Whedon for Romney!

Ob das dem ein oder anderen hilfreich zur Seite steht, wenn es um seine Perspektive hinsichtlich der Präsidentschaftskandidaten geht?

Sonntag, Oktober 28, 2012

Jason Parker Statham

Auch Jason Statham wird nicht müde vom Action-Genre: im Film "Parker" von Helen Mirrens Gatten Taylor Hackford ("An Officer and a Gentleman", "Devil's Advocate", "Ray") wird Profidieb Statham von Michael Chiklis ("The Commish", "The Shield", "Fantastic Four") verraten und macht sich zusammen mit Jennifer Lopez (WTF???) auf zum Rachefeldzug. U.a. spielt Nick Nolte ("48 Hrs.", "Cape Fear", "The Thin Red Line") dabei noch eine Rolle.

Samstag, Oktober 27, 2012

Jack Reacher

Auch Tom Cruise versucht sich abermals an einem Actionfilm. Unter der Regie von Christopher McQuarrie (Drehbuchautor von "The Usual Suspects" und "Valkyrie", sowie Regisseur von "The Way of the Gun") spielt er die Hauptrolle in der gleichnamigen Kinoadaption von Jim Grants aka Lee Childs "Jack Reacher"-Romanen (die ich nicht kenne). Genauer gesagt hat McQuarrie höchstselbt Grants Roman "One Shot" für die Leinwand adaptiert.
Somit untersucht der ehemalige MP-Officer Reacher die Schüsse auf sechs Zivilpersonen von denen fünf tödlich waren, für die letztendlich der ehemalige Scharfschütze James Barr (Joseph Sikora) verantworlich gemacht wird. Und je mehr er sich mit dem Fall beschäftigt, wer hätte es gedacht, umso mehr Zweifel über den Tathergang tauchen auf und führen letztendlich Richtung Russenmafia.
Neben Tom Cruise spielen Rosamund Pike ("Die Another Day", "Pride & Prejudice", "Surrogates"), Richard Jenkins ("The Visitor", "Let Me In", "The Cabin in the Woods"), Robert Duvall ("THX 1138", "The Godfather", "Apocalypse Now") und, kurios genug, Werner Herzog ("Nosferatu: Phantom der Nacht", "Fitzcarraldo", "The Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans") als Bösewicht "The Zec" mit.

Freitag, Oktober 26, 2012

Nachschlag No. 18: An Even Better Day To Blog Hard

Ergänzend zum Teaser hier ein Trailer, mit etwas mehr Bildmaterial. Noch weder besonders überragend, noch sonderlich erschreckend. Und trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass der nichts wird.

Donnerstag, Oktober 25, 2012

Der Teufel tanzt in neuem Gewand

Da isser nun endlich. Der vormals nur abgefilmt zur Verfügung stehende Trailer zum Remake von "Evil Dead" (aka "Tanz der Teufel"). Und es sieht nach der ernsten Version von "Cabin in the Woods" aus, ohne den Meta-Teil und ohne das Finale. Oder eine härtere, ernstere Version des Originals, dabei allerdings auch im Look modernerer Horrorfilme.
Auf jedenfall führt nach langem hin und her Fede Alvarez (hat bisher nur Kurzfilme auf seinem Konto) Regie, die Dramatis Personae zählt bisher Jane Levy ("Suburgatory", "Fun Size", "Nobody Walks"), Shiloh Fernandez ("Jericho", "Deadgirl", "Red Riding Hood"), Jessica Lucas ("Melrose Place", "Edgemont", "Cloverfield"), Lou Taylor Pucci ("Personal Velocity: Three Portraits", "Southland Tales", "Carriers") und Elizabeth Blackmore ("Legend of the Seeker", "Home and Away", "Beauty and the Beast") auf. Produziert wird das Projekt immerhin von Bruce Campbell, Sam Raimi und Robert G. Tapert (Produzent der Originale), während das Drehbuch ebenfalls von Raimi und Alvarez, sowie Diablo Cody ("Juno", "Jennifer's Body", "Young Adult") und Rodo Sayagues Mendez (war schon bei Alvarez Kurzfilmen "Ataque de pánico!" und " El cojonudo" beteiligt) geschrieben wird.

Mittwoch, Oktober 24, 2012

Iron Man 3

Nach dem sicherlich unterhaltsamen, insgesamt dennoch mediokren (auch hinsichtlich des damals frisch anmutenden ersten Teils) zweiten Teil, übergibt Jon Favreau das Regiestaffelholz für "Iron Man 3" weiter an Shane Black, immerhin Autor von Filmen wie "Lethal Weapon", "Last Boy Scout" oder "Last Action Hero" (darüberhinaus ist er bei "Iron Man 3" am Drehbuch beteiligt). Obendrein hat er bei dem wunderbaren "Kiss Kiss Bang Bang" (ebenfalls mit Robert Downey Jr. als Hauptdarsteller) bereits sein Talent als Regisseur unter Beweis gestellt, dass ihm hoffentlich für den dritten Eisenhannes, sowei der anstehenden US-Version von "Death Note" (Gott, bewahre! Ich kann mir das Teenie-Scharmützel schon vorstellen...) hoffentlich nicht zwischenzeitlich abhanden kommt.
Zumindest inszeniert kein Undkundiger im Bereich des Actionfilms das große Duell zwischen Tony Stark aka "Iron Man" und "The Mandarin". Letzterer wird übrigens von Ben Kingsley gepsielt, der anscheinend genug vom gewaltlosen Oscar-Widerstand hat und schon seit einiger Zeit seiner Affinität für Bösewichte fröhnt. Wieder dabei sind zudem Gwyneth Paltrow und Don Cheadle, während Paul Bettany weiterhin dem Superhirn Jarvis seine Stimme leiht. Neu dabei ist Guy Pearce. Das frische Trailermaterial macht auf jedenfall einen guten Eindruck und Hoffnung auf einen würdigen dritten Teil.

Dienstag, Oktober 23, 2012

Korea goes USA

Und weil wir letzten schon beim Hollwood-Einsteig des koreanischen Regisseurs Kim Ji-woon waren, erscheint es nur angebracht zu erwähnen, dass "Oldboy"-Regisseuer Park Chan-wook ebenfalls sein Hollywooddebut abliefert: "Stoker".
Darin zieht der bis dato unbekannte Onkel (Matthew Goode "Match Point", "Watchmen", "A Single Man") von India Stoker (Mia Wasikowska "Jane Eyre", "Restless", "Albert Nobbs") nach dem Tod ihres Vaters mit ihr und ihrer Mutter (Nicole Kidman) zusammen. Alsbald erwachsen Indias Zweifel hinsichtlich der Motive des rätselhaften Mannes und trotzdem fühlt sie sich von ihm angezogen...
Produziert wurde das ganze übrigens von Ridley Scott und seinem verstorbenen Bruder Tony Scott (†19. August 2012), während Wentworth Miller (Michael Scofield aus "Prison Break") zusammen mit Erin Cressida Wilson das Drehbuch schrieb. Ob der Film allein von Park Chan-wooks visuellem Talent lebt oder auch die Story überzeugt, bleibt abzuwarten.

Montag, Oktober 22, 2012

Die guten alten 80-jährigen

Der Erfolg von "The Expendables" hat anscheinend eine (noch) kleinwüchsige Welle von Actionfilm vom alten Holz ausgelöst. So meldet sich z.B. Walter Hill ("48 Hrs.", "Red Heat", "Last Man Standing") mit "Bullet to the Head" nach beinahe 10 Jahren Leinwandabstinenz wieder auf dem Regiestuhl zurück. Und als irgendwie Vater des Buddy-Actionfilms bringt er das ungleiche Duo von Killer Sylvester Stallone und NYPD-Detective Sung Kang ("Live Free or Die Hard", "Ninja Assassin", "Fast Five") zusammen. Mit dabei sind Jason Momoa ("Stargate Atlantis", "Game of Thrones", das "Conan the Barbarian"-Remake) und Christian "Ja, er lebt noch" Slater. Schaut nach einem ziemlich Kick-Ass-Spektael aus!

Ergänzend dazu setzt Kim Ji-woon ("A Tale of Two Sisters", "A Bittersweet Life", "I Saw the Devil") als seinen ersten amerikanischen Film Arnold Schwarzenegger in seiner ersten Hauptrolle seit "Terminator 3" (und das war 2003...) in Szene. Und zwar darf sich där Ahnould in "The Last Stand" als Kleinstadtsheriff gegen einen ausgebügsten Drogen Baron zur Wehr setzen. Zusammen mit Rodrigo Santoro ("Lost", "300", "Che"), Forest Whitaker ("Battlefield Earth" (hihi), "Panic Room", "The Last King of Scotland"), Johnny Knoxville (WTF), Luis Guzmán ("Traffic", "Magnolia", "Grand Theft Auto: Vice City"), Peter Stormare ("Fargo", "Armageddon", "Hamilton"), sowie Jaimie Alexander ("Rest Stop", "Love and Other Drugs", "Thor").

Samstag, Oktober 20, 2012

Zitate 13

"Nebenbei bemerkt, Erfolg ist etwas ziemlich Häßliches. Seine scheinbare Ähnlichkeit mit dem Verdienst täuscht die Menschen. Für die Menge hat der Erfolg fast das gleiche Gesicht wie Überlegenheit. Der Erfolg, dieser Doppelgänger der Begabung, betrügt die Geschichte."
Victor Hugo "Die Elenden".

Donnerstag, Oktober 18, 2012

Nachschlag No. 17: DJANGO... und das Phantom

Es gibt neues Bildmaterial zu Tarantinos Italo-Western-Hommage "Django"! Bzw. einen eher "typischen" Kino-Trailer, der mehr nach Action-Western mit Komödieneinschlag, denn nach Tarantino aussieht...

Und wem das zu staubig ist und der mehr nach Wasser lechzt, für den gibt's einen U-Boot-Thriller von Todd Robinson ("The Legend of Billy the Kid", "Lonely Hearts", "Amy Cook: The Spaces in Between"). In "Phantom" kriegt es Captain Ed Harris ("Enemy at the Gates", "A History of Violence", "Gone Baby Gone") mit einer Meuterei zu tun, die einen Krieg auslösen könnte. Neben ihm spielen David Duchovny ("Akte X", "Evolution", "Californication"), William Fichtner ("Heat", "Black Hawk Down", "The Dark Knight"), Lance Henriksen ("Aliens", "Millennium", "Alien vs. Predator") und Sean Patrick Flanery ("The Boondock Saints", "The Dead Zone", "Powder") mit.

Montag, Oktober 15, 2012

Kurzreviews September/II/2012

Im zweiten Teil des Septembers war ich mehr mit Arbeit und Serien beschäftigt und habe aus dem Grunde die Reviewliste Restmonat September ausfallen lassen. Deswegen präsentiere ich wiederum die 8 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Rest-Monat September und bisher im Oktober seit der letzten Liste gesehen habe:

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (Teil 3) (2000)
Das Charakterspektrum erweitert sich und ändert viele Bezugssysteme untereinander. Gleichzeitig findet sich die gesamte Dramatis Personae in Paris zur Katastase zusammen. (7,5/10)

Tatort: Borowski und der stille Gast (2012)
Christian Alvart versucht sich abermals an einem zugegeben sehr interessanten Serienmörder, den er indes nicht sonderlich interessant in Szene setzt. Lars Eidinger macht hingegen einen wirklich hervorragenden Job. (5,5/10)

Captain America - The First Avenger (2011)
Die Charakterentwicklung, die Reise vom Schwächling mit aufrechtem Charakter zum Superhelden, bietet nichts neues, ist aber routiniert genug. Und dank dieses ersten Drittels funktioniert der Film, denn alles danach wirkt beliebig, durchschaubar, misst jede Epik und eine nachvollziebare Dramaturgie. (6,5/10)

Der Teufel von Rudow (2002)
Auch die Deutschen können Trash! Mit einem absurd komischen Lara-Croft-Verschnitt, einem mehr unfreiwillig komisch denn gruseligen Setting und - nicht zu vergessen - einer Verfolungsjagd auf einem Spielplatz! (3/10 auf einer Trash-Skala)

Krull (1983)
Wundervoller Fantasyfilm, nicht ganz originell, aber von fantastischem Flair und schönen Landschaftsaufnahmen, sowie den einprägsamen Figuren beseelt. (8/10)

Born to Fight (2004)
Hier geht es ordentlich zur Sache: der Mittelteil akkumuliert den Hass gegen die Antagonisten, um sich im Finale in einem überlangen und maßlos übertriebenen, nichtsdestotrotz kreativen Actionfeuerwerk zu entladen. Ein spaßiges Chaos für Action-Geeks. (7/10)

The Raid (2011)
Begnügt sich plottechnisch tatsächlich mit dem Minimum des Nötigen, gleicht das dafür mit beeindruckenden Martial-Arts-Sequenzen en mas aus, in der sich die äußerst agilen Darsteller auch äußerst brutal bearbeiten. Damit das nicht zu sehr ermüdet, wendet Gareth Evans ein, zwei Tricks an. Das hilft noch, jeder Folgeteil benötigt indes mehr als pure Schlägerei. (7,5/10)

Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen (2009)
In Unkenntnis des Originals. Werner Herzog gibt Nicolas Cage freie Hand in seinem Kinski-Chargier-Modus, was gewiss nicht von ungefähr kommt, und setzt seinen absolut liederlichen Hauptcharakter daneben apart abwegig in Szene. Ein kurioses Unterfangen. (6,5/10)



















8 - 6,4 (51,5)

Samstag, Oktober 13, 2012

Nachschlag No. 16: der Calmund-Psycho

Nachdem es zum TV-Hitchcock-Biopic bereits einen Teaser gab, hat Fox inzwischen einen Trailer zum Calmund-Hitchock Anthony Hopkins rausgebracht. Und was soll ich sagen: sieht einfach super aus. 

Freitag, Oktober 12, 2012

Skyfall by Adele

Inzwischen ist der Bond-Song von Adele ja raus. Heißt wie der Film "Skyfall". Er ist ein wenig einschläfernd, aber er klingt zumindest wieder mal nach Bond-Song. Insofern schmählert er nicht meine freudigen Erwartungen hinsichtlich des Jubiläums-Bond.

Donnerstag, Oktober 11, 2012

A Good Day To Blog Hard

Eine zeitlang war ich abermals Blog-abstinent, was u.a. damit zusammenhängt, dass ich viel arbeiten musste und danach meine Motivation für das Internet stagnierte. Aber dafür sammeln sich in der Zwischenzeit ja einige Themen an, über die man bloggen kann. Z.B. der Trailer zum mittlerweile fünften "Die Hard"-Teil, "A Good Day To Die Hard". Natürlich mit Bruce Willis, diesmal unterstützt durch John McClane Jr., dargestellt von Jai Courtney ("Spartacus"). Auch Mary Elizabeth Winstead spielt wieder mit und laut IMDB geben sich ebenfalls Patrick Stewart, Cole Hauser und Sebastian Koch die Ehre. Das alles unter der Regie von John Moore ("Flight of the Phoenix", "The Omen"-Remake, "Max Payne"). Worum geht's? Russland! Das hatten wir doch auch schon lange nicht mehr...

Donnerstag, September 20, 2012

The Hobbit +

Ein schöner neuer Trailer zum ersten (von leider dreien) Hobbit-Filmen mit tatsächlich jeder Menge neuem Bildermaterial. Sieht gut aus.

Samstag, September 15, 2012

Kurzreviews September/I/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 9 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat September gesehen habe:

Der aus dem Regen kam (1969)
Ausgeklügeltes psychologisches Katz und Maus-Spiel, das allerdings mehr durch aparte Neugierde denn Spannung das Interesse aufrecht erhält. Dafür sind beide Protagonisten, sowohl Charles Bronson als auch Marlène Jobert zu nebulöse Charaktere. (6,5/10)

Vernetzt - Johnny Mnemonic (1995)
Zu Beginn präsentiert uns Robert Longo noch ein reizvolles Sci-Fi-Setting, mit der Zeit zerfranselt sich die Story jedoch in inspirationslose, unaufgeregte Action-Langeweile. (3,5/10)

Lifeforce - Die tödliche Bedrohung (1985)
Atmosphärischer Sci-Fi-Horror von Tobe Hooper, der inbesondere gegen Ende an apokalyptischem Flair zunimmt. Toll: die Musik. (7/10)

Arn - Der Kreuzritter (Teil 6) (2010)
Im Finale gibt's noch mal ordentlich Schlachtgetümmel und das einzig denkbare Ende, wenn man die Geschichte von jemandem erzählt. Das dies wenig rührt, liegt weiterhin an der mageren Charakterisierung. (6/10)

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (Teil 1) (2000)
Die Vorlagentreue geht zu Ungunsten einer dramaturgischen Straffung, liegt bleischwer über jedem Bild, aber dafür ist Victor Hugos Klassiker auch ein außerordentliches Werk, dass man ungern kürzen möchte (was die Deutschen indes nicht aufgehalten hat). (7/10)

Armored (2009)
Als Remake ganz in Ordnung, selbst wenn es mit dem Original nur noch lose das Thema gemein hat. Das Entscheidene, die Stimmung der Vorlage, verpasst der Film dadruch. Dafür ist Nimród Antal sichtlich darum bemüht, das Maximum an Spannung aus dem ordentlichen Thriller rauszuholen. (5/10)

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (Teil 2) (2009)
Die Exposition ist überwunden, das Drama nimmt Gestalt an. Und je mehr sich das Geschehen abzeichnet, umso fesselnder wird es. (7,5/10)

Die Weber (1927)
Definitiv kein deutscher Potemkin, etwas steif erzählt und inszeniert, bisweilen sogar arg dick aufgetragen. (6/10)

The Cabin in the Woods (2011)
Zu Beginn noch aufgelockerter Meta-Horror, wird Joss Whedons und Drew Goddards Genrefest gen Finale zu einer Mordsgaudi, die allerdings auch nie mehr ist, kein Novum, keine Innovation und kein endgültiger Genre-Kommentar, zu dem ihn viele gerne zu stilisieren pflegen. (7,5/10)

















9 - 6,2 (56,0)

Dienstag, September 04, 2012

So, ab morgen geht es abermals in den Urlaub, wenn mit 4 Tagen auch nur kurz bemessen. Diesmal ist Brüssel unser Reiseziel, damit ich mich endlich von meiner negativen Begegnung mit Belgien zu Schulzeit befreien kann. Ob meine belgische Katharsis stattgefunden hat, erfahrt ihr dann (hoffentlich) ab Sonntag - und ich grüße Tim und Struppi von allen Comicfans!

Samstag, September 01, 2012

Kurzreviews August/2012

Hier die 31 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat August gesehen habe:

Sissi (1955)
Wie man einen Österreichurlaub gen Bad Ischl beginnt: schmalg, schmachtig, zuckersüß und mit einem Shot für jedes "Sissi!" (6/10)

Der Mann mit der Todeskralle (1973)
Der Bond unter den Bruce-Lees guckt sich am besten Weg, in erster Linie wegen der obercoolen Martial-Arts-Legende höchselbst. Persönlich mag ich Lee's vorherige Filme lieber, was dem hohen Unterhaltungswert keinen Abbruch tut. (7/10)

Blinde Wut (1989)
Eine amerikanische "Zatoichi"-Variante klingt in der Theorie schon eher kurios. Rutger Hauer als blinder Katana-Schwinger vermag überdies kaum den Eindruck des Anarchronismus zu bannen, während die überschwänglich nervige Rotzblage ebenso wenig Sympathie für sich wecken kann und die Action an sich wirkt bisweilen arg steif. (5/10)

Operation: Broken Arrow (1996)
John Woo goes to Hollywood: gnadenlos peinliche Dialoge, ordentliche Action-Szenen und John Travolta im Chargier-Bösewicht-Modus. Macht Spaß, auch mit einem vollends blassen Christian Slater. (6/10 auf einer B-Action-Skala)

Belly of the Beast - In der Mitte einer bösen Macht (2003)
Jede Menge urig-komische Seagal-One-Liner, die sein Image gut zusammenfassen, ergänzen die einseitigen, aber ordentlich inszenierten und gekonnt gewisse Mängel kaschierenden Kampfszenen. (6/10 auf einer B-Action-Skala)

Octalus - Der Tod aus der Tiefe (1998)
Mich vermag Stephen Sommers Ozean-"Aliens" der Marke Edel-Trash unvermindert gut zu unterhalten. Treat Williams gibt einen kernigen Anti-Helden, Famke Jannsen sieht (hö hö hö) man doch immer gern und ich habe sogar meinen Spaß an Kevin J O'Connor. Das Monsterchen ist gar besser animiert, als ich es stets in Erinnerung habe. (7/10 auf eienr B-Movie-Skala)

Terror Trap - Motel des Grauens (2010)
Was für ein Bescheuertes... Dingsda. Bei diesem schlechten "Hostel"-"Vacancy"-Epigone hatte ich durchweg das Gefühl, Dan Garcia kommt sich noch frisch und avantgarde vor, während man dem unsympathischsten Protagonisten-Päarchen ever jedwede Qual wünscht, die ansonsten den Überlebenden vergleichbaren Horrormaterials zuteil wird. Das der Film darüberhinaus Michael Madsen und Jeff Fahey verschenkt... will sowas wirklich jemand sehen? (1,5/10)

Fish Tank (2009)
Das Ergebnis einer minimalisierten, um jeden reißerischen Effekt und Zurschaustellung bigotter Betroffenheit reduzieren Darstellung, fällt weit authentischer und ergreifender aus. Andrea Arnold macht keine Versprechungen oder Hoffnungen auf einen Auf- oder Austieg. Auf ihre vortreffliche Hauptdarstellerin Katie Jarvis fokussiert und ohne Ausschweifungen erzählt, wird ihr Film damit zu einem idealen Vermittler. (8/10)

Into the Sun - Im Netz der Yakuza (2005)
Steven Seagal legt sich mit der Yakuza, den Triaden, Tong und weiß ich nicht wem an. Wer hätte gedacht, dass das derart Dialoglastig ausfallen würde. Obgleich die Antagonisten durch Bank weg kapriziöse und einprägsame Gestalten sind, erweist sich das Geschehen letztendlich als ödes Geplänkel mit verbesserungswürdigen Actioneinlagen. (4/10 auf einer B-Action-Skala)

Arn - Der Kreuzritter (Teil 1) (2010)
Wirkt wie eine stark verkürzte Hohlbein-Verfilmung, macht nichtsdestotrotz in seiner bemühten Historienschinkenart irgendwie Spaß. (5/10)

Arn - Der Kreuzritter (Teil 2) (2010)
Und dann wird's schmalzig. Nach dem vielversprechenden Anfang im Duell, widmet man sich der "tragischen" Liebesgeschichte, die so gar nicht berühren will. Immerhin geht ein Teil flott vorbei. (4,5/10)

Der Tod kennt keine Wiederkehr (1973)
Robert Altmans verquere Genre-Parodie unterhält zu Beginn prächtig, nicht zuletzt wegen Elliott Goulds aparten Gegenkonzeption des Hard-Boiled-Detektiv, in seiner Überlänge verliert der Film letztendlich seine Triebkraft. (6/10)

Cruising (1980)
In klischeeträchtig durchchoreografierten Schwulenbarszenen, die keine Gelegenheit der Abnormitätsdarstellung auslassen, sucht Al Pacino mehr unberührt denn berührt einen Mörder. Wie pervers muss ein Schwuler sein, um eine hollywood'sche Huldigung zu erfahren? (3,5/10)

Die Drei Musketiere (1948)
Für mich Off-the-Limits, da steckt einfach eine Menge Kinheitserinnerung drin und Kostümfilmen bin ich bekannterweise grundsätzlich erlegen. Zwar wirkt die Adaption teils übereilt, dafür nimmt nach einem leichten Einstieg die dramatische Densität konsequent zu. Und die Fechtszenen finde ich selbst heute noch grandios. (8/10 mit Kindheits-Nostalgie-Bonus)

Nacht des Jägers (1955)
Stilistisch Avantgarde und formell wundervoll, inhaltlich hingegen irritierend in seiner unentschlossenen Religionsperspetive und der sich verlaufenden Handlung. Da kann ich einfach nicht die Regie und die Bilder genießen. (6/10)

Polizeiruf 110: Cassandras Warnung (2011)
Mit einer dringend notwendigen Experimentier-Freude wagt sich Dominik Graf an die deutsche Ausgabe eines Neo-Giallos, bricht mit Konvention und stellt den klassisch-deutschen Krimi auf den Kopf. Man muss den Regisseur für seinen Wagemut bewundern, das Experiment aber nicht mögen. (7/10)

Arn - Der Kreuzritter (Teil 3) (2010)
Auch in Jerusalem wird es nicht so wirklich aufregend, das plötzliche Auftauchen unbekannter Charaktere hilft nicht bei der notwendigen Charakterisierung der Hauptfiguren. Immerhin gibt es ein bisschen Kreuzritteraction. (4,5/10)

Kiss Kiss Bang Bang (2005)
Schwungvolle, vor Ideen überbrodeln, mit einer Menge Meta-Esprit und gelungen Gags versehen Groschen-Romane-Krimi-Hommage, sowie bestens aufgelegten Hauptdarstellern. (7,5/10)
Stolz und Vorurteil (2005)
Von Joe Wright erfrischend inszenierte Jane Austen Schmacht-Klassiker, ach so wundervoll gespielt, insbesondere Keira Knightley darf hier wirklich zeigen, was sie kann. Romantisch, doch nicht kitschig. (7,5/10)

To Rome with Love (2012)
Woodey Allen reiht belanglose, unzusammenhängende Episodengeschichten vor der Kulisse Roms aneinander, was als Feel-Good-Komödie alle Male taugt, darüberhinaus jedoch keinen größeren Wert bietet. (5/10)

Als das Meer verschwand (2004)
Die Vergangenheit holt desolate Menschen mit verpufften Träumen ein. Ein Film, in dem man vergeblich nach Hoffnung sucht und sollte man sie doch findet, wird sie unmittelbar wieder zerstört. Distanziert inszeniert von Brad MacGann (R.I.P.) und großartig gespielt. (7,5/10)

Arn - Der Kreuzritter (Teil 4) (2010)
Endlich gibt es sowas wie Dramatik und Action, darf sich aber ruhig noch steigern. (6/10)

Ator - Herr des Feuers (1982)
Barbariger Fantasytrash mit Kultpotential, mit vielen hanebüchenen und unfreiweilig komischen Ideen. So machen Barbaren Spaß! (7/10 auf einer Trash-Skala)

Fearless - Jenseits der Angst (1993)
Peter Weir folgt den Überlebenden eines Flugzeugabsturz und den psychologischen Auswirkungen ihres Nahtoderlebnis. Das bedeutet natürlich ein sehr langsames Erzähltempo und sehr anstrengende Protagonisten, deren schleppende Katharsis kaum wie eine Erlösung wirkt. Eine schwierige Aufgabe für die Darsteller, die diese hervorragend meistern. Das Ende wirkt hingegen arg dick aufgetragen. (7/10)

Cash Truck - Der Tod fährt mit (2004)
Kühler Thriller ohne übermenschlichen Protagonisten oder Helden, der sich langsam entfaltet und böse endet. (7/10)

Red Eagle (2010)
Die thailändischen Ausgabe eines Superhelden krankt an seiner löchrigen, schwach geschriebenen und unzusammenhängenden Geschichte, wie an den spärlichen, meistens unspektakulären Actionszenen. (3,5/10)

Martyrs (2008)
Für mich immer noch unerträglich anzugucken. Ob das nun provokative Kunst oder hinter prätentiöser Pseudointellektualität versteckter misogyner Torture Porn ist, muss jeder persönlich mit sich ausmachen. (keine Bewertung)

Ein Zombie hing am Glockenseil (1980)
Der große transalpine Zombieklassiker von Lucio Fulci. Deutlich dated, naheuzu lächerlich inkohärent, selbst wenn man Fulci zu Gute halten könnte, dass er zumindest veruscht, Atmosphäre aufzubauen. Zusammen mit der zum Himmel schreiend komischen Synchro und der Musik ein großer Party-Spaß. (6/10 auf einer Trash-Skala)

Osombie (2012)
Langweilig. Mehr zu sagen, wäre eine reine Verschwendung an Zeit und Worten. (1,5/10)

Arn - Der Kreuzritter (Teil 5) (2010)
Ab hier kriegt man den Eindruck, dass die Geschichte erst richtig anfängt - und das ist der vorletzte Teil. (5,5/10)

Rapid Fire - Unbewaffnet und extrem gefährlich (1992)
Brandon Lee darf sich unter der Regie von Routinier Dwight H. Little mit der Mafia und im großen Finale sogar mit den Tongs prügeln. Zwar nicht überragend spektakulär, aber durchweg unterhaltsam. (6,5/10)















31 - 5,6 (172,5)

Montag, August 27, 2012

Die wöchentliche Enthaltsamkeit

Ein Abeneteuerurlaub in Österreich hielt mich kurzzeitig von der Blogpflege ab, weswegen sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen haben mag (siehe auch "Skyfall"-Trailer (gefixt) - danke Blogger: wenn ich ein Youtube-Video einbette, möchte ich es bitte auch am Erscheinungstag im entsprechenden Artikel sehen), Kommentare noch spärlicher ausfielen als sonst und natürlich keine halbmonatgie Reviewliste das Blogger-Tageslicht erblickte (folgt in einer einheitlichen August-Liste). Aber jetzt bin ich erholt und frisch wieder am Werk und mache mich auf Suche, nach allem, was ich in der einen Woche an Internet-Reizüberflutungs-Abstinenz verpasst habe.

Samstag, August 11, 2012

Chuck Norris The Movie

You better come prepared! 

Dienstag, August 07, 2012

A Forest of Stars - Gatherer of the Pure

Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als auf gängigen TV-Sendern tatsächlich Musikvideos liefen? Und erinnert sich noch jemand an die Videos, die es tatsächlich wert waren, gesehen zu werden? Dazu würde auch dieses Video gehören, dass einfach stilvoll und atmosphärisch ist. Die Musik hingegen ist absolut nicht meins (das ist mehr prophets Metier), wofern ich ihr gar nicht so abgeneigt wäre, wäre denn der Frontsänger nicht...

Samstag, August 04, 2012

Nachschlag No. 15: ein voller Skyfall

Endlich gibt es einen anständigen Trailer zum neuen Bond "Skyfall" mit Daniel Craig. Sieht super aus und ich freue mich darauf! Allein Javier Bardem als Bösewicht macht mich schon ganz jeckig.

Mittwoch, August 01, 2012

Kurzreviews Juli/II/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 16 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Juli seit der letzten Liste gesehen habe:

Der 13te Krieger (1999)
Weder besonders clever, noch sonderlich innovativ, im Grunde sogar sehr simpel. Und doch ein adäquates filmisches Äquivalent eines archaischen Wikingerepos, dass John McTiernan hier liefert, selbst wenn Gegner und überwiegend die anderen 12 Krieger außer Antonio Banderas etwas gesichtslos bleiben. Der Score von Jerry Goldsmith ist überdies einfach großartig. (7,5/10)

Der Gott des Gemetzels (2011)
In Unkenntnis des Theaterstücks. Gutes Futter für Voyeuristen, die gerne Paaren beim mannigfaltigen Streiten zugucken. Satirisch hingegen hat Roman Polanskis Werk wenig Nährwert, ist generell inhaltlich eher trivial bis unentschlossen. Wofür es sich hingegen lohnt, sind die Darsteller. (5,5/10)

Kinder des Zorns (1984)
Ich glaube kaum, dass es jemanden tatsächlich bei sich von Geisterhand bewegten Maisähren ängstigt. Fritz Kiersch erschafft überdies keine Evokation von Bedrohung, nicht einmal das Blutgehalt ist ansehnlich genug für einen 90er-Jahre-Horrorfilm. Folglich ist es mir bis heute ein Rätsel, warum dieser Film es zu einer 8-teiligen (!) Reihe + Remake geschafft hat. (3,5/10)

Schlafwandler (1992)
Auch hier gibt es reichlich Szenen, die wirklichen Grusel entbehren. Trotzdem bereiten Brian Krause und Alice Krige als mystisch-inszestuöses Monsterpaar viel Spaß im Rahmen der kompakten Laufzeit, ein Kleinstadtgemetzel inklusive. Knapp, knackig, spaßig. (6/10)

Batman (1989)
Enter the true Batman: Michael Keaton. Tim Burton findet das nötige Maß zwischen Comic und Ernst für diese Verfilmung. Bruce Wayne besitzt Ansätze der nötigen Charaktertiefe, dem Joker hingegen wird eine unnötige und darüberhinaus banale Vorgeschichte spendiert. Dabei hilft es nicht, dass Jack Nicholson zu sehr herumkaspert und (abermals) das Verbrechergenie missen lässt (vllt. ist man inzwischen aber auch bloß Heath Ledger gewohnt). Über die Prince-Songs verliere ich kein Wort. (7,5/10)

Banlieue 13 (2004)
Dem deutschen Titel verweigere ich mich. Volle Ladung Adrenalin, ein flotter Actionfilm mit beeindruckenden Parkour-Einlagen. Dementsprechend ist die Handlung mehr um die Akrobatik und Action geschustert, aber wen kümmert's. (7/10)

Banlieue 13 - Ultimatum (2009)
Größer, höher, schneller - nicht minderes Adrenalinfest, diesmal mit mehr Story. Und natürlich bremst eben das hier und da den Film. Nichtsdetotrotz gutes Actionfutter. (7/10)

Der Schatz der Sierra Madre (1948)
Der Goldsucherfilm schlechthin. Arbeitet alle möglichen Situationen sukzessiv ab und endet selbstredend in einem schlussfolglichen Drama. Starkere Charaktere und Darsteller, sowie John Hustons sichere Regie machen den Film bis heute zu einem Klassiker. (8,5/10)

Der Präsident (1961)
Ernüchtener Blick auf die Prozesse hinter der Kulisse der Politik, der bis heute nichts an Brisanz oder Aktualität eingebüsst hat. Gleichzeitig das Bild eines starken Politikers, einer Persönlichkeit, die tatsächlich die Würde, Kraft und das Veständnis mitbringt, die man als Kapazität und Kopf einer Regierung haben muss, brilliant portaitiert von Jean Gabin. (8,5/10)

Street Fighter: The Legend of Chun-Li (2009)
Erstaunlich akkurates Beispiel dafür, wie man es nicht macht. Das dieses Drehbuch akzeptiert wurde, ist regelrecht makaber, das Casting ein Witz, einerseits, weil man sich bis auf eine Ausnahme nicht dazu durchringen konnte, Kampfsportler zu engagieren, andererseits... nun, Kristin Kreuk als Chun-Li dürfte selbsterklärend sein. Katastrophaler Schnitt, miese Kampfchoreographie, ein lächerlicher Bösewicht und begrenzt agierende Darsteller. Ein einziger Verrat am Spiel. (1,5/10)

Batman Begins (2005)
Enter Christopher Nolan: in einer Zeit entstanden, in denen wir noch nicht mit Provenienz-Geschichten erschlagen wurden. Ist der comichafteste der Nolan-Trilogie, macht allerdings auch am meisten Spaß. Die vorgegaugelte psychologische Tiefgründigkeit verläuft sich indes schnell in abgenutzten, pathetischen Aphorismen und den unüberschaubaren Action-Szenen. (7,5/10)

The Dark Knight (2008)
Ein höherer Realismusanspruch gesellt sich zu bleischweren 9/11-Analogien und der Konfrontierung mit gesellschaftlicher Ethik. Der beste Teil der Reihe ist nicht unbedingt stringent durchdacht, funktioniert dahingegen formidabel als Action-Thriller. Und Heath Ledger erzeugt also Joker einfach eine unheimliche, alles an die Wand drückende Präsenz, die die ansonsten eher formelhaften Charaktere des Films ausgleicht. (8,5/10)

The Dark Knight Rises (2012)
Und dann kam Teil 3: Rücken an Rücken mit dem zweiten Teil fällt besonders auf, wie sehr Christoper Nolan sich überschätzt und übernommen hat. Der große Abschluss präsentiert sich als überladenes Chaos, inhomogen im Ton und geradezu jämmerlich in seinen Versuchen, der Geschichte irgendeine Form von sozialkritischer oder epischer Relevanz auch hinsichtlich seiner Vorgänger zu verleihen. Vieles wirkt überhetzt, was insbesondere den Charakteren immens schadet, anderes ergibt kaum noch Sinn, es fehlt jedes Gefühl von Zeit(druck), die Bevölkerung Gothams ist überhaupt gar nicht erst greifbar, dementsprechend fehlt jede Form der spürbaren Bedrohung oder ein Gefühl der Notwendigkeit, dass etwas auf dem Spiel steht, das es zu retten gilt. Das Nolan das auch noch mies in Szene setzt schockiert überdies. Am schlimmsten ist jedoch die Tatsache, dass man merkt, dass irgendwo unter dem ganzen Chaos, den unausgegorenen Ideen, der misslungenen Mise-en-scène vielleicht nicht ein großartiger, zumindest aber ein guter Film steckt. Tatsächlich klingt es stets spannender, wenn man den Film erzählt bekommt. Wenn man ihn sieht, wird man sich der Katastrophe erst bewusst. (4,5/10)

Willkommen bei den Sch'tis (2008)
Herzig-fröhlicher Gute-Laune-Film, ein inniger Verusch eines Brückenbaus über Vorurteile hinweg. Sympathische Darsteller und zurückhaltener Humor. Macht Spaß. (6/10)

Largo Winch - Tödliches Erbe (2008)
Frankreichs Version eines Indiana Jones-James Bonds ist sehr direkt erzählt und meistens überbelichtet, kann über weite Strecken seine Spannung halten, steht und fällt allerdings mit den vom Zuschauer aufgebrachten Sympathien für Tomer Sisley. (5,5/10)

Der Ghostwriter (2010)
Elegant inszenierter Thriller im politischen Ambiente, der sich langsam entfaltet. Manche bezeichnen das als öde und vermisse offensichtlich moderne Reißerischkeit, übersehen dabei das angemesse Tempo, mit der Roman Polanski seinen Thriller erzählt. (8/10)














16 - 6,4 (102,5)