Donnerstag, Januar 24, 2013

Fliegende Homoerotica in 3D

Der Anschein erregt sich, dass die Leute sich an neuen Filmen in 3D allmählich satt gesehen haben. Weswegen eine stetig anwachsende Zahl von Klassikeren konvertiert wird. Jetzt hat es zum Beispiel "Top Gun" getroffen. Wenn das nicht die Nachricht des Jahrhunderts ist... der ultimative US-Luftwaffen-Rekrutierungsfilm mit homoerotischen Tendenzen in voller Pracht: in IMAX UND 3D! Weckt mich, wenn "Hot Shots" den 3D-Markt bereichert...

Mittwoch, Januar 23, 2013

Rote Killer Rentner, die zweite

Neuer Stoff für die Freunde der Top-Killer im Ruhestand: Bruce Willis, John Malkovich, Helen Mirren und Mary-Louise Parker sind wieder auf der Pirsch! In "RED 2" finden sie sich mit Catherine Zeta-Jones, Anthony Hopkins, Brian Cox, Lee Byung-hun und David Thewlis zusammen, um der Welt zu zeigen, dass sie es als Actionhelden auch 2013 noch mächtig knallen lassen können. Der deutsche Robert Schwentke macht dafür Dean Parisot auf dem Regiestuhl Platz. Sieht nach Spaß aus!

Montag, Januar 21, 2013

The Iceman

Zwischen 1948 und 1986 brachte Richard Kuklinski zwischen 100 und 250 Menschen im Auftrag der Mafia um, was ihn zu einem der berühmt-berüchtigsten Auftragsmörder der USA machte. Und auf solche Kerle steht die Filmwelt ganz besonders, denn moralisch fragwürdige Charaktere sind und bleiben hoch im Kurs stehend bei den Filmemacher und beim Publikum gleichermaßen. Warum? Vielleicht steckt in dieser Szene aus Oliver Stones und Brian De Palmas "Scarface" doch ein bisschen Wahrheit.
Wie dem auch sei: Richard Kuklinskis Leben kommt auf die Leinwand, entweder als mahnendes Beispiel oder als Mittel der Projektion für unser aller Hypokrisie. Vielleicht auch als Mischung von beidem. Die Aufgabe, uns den Charakter in "The Iceman" näherzubringen, übernimmt Michael Shannon, der spätestens in Filmen wie "Revolutionary Road", "Take Shelter" oder Martin Scorseses Serienhit "Boardwalk Empire" bewiesen hat, dass der ein hervorragender Schauspieler ist. Sein liebevolles Eheweib spielt Winona Ryder ("Beetlejuice", "Mermaids", "Star Trek") und in die Rolle des Brüderchens schlüpft Stephen Dorff ("Backbeat", "Blade", "Somewhere"). Ferner geben sich Chris Evans ("Scott Pilgrim vs. the World", "Captain America: The First Avenger", "The Avengers"), Ray Liotta ("Goodfellas", "Identity", "Killing Them Softly"), James Franco ("James Dean", "Spider-Man", "Rise of the Planet of the Apes") und David Schwimmer ("Friends", "The Pallbearer", "Band of Brothers") die Ehre. Regie führt Ariel Vromen, der gemeinsam mit Morgan Land zudem das Drehbuch verfasste. Ein Vorgeschmack liefert uns der bereits einen guten Eindruck hinterlassende Trailer.

Samstag, Januar 19, 2013

2013 - Das Jahr der Spinne

Laut dem chinesischen Kalender beginnt am 10. Februar 2013 das Jahr der Schlange (genaugenommen der fiesen Wasser-Schlange - ich selbst bin eine nette kleine Erd-Schlange) - was ganz klar ein Irrtum ist! 2013 ist defintiv das Jahr der Spinne! Oder wie erklärt ihr euch, das gerade in diesem Jahr der 3D-Blogbuster schlechthin erscheint, ein Actionfeuerwerk, das jeden "Transformers"-Teil in seine Schranken verweist, sowohl was die spektakuläre Action als auch die bahnbrechenden Special Effects betrifft? Vorhang auf für "Spiders 3D"!

Und wer immer noch bezweifelt, dass 2013 im Zeichen der Spinne steht, der wird endgültig durch Meisterregisseur Mike Mendez' neustem Meisterwerk kuriert werden: "Mega Spider"! Ein Film von solchem Genie, das man bisher nur Bilder zu veröffentlichen wagte. Doch diese Bilder sprechen eine eindeutige Sprache: Meisterwerk!



Dienstag, Januar 15, 2013

Kurzreviews Januar/I/2013

Auch im Jahre 2013 präsentiere ich wiederum die 13 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Januar gesehen habe:

Schöne Bescherung (1989)
In der Dezemberliste vergessen: bei Chavy Chase Weihnachtsfest geht natürlich alles schief, zum Glück ohne unsinnige Übertreibungen. Viele typisch-weihnachtliche Situationen erzeugen zudem ein wohliges Feiertagsflair. (6,5/10)

James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim (1979)
Und wo wir gerade bei unsinnigen Übertreibungen waren: gerade im Finale ein nicht untrashiger Bond, stellte doch der Trip in den Weltraum eine lange Zeit den Gipfel der Reihe dar und das nicht unbedingt wohlwollend ausgesprochen. Dazu passt der nah an der Karikatur befindliche Bösewicht mit seinem Übermensch/Arche-Plan, der so unfassbar bescheuert, wahnsinnig und unglaubwürdig ist, das man den Film allein wegen Michael Lonsdale lieben muss. (6/10)

Karate Kid (2010)
Der Film wird natürlich grundlegend ad absurdum geführt, wenn schon der Titel sein Thema verfehlt, schließlich praktiziert man hier Kung Fu und kein Karate. Aber der Durchschnittsamerikaner begreift diesen Unterschied wahrscheinlich eh nicht. Tatsächlich ist das Remake gelungen, der Umzug nach Asien bringt die Verlorenheit des Protagonisten sogar besser zur Geltung und Regisseur Harald Zwart macht allgemein einen hervorragenden Job, auch hinsichtlich der Kaschierung eventueller mimischer Unfähigkeiten Jaden Smiths, sodass der Sprössling nicht mal gut schauspielern muss. Massiv störend fällt hingegen das Herabsetzen der Altersgrenzen aus, was nicht selten in absurd-unglaubwürdigen Szenen gipfelt. Und Jackie Chan: gut, wie immer, dennoch grundsätzlich in diesem Film verschenkt. (6,5/10)

Shaft - Noch Fragen? (2000)
Samuel L. Jackson ist eine Idealbesetzung und John Singleton bemüht sich erfolgreich um einen altmodischen Flair, was gleichzeitig die Krux an der Sache ist: selten fühlt sich der Film nach mehr als einem 70er-Jahre-Cop-Serien-Beitrag an. Nichtsdestrotz unterhält der Film insbesondere dank seines Hauptdarstellers prächtig. (6/10)

Ausgelöscht (1987)
Walter Hill frönt dem Peckinpah'schen Western und liefert astreines Männerkino deluxe ab, mit jeder Menge kantiger Kerle mit großen Egos und großen Wummen, die gerne in kompromisslosen Schießereien ihre Spannungen entladen. Herrlich! (7/10 auf einer B-Action-Skala)

In 80 Tagen um die Welt (1956)
Schwelgerisches Abenteuerkino, dass seine Etappen genußvoll in (Über)Länge zelebriert. Nur wirkliche Spannung kommt selten auf und so begnügt sich der Film mit mächtig Sight-Seeing und David Niven-typischen Humor. (7/10)

Big Fish (2003)
Wie ein kleines Kind, das eine fantastische Geschichte erzählt bekommt, möchten man immer mehr von Ed Blooms fantasieüberbrodelnder Geschichte hören und wenn das Ende kommt, ist man ebenfalls wie ein kleines Kind enttäuscht und wünscht sich, dass sich die Geschichte ewig fortsetzen würde. So ist Tim Burtons wundervolle, humorvolle, weise, lehrreiche und am Ende zu Tränen rührende Liebeserklärung an die Macht der Imagination und der Erzählung. (9/10)

Phenomena (1985)
Schon hier neigt Dario Argento mit Überhang in trashige Gefilde, kombiniert immerhin reizvolle fantastische mit typischen Giallo-Elemente. Womit er dem Film letztendlich den atmosphärischen Todesstoß versetzt, ist die unsagbar misslungene Musikauswahl in manchen Szenen, die wirklich niemals passen will. (4/10 auf einer B-Movie-Skala)

Twin Dragons - Das Powerduo (1992)
Voller Witz, Elan und vielseitiger Akrobatik- und Kung-Fu-Einlagen liefert uns Jackie Chan eine der unterhaltsamsten Doppelgängerkomödien ever - nur eben mit Jackie Chan in der Doppelrolle, weswegen das ganze nochmal einen Schlag unterhaltsamer wird. (7,5/10)

Mr. Nice Guy (1997)
Auch als Koch teilt Jackie Chan großzügig an die Bösewichte aus, hier mit deutlich mehr Slapstick in den Actionszenen, in denen kreativ die komplette Umgebung zum Einsatz kommt. Einzig das Fehlen eines guten finalen Zweikampfs enttäuscht. Schließlich hätte Jackie Richard Norton als Kontrahenten gehabt. (6,5/10)


Syriana (2005)
Ein Film, dem ich bloß geteilte Aufmerksamkeit gewidmet habe, denn er wirkte auf mich eher naiv, unnötig verkompliziert und höchstens scheinbar komplex. Nie durchbricht er das Gefühl der Fiktion, weswegen nichts in der Handlung wirklich relevant erscheint. Und letztendlich lässt er sich auf eine Weisheit herunterkürzen: alle Konzerne sind böse und einzig am Profit interessiert. Gewiss nicht ganz abwegig, aber zu Genüge durchgekaut und aufregender erzählt. (5/10)

Explosiv - Blown Away (1994)
Reißerischer Thriller mit hohem Explosionsgehalt und exzessivem Zeitlupeneinsatz. Guckt sich locker im Vorbeigehen weg. (5/10)

Green Hornet (2011)
Fühlt sich zumindest nach Superheldenfilm an, hat seine nicht zu flachen Witzchen, die ein oder andere stylishe Action-Sequenz und natürlich Christoph Waltz als eher amüsanten Bösewicht. Späßchen für Zwischendurch. (6/10)














13 - 6,3 (82)

Samstag, Januar 05, 2013

Nachschlag No. 23: Evil Dying

Damit es zum Jahresbeginn auch so richtig schön suppt, gibbet neues Trailer-Material zum "Evil Dead"-Remake. Vorsicht: nichts für schwache Gemüter! Da geht es teilweise äusserst derb zur Sache und scheint das Original an Unannehmlichkeiten mit Leichtigkeit hiner sich zu lassen.

Freitag, Januar 04, 2013

Nachschlag No. 22: The Good Day They Died Hard

Neuer, aussagekräftigerer Trailer zum fünften "Stirb Langsam"-Teil mit Bruce Willis, der sich mit seinem (Film-)Sohnemann zusammentut, um einen pösen, pösen Russen aufzuhalten.

Mittwoch, Januar 02, 2013

Kurzreviews Dezember/II/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 18 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Dezember seit der letzten Liste gesehen habe:

James Bond 007 - In tödlicher Mission (1981)
Nach dem abgespaceten "Star Wars"-Bond wieder ein bodenständiger und grundsolider Agentenfilm, zwar weniger spektakulär, dafür genretreu und für Moore-Verhältnisse ohne übermäßigen Klamauk. (7/10)

Shrek - Der tollkühne Held (2001)
Schon damals mochte ich weder den Film, noch empfand ich die Animationstechnik als spektakulär gut. Heute gefallen mir die satirischen Märchenhappen und die Umkehr der Heldenformel, aber der Einsatz von Popsongs ist absolut misslungen und stört in beinahe jeder Szene. Dafür gibt es einen Punkt abzug. (5,5/10)

Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück (2004)
In allen Belangen verbessertes Sequel, mit bedrohlicherem Bösewicht, aufgestocktem Humor, großartigen Nebencharakteren und reduziertem, teilweise sogar gelungenem Einsatz von Popsongs. Manchmal wirkt der Film überladen, gefällt nichtdestotrotz als Familienunterhaltung mit satirischen Anleihen. (7/10)

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (2012)
Ohne 3D, ohne HFR. Man draf keinen "Herr der Ringe" erwarten, aber Fans von Fantasy und Tolkien im speziellen unterhält der Film prächtig als das, was er ist: ein Fantasy-Abenteuerfilm. Trotzdem gelingt es Peter Jackson zwischenzeitlich, epische Töne anklingen zulassen, ohne den grundauf gelungenen, leichteren Ton des Films Schaden zuzufügen. Martin Freeman ist natürlich fantastisch in der Hauptrolle, die Effekte und Kamerafahrten sind hervorragend und Howard Shores Score lässt wunderschöne Erinnerungen an seine "Herr der Ringe"-Musik erklingen. Ganz klar Futter für Fantasy-Fans, für diese dann überwältigend - für alle anderen überlang, überfrachtet und ermüdend. (9/10 als Fantasyfilmfan)

Kinder des Olymp (1945)
Die faszinierenden, konsequent geschriebenen Charaktere, ihr spezielles Verhältnis eines jeden einzelnen zu Liebe und Schauspiel, die Darsteller und die künstlerische Inszenierung machen den Film auch heute noch trotz seiner ausgedehnten Laufzeit zu einem der größten Dramen der Filmgeschichte. (9/10)

Die Morde des Herrn ABC (1966)
Tony Randalls Poirot ist eher alberner Karikatur des zwar kapriziösen, nichtsdestotrotz genialen Detektivs. Somit ist der gesamte Film mehr Komödie als Krimi. Immerhin mit britischer Leichtfüßigkeit und Amusement. (6,5/10)

Dead End (2003)
Anti-Weihnachten! Im Grunde vergnügliche Familienstreiterei in schaurigem Setting, nur weder besonders raffiniert im Inhalt, noch in der Inszenierung. (5,5/10)

Rush Hour (1998)
Zugegeben: die Chemie zwischen Jackie Chan und Chris Tucker stimmt, aber letzterer ist eine gigantische Nervensäge. Chans Präszenz und seine akrobatischen Leistungen (die im Vergleich zu seinen Hong Kong-Filme jedoch lebsch ausfallen) retten den Film überwiegend, aber Brett Ratners Inszenierung fehlt zeitwelig der Schwung. (6/10)

Taxi Taxi (2000) 
Rasante 80 Minuten Action-Spaß mit sympathischen Charakteren. Und mehr erwarten man auch nicht. (6,5/10)
Europa (1991)
In eindringlichen Bildern erzählt Lars von Trier eine im Grunde recht einfache Geschichte, erschafft dafür eine alptraumhafte Atmosphäre und rahmt alles in einem hypnotischen Experiment ein. (6,5/10)

Abbitte (2007)
Joe Wright beweist abermals sein Talent für außergewöhnliche Regie und dennoch hängt die Geschichte ab dem zweiten Drittel etwas durch, bis sie nach dem Kriegsschauplatz wieder an Interesse gewinnt. Am Ende fragt man sich dennoch, was genau einem die Geschichte vermitteln sollte. Dessenungeachtet brilliant inszeniert und gespielt. (6,5/10)

Drei Männer im Schnee (1955)
Unschuldiger Spaß, der mit genau dem kindlichem Vergnügen daherkommt, wie ihn Paul Dahlkes Charakter vermittelt. (6,5/10)

Das Streichquartett (1962)
Ein rudimentäres Wissen von Musik vorrausgesetzt ein cleverer Spaß mit humorvollen Blick auf gesellschaftliche Empfänge. (7/10)

Sissi - Die junge Kaiserin (1956)
Joah, die Sissi! Heimatfilmschmonzette, die nur noch der Anhimmelung der Protagonistin dient und inhaltlich noch schwächer wirkt als der Erstling. Aber mit meinem Faible für Kostüme und einem Shot für jedes "Sissi!" hatte zumidnest ich meinen Spaß. (5/10)
Deadly Games (1989)
Anti-Weihnachten! Die böse "Kevin allein zu Haus"-Version oder die Version mit Eiern. Zur mancher Zeit macht es sich zwar bemerkbar, dass die Geschichte als mittellanger Kurzfilm oder "Tales From The Crypt"-Episode (die es in ähnlicher Form auch gibt) besser aufgehoben wäre, doch die spielerischen, suggestiven Kamerafahrten und der proaktive Protagonisten überzeugen. Sollte ein Weihnachtsdauerbrenner werden. (7/10)

Bildnis des Dorian Gray (2009)
Selbst als Horrorfilm gründlich fehlinterpretierte Oscar Wilde-Verfilmung mit einem optisch vertretbaren, mimisch jedoch unterzeugenden Hauptdarsteller und einigen fragwürdigen Veränderungen in der Geschichte. Schade um die ansonsten guten Darsteller und schönen Kostüme und Kulissen. (2,5/10)

James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau (1963)
Noch grobe Agentengeschichte ohne viel Spielerei, aber schon vielen Reihenimmanenten Elementen, die sich später noch verfeinerten. Mitunter Sean Connerys rigoroseste Darstellung des Agenten. Besonderes Highlight: die Fahrt und der Kampf im Zug. (7/10)

Gremlins - Kleine Monster (1984)
Anti-Weihnachten! Und kein Weihnachten vergeht ohne die liebenswertesten Chaos-Monster mit Knuddelfaktor. (8,5/10)












18 - 6,6 (118,5)

Dienstag, Januar 01, 2013

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche allen eine frohes, erfolgreiches und allgemein umwerfendes (natürlich positiv gemeint) neues Jahr!