Mich würde es nicht wundern, wenn einige millionenschwere Gesellen ihre Posey zusammentrommeln und Klopapier aufkaufen lassen, um sich dann in dem zu ergehen, was Chow Yun-fat in diesem kleinen selbst zusammengebastelten Bildchen von mir tut... Warum? Weil sie es können wahrscheinlich. Reich sein ist halt geil!
Natürlich könnte ich in dem Zusammenhang schreien, wie doof und ungerecht der Kapitalismus ist. Andererseits ist auch der nicht mehr als ein von Menschen geschaffenes, erfundenes (Glaubens)System, derweil in Wahrheit es immer noch die Menschen an sich sind, die dazu tendieren scheiße zu sein. Ein System hilft ihnen nur bei der Durchführung und der Rechtfertigung... gegen Scheiße hilft dagegen Klopapier irgendwo immer noch am Besten. ;)
Montag, März 23, 2020
A Better Toiletpaper
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Mittwoch, Mai 09, 2018
Vallée Duhamel - The Strangers
OK, das ist schon ziemlich großartig.
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Okami Itto
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Mittwoch, Juli 22, 2015
Stau, Stau, Stau, Stau, Stau... etc. pp.
Eigentlich wollte ich hier etwas zu dem neuen James Bond-Trailer schreiben, allerdings saßen ich (und zwei andere) nach einem wunderschönen Ausflug im Stau fest, der sich so endlos anfühlte, wie es das GIF unten verdeutlichen dürfte - allerdings mit bedeutend mehr Verkehrsteilnehmern. Tja.
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Okami Itto
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Mittwoch, Juni 03, 2015
Kurzreviews Mai/2015
Ich probiere eine kleine Ergänzung bei den Bewertungen für Serien aus. Es gibt diese Projekte, die ich grundsätzlich schätze und denen ich eine gewisse Punktzahl zugestehen möchte, mich letztendlich jedoch eine Kleinigkeit, der fehlende letzte Schliff oder was sich ergeben mag daran hindert, das höhere Ergebnis zu vergeben. Um das Potenzial dennoch zu verdeutlichen, setze ich hinter die Einstufung eben solcher Staffeln künftig ein "+". Mal schauen, ob sich das beibehalten lässt.
Wie dem auch sei: hiermit präsentiere ich wiederum die 29 Filme und 3 Serienstaffeln (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich bisher im Monat Mai gesehen habe:
Serien-Staffeln
Spartacus: Gods of the Arena (2011) (7-8)
Spartacus: Vengeance (Season 2) (2012) (7-7,5+)
Daredevil (Season 1) (2015) (7-7,5+)
Filme
New Guy - Auf die ganz coole Tour (2002)
Gehört zu den besseren Teeniefilm-Vertretern, ist sympathisch besetzt, trotz meines Empfindens, dass DJ Qualls als Nebendarsteller besser aufgehoben ist. (5)
Party Animals - ...wilder geht's nicht! (2002)
Ebenfalls ordentlich, erlaubt sich ein paar deftige Zoten, hat im Witzsektor immerhin darüber hinaus genug zu bieten, funktioniert inhaltlich besser als etwa "Road Trip". Übrigens: "Breaking Bad"-Fans halten die Augen nach Aaron Paul offen! (5,5)
Der Frosch mit der Maske (1959)
Der Einstieg in die deutsche Edgar Wallace-Erfolgsreihe ist im Besten Sinne gehöriger Krimi-Pulp, wie ihn deutsche Filmemacher heute beim besten Willen nicht mehr auf die Beine zu kriegen scheinen, mit überraschendem Blutgehalt und so viel Sex, wie man es sich damals erlauben konnte. Harald Reinl inszeniert das stimmig und präsentiert uns bereits einige Reihen-Konstanten. Wirklich: so viel Genrefilm wünscht man sich glatt für das kontemporäre deutsche Kino... (7)
Der Rote Kreis (1960)
Jürgen Roland bleibt dem Pulp-Kolorit treu, erzählt allerdings wirr, nimmt zu gerne immer wieder die Spannung raus, hat mehr als einmal mein Interesse verloren. (6)
Dumm und Dümmer (1994)
Der Titel ist Programm, schön anarchisch-doofer Unsinn, in dem Jim Carrey und Jeff Fahey schwelgerisch enervierend agieren dürfen, dafür die wort-wörtliche Narrenfreiheit besitzen, sich in absurder Komik genüsslich zu suhlen. Macht Spaß. (7)
Die Bande des Schreckens (1960)
Wagt sich an scheinbar übernatürliche Elemente einerseits, drängt Eddi Arent andererseits deutlicher in die Comic-Relief-Rolle, schlägt dementsprechend in beide Kerben. Der Krimi-Teil ist streckenweise beinahe zu gemächlich, dafür gibt's viele Verdächtige, ein spannendes Finale, sowie eine Bootverfolgungsjagd. (6,5)
Der Grüne Bogenschütze (1961)
Hat mir früher nie gefallen und daran hat sich nichts geändert: sicherlich gibt der Grüne Bogenschütze, sowie die mit ihm verbundene tragische Familiengeschichte eine interessante Figur ab, Gert Fröbe ist über jeden Zweifel erhaben, sogar Karin Dor ist eine ansprechende Protagonistin. Nur versteht es Jürgen Roland fachgerecht selbst spannendste Szenen unglücklich ins Spannungsaus zu schneiden, verwirrt mit merkwürdigem Szenenaufbau. Ganz schrecklich sind speziell die misslungenen Anfälle von Komik, halbherzige Versuche von Slapstick, sowie penetrant unlustige 4th-Wall-Witzchen von Eddi Arent. (4,5)
Mister Boo (1976)
Ihr mögt chinesische Humor-Absurditäten nicht? Dann ist diese Ansammlung von schrägen Detektivgeschichten nichts für euch, hier wird vornehmlich abwegig vor sich hin gealbert, eben auf die chinesische Art. (6)
Die Toten Augen von London (1961)
Gehört für mich seit jeher zu den besten Wallace-Teilen, Alfred Vohrer inszeniert einige der optisch eindrucksvollsten Moment der Reihe, der allgegenwärtige drückende Nebel unterstützt die bedrohliche Atmosphäre vorzüglich. Hat nichts von seinem besonderen Grusel eingebüßt. Und in dieser dezenteren Version funktioniert selbst Eddi Arent besser. (7)
Das Geheimnis der gelben Narzissen (1961)
Etwas wackelig, vermutlich wegen der Bilingual-Produktion, die einer Konzentration der Produktionskräfte eher hinderliche gewesen sein dürfte. Immerhin darf Christopher Lee abermals einen Chinesen spielen - und Deutsch sprechen tut er obendrein. (5)
Der Fälscher von London (1961)
Ungewohnter Beitrag innerhalb der Reihe, wirkt dahingehend erfrischend anders, fokussiert zunächst die Beziehung zwischen Karin Dor und Hellmut Lange, ehe die Krimi-Handlung etwa ab der Hälfte an Fahrt gewinnt. Das Spiel mit den Geisteszustand des Protagonisten gefällt, hätte indes gerne weiter erkundet werden dürften. (7)
Bruce Allmächtig (2003)
Hat seine Momente, etwa Jim Carreys Live-Ausbruch, macht letztlich aus seiner Idee zu wenig, bleibt brav und bieder, gegen Ende sogar ermüdend kitschig. (4)
Lügen haben lange Beine (1996)
Gibt sich hier und da feministisch, bleibt im Kern eine romantische Komödie nach bekanntem Muster mit netten Darstellern. (5)
Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen (2009)
Matthew McConaughey entfaltet sich vollends in der Rolle des Arschlochs, macht seinen Wandel dafür umso unglaubwürdiger, Frauen sind entweder alle U20, hübsch, auf Hochzeiten grundsätzlich sexgeil, hysterische Zicken oder MILFs. Dümmliche "Christmas Story"-Paraphrase mit vorgegaukeltem Läuterungsanteil. Trotzdem mag ich Jennifer Garner. (3)
Teuflisch (2000)
Ganz nettes Remake, in dem Brendan Fraser variationsreich von witzig bis infantil herumalbern darf, wobei die Szenen mit Co-Star Elizabeth Hurley den meisten Spaß bereiten. (5,5)
Eve und der letzte Gentleman (1999)
Auf ein Neues spielt Brendan Fraser die bewährte Rolle des liebenswürdigen Naivlings, das macht er schließlich gut. Der Film traut sich hingegen nie an satirische Tiefe, forciert lieber eine romantische Komödie. (5)
American Pie (1999)
Nicht umsonst der König und Initiator der Teeniefilmwelle, kokettiert mit den vielzähligen Sexkapaden und -peinlichkeiten der Protagonisten, behält trotzdem seine sympathischen Charaktere im Mittelpunkt, was ihn von den meisten Epigonen willkommen unterscheidet. Aber ich denke, man muss unweigerlich "dabei" und im richtigen Alter gewesen sein, um den Hype, den die Reihe zu seiner Zeit erzeugte, wirklich verstehen zu können. (7)
Der Babadook (2014)
Erfindet das Rad des psychologischen Horrors nicht neu, überzeugt als solcher mehr in seiner Abgrenzung zum kontemporären Geister- oder Splatterfilm nach Jump-Scare-Paradigma. Also manifestiert sich in der eponymen Gruselgestalt das Trauma und der Stress einer alleinerziehenden Mutter und Witwe, sowie ihres Sohnes. Gerade zu Beginn vermittelt Jennifer Kent somit den Druck der Familiensituation durch die enervierende Manie des Sohnes, bevor das Trauma in Form der unheilvollen, eine Gänsehaut erzeugenden Präsenz über die beiden hereinbricht, die Grenze zwischen Realität und (Alp)Traumwelt allmählich verwischt. Das ist dicht und bedrückend, manchmal beeindruckend suggestiv inszeniert, schwächelt trotzdem gegen Ende. Ganz toll sind die beiden Hauptdarsteller, die die schwierige Aufgabe übernehmen, uns an ihrem Leiden teilhabenzulassen, obwohl sie zwischen traumatisiert und hilfsbedürftig einerseits, dem Wahnsinn nahe und gefährlich psychotisch andererseits pendeln. Guter Horrorfilm, weil erfrischend anders. (7)
Mad Max: Fury Road (2015)
Ohne "Beyond Thunderdome" zu kennen, behaupte ich, dass George Miller hiermit (vorerst) sein endzeitliches Opus Magnum geschaffen hat, ein Film, der auf der Leinwand erlebt werden muss, da er abseits dieser garantiert viel seiner Wirkung einbüßt. "Fury Road" ist einer der konsequentesten visuellen Actionfilme, die ich je gesehen habe, pure Energie und Bewegung in Bildern, ebenso wie Erzählen in Bildern, die ganze Kraft des Kinos nutzend. Nicht allein, um bloßes Actionspektakel zu sein, sondern um die Dynamik dieser Geschichte vollends einzufangen, das Treiben dieser langen Verfolgungsjagd entsprechend zu vermitteln. Die Actionszenen dürften dabei zum Besten gehören, was man in den letzten Jahren gesehen hat, bestehen aus der richtigen Mischung mehrheitlich handgemachter Effekte, echter, durchgeführter Stunts und einem angemessenen Einsatz unterstützendem CGI, stecken das hirnlose Effekt-Bombardement eines Michael Bays locker in die Tasche. Denn "Fury Road" ist keineswegs ein dummer Film. Er präsentiert uns einen Teil des Weges seiner Charaktere, skizzierte die Welt, in der sie gezwungen sind zu überleben, in klaren Konturen, mit allgegenwärtigem Informationsgehalt in den Bildern und nicht in den Worten, die ihrerseits lediglich das Nötigste ausdrücken, ansonsten einzig ausbremsend wirken würden, beweist Mut zur Lücke, um dem Zuschauer ein Eindenken zu ermöglichen. Das missverstehen viele als Absenz von Geschichte und Charakteren, die aber auf andere Art, nämlich auf Art des Kinos präsent sind. Zudem bietet er die ausgefeilteste und wichtigste, ein gegen das eingefahrene Geschlechterbild aufbegehrende Darstellung von starken Frauen seit langem. Fans fühlen sich vermutlich irritiert durch den eigentlichen Star des Films Charlize Theron, während Mad Max selbst, obwohl gleichwertiger Co-Star, eine deutlich weniger ausgefeilte Darstellung erfährt. Nichtsdestotrotz: ich hatte fast nicht mehr daran geglaubt, so einen grandiosen Film im Kino sehen zu dürfen. (9,5)
Die Seltsame Gräfin (1961)
Ja, diese Gräfin wird ihrem Attribut wahrhaft gerecht, mit einem verrückten Plan geht sie in ihrem Schloss umher und rückt Brigitte Grothum zu Leibe. Mischt man Klaus Kinski als manischen Irren und die dazugehörige Anstalt bei, hat man ein rundes Edgar Wallace-Erlebnis mit etwas weniger Sleaze. (6,5)
Shame (2011)
Die Sexsucht ist nicht Teil einer sensationsheischenden Skandaldramaturgie, das Ende ist hierbei auszuklammern, sondern ein Aspekt der Darstellung eines, im erweiterten Sinne zweier soziopathischer Menschen, die beide auf ihrer Art mit ihrer Störung umgehen, bzw. an ihr scheitern. Steve McQueen bemüht sich das nicht als Handeln eines zutiefst verdorbenen Menschen zu illustrieren, gibt Michael Fassbender Raum zur Portraitierung eines facettenreichen Charakters. Problematisch ist die Frage nach der letztendlichen Intention, mehr als ein vorsichtiges Sein lässt sich nicht ableiten, trotz des überzeugenden, nicht zu drastisch vorgetragenen Leiden des Protagonisten. (6)
Magic in the Moonlight (2014)
Reiht sich widerstandslos in das Spätwerk Woody Allens, ein überschaubarer und nichtssagender Alterherrenspaß in chicen Kostümen, ansprechend gefilmt und mit guten Darstellern. Gleichermaßen leicht verdaulich, wie vergessenswert. (5)
Timecrimes - Mord ist nur eine Frage der Zeit (2007)
Abwechslungsreiche, frisch wirkende Spielerei mit Zeitreisen, die beschwingt Science Fiction, Thriller und sogar ein bisschen Komik vermischt. (7)
Der Tiger von Eschnapur (1959)
Fritz Langs Indien-Epos, ein Herzensprojekt, kam einige Zeit zu spät, ein angestaubt wirkender, trivialromantischer Abenteuerfilm in allen Farben des Regenbogens. Was nicht heißt, dass dem Altmeister sein Können abhandengekommen wäre. Trotz des relativ großen Umfangs und der Zweiteilung inszeniert er optisch ansprechende, kurzweilige Unterhaltung, die Indien mehr als mystischen, romantisierten Ort, denn als realen Schauplatz versteht. Daraus ergibt sich nie ganz das Drama der großen Emotionen, dass er sein will, aber das kleine bisschen exotischer Abenteuerreiz. (6,5)
Das Indische Grabmal (1959)
Zieht merklich das Tempo an, wagt sich ein bisschen mehr an Magie und entfaltet einen Hauch epischen Flairs, dem bedauerlicherweise nach wie vor der entflammende und melodramatische Funke zur Entzündung eines emotionalen Feuers fehlt. Uns bleibt Debra Paget. (6,5)
American Pie 2 (2001)
Gelungenes Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren, vermeidet es, bis auf einige variierte Gags, denselben Film nochmal nachzustellen. Fühlt sich tatsächlich an wie ein angenehmer Sommerurlaub mit guten Freunden. (7)
Space Jam (1996)
Eine versponnener Filmidee, die aus purem Willen zur Werbewirksamkeit entstanden ist, ein leider omnipräsenter Makel. Weder vermögen die Looney Tunes dem Konzept eine entsprechend absurde Witzdynamik zu verleihen, noch funktioniert der jeglicher Dramatik beraubte Sportfilmteil. Obwohl nicht völlig humorbefreit und trotz des beachtlichen Animationsniveaus ist die Wirkung eines inspirationslosen, durchkalkulierten Geschäftsmodels nicht zu verleugnen. (5)
Feld der Träume (1989)
Eine Kuriosität einer triefenden amerikanischen Kitschabsurdität inklusive Baseball-Fetisch, einschlägigem Familienbild, Vater-Sohn- und halbherzigem Generationenkonflikt, die so schlechthin nur aus Amerika kommen und wahrscheinlich nur von Amerikanern der 90er-Jahre ertragen werden kann. (3,5)
22 Jump Street (2014)
Ein weiteres Meta-Späßchen, das sinnenfreudig alle homoerotischen Zweideutigkeiten einer Bromance auskostet, sich gleichzeitig als Sequel, mal gelungen, mal platt, selbst kontinuierlich auf die Schippe nimmt. (7)
29 - 5,9 (172,5)
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Okami Itto
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Montag, Juni 01, 2015
Rick Baker vs. Hollywood
Eigentlich wollte ich heute die Review-Liste für den Mai veröffentlichen, stattdessen
poste ich diesen Beitrag, der ursprünglich am Samstag raus sollte, leider ich war
zu beschäftigt ihn zu verfassen. Die Reviews folgen am 3. Juni.
Zum Thema: Richard Baker hat genug!
Einer der bedeutendsten und besten Make-Up-Künstler der Film-Industrie, zu
dessen Arbeiten Filme wie "Star Wars", "American Werewolf",
"Gremlins", "Bigfoot und die Hendersons", "Ed
Wood", "Men In Black", das "Planet der Affen"-Remake
oder "Hellboy" zählen, dessen Schaffen Michael Jacksons "Thriller" zu einer Revolution des Musikvideos machte, der sieben Mal mit dem Oscar prämiert wurde,
kehrt Hollywood (vorerst) den Rücken zu. Dies gab er am 28. Mai 2015 bekannt.
Der Grund ist, dass er dem ganzen CGI-Müll und dem "Lieber billig, dafür
halbe Arbeit"-Duktus der Produzenten und Marktanalysten überdrüssig ist,
es nicht mehr einsieht, schlecht bezahlt und aus Budget-Gründen zu deutlichen
qualitativen Kompromissen gezwungen zu werden.
Das bedeutet nicht, dass er seinen Job an den Nagel hängen oder seinen Traum
aufgeben möchte. Er will gerne und mit vollem Einsatz weiterarbeiten, aber zu
seinen Bedingungen und nicht unter den kastrierenden, durchkalkulierten,
kunstfeindlichen Auflagen des überproduzierten Blogbuster-Films. Bereits 2014
musste Baker sich dem Druck der Computer-Animation beugen und sein Atelier
"Cinovation Studios" schließen, seine Mitarbeiter entlassen. Viele
seiner Original-Kreation aus diesen Studios lässt er nun bei Prop Store
versteigern.
Es ist tief traurig, dass dieser Mann, ohne den es viele der schönsten, schaurigsten und fantasiereichsten Maskeneffekte nie gegeben hätte, der uns unzählbare magische Kinomomente schenkte, derart in die Ecke gedrängt wird. Ich bin nicht fortschrittfeindlich, wohl aber ein Freund des Gleichgewichts. Und meiner Meinung nach neigt sich die Waage der Trickschmieden zurzeit viel zu bedenklich in eine Richtung, ein Symptom der aktuellen Lage der größeren Filmindustrie. Letztendlich, wenn Hollywood nicht weiß, was es an jemandem wie Rick Baker hat - dann habt ihr ihn auch nicht verdient!
Ich wünsche Dir viel Glück Rick! Ich verstehe Dich und hoffe, dass die Filmwelt irgendwann mal wieder zur Vernunft kommt.
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Okami Itto
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Dienstag, Mai 26, 2015
Disney und das Elite-Kino
Die Reviewliste für Mai kommt diesen Monat an einem Stück am 1.6. Mit dabei sind Reviews zum "Babadook" und zum (most awesome movie of the year) "Mad Max: Fury Road". Nicht drin sein wird "Age Of Ultron", aus mehreren Gründen. Zum Einen bin ich nicht der größte Marvel-Fan, von derem längst übersättigtem Output weitesgehend genervt und dementsprechend meistens von mir übergangen. Tatsächlich war bis auf "Guardians Of The Galaxy" der letzte Marvelfilm, den ich im Kino gesehen habe, der erste "Avengers"-Assemble-Film, den ich zwar gut fand, aber sicher nicht überragend. Ansonsten habe ich die Comic-Adaptionen, seit "Iron Man 2" nicht mehr auf der Leinwand bewundert, trotz des guten "Captain America: The Winter Soldier", der sich zumindest ein bisschen was getraut hat, hinsichtlich der Verwebungen von simpler Comic-Action mit Polit-Thriller-Motiven.
Allerdings hatte ich zunächst gedacht, zumindest den zweiten Auftritt der gesammelten "Avengers" im Kino zu erleben, in der Hoffnung auf ein ähnlich flott inszeniertes Abenteuer, wie der Vorgänger es war. Dieser Hoffnung hat Disney indes höchselbst das Genick gebrochen. Vorweg: ich bin kein sonderlich politischer oder sich engagierender Mensch. Das hat viel mit einer Einstellung zu Gott und der Welt selbst zu tun und tut hier nichts weiter zu Sache, nur will ich betonen, dass es mit Sicherheit wichtigere Dinge zu betonen gilt, etwa Menschen, die auf schwimmenden Särgen elendlich verrecken oder ausgehebelte Volksentscheide. Trotzdem kann ich nicht umhin Disneys Preis-Politik, mit denen der Konzern kleineren Kinos genüsslich vor die Haustür geschissen hat (will Disney vielleicht ein Elite-Kino einführen?), kategorisch abzulehnen, ihren Kinofeindlichen Gestus zu verurteilen und das wichtigste Protestmittel, über das ich als Konsument angesichts eines kunstfeindlichen Ultra-Kapitalisten-Konzerns wie Disney und solcher Verkaufsstrategien verfüge, zu nutzen: ich schaue mir das nicht an. Von mir kriegt ihr kein Geld dafür. Wenn ihr euch künftig nicht auf Film als Kunstform statt als reine Geldmaschinerie besinnt, dann braucht ihr mich nicht als Kunden. Robert Downey Jrs. Gehabe hat dem noch den letzten Sargnagel verpasst. Also: kein "Age Of Ultron". Und vorerst kein Marvel mehr.
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Okami Itto
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Dienstag, Februar 03, 2015
Kurzreviews Januar/2015
Hiermit präsentiere ich wiederum die 21 Filme und 6 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Januar gesehen habe:
Serien-Staffeln
Dark Angel (Pilot) (2000) (6,5)
Dark Angel (Season 1) (2000-2001) (7-7,5)
Shogun (1980) (9-10)
Malcolm Mittendrin (Season 4-5) (2002-2004) (6,5-7)
True Detective (Season 1) (2014) (8-9)
Filme
G.I. Joe - Die Abrechnung (2013)
Hat seine unterhaltsamen Actionmomente, entfremdet jedoch durch das im Kern komplett ersetzte Helden-Team und forcierte Soldaten-Coolness an Stelle des naiven Comic-Charmes des Vorgängers, nimmt sich viel zu ernst. Unterstützt allgemein den Eindruck, dass man einen Nebenschauplatz betrachtet. 5 Minuten lustloser Bruce Willis-Cameo tragen nicht zu Bereicherung bei. (5,5)
Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013)
(Extended Version) Viele wichtige Szenen-Erweiterungen, insbesondere Beorn betreffend, manche alberne Szenen wie die Fassreiter-Sequenz wirken wegen ihre relativen Position innerhalb der längeren Laufzeit besser intergriert. Trotzdem ist das ein sehr langer Film, der manchmal durchgestanden werden muss, Bilbo ist immer noch zu sehr Nebenfigur, die Fassreiterszene bleibt albern, das Smaug-Finale kann nicht verhehlen, dass es eigentlich gar nicht existieren dürfte. Nichtsdestotrotz: ein schöner überlanger Abenteuertrip nach Mittelerde, durch die zusätzlichen Minuten noch schöner. (8,5)
Kagemusha - Der Schatten des Kriegers (1980)
(Internationale Fassung) Mit der Zeit ändern sich Meinungen bisweilen. Als ich "Kagemusha" das erste mal Rücken an Rücken mit "Ran" gesehen hatte, gefiel er mir deutlich besser. Das hat sich mittlerweile ins Gegenteil verkehrt, denn, so hervorragend der Film ist, er besteht größtenteils aus Menschen in detaillierten Kostümen durchkomponiert positioniert in chichen Kulissen, ein Eindruck, der der Aussage entspricht, das "Kagemusha" im Grunde die Kostümprobe für den späteren "Ran" darstellt. Nichtsdestotrotz gelingen Akira Kurosawa eindrucksreiche Bilder, die er als Maler vorwegnahm, und obgleich die Geschichte um den Kagemusha seinen Protagonisten stellenweise zu oberflächlich behandelt, gelingen einige starke Charakter-Momente. (8)
The Raid 2 (2014)
Vollendete Kampf-Choreographien, schnell, athletisch, grandios choreographiert, dynamisch, gleichwohl übersichtlich gefilmt. Von der Kameraführung in den Kämpfen bin ich immer wieder fasziniert, auch hinsichtlich der Zurschaustellung von Brutalität, die in gehobenem Maße den Konfrontationen zu Eigen ist, indes durch Perspektive und gewähltem Ausschnitt nie zum unmittelbaren Fokus wird, sondern durch heftige Spitzen akzentuiert. Angenehm zudem die alles einrahmende Undercovergeschichte, die keine innovativen Bahnen einschlägt, als narratives Gerüst dessenungeachtet mehr als tauglich ausfällt. Eine Action-Offenbarung. (8,5)
Die Farbe (2010)
Eine kleine deutsche (schon deswegen einen Blick wert) Genre-Produktion nimmt sich Lovecraft an, gegen Widerstände, mit wenig Geld und unbekannten Darstellern realisiert. Oblgeich es sich bemerkbar macht, dass dies keine durch Fördergelder großzügig finanzierte Produktion ist, wird Trash- oder Heim- und Fanvideoqualität vermieden, ganz im Gegenteil die Vorlage atmosphärisch eingefangen. Als sehr gelungen empfand ich die Evokation einer kaum greifbaren Bedrohung, ein Verzicht auf platten Horror nach Jump-Scare-Paradigma zu Gunsten schleichender ungewisser Furchtbarkeit, was im Gegenzug ein gemächliches Tempo miteinschließt. Gut gefilmt, größtenteils solide bis gut gespielt, einfach einen Blick wert. (Mit Wohlwollen: 7)
Der Blade Runner (1982)
Ästehtisches, visuelles und atmosphärisches Wunderwerk, unbeschreiblich in Design und Umsetzung einer futuristischen Vision, ein Bilderrausch der erlebt sein will, ferner eine ergreifende Reflexion über das Menschsein oder Sein überhaupt. Meisterwerk! (10)
Sin City 2: A Dame to Kill For (2014)
Viel zu spätes, einzig von beinharten Hardcore-Fans gefordertes Sequel, das eben wie ein solches wirkt: von atavistisch-euphorischen Anhänger des Erstling in amateurhafter Eigenregie auf Youtube-Nachstell-Niveau. Das Novum des Looks und Stils kann die Verfilmung nicht mehr für sich beanspruchen, wirkt tatsächlich billiger und absolut uninspiriert inszeniert. Die Dichte des Vorgängers erreichen Robert Rodriguez und Frank Miller zu keinem Zeitpunkt, jede Geschichte, von der die mit Joseph Gordon-Levitt irgendwie noch am besten gefällt, steht isoliert, ist allerhöchstens pflichtgemäß runtergekurbelt. Pure Langeweile. (4)
American Sniper (2014)
Bedeutungsarme Aneinanderreihung von Schlachtszenen ohne tiefergehende Reflexion, damit ein Rückschritt in der Evolution des Kriegsfilms. Traumata des Protagonisten werden allzu oberflächlich behandelt, das Heldenlied auf seinen Soldaten, der im Grunde, seien wir ehrlich, nichts anderes ist als ein Massenmörder, der 160 Menschen eiskalt erschossen hat, erzeugt des Öfteren Magenschmerzen, da er ohne kritische Auseinandersetzung (wie ich es eigentlich nach dem Trailer erwartet hatte) sympathisiert und als Helden mystifiert wird (ganz Schlimm: der Abspann), effektiv den Hass gegen die "Feinde Amerikas" schürt. Clint Eastwoods nüchterne Regie vermeidet in Schlachtszenen zum Glück ausufernden Pathos, Szenen, in denen Chris Kyle seinem grausigen Handwerk nachgeht, wirken gerade auf diese Weise erschütternd, einige Actionsequenzen können für sich bestehen, Sienna Miller darf als Eheweib hingegen wenig beisteuern. Mich wundert es keine Sekunde, dass dieser Film in Amerika Besucherrekorde gebrochen hat. Schlimm. (4,5)
Gone Girl - Das perfekte Opfer (2014)
Ich bin gänzlich ohne Erwartungen an den Film rangegangen und fand mich bald fasziniert von der wendungsreichen, spannenden Geschichte, in einem Maße, das mich sehr überraschte. Es macht Spaß den Enthüllungen, Twists und dem allgemeinen Taktieren der Protagonisten zu folgen, insbesondere im Zusammenspiel mit der Medienwelt. Letzteres hätte trotzdem ausführlicher ausfallen dürfen, um mehr Satire Raum zu schaffen. Nichtsdestotrotz vergehen die 150 Minuten ohne Länge, David Finchers Inszenierung ist brilliant, Rosamund Pike erschafft eine unheimlich Präsenz. Zwar empfinde ich den Film in seiner Gesamtheit "nur" als vergnüglichen Thriller und bin der Meinung, er endet an der Stelle, wo es beinahe am interessantesten hätte werden können, dennoch ist das gutes Thriller-Futter. (7)
Sin City (2005)
Selbst 10 Jahre später besteht Robert Rodriguez Comichuldigung als Gesamtkunstwerk, Stil und Atmosphäre sind dicht, greifen zusammen mit Inszenierung, Musik und den ausgewählten Geschichten wie ein gut funktionierendes Zahnradgetriebe ineinander. Es ist in erster Linie ein visueller Rausch, der die recht flachen Geschichten und ihre teils fragwürdige Moral, wie ideologische Grundlage übertüncht, stilisierte Comic-Gewalt und düsterer Film-Noir. Aber die Rezprozität aller Elemente untereinander halten dieses künstlerische Gebilde nach wie vor zusammen. Ein großer Wurf. (8,5)
Im Dutzend billiger - Chaos hoch 12 (2003)
Exakt die Art widerlicher amerikanischer Familiensülzen-Kitsch (ich habe nicht grundsätzlich was gegen Familienfilme), die mir bereits durch ihre Musik Magenkrämpfe verursacht. (2)
Ninja - Pfad der Rache (2013)
Das Traum-Duo Isaac Florentine/Scott Adkins garantiert abermals fantastische Martial-Arts-Action, garniert mit ein wenig Ninja-Flair, verpackt in einer straighten Rache-Geschichte, die viel Raum für Konfrontationen lässt. Jetzt bringt bitte noch Kane Kosugi groß raus. (B-Action-Skala: 7)
Castle Freak (1995)
Mit überschüssigem Taschengeld erlaubte Full Moon Entertainment Stuart Gordon eine weitere irgendwie Adaption nach Lovecraft mit Jeffrey Combs. Trotz des kärglichen Budgets holte er dabei wieder das Maximum raus, kreiert ein bemitleidenswertes Monster, das in einem schaurigen Schloss umhergeht und der angereisten, dysfunktionalen Familie das Fürchten lehrt. Ein gelungener kleiner Genre-Beitrag, bedenkt man Produktionsfirma und Umstände. (B-Movie-Skala: 6)
City Slickers - Die Großstadt-Helden (1995)
Ausbruch aus der Midlife-Crisis, Männer dürfen lamentieren, die Ehefrau sitzt verständnisvoll daheim die Kinder hütend, während Männeke sich selber finden darf. Nun sind Billy Crystal und seine Kumpane, plus die erweiterte Belegschaft im Cowboy-Workshop knuffige Typen, die in einigen witzigen Szenen ihre Großstadtmentalität mit Cowboy-Romantik konfrontiert sehen. Ein harmloser Spaß. (6,5)
Dick und Jane (2005)
Eine Art komödiantischer Bonnie und Clyde in gewaltfrei. Dabei macht besonders der tiefe Sturz, den Jim Carrey und Téa Leoni durchleben, Spaß, immer tauchen neue Probleme auf, bis sich die beiden schlussendlich auf illegalem Territorium bewegen und für etwas Situationskomik sorgen. Ganz nett. (6)
Meine erfundene Frau (2011)
Adam Sandler und Happy Madison haben schon wesentlich schlimmeres fabriziert. Im Grunde drehen sie einen Film um ihren Sommerurlaub herum, gelungenen Klamauk gibt es trotzdem, und mit meiner Schwäche für die handelsüblichen Liebesfilme trifft sogar das Paar Sandler/Jennifer Aniston meinen Nerv. (5,5)
Firewall (2006)
Standard Enführungs/Erpresser-Thriller mit soliden spannenden Momenten und einem guten Paul Bettany als bedrohlichen Oberbösewicht. Mit Harrison Ford kann man nie viel falsch machen, allerdings ist er für die actionreicheren Momente merklich zu alt. Gesehen haben muss man das nicht. (5,5)
Der Gestiefelte Kater (2011)
Beweist, dass Antonio Banderas Kater alleine einen Film tragen kann, mit viel Western- und Fantasy-Charme, inklusive der kleinen Seitenhiebe auf das Latino-Lover/Zorro-Image und mit einigen Witzen für Katzenliebhaber und -kenner. Temporeiches Abenteuer nicht nur für Kinder. (6,5)
Know1ng - Die Zukunft endet jetzt (2009)
Nach dem stimmungsvollem Anfang kann Alex Proyas, trotz brauchbarer Bilder und ein wenig mysteriösem Flair, die Spannung nicht halten, das Ende ist gar ärgerlich mit seiner sektenreifen religösen Auflösung. Nicht mal Nicolas Cage chargiert befriedigend. (4)
Ninja Assassin (2009)
Man merkt, das hier die Wachowskis ihre Finger im Spiel haben, denn das ganze wirkt wie eine Live-Action-Manga-Verfilmung, die statt auf ausgefeilte Martial-Arts-Kämpfe auf hibbelige, undurchsichtige, dafür überstilisierte Actionszenen setzt. Optisch ganz nett, kann dabei weder die Action, noch die labbrige Geschichte auf Dauer fesseln. (5)
Die Nackte Kanone (1988)
Total gaga wie alle Zucker/Abrams-Parodien, doch gerade die zahlreichen Absurditäten, die Details im Hintergrund, die bizarren Dialoge, alles abseits des Slapsticks, machten seit je her für mich den besonderen Reiz ihrer Filme aus und dies hier ist in diesem Sinne ein Prima inter pares. (7)
21 - 6,3 (132,5)
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Okami Itto
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Dienstag, April 15, 2014
Kurzreviews April/I/2014
Hiermit präsentiere ich wiederum die 7 Filme und 2 Serienstaffeln
(ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht
beendete Serienstaffeln), die ich bisher im Monat April gesehen habe:
Serien-Staffeln
Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer (Season 3) (2013) - (9/10)
Doctor Who (Season 1) (2005) - (9/10)
Filme
Into the Blue (2005)
In erster Linie Fleischbeschau, Männer hecheln Jessica Alba im Bikini hinterher, Frauen bewundern Paul Walkers (R.I.P.) Musterbody. Der Abenteueraspekt ist dabei Nebensächlichkeit, im besten Falle zweckdienlich. Halt Sexyness ohne blank zu ziehen vor traumhafter Kulisse und in recht ansehnlichen Unterwasseraufnahmen. (5/10 mit JAlba-Bonus)
Hoboken Hollow (2005)
Billig-TCM-Epigone, dessen Extra-Günstig-Look vielleicht ein bisschen die dreckige Atmosphäre unterstützt, trotzdem bleiben die Charaktere unübersichtlich und gesichtslos, Spannung erwartet man erst gar nicht, gruselig oder schockierend ist das indes genausowenig. Als Horrortrash hat der dennoch seinen Unterhaltungswert. (2,5 auf einer Trash-Skala)
Return of the Living Dead V: Rave to the Grave (2005)
Die "Return of the Living Dead"-Reihe hat sich nun mal noch nie ernst genommen, darin unterscheidet sich der fünfte Teil kaum von den Vorgängern. Insofern kann man sich das als herzlich bescheuerte Trash-Horror-Komödie durchaus antun, ein gewisser Alkoholpegel ist jedoch Mindestvorraussetzung. Bonuspunkte für Gino. (6/10 auf einer Trash-Skala)
Sindbads 7. Reise (1958)
Manchmal vergesse ich glatt, wie schön die Kreationen von Ray Harryhausen waren. Hier auf dem Höhepunkt seines Schaffens gibt es einige seiner schönsten Kreationen und besten Trickeffekte zu bewundern, die dieses Märchen aus 1001 Nacht zu einem Höhepunkt des Fantasy-Abenteuerfilms machen. Immer wieder schön, schon seit Kindheitstagen! (9/10 mit Kindheitsnostalgie-Bonus)
Hornblower - Die gleiche Chance (1998)
Gelungener Einstieg in die Reihe, schöne Seemannsatmosphäre und Ioan Gruffudd ist ein tauglicher Protagonist, Dorian Healy seiner fieser Counterpart. Macht Lust auf mehr. (7/10)
Plane Dead - Der Flug in den Tod (2007)
Wie bei "Rave to the Grave" war den Machern hier unverkennbar bewusst, was sie für einen hanebüchenen Stuss abliefern, weswegen von vorneherein fleissig Klischees bedient werden und jedeweder Anflug von Logik rasch über Bord geworfen wird. Das ist ein reiner Zombiesplatter-Spaßfilm. (6,5 auf einer Trash-Skala)
Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers (1986)
Der perfekte Jugendfilm für Jungen, einer der wenigen Filme, der es schafft, seine adoleszenten Protagonisten glaubhaft darzustellen und die sommerlich-abenteuerliche Atmosphäre stimmig wiederzugeben. Ein kleines, zeitloses Juwel, schön inszeniert und beachtlich gespielt. (8,5/10)
7 - 6,4 (44,5)
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Freitag, März 14, 2014
The Boxtrolls
Nachdem mich besonders "ParaNorman" begeistert hat, freue ich mich umso mehr auf das nächste Claymination-Werk der britischen Laika-Studios: "The Boxtrolls". Der Stop-Motion-Film erzählt die Geschichte vom Waisenjungen Egg, der von den den Untergrund bewohnenden und Müll sammelnden "Boxtrolls" aufgezogen wurde und diese gegen den bösen Kammerjäger Archibald Snatcher beschützen muss.
Die Geschichte basiert auf Alan Snows Buch "Here Be Monsters!" und wurde von Irena Brignull und Adam Pava adaptiert. Regie führen Graham Annable und Anthony Stacchi. Mit den Stimmen von Isaac "Bran" Hempstead-Wright ("The Awakening", "Game of Thrones", "Closed Circuit"), Ben Kingsley ("Gandhi", "Sexy Beast", "Iron Man 3"), Dakota Fannings jüngerer Schwester Elle ("Phoebe in Wonderland", "Somewhere", "We Bought a Zoo"), Toni Collette ("The Sixth Sense", "About a Boy", "Little Miss Sunshine"), Jared Harris ("Mad Men", "The Curious Case of Benjamin Button", "Sherlock Holmes: A Game of Shadows"), Tracy Morgan ("Saturday Night Live", "30 Rock", "Cop Out"), nicht zu vergessen Richard "Moss" Ayoade, sowie Simon Pegg und Nick Frost. Zwar überzeugt mich der Trailer nicht in dem Maße, wie seinerzeit der zu "ParaNorman", aber freuen tue ich mich nichtsdestoweniger auf den Film.
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Sonntag, August 25, 2013
Zitate 15
"Der Filmschauspieler muss nicht verstehen, sondern einfach nur da sein. Man könnte nun argumentieren, dass man verstehen muss, um sein zu können. Das ist aber nicht der Fall. Wenn dem so wäre, müsste ja der intelligenteste Schauspieler auch der beste Schauspieler sein. In Wirklichkeit ist aber oft genau das Gegenteil der Fall. Seine Gedanken zu der Figur, die er spielt - die ihn nach der gängigen Theorie einer präzisen Darstellung näherbringen sollten - kommen letztendlich seinen Bemühungen in die Quere und nehmen ihm seine Natürlichkeit. Der Filmschauspieler sollte in einem Zustand der Jungfräulichkeit zu den Dreharbeiten erscheinen. Je intuitiver seine Arbeit, desto spontaner wird sie sein."Michaelangelo Antonioni über die Spontanität seiner Schauspieler.
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Donnerstag, Februar 14, 2013
Fröhlichen Valentinstag!
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Dienstag, August 07, 2012
A Forest of Stars - Gatherer of the Pure
Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als auf gängigen TV-Sendern tatsächlich Musikvideos liefen? Und erinnert sich noch jemand an die Videos, die es tatsächlich wert waren, gesehen zu werden? Dazu würde auch dieses Video gehören, dass einfach stilvoll und atmosphärisch ist. Die Musik hingegen ist absolut nicht meins (das ist mehr prophets Metier), wofern ich ihr gar nicht so abgeneigt wäre, wäre denn der Frontsänger nicht...
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Montag, Januar 09, 2012
The Bond-Girl With The Dragon Tattoo?
Und das meine ich nicht allein wegen Daniel Craig. Was sagt ihr zu den Opening Titles von David Finchers "The Girl With The Dragon Tattoo"-Remake?
(Die Musik finde ich btw wahrlich grauenhaft, trotzdem immer noch besser als Alicia Keys und Jack White)
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Sonntag, Juni 12, 2011
Nachschlag No. 2: The Dark Chocolate Rises
Noch ein kleiner Nachschlag, diesmal zu "Batdog". Diese im comiclook gehaltene Storybookseite von "The Dark Knight Rises" enthüllt eine neue, interessante psychologische Abneigung Batmans gegen eine gewisse, süßliche Substanz. Wie das wohl in den Film integriert wird?
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Samstag, Juni 11, 2011
Nachschlag No. 1: Tintin at the Mountains of Madness
Ein kleiner Nachschlag und Wunschtraum zu meinem etwas komplexeren "Tintin"-Beitrag:

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Dienstag, Mai 24, 2011
The Adventures of Tintin

Nahezu sein ganzes Leben lang arbeitete der Belgier Hergé (1907–1983) an den Abenteuer-Geschichten des Reporters Tim (Tintin) und seinen Freunden. Nach seinem Ableben verfügte er testamentarisch, dass niemand die Reihe fortführe, übergab überdies die Rechte in die Hände seiner Frau aus zweiter Ehe, Fanny Vlaminck.
Die langelebige und bis heute erfolgreiche Serie besteht in erster Linie aus den in sich abgeschlossenen Abenteuern, die der Reporter Tim erlebt. Oft enthalten die Geschichten einen politischen Kommentar, hin und wieder auch Science-Fiction- und Fantsy-Elemente.
Tim ist ohne Frage ein typischer Held: aufrichtig, mutig, einfallsreich, intelligent und guten Gewissens. Für jede noch so augenscheinliche ausweglose Situation findet er eine Lösung, er stellt sich stets auf die Seite der Unterdrückten und führt einen selbstlosen Kampf gegen das Böse und das Verbrechen, wo sich die Möglichkeit ihm nur bietet. Von Beruf ist er Reporter, auch wenn man ihn diesen selten ausüben sieht, und er hat augenscheinlich keine Familie, ebenso wenig wie Beziehungen zu Frauen. Seine Freunde und Bekannte werden sozusagen zu seiner Ersatzfamilie, die untereinader stark verbunden sind.
Immer in Begleitung seines treusten Freundes, des Foxterriers Struppi (Milou) reist er dabei um die Welt, an die exotischsten Orte, ob China, Indien oder Südamerika, aber auch weniger exotische Gebiete, wie England, Russland oder die Fantasiestaaten Syldavien und Bordurien. Struppi, der zu Beginn der Reihe mit Tim sprechen zu können scheint, später jedoch nur hin und wieder in Sprachblasen seinen Gedanken Ausdruck gibt, hilft Tim bisweilen aus vielen ausweglosen Situationen (Stickwort: Fesseln). Für viele war er der heimliche Star der Comics, bis er durch Kapitän Haddock in der Gunst des Publikums abgelöst wurde. Benannt wurde er übrigens nach der ersten Liebe des 18-jährigen Hergé, Marie-Louise Van Cutsem, deren Spitzname "Milou" lautete.
Später stieß Kapitän Haddock (Capitaine Haddock) zum Heldenduo dazu und war fortan ein ebenso treuer, wie rechteschaffener Begleiter und guter Freund. Teils ist er gar selbst der Grund für das ein oder andere Abenteuer. Obwohl er ein bärbeißiger, oftmals schlecht gelaunter Pfeiferauchender Seefharer mit der Neigung zu cholerischen Wutausbrüchen, die ihn zu gern in die fantasievollsten Schmipftiraden ausbrechen lassen (der legendärste ist mit Sicherheit "Hunderttausend heulende und jaulende Höllenhunde!" ("Mille millions de mille sabords")), und passionierte Whisky-Trinker, bevorzugt seine Lieblingsmarke "Lock Lomond", mit einem Alkoholproblem ist, ist er doch wegen seines aufrechten Charakters ein liebenswerter Mensch. Und seien wir mal ehrlich: er besitzt wesentlich mehr Charakter als jeder pseudo-ruppiger Sidekick in der Geschichten der Unterhaltungsliteratur. Sein Name rührt aus dem Englischen haddock, was Schellfisch bedeutet und seinen erster Auftritt feierte er 1940 in "Die Krabbe mit den goldenen Scheren".
3 Jahre später gesellte sich in "Der Schatz Rackhams des Roten" ein wieterer fester Bestandteil der Ersatzfamilie Tims hinzu. Der geniale, doch zerstreute und schwerhörige Professor Balduin Bienlein (Professeur Tryphon Tournesol; tournesol=Sonnenblume) ist Erfinder einiger bemerkenswerter (ein Raketenantrieb und Farbfernseher), amüsanter (düsenangetriebene Rollschuhe), wie schrecklicher (eine Schallwaffe) Erfindungen und damit oft genug der Auslöser für die haarstreubensten Abenteuer. Eine weitere Erfindung und typisches Erkennunsmerkmal des Professor ist sein Pendel, dass wie ein Geigerzähler auf wertvolle Gegenstände reagiert. Er selbst ist von kleinem Wuchs und ein liebenswürdiger Charakter. Sollten man ihn allerdings reizen, verfällt er in eine unbändige Raserei und gibt den meisten stämmigeren Männern Fersengeld, Kapitän Haddock inklusive. Seine Schwerhörigkeit, die er immer als Harthörigkeit herunterspielt, ist des Öfteren Grund für amüsante Missverständnisse. Nach anfänglicher Abneigung hegt Kapitän Haddock insbesondere zu ihm eine tiefe Freundschaft und entwickelt einen Beschützerinstinkt für den Professor. Immer wenn sein Freund in Gefahr ist, lässter er alles stehen und liegen, um ihm zur Hilfe zu eilen. Hergé selbst bezeichnete Auguste Piccard als Inspiration für den tüddeligen Professor.
Ein weiterer, fester Bestandteil des Bekanntenkreis sind die überheblichen Detektive Schulze und Schultze (Dupont et Dupond), die jedoch mehr tollpatschig, denn fähig ihrem Dienst nachgehen und meistens für die Slapstickeinlagen im Comic verantworlich sind. In Unvercovermissionen pflegen sie in der jeweiligen traditionellen Landestracht Zentrum des Gelächters zu sein und geraten darüberhinaus häufig genug mit der lokalen Justiz aneinander. Bei Ermittlungen geben sie sich stets überlegen und klischeehaft, obgleich es meistens Tim ist, der die Lösung letztendlich findet. Ihren ersten Auftritt feierten die Zwillingsbrüder 1932 in "Die Zigarren des Pharaos". Allerdings wurden ihnen nachträglich ein Cameo in "Tim im Kongo" gegönnt. Hergés Inspiration für die beiden Kultcharaktere waren höchstwahrscheinlich sein Vater und dessen Zwillingsbruder.
Daneben gibt es noch unzählige, immer wieder auftauchende Nebenfiguren, gute, wie böse, die alle ihren eigenen Eindruck auf den Leser hinterlassen. Ein paar der wichtigsten versuche ich hier zu nennen:
In "Der Blaue Lotos" rettet Tim dem jungen Chinesen Tschang das Leben, der ihm fortan ein treuer Freund wird, beinahe ähnlich einem jüngerem Bruder. Der Charakter ist eine Würdigung von Hergés gutem Freund Tschang Tschong-Jen, der einen bedeutenden Einfluss auf Hergés Schaffen hatte.- Pjotr Klap ist ein liatuischer Pilot mit Augenklappe, der zunächst mit einem Kampfflieger Jagd auf Tim und Haddock macht, später jedoch die Seiten wechselt und sich zum Freundeskreis der beiden dazugesellt.
- Oftmals während seiner Ausflüge in den arabischen Orient trifft Tim auf den Herrscher des fiktiven Landes Khemde, Emir Ben Kalisch Ezab. Seit ihrem ersten Aufeinandertreffen sind die beiden befreundet. Der Sohn des Emirs, Abdallah, ist ein unterträgliches, verwöhntes und verzogenes Gör, das seine Umwelt mit Streichen terrorisiert und dem einzig der gutherzige, emotionale Emir in Liebe verbunden ist.
- Eher zufällig wird Tim Adjutant General Alcazars, Diktator der fiktiven, von bürgerkriegsunruhen erschütterten Republik San Theodoros, der dort mit seinem Wiedersacher General Tapioca im Streit liegt und die sich kontinuierliche gegenseitig putschen. Später sind Tim und Alcazar gute Bekannte.

- Die berühmte Bianca Castafiore, ein ganz und gar von sich überzeugte Opernsängerin, trägt mit Vorliebe, sehr zum Missfallen ihrer Zuhörer, die Juwelenarie aus Gounods "Faust" vor und ist besonders unbeliebt bei Kapitän Haddock, deren Namen sie stets falsch ausspricht.
- Fridolin Kiesewetter ist Versicherungsvertreter und ein nervendes Plappermaul, der bei jeder Gelegenheit Kapitän Haddock bedrängt. Gleichzeitig ist Kiesewetter Hergés Parodie seiner spießbürgerlichen Landsleute.
- Nestor ist der treue Diener Haddocks auf Schloss Mühlenhof. Dort diente er schon den frühren Besitzern, den kriminellen Gebrüdern Vogel-Faull. Zwar hat er einen Hang zum Lauschen, ist abgesehen davon ein gewissenhafter und formibdalber Butler.
Doch Tim hat nicht nur Freunde, sondern auch viele Feinde.
- Ganz besonders seinen Erfeind, der Mulitmillionär und internationale Verbrecher Roberto Rastapopoulos macht ihm das Leben schwer. Oder ist es eher umgekehrt? Rastapopoulos ist in jedewede denkbare illegale Aktivität verwickelt, ob Drogen- oder Menschenhandel, Waffenschmiggel, Entführung oder Erpressung, der gewissenlose Gangsterboss schreckt vor nichts zurück und gerät dadurch meistens an den heldenhaften Reporter.

- Haddocks früherer erster Offizier war Allan Thompson, der jedoch die Alkoholsucht seines Kommandanten ausnutze, um die Kontrolle über das Schiff "Karaboudjan" zu übernehmen und sie für Rauschgiftschmuggel zweckzuentfremden. Er und Tim treffen immer wieder aufeinander, später wird er ein Handlanger von Rastapopoulos. In der neugezeichneten Version von "Die Zigarren des Pharaos" wurde auch er nachträglich hinzugefügt.
- Ein ebenso wiederkehrender Antagonist ist der vermutlich deutsche Psychiater Dr. J.W. Müller, der zunächst als Geldfälscher und Schmuggler, später als Kriegstreiber in Khemed auftritt.
- Ein besonderer und im Gedächtnis bleibender Antagonist ist der Japaner Mitsuhirato, mit dem Tim in "Der Blaue Lotus" aneinander gerät. Er ist einer der gefährlichsten, weil intelligentesten und skurpellosesten Gegner des Reporters. Er gilt als einer der rigorosesten Charaktere (man beachte die vielzähligen Superlativen...) der ganze Reihe und ist eine faszinierende Persönlichkeit, für mich sogar einer der besten Bösewichte aller Zeiten.
Neben den vornehmlich vorhandenen Abenteuer-Elementen gibt es in den "Tim und Struppi"-Geschichten auch viele komödiantische Szenen, inbesondere vorgetragen durch die tollpatschigen Detektive Schulze und Schultze. Doch auch unsere Helden, ebenso wie die Bösewichter sind sich nicht zu fein, ein unglücklich platzierte Bananenschale zu übersehen... japp, der Humor besteht überwiegend aus Slapstickeinlagen, gemäß dem Vorbild der 20er-Jahre-Stummfilmära. Doch auch die absurd-komischen Situationen haben ihren besonderen Reiz, ob es die impertinent aufdringliche Gesprächtiraden Friedolin Kiesewetters, die durch die Schwerhörigkeit Bienleins provozierten Missverständnisse oder, der Klassiker und Lieblingsgag der Reihe, die Metzgerei Schnitzel (Boucherie Sanzot) sind. Hergé findet stets ein Maß zwischen Ernst und Humor, kreiert dabei sehr viel Charme.
Der Zeichnungen Hergés sind äusserst charakteristisch und sein Stil ist als Ligne claire (dt. klare Linie) in die Comicgeschichte eingegangen. Die wesentlichen Merkmale dieses Stils sind die präzise Konturen und die flächige einfarbige Kolorierung, sowie der weitesgehende Verzicht auf Schraffuren, Schattierungen und Farbverläufe. Charaktere und Mimik sind meistens von einfacher Darstellung, während die Hintergründe und Details sehr detailliert und realistisch wiedergegeben sind. "Tim und Struppi" wurde daher vor allem wegen der wahrheitsgetreuen und genauen Darstellung von Mode und der Umgebung (z.B. Autos) geschätzt. Hergé selbst bezeichnete die Comicreihe der Bécassine als sein Vorbild.
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Donnerstag, Mai 05, 2011
Disney Punch
Update:
Das Video war kurzzeitig down. Habe das jetzt aktualisiert. Viel Spaß!
Ich mag ja Trailer-Mashups... den hier finde ich besonders gelungen und amüsant, sieht sogar besser aus als das Original. ;-)
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Okami Itto
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Mittwoch, April 20, 2011
Movie Title Swap
Diese nette kleine Idee, wo der Autor auf Filmposter einfach die Titel ausgetauscht hat (dem Sujet stehts angemessen), darf man sich ruhig mal anschauen. Vielleicht nicht der Olymp der Kreativität, doch durchaus nett und teils gar amüsant. Ich mag sowas. Mehr gibt es nach dem Klick auf die Bilder.

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Okami Itto
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Dienstag, April 12, 2011
The greatest movie never made
Erinnert sich noch jemand an die Taschen-Ausgabe von "Stanley Kubrick - The Napoleon Film: The greatest movie never made"? Ich meine dieses richtig edle Ding, dass man damals für ein Taschengeld erwerben konnte. Jeder Kubrick-Freak hat doch mal eben 500 € zur Hand, gerade wenn es um das Opus Magnum des Meisterregisseurs geht - das er unglücklicherweise nie verwirklicht hat.
Wie dem auch sei: wer das Geld nicht so locker sitzen hat wie fanatische Kubrick-Anhänger, der hat jetzt die Gelegenheit, das chice 1000-Seiten starke und 8 KG schwere Buch zu einem erschwinglicheren Betrag zu erwerben. Für den geneigten Filmfan lohnt sich das bestimmt.
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Okami Itto
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Mittwoch, April 06, 2011
Scissorhands 20th
Zum 20. Geburtstag von Tim Burtons Edward Scissorhands haben sich über 40 Künstler zusammen getan, um in einer Austellung in L.A. eine einzige, große Hommage an den Film zu schaffen. Das Ergebniss kann man unter anderem im offiziellen Blog bewundern. Traumhaft schön (um nicht zu sagen 'kitschig'!






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Okami Itto
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