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Donnerstag, September 24, 2015

Mowgli und sein Avatar

Disney werkelt an einer neuen, vollanimierten "Dschungelbuch"-Adaption unter der Regie von Jon Favreau ("Zathura", "Iron Man", "Chef"). Das ist mir sowas von entgangen und jetzt gibt es bereits den Trailer.

Disneys "Dschungelbuch" von 1967 gehört zu meinen allerliebsten Disney- und Zeichentrickfilmen, rangiert vielleicht sogar unter meinen Lieblingsfilmen, und ist Teil meiner wichtigsten und schönsten Kindheitserinnerungen. Im Angesicht dessen hat eine neue, modernisierte Version selbstredend keine Chance.

Aber die Frage ist, ob der Film dessen ungeachtet bestehen kann. Nichts, was man von einem Trailer her beurteilen könnte, keine Frage. Das hält mich indes nicht auf, den Trailer als solchen zu bewerten - und den finde ich absolute grauenhaft. Was ist das? Eine Mischung aus "Avatar" meets Robert Zemeckis (wobei bereits in meinen Augen für "Avatar" "Pocahontas, die mit dem Wolf tanzt" meets Robert Zemeckis galt)? Ein reines CGI-Fest, das wie ein eben solches aussieht (wo doch gerade "Fury Road" gezeigt hat, dass CGI unterstützend besser aufgehoben ist), nicht den Hauch von Realität vermittelt? Oder den Charme des Zeichentrickfilms? Bombastische Musik die einfach nur nervt? Hüpf-Actioneinlagen? Name-Dropping? Oh, und ein bisschen Nostalgiker-Koketterie am Schluss. Ganz, ganz grauenhaft. Ein paar Landschaften machen einen guten Eindruck, nur eben für 3D hingerotzt. Am Ende muss man sogar noch dankbar sein, dass Disney keinen echten Dschungel mit Filmcrews gestürmt hat, Gott weiß, die hätten diesen wahrscheinlich nach ihren Vorlieben geformt...

Man merkt: ich bin ganz und gar unterwältigt. Es mag damit zu tun haben, dass ich derartige 100 %-CGI-Produktionen (ob mit oder ohne grottenhässlichem, unüberzeugendem Motion Capturing) meistens nicht ausstehen kann (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dabei sind an dem Projekt durchaus fähigen Künstler beteiligt (immerhin ist Richard M. Sherman wieder mit von der Partie), was andererseits gar nicht verheißen muss. Ich warte die offizielle Veröffentlichung 2016 ab und mach mir dann vielleicht ein Urteil - aber bestimmt nicht im Kino, da zum einen: Disney. Zum anderen: will ich wirklich sehen, wie der Konzern des Grauens sich über einen meiner Lieblingsfilme her macht?

Dienstag, Juli 29, 2014

Der Hobbit: Jetzt gibbet was auf die Mütz'

In letzter Zeit gab's wieder mal jede Menge Trailer-Material zu mal mehr, mal weniger interessanten Filmchen. Den Anfang mache ich zunächst mit dem Teaser zum "Hobbit"-Finale, in dem es unter anderem zur im Titel genannten Schlacht der fünf Heere (Menschen, Elben und Zwerge gegen Orks und Warge) kommt. Wir alle wissen, dass es nur zwei Filme hätten werden dürfen und das "The Desolation of Smaug" die Schwächen der Trilogie ganz besonders offen gelegt hat, trotzdem habe ich beide Filme sehr gerne gesehen und mit dem Schlussakkord hat Peter Jackson die Gelegenheit, alles mit einem fulminanten Knall enden zu lassen (und nebenbei die ärgsten Schwächen im Vorgänger mit seinem 25-Minütigen Extended Cut zu kitten) und der Teaser macht zumindest einen guten ersten Eindruck. Ich freu mich drauf.

Donnerstag, Mai 01, 2014

Kurzreviews April/II/2014

Frohen 1. Mai! Frohen Tag der Arbeit!

Hiermit präsentiere ich wiederum die 10 Filme und 1 Serienstaffel (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat April seit der letzten Liste gesehen habe:

Serien-Staffeln
Raumschiff Enterprise (Season 2) (1967) - (10/10 mit Stark Trek- und Kindheitsnostalgiebonus)

Filme 
Tatort: Der Hammer (2014)
Nichts neues an der Münsteraner-Front, klaumaukig wie eh und je, funktionstüchtig für Thiel-Boerne-Fans. Der Krimianteil hingegen ist trotz eines gewissen Kuriositäsfaktors hinsichtlich der tragikomischen "Superhelden"-Figur eher uninteressant und unspannend. (5/10)

300: Rise of an Empire (2014)
Hatte "300" irgendwelche nennenswerten Qualitäten, wirft Noam Murro sie endgültig über Bord, präsentiert ein überbezahltes Trash-Gemetzelspektakel, das Gewalt im Extremzeitlupenmodus zelebriert, sich keinen Deut um Geschichte, Charaktere oder einen nachvollziehbaren narrativen oder inszenatorischen Stil kümmert, stattdessen inhaltsleeres Pathosgerede, egales Heldensterben und Figuren ohne Inhalt für die Schlachtbank bereitet pflegt. Eva Green sticht irgendwie positiv heraus, trotz überflüssiger Fleischbeschau, trotzdem ist das alles nur mit extremer Schmerztoleranzgrenze zu ertragen. (2/10)

13 Assassins (2010)
Wie man überlanges Geschnetzel im Historiengewand richtig inszeniert, zeigt uns Takashi Miike: mit der nötigen Zeit bedachte Vorbereitung, die Raum für Charaktere und die Grausamkeiten des effektiven Bösewichts lassen, gefolgt von einem grandios und unglamurös inszenierten Gemetzel, das trotz seiner Länge nicht die Ermüdungserscheinungen eines "300" aufweist, gerade weil Miike strukturiert auf seinen Höhepunkt hinsteuert. Hervorragendes, mit Gravitas und durchaus samuraikritischen Tönen adaptiertes Remake. (8/10)

Zatoichi 1: The Tale of Zatoichi (1962)
Beginn einer langlebigen und kultigen Filmreihen: während die Geschichte um zwei rivalisierende Yakuza-Clans zwar solide, dennoch nicht sonderlich innovativ ausfällt, ist es Shintarô Katsus nuancierte Darstellung des blinden Masseurs, die die Gewitztheit und Cleverness, die im entscheidenden Moment an den Tag gelegte Furiosität und eigene Tragik und Düsternis des Charakters einzigartig portraitiert, welche Qualität und Kultcharakter des Films ausmacht, der gleichzeitig augenlichtloses Schwertschwingen salonfähig gemacht hat. (7,5/10)

Coraline (2009)
Ich werde nicht müde es zu betonen: Claymationfilme können so viel schöner und geistreicher als die vielen teuer produzierten, aber seelenlosen CGI-Produktionen sein. Dank der Vorlage von Neil Gaiman schreckt Henry Selick zudem nicht vor einer nötigen Prise Düsternis zurück, die stets unter all den wohlig-bunten Bildern der Fantasiewelt lauern, in die sich die durch und durch sympathische, hervorragend charakterisierte Protagonistin flüchtet. Bonuspunkte für die tollen, vielfältigen Nebencharaktere und die vortefflichen Sprecher. (9[8,5/10])

M.A.R.K. 13 - Hardware (1990)
Kurioser B-Sci-Fi-Film, der sich an allerlei Genre-Vorbildern bedient, eine durchaus glaubwürdige Welt mit apokalyptischen Flair sein Eigen nennt, stilistisch jedoch eine gewisse Ähnlichkeit mit Billy Chungs "The Assassin" aufweist. Schräg, aber vor allem gegen Ende mit seltsamen Artsy-Selbstbewusstsein. (5/10 auf einer B-Movie-Skala)

Dredd (2012)
Kompromisslose Comicumsetzung mit einem perfekt gecasteten Karl Urban samt der ungeahnt harmonisierenden Olivia Thrilby, die beide in einer glaubwürdig skizzierten Welt drastisch das Gesetzt vertreten. Ein imposantes Stück Actionfilm abseits des Mainstream. (8,5/10)

Police Story (1985)
Jackie Chans Version eines Polizeifilms vereint die üblichen Klamaukeinlagen mit ernsten und pathetischen Einlagen im in beide Richtungen weit ausschlagenden oszillierenden Wechsel. Natürlich sind es, abseits von Jackie Chans Charisma und Agilität, letztlich die beeindruckenden Stunts, gerade die finale Schlägerei, die den Film so großartig und unterhaltsam machen. (7,5/10)

Die Nacht der lebenden Toten (1968)
Der Urvater des Zombiefilms, ein effektiver "kleiner" Film mit ungeheurer Wirkung und politischer und soziologischer Deutungsebene. Intensives Erlebnis, für manche, die reinen reißerischen Effekt erwarten, hingen garantiert anödend. (8/10)

The Lego Movie (2014)
Vergnüglicher Blogbuster und ein Kinderfilm, in den man seine Kinder als Erwachsener guten Gewissens mitnehmen, an dem man sogar selbst großen Spaß haben kann, dank der frameüberladenen Ideenvielfalt, gelungenen Seitenhieben und Verweisen und dem irren Tempo, was zusammen eine irre Achterbahnfahrt ergibt. Ein überlanger Werbefilm zwar, wirkt das in diesem Falle eher inspirierend als wie penetrant aufschwatzendes Product Placement. Also, bin dann mal LEGO spielen. (8/10)

















10 - 6,8 (68,0)

Mittwoch, Juli 03, 2013

Peter Jackson goes '77

Ich mochte Peter Jacksons ersten "Hobbit"-Teil. Wirklich. Anscheinend war ich damit einer der wenigen. Was mitunter daran gelegen haben mag, dass man für "An Unexpected Journey" doch ein wenig mehr Fantasy-Faible haben musste, als es dem handelsüblichen Kino-Gänger oder Kritiker gegeben zu sein scheint. Nichtsdestotrotz freue ich mich riesig auf den zweiten Teil und der erste Trailer zu "The Desolation of Smaug" mindert meine Vorfreude nicht im geringsten. Da unser Imperator indes den Trailer bei sich bereits gepostet hat, muss ich mich wohl eines kleinen Kniffs bedienen, um ihn bei mir erneut zu posten und es dennoch legitimiert erscheinen zu lassen. Dazu stelle ich einfach die Frage: hätte Peter Jackson die '77er-Version anstelle von Arthur Rankin Jr. und Jules Bass epischer hinbekommen?

Und weil es einfach so schön ist, bei Youtube geschwind die Runde gemacht hat und einfach herzlich sympathisch, wie amüsant daherkommt, hier der Abschied von Orlando Bloom vom "Hobbit"-Dreh:

Dienstag, Mai 07, 2013

Science Fiction im All? Wo gibt's denn sowas!

Science-Fiction. Ein Genre, das das breitere Publikum bisweilen wie Kadaveralkaloide abzuschrecken scheint, selten zum richtigen Hit gereicht und sich, um einen solchen Hit zu landen, oft genug einer subalternen Genre-Diffusion unterwerfen muss. Das betrifft natürlich speziell, um den Begriff der Science-Fiction abzugrenzen, Genre-Produktionen, die das Angesicht der Erde verlassen und sich tatsächlich mit den tiefen des Weltalls befassen. Letztendlich darf man nicht vergessen, das Filme wie "Inception", "Tron: Legacy" oder die "Tribute von Panem"-Filme ebenfalls als Science-Fiction kategorisiert werden, nur nicht im astronomischen Sinne. Sobald die Handlung indes ungewohntes extraterrestrisches Terrain betritt, war das Publikum lange Zeit verschreckt oder musste anderweitig geködert werden (Farewell "Firefly"...).
 Ausgerechnet Ridley Scotts "Prometheus", ein Verbrechen an der "Alien"-Franchise, und J. J. Abrams "Star Trek", ein Verbrechen an der "Star Trek"-Franchise, scheinen der astronautischen Science-Fiction wieder so etwas wie Leben eingehaucht zu haben. Zumindest trauen sich entsprechende Produktionen allmählich aus ihrer Nische hervor und wagen sich geradezu in Budget-Bereiche, die es ihnen ermöglichen, fremde Welten zu bereisen, die Grenzen der Unendlichkeit zu erkunden und dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Demnächst startet bei uns der zweite Teil des "Star Trek"-Reboots, eine Ausschlachtung des Minimal-Potentials von "Prometheus" ist seit jeher beschlossene Sache, die Konzeption des Films machte es gar zwingend, von den künftigen Disney-"Star Wars"-Katastrophen ganz zu schweigen.
Das sind selbstredend die Big Names, aber andere wagen inzwischen ebenfalls Science-Fiction mit Raumschiffen und Sternen zu bevölkern. So arbeitet zum Beispiel (nach dem Ausstieg von Steven Spielberg) Christopher Nolan, um zunächst bei den Big Names zu bleiben, nach dem Ende seiner "Batman"-Trilogie, dessen letzter Teil ein Verbrechen... naja, siehe ut supra, neben seiner ausgiebigen Tätigkeit als Produzent (Stichwort: "Man of Steel") an dem Science-Fiction-Projekt "Interstellar", das auf einer Geschichte von Stephen Hawking-Sozius Kip Thorne basiert, der für seine Forschung auf dem Feld der theoretischen Gravitations- und Astrophysik bekannt ist. Kein leichtes Thema, dem sich Nolan als Regisseur, Autor (das Script seines Burders Jonathan Nolan hat er gewissermaßen an sich gerissen und um eigene Idee ergänzt) und Produzent gewidmet hat und das er hoffentlich deutlich fundierter als "Inception" angeht. Bisher steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen, was nicht bedeutet, dass man es nicht mit Spannung beobachten sollte. Schließlich machen sich Forscher (u.a. Matthew McConaughey, Jessica Chastain, Anne Hathaway und Michael Caine) auf den Weg in den Weltraum! Durch Wurmlöcher! Und das sogar in einem Raumschiff! Mit Sternen und so.
Nolans Kameramann-Habitué Wally Pfister wird für das Projekt übrigens von Hoyte van Hoytema ("Let the Right One In", "The Fighter", "Tinker Tailor Soldier Spy") vertreten, denn Pfister arbeitet derweil an seinem von Kumpel Christopher produziertem Regie-Debüt "Transcendence", ebenfalls ein Science-Fiction-Projekt, welches sich allerdings mit Technologischer Singularität befasst, also den höchsten Entwicklungsstufen künstlicher Intelligenz und wie dies unsere Anagenese beeinflusst (platt gesprochen). Und für ein Debüt darf Pfister tatsächlich auf eine namhafte Darstellerriege zurückgreifen (Johnny Depp, Morgan Freeman, Paul Bettany, Cillian Murphy und, und, und).
Aber jemand anderes meldet sich nach langer Zeit wieder zurück auf der Leinwand: Alfonso Cuarón, Regisseur der kongenialen Science-Fiction-Dystopie "Children Of Men", betritt nach 7 Jahren Kinoabstinenz ebenfalls den Weltraum. Nur wer Spektakularität erwartet, sollte lieber auf Jar Jar Abrams vertrauen. Cuarón spielt bei "Gravity" in einer ganz anderen Tonart, wenn er zwei Astronauten (Sandra Bullock und George Clooney) getrennt von ihrem Raumschiff und ohne Hoffnung auf Rettung in die unendlichen, kühlen und stillen Weiten des Alls driften lässt. Obwohl der Film in 3D kommt, bin ich sehr auf dieses besondere Kammerspiel in dieser ganz speziellen Umgebung gespannt. Das 3D könnte in diesem Fall tatsächlich der Atmosphäre zuträglich sein, wenn Cuarón es richtig zu Nutzen weiß, und das Setting birgt per se einiges an Potential unter einem begabten Regisseur wie dem Spanier. Zwar bin ich nicht der größte Fan der beiden Stars, nichtsdestotrotz ist "Gravity" für mich ein heiß erwarteter Film, der leider vermutlich kein breiteres Publikum für sich vereinnahmen werden kann.
Zum Abschluss meldet sich mit "Elysium" "District 9"-Regisseur Neill Blomkamp mit einer seinem Überraschungshit nicht ganz unähnlichen Thematik (diesmal geht es nicht um Rassendiskriminierung, sondern um den Klassenunterschied) zurück. Weit hinaus ins Weltall schafft es Matt Damon zwar nicht, wenn er von der übervölkerten, desolaten Erde gen Raumstation "Elysium", die einzig den besseren Klassen vorbehalten ist, reist, um sich mit Jodie Foster anzulegen. Aber es zumindest ein Film mit Science-Fiction-Thematik zu dem es schon handfestes Bildmaterial in Form eines Trailers gibt.

Donnerstag, Januar 24, 2013

Fliegende Homoerotica in 3D

Der Anschein erregt sich, dass die Leute sich an neuen Filmen in 3D allmählich satt gesehen haben. Weswegen eine stetig anwachsende Zahl von Klassikeren konvertiert wird. Jetzt hat es zum Beispiel "Top Gun" getroffen. Wenn das nicht die Nachricht des Jahrhunderts ist... der ultimative US-Luftwaffen-Rekrutierungsfilm mit homoerotischen Tendenzen in voller Pracht: in IMAX UND 3D! Weckt mich, wenn "Hot Shots" den 3D-Markt bereichert...

Samstag, Januar 19, 2013

2013 - Das Jahr der Spinne

Laut dem chinesischen Kalender beginnt am 10. Februar 2013 das Jahr der Schlange (genaugenommen der fiesen Wasser-Schlange - ich selbst bin eine nette kleine Erd-Schlange) - was ganz klar ein Irrtum ist! 2013 ist defintiv das Jahr der Spinne! Oder wie erklärt ihr euch, das gerade in diesem Jahr der 3D-Blogbuster schlechthin erscheint, ein Actionfeuerwerk, das jeden "Transformers"-Teil in seine Schranken verweist, sowohl was die spektakuläre Action als auch die bahnbrechenden Special Effects betrifft? Vorhang auf für "Spiders 3D"!

Und wer immer noch bezweifelt, dass 2013 im Zeichen der Spinne steht, der wird endgültig durch Meisterregisseur Mike Mendez' neustem Meisterwerk kuriert werden: "Mega Spider"! Ein Film von solchem Genie, das man bisher nur Bilder zu veröffentlichen wagte. Doch diese Bilder sprechen eine eindeutige Sprache: Meisterwerk!



Donnerstag, Dezember 13, 2012

Kick the Transformer in the Nuts!

Im Grunde sieht "Pacific Rim" wie eine Mischung aus "Transformers" und "G.I. Joe" im Kampf gegen die Giganto-Monster aus "Avengers" aus. Das sollte mich eigentlich skeptisch stimmen. Und das tut es nicht. Weshalb? Weil es von Guillermo del Toro kommt, einem der wohl hingebungsvollsten, leidenschaftlichsten und fantasiereichsten zeitgenössigen Regisseure, der mit "Hellboy" eine meiner absoluten Lieblinscomicverfilmungen geschaffen hat. Deswegen sehe ich seinem menschengesteuerter Roboter vs. Aliens aus dem Mariannengraben BP Dimensionstor-Spektakel zwar nicht euphorisch, wohl aber freudig entgegen (wobei ich das 3D wie immer außer Acht lasse). Obgleich er dafür seine H. P. Lovecraft-Verfilmung "At the Mountains of Madness" hat aufgeben müssen, da Universal nicht bereit war, ein 150 Millionen $-Projekt mit einem R-Rating zu riskieren, für das del Toro indes bis zum Schluss gekämpft hat. In diesem Sinne noch mal dank an die Arschlöcher von Universal, die eine der wahrscheinlich besten Lovecraft-Verfilmungen ever verhindert haben, nur weil sie wieder mal nicht ihren Daumen aus ihrem mit Geld zugestopften Arschloch gezogen bekommen haben. Wirklich, wirklich Danke!
Als kleinen Trost bietet uns del Toro also Charlie Hunnam ("Queer as Folk", "Green Street", "Sons of Anarchy") und Rinko Kikuchi ("Babel", "Norwegian Wood", "47 Ronin") als Piloten eines der besagten Kampfmaschinen, in der sie sich in bester "Godzilla"- und NGE-Marnier mit Kaijus rumkloppen. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei von Idris Elba ("Luther", "Thor", "Prometheus") und niemand geringerem als Ron "Hellboy" Perlman ("Beauty and the Beast", "Conan the Barbarian", "Sons of Anarchy"), für den del Toro als Freundschaftsdienst extra eine Rolle in den Film geschrieben hat. Das Drehbuch kommt von Travis Beacham ("Dog Days of Summer", "Clash of the Titans") und del Toro selbst, während die Musik Ramin Djawadi ("Prison Break", "Iron Man", "Game of Thrones") komponiert. Zudem hat del Toro seinen Stammkameramann Guillermo Navarro an Bord. Und wie sieht das Spektakel in Bewegung aus? Ich finde, super! 

Mittwoch, Dezember 05, 2012

Der Lausch-Hobbit

Nachdem ich vor kurzem einen Traum träumte, in dem sich "Der Hobbit" als gar fürchterlich herausstellte (einen Umstand, den der vor "Skyfall" laufende Trailer nicht gerade änderte), brauchte ich etwas, um meine Vorfreude wieder anzukurbeln. Und glücklicherweise fand dies in Form von Howard Shores Soundtrack statt, der einen bereits ohne visuelle Unterstützung in die tolkiensche Welt eintauchen und die Atmosphäre erfahren lässt. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann sich bei rollingstone.com einen Eindruck verschaffen.


Donnerstag, September 20, 2012

The Hobbit +

Ein schöner neuer Trailer zum ersten (von leider dreien) Hobbit-Filmen mit tatsächlich jeder Menge neuem Bildermaterial. Sieht gut aus.

Dienstag, Juli 03, 2012

Netcologne/Unitmedia-Aftershock: Trailer, die 2te

Es ist Sommer! Also kriechen alle sommerlichen Trailer aus ihren Löchern, wie die Neandertaler aus ihren Höhlen. Das Pleistozän ist vorbei! Nur, ob wir auf dem Weg in den cineastischen Sommer sind. Mal sehen, was uns die prophetischen Trailer offenbaren!

Julie Delpy kehrt zurück! Nach 2 wahrhaft bezaubernden Tage in Paris gibt es dieses mal 2 DAYS IN NEW YORK.
Nach einer (hoffentlich derart erklärten) Trennung von Adam Goldberg geht sie dieses mal eine Beziehung mit Chris Rock (!) ein, die Familie setzt über nach New York, Konfrontationen mit der Schwester (Alexia Landeau), dem Vater (Delpys Papa Albert Delpy) und allgemein zwischen den Nationalitäten sorgen hoffentlich abermals für viel Vergnügen. Daniel Brühl ist übrigens ebenfals wieder mit von der Partie. Zu erwähnen wäre zudem, dass Delpy mit Regisseur Richard Linklater und Schauspielkollege Ethan Hawke am dritten Teil von Publikumsliebling "Before Sunrise" werkelt.


Das Science-Fiction-Actionfutter: LOOPER.
Im Jahr 2042 sind Zeitreisen möglich und werden möglichst kriminell missbraucht, zwecks Beseitigung menschlichen Materials, praktischerweise in der Vergangenheit. Ein Job für Profikiller Joe (Joseph Gordon-Levitt), der diesen präzise ausführt - bis ihm eines Tages sein eigenes Ich aus dem Jahre 2072 (Bruce Willis) vorgesetzt wird.
Natürlich erwartet man bei diesem Inhalt oder Filmen mit Zeitreisethematik im allgemeinen keinen Geniestreich á la "Inception" (der im Grunde schon gar nicht so überragend war), zumindest einen gut besetzten Actionspaß sollte man erwarten können von Regisseur Rian Johnson. Mir ist die Idee von Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis als diesselbe Person, nur Jahrzente auseinander, schon surreal genug...


"I am the Law": DREDD.
Macht einen überstilisierten bis unterbudgetieren Eindruck, Judge Dredd (Karl Urban) erwarte ich, vom Trailer ausgehend, nur noch in einer Nebenrolle zu Gunsten der intendiert publikumstauglicheren Olivia Thirlby. Davon abgesehen mag Regisseur Pete Travis anscheinend Hochhäuser. Vielleicht wird er ja auf eine moderne Art und Weise genauso albern wie die Sly-Version. Bis dahin gucke ich lieber "Banlieue 13".


Superamerikaner auf Istanbul-Tour: TAKEN 2.
Wird garantiert ideologisch mindestens genauso fragwürdig wie sein direkter Vorgänger (hier zu Lande besser bekannt als "96 Hours"), könnte das als Actionfilm indes abermals ausgleichen... irgendwie. Auf jedenfall scheint Liam Neeson in bester Mörderlaune zu sein, wenn Rade Šerbedžija sein Frauchen (Famke Janssen) entführt und Töchterchen (Maggie Grace) jagt. Ob Olivier Megaton seine Rache zum menschenverachtenden und rassistischem Fest macht?


Und um das auszugleichen: THE WATCH.
Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill und Richard "Moss" Ayoade bilden eine Bürgerwehr und finden sich mir nichts dir nichts im Kampf gegen Außerirdische wieder. Macht Akiva Schaffer das lustig oder peinlich? Die große Frage.


Tolstoy goes british: ANNA KARENINA.
Nach dem fantastischen "Hanna" wagt sich Regisseur Joe Wright an einen literarischen Schinken. Wright-Habitué Keira Knightley spielt die Hauptrolle, unterstützt durch Alicia Vikander, Jude Law, Matthew Macfadyen, Kelly Macdonald und Olivia Williams. Könnte das silistische Pendant zu Baz Luhrmanns "Gatsby" werden, ist aber nicht meine Zeit, nicht mein Land und nicht mein Autor, obgleich ich Joe Wright und Kostümfilmen durchaus zugeneigt bin.


Damit es romantisch bleibt, jedoch weniger schwülstig: CELESTE & JESSE FOREVER.
Die beiden titelgebenden Charaktere (Andy Samberg (gegebenenfalls als Zwilling für Jesse Eisenberg in künftigen Produktionen reserviert) und Rashida Jones) waren mal ein Paar, haben sich getrennt, bleiben aber beste Freunde. Oder doch mehr? Das werden wir wohl erst im Verlauf des Films erfahren! Elijah Wood und Emma Roberts werden auf die ein odere andere Weise auf jedenfall ihren Teil dazu beitragen.


I ROBot: ROBOT & FRANK.
Frank Langella ist ein alternder Juwelendieb, der zusammen mit seinem Roboter auf Diebestour geht - und noch ein bisschen mehr. Schließlich müssen Susan Sarandon, James Marsden und Liv Tyler auch noch ihren Platz in dem sympathisch anmutenden Sci-Fi-Drama von Newcomer Jake Schreier haben.


Burton aufwärts? FRANKENWEENIE.
Nach dem angeblich doch eher enttäuschenden "Dark Shadows" (nach den ernüchternden Kritiken wagte ich es nicht) folgt das zeitgleich entstandene Vollzeit-Remake von Tim Burtons eigenem Kurzfilm, in dem der Junge Victor (Charlie Tahan) seinen Hund Sparky nach guter alter Frankenstein-Manier wieder ins Leben zurückholt - und sich damit jede Menge Zores einhandelt.
Ein Wiederhören gibt es mit Winona Ryder, Catherine O'Hara, Martin Short, Martin Landau und Conchata Ferrell. Darüberhinaus gibt sich Christopher Lee die Ehre in einem Cameo. Und das Sahnhäubchen: Musik von Danny Elfman. Wird hoffentlich, HOFFENTLICH wieder super.


Animiert geht es weiter, denn weiter geht's nicht ohne Pixar: MONSTERS UNIVERSITY.
Das Sequel (oder Prequel?) zu "Monsters, Inc", den ich nicht gesehen habe. Aber Pixar muss ja immer toll sein...
Akkustisch vertreten: John Goodman, Billy Crystal, Steve Buscemi, Jennifer Tilly und Frank Oz. Halt... Pixar.


Animierter Öko-Avatar (Tautologismus?): EPIC.
Irgendwas besonders grünes, genuines, regenwaldiges von den "Ice Age"-Machern nach irgendsoeinem Kinderbuch. Könnte schön bedeutungslos werden, ebenso wie es im Grunde "Avatar" war. Trotz Beyoncé Knowles, Colin Farrell, Josh Hutcherson, Johnny Knoxville und Steven Tyler.


Die vermutlich bessere Alternative: HOTEL TRANSYLVANIA.
Adam Sandlerrrrrr ist Dracula, der im titelgebenden Hotel zur Monsterparty lädt. Die wird allerdings mit dem Eintreffen von Jonathan (Andy Samberg... Déjá-vu?), einem stinknormalen und enervierenden Menschen, gestört - nicht zuletzt weil es zwischen ihm und Draculas 118-Jahre-alten Tochter Mavis (Selena Gomez) gewaltig funkt.
Erinnert ein wenig an rezente PC-Spiel-Adventures und an eine "Ducktales"-Folge, die ich vor kurzem gesehen habe. Eventuell stehe ich deswegen dem Projekt zumindest nicht feindlich gegenüber. Mit Kevin James, Fran Drescher, Jon Lovitz, Cee Lo Green und Steve Buscemi.


Und weil ich das nicht so versöhnlich enden lassen will: V/H/S.
Eine Horrofilmantholgie von den fünf mehr oder weniger aufstrebenden Regisseuren Ti West, Adam Wingard, David Bruckner, Glenn McQuaid, Joe Swanberg und dem Quartett Radio Silence. Basiert alles leider auf dem Found-Footage-Prinzip, dem ich immer noch kaum etwas abgewinnen kann. Wobei es hier relativ gelungen aussieht. Daher gleich 2 Trailer!.

Samstag, März 24, 2012

Dreidimensionale Dinosaurier und... Leprechauns?

Also nach "Star Wars" und "Titanic" soll nun auch "Jurassic Park" eine 3D-Veröffentlichung im Kino erfahren. Sicherlich würde ich mich über eine neue Möglichkeit, "Jurassic Park" im Kino zu sehen, freuen, aber meine Haltung gegenüber 3D ist, denke ich, unmissverständlich. Die einzige Frage, die sich mir dabei stellt, ist: WARUM? Und ich weiß die Antwort, nur war das nicht das Denotat.An now for something completely different: wer wollte schon immer ein Reboot von "Leprechaun" sehen? Niemand? Gemacht wird es trotzdem!

Samstag, März 10, 2012

Men In Black 3 - Neuer Trailer

Schaut doch gar nicht so übel aus. Wirklich, der Retro-Part gefällt mir.

Montag, Januar 23, 2012

Der Hobbit - Offizieller deutscher Trailer

Inzwischen gibt es den Trailer zu Peter Jacksons "Hobbit"-Verfilmung auch auf deutsch und selbst wenn ich Joachim Höppner († 18. November 2006) wirklich schmerzlichst vermisse, ist das immer noch pures Gänsehautmaterial. Ich kann es nicht mehr erwarten! So eine Vorfreude für einen Film, habe ich das letzte mal bei "Der Rückkehr des Königs" empfunden!

Freitag, Dezember 30, 2011

Nachschlag No. 13: Die etwas anderen Trailer

Nachdem ich zuvor die ganz und gar Preweihnachtlichen Mainstream-Trailer gepostet habe, hier noch die etwas kurioseren hinterher:

Ein bisschen Nicholas-Cage-Action-Trash darf in keinem Jahr fehlen!

Auch Sacha Baron Cohens neustes Werk, "The Dictator" ist einen Blick wert.

Und wenn Altmeister Dario Argento, sprich die guten oder gar meisterlichen Filme des Italieners sind eben recht alt, an einem 3D-"Dracula" werkelt, mit Thomas Kretschmann als Dracula, Rutger Hauer als Van Helsing und Asia Argento als Lucy Harker, dann ist ein kleines Schwelgen in Erinnerung an Ed Wood und diverse Asylum-Produktionen durchaus angebracht... Trash Deluxe!

Donnerstag, Dezember 22, 2011

Trailer! Trailer! Trailer!

Weihnachten steht vor der Tür. Dann Silvester. Dann das neue Jahr. Sprich: ein neues Kinojahr. Weshalb alle große Filmfirmen noch eben ihre Trailer zu den hauseigenen Prestigeprojekten raushauen, mit den denen sie uns im Jahr 2012 drohen. Dabei zeichnet sich ab: das könnte ein ganz interessantes (Mainstream)-Kinojahr werden. Aber zählt doch mal die Sequels...

Es gilt seit "The Dark Knight": wenn Christopher Nolan einen neuen "Batman"-Film dreht, hypt sich die Filmwelt zu Tode. Schließlich versteht es die Marketingabteilung sein Publikum durch geschickt veröffentlichtes Material bei der Stange zu halten. Der Prolog hist inzwischen bei Youtube leider wieder entfernt (letztendlich war er nicht sonderlich überragend und nichts gegen den Auftritt vom Joker), dafür ist ein Trailer zum "The Dark Knight"-Sequel mit dem wundervollen Suffix "Rises" veröffentlicht wurden. Zwar muss ich wohl oder übel unserem allseits geschätzten Imperator zustimmen (nicht allein, weil er schon bei Bane Recht behielt, aber ich bitte Euch, mein Imperator: malt nicht den Teufel an die Wand! ;-) ), dass der Trailer keinen überwältigenden Eindruck hinterlässt, nichtsdestoweniger bin ich aufs äusserste gespannt.
Neben den üblichen Darstellern Christian Bale als Batman, Michael Caine als Alfred, Morgan Freeman als Lucius Fox und Gary Oldman als Commissioner Gordon, gesellen sich im neusten "Batman"-Streich, Tom Hardy als antagonistischer Bane und Anne Hathaway als Selina Kyle/Catwoman, sowie Joseph Gordon-Levitt als John Blake dazu, während Wally Pfister wieder hinter der Kamera sitzt und abermals die Musik von Hans Zimmer zusammengesampelt wird (bloß wo steckt James Newton Howard?).

Und end-, end, endlich gibt es einen Trailer zu Peter Jacksons sehnlichst erwarteter "Hobbit"-Verfilmung, die die Vorgeschichte zu "Der Herr der Ringe" erzählt. Neben den ausführlichen Produktionstagebüchern und den unzähligen Bildern, die bereits publik gemacht wurden, also endlich bewegtes Materials aus dem Fantasy-Blogbuster.
Im Kino dürfen wir das Spektakel Weihnachten 2012 und fortgesetzt Weihnachten 2013 bewundern. Auch Peter Jackson vertraut auf Bewährtes, sprich WETA für die Effekte, Howard Shore für die Musik und Anrew Lesnie an der Kamera. Zu den bekannten Darstellern (je nachdem mit vermutlich größeren bzw. kleineren Rollen) Ian McKellen (Gandalf), Cate Blanchett (Galadriel), Hugo Weaving (Elrond), Andy Serkis (Gollum), Christopher Lee (Saruman), Orlando Bloom (Legolas), Elijah Wood (Frodo), Ian Holm (Bilbo im fortgeschrittenen Alter) stoßen jede Menge neue Gesichter: insbesondere natürlich das "Sherlock"-Duo Martin Freeman als (junger) Bilbo und Benedict Cumberbatch als Smaug (und "Necromancer"), zudem Richard Armitage als Thorin Eichenschild, Luke Evans als Bard, Lee Pace als Thranduil (Legolas Papa), Stephen Fry als Meister der Stadt, Sylvester "Doctor Who" McCoy als Radagast und jede Menge Zwergendarsteller, die ich jetzt nicht aufzählen werde (es sei mir verziehen). Definitiv ein Film, den ich kaum noch erwarten kann! Wie einstmals "Der Herr der Ringe".

Zu Ridley Scotts mit Neugier erwarteten Science-Fiction-Film "Prometheus" gibt es bisher nur einen Trailer... zum Trailer. Nichtsdestotrotz gewährt dieser wenn auch bloß einen kleinen Einblick in das Nicht-So-Ganz-"Alien"-Projekt.

Das Futter für Actions-Fans darf selbstredend nicht fehlen, so seit neuestem ein Trailer zum "Expendables"-Sequel durchs Netz geistert. Sylvester Stallones zweites 80er-Jahre-Actionhelden-Revival-Happening (man, was ein Wort) entsteht diesmal unter der Leitung von Simon West und es gesellen sich ein paar im Vorgänger schmerzlich vermisste Gesichter zu unseren Söldnern: Jean Claude Van Damme und... CHUCK NORRIS! WUHU!
Daneben sollen die Parts von Bruce Willis, Schwarzenegger und Dolph Lundgren ausgebaut werden. EPIC!

Und wo wir gerade von Bruce Willis sprechen: der alter Herr wird auf seine Tage nicht müde und neben dem obigen Action-Spektakel absolviert er seinen Auftritt im "G.I. Joe"-Sequel "Retaliation". Stephen Sommers ersten Film fand ich wirklich unterhaltsam (und 1000-mal besser als Michael Bays "Transformers"-Verbrechern... oops, Polemik) und auf den zweiten freue ich mich irgendwie - selbst wenn der Regisseur von "Justin Bieber: Never Say Never" Jon M. Chu das Ding inszeniert. Auch hier wieder eine schöne Riege von Darstellern: "The Rock" (gefällt mir prinzipiell immer), Ray Park (EPIC!), Ray Stevenson (YEAH!), Byung-hun Lee (immer cool, wie schon im ersten Teil), Arnold Vosloo (juhu!), Jonathan Pryce und RZA. Blockbuster-Action deluxe!

Barry Sonnenfeld schlägt irgendwie in dieselbe Kerbe wie Sommers, weswegen ich mit "Men In Black 3" (oder "Men In Black 3D"... *würg*) anschließe. Dazu gibt es nicht viel zu sagen: ich mocht den ersten, der zweite war ganz ok... entweder wird der dritte gute Unterhaltung oder pures Ritalin. Will Smith und Tommy Lee Jones sind wieder mit an Bord, jedoch um Josh Brolin als junger K, Emma Thompson (Oh... das ist kein Statement, sondern ihr Rollenname), Alice Eve (junge Oh), Nicole Scherzinger als Lilly ergänzt und natürlich dürfen Rip Torn als Zed und Danny Elfman bei der Musik nicht fehlen, wobei dieses mal zudem noch Spielberg mit an Bord ist. Leider fehlt Tony Shalhoub. Naja.

Und noch ein Sequel, diesmal für den submittelmäßigen Fantasyquark "Clash Of The Titans", in purer Originalität "Wrath of the Titans" betitelt. Unter der Regie von Jonathan Liebesman darf sich Sam Worthington wiedermal mit griechischen Sagengestalten kloppen, unterstützt beziehungsweise behindert durch Liam Neeson als Zeus, Ralph Fiennes als Hades, Bill Nighy als Hephaestus und Rosamund Pike als Andromeda. Ein Trailer mit unsäglich unpassender Musik (das geht nicht gegen das Lied an sich, welches ich eigentlich mag, aber bitte, was soll das in diesem Trailer?) unterlegt.

Da ich vor kurzem "Der gestiefelte Kater" im Kino gesehen habe: Bryan Singer wird märchenhaft mit seinem neuen Fantasyfilm "Jack the Giant Killer". Als jemand, der für Fantasy immer zu haben ist und angesichts der Tatsache, dass es viel zu wenig wirklich gute Filme dieses Genres gibt, beobachte ich das Projekt mit wohlwollendem Interesse. Nicholas Hoult kann also ruhig Riesenjagd gehen, in Begleitung von Bill Nighy, Ewan McGregor, Ian McShane, Stanley Tucci und Warwick Davis.

Und noch für die Animationsfreunde unter uns: der (von mir leider noch ungesehene) "Coraline"-Machern neuster Streich, bestimmt ward, dass er "ParaNorman" heiß'. Sieht nett aus, scheint ganz gut, doch 3D versetzt mich stets in Wut.

Samstag, September 10, 2011

Ridley Scott lässt sich unterkriegen

Und zwar für ein Sequel für seinem Science-Ficiton-Klassiker und einem von zwei Scott-Meisterwerken: "Blade Runner".Das ist ja "Prometheus" noch mehr Innovation. Zumal ich auch hier 3D, CGI und im schlimmsten Fall uninteressante Jungdarsteller befürchte. Ridley Scott hatte schon lange keinen richtig guten Film mehr. Positiv denken: es ist kein Remake/Reboot/Reimagination von irgendeinem Videoclipregisseur...

Sonntag, September 04, 2011

Conan, the Flopper

Wie traurig ist diese Nachricht? Ich weiß es nicht, doch Spoony zufolge nicht allzu gravierend: die Aussichten für ein Conan-Sequel stehen nach den desaströsen Einnahmen von 10 Million $ (bei einem Budget von 90 Millionen $) am Starwochenende vor dem aus, wenn sich das nicht ganz schnell bessert. Womit sich ein Reboot des Conan-Franchise ebenfalls in Luft aufgelöst hätte. Vielleicht wäre beim nächsten mal (so es denn eins gibt) ein besseres Drehbuch und ein bessere Regisseur von Vorteil...Dafür stehen wohl die Zeichen für "Rambo V" ganz gut, zumindest laut Drehbuchautor Sean Hood (ein Autor des oben erwähnten Flops...), dem offiziellen Schreiberling des Films "RAMBO: LAST STAND".

I recently finished a first draft of Rambo: Last Stand (Rambo 5) for Millennium films, based on a story idea by Sylvester Stallone. Hopefully, Mr. Stallone will eventually have the time and the inclination to do another Rambo.

Donnerstag, August 18, 2011

Inception in 3D

Ihr Arschlöcher! Ihr kleinen ausgekotzten Schleimbeutel von Produzenten, denen ein Film, ein Kunstwerk, was auch immer, scheiß egal ist, solange die Kasse stimmt. Ihr miesen Nachgeburten des Bukkakkefests Satans Latrinensäuberungsteam! Euch kümmert nicht die Meinung des Autors, Regisseurs, oder? Das ist Euch einfach scheiß egal. Ihr wollt allen Idioten da draußen, allen treuen Kinogängern einfach nur das Geld aus der Tasche ziehen. Darum habt ihr jetzt auch einfach mal beschlossen, "Inception" hinter dem Rücken von Christopher Nolan, der bekanntlich 3D ablehnt, in 3D zu konvertieren, um nochmal kräftig abzukassieren. Was soll das? Fuck you, Warner!Und wo wir gerade bei Produzenten sind, die eine erotische Beziehung zum Geld haben und sich gerne mal den wirklich Createuren filmischen Materials vor die Haustür scheißen: Frank Darabont wurde von AMC von der Serienumsetzung von "The Walking Dead" einfach mal gefeuert (kurz nachdem er noch Werbung für die Serie machen durfte...). Warum? Weil er offen und mit Nachdruck die Sparmaßnahmen AMCs bezüglich der zweiten Staffel kritisiert und sich bemüht hat, dass die Serie weiterhin seinem qualitativen Anspruch gerecht werden kann. Aber das Qualität nicht zählt, wissen wir ja. AMC schiebt das Geld lieber "Mad Men" in den Arsch (was nicht zwangsläufig schlecht sein muss) und verzichtet dafür lieber auf Zombie-Make-Up in ihrer ERFOLGREICHSTEN SERIE! Auf welchem Planeten leben wir eigentlich? Ginge es nach AMC, sähe es bei "The Walking Dead" demnächst so aus:Ich habe eine Vision von einem Planeten der Affen, wo die Menschen sich nicht durch Atombomben von Angesicht der Erde bomben, sondern die Affen ihnen an der Börse die Erde einfach unterm Arsch wegkaufen. Dann gehört alles den Affen und weil Geld ja der wahre Grund ihrer Existenz ist, verschwinden die Menschen einfach, weil es ohne Geld keinen Sinn mehr gibt...