Lustige bis aufschlussreiche Vermischung von Bildermaterial aus Kurosawa Akiras "Yojimbo" und Ennio Morricones legendärem Score zu Sergio Leones unatorisiertem Remake "Per un pugno di dollari". Erwähnte ich schon die Bedeutung von Kurosawa für die Welt des Kinos im Allgemeinen, "Yojimbo" im Speziellen? ;)
Freitag, April 24, 2020
Nachschlag No. 38: For a Fistful of Ryō 両
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Montag, Dezember 24, 2018
Predator: Reindeer Games
Ich habe "Predator: Upgrade" bislang nicht gesehen (und anscheinend nicht viel verpasst), aber... ja, frohe Weihnachten... I guess?
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Montag, Juni 04, 2018
Best... Fight... EVAH!!11!!eins!!!111elf!!
Unfassbar! Unglaublich! Meisterlich!
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Samstag, März 10, 2018
Happy Chuck Day!
Lernt vom Meister!
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Montag, März 05, 2018
Kurzreviews Februar/II/2018
Hiermit präsentiere ich wiederum die mageren 4 Filme und 2 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Februar seit der letzten Liste gesehen habe:
Serien-Staffeln
Doctor Who (Season 12) (1974-1975) - (6-8,5)
The Expanse (Season 2) (2017) - (7-8,5)
Filme
Romeo Must Die (2000)
Ein weiterer "Alle Jahre wieder"-Kandidat. Jet Li zuliebe versuche ich dann und wann seinem US-Durchbruch positives abzugewinnen, klappen will es nie. Die Geschichte, ein nöliger Romeo-und-Julia-Abklatsch, kann sich schlicht und ergreifend nicht zwischen den allzu leicht durchschaubaren, trotzdem unnötig verkomplizierten Bandenkriegen und Intrigen einerseits, den enorm unter Wire-Fu-Gezappel leidenden Martial-Arts-Einlagen andererseits entscheiden, was in grundlegender Halbherzigkeit durch und durch resultiert, von der halbgaren, chemieresistenten Romanze zwischen Li und Aaliyah ganz zu schweigen, die bloße Behauptung bleibt, sich kaum eine zärtliche Umarmung, geschweige denn einen gemischtrassischen Kuss gönnt. (3,5)
Mein Partner mit der kalten Schnauze [K-9] (1989)
Vermutlich einer der besseren Cop-Buddy-Filme mit tierischem Gefährten, die Einlagen des Hundes fand ich sogar ganz witzig, allerdings bin ich kein großer Jim Belushi-Fan. (5,5)
Re-Animator (1985)
Trotz und gerade wegen seines kruden B-Charmes ein potenter Klassiker des Splatter-Horrorfilms, den Stuart Gordon mit dem bei ihm habituellen neckischen schwarzen Humor würzt, derweil er das aus unterschiedlichen Gründen, die einen tun es aus purer Arroganz, sogar Boshaftigkeit, die anderen mit eigentlich gut gemeinten Absichten, motivierte Streben der Wissenschaftler, den Tod zu besiegen nachzeichnet, ein Streben, dass bloß im Drama enden kann, eine fatale Abwärtsspirale zur Folge hat, schlussendlich in schön suppigen Szenen kulminiert. Ein feiner Klassiker nach H.P. Lovecraft. Bonus für Jeffrey Combs und David Gale! (8)
Die Unschlagbaren Supernieten [Vampire Raiders: Ninja Queen] (1988)
aka "Die Unschlagbaren Super Ninjas". Godfrey Ho! Cut-and-paste! Hüpfende Vampire! Die gegen Ninjas antreten! Zombies! Die mit jungfräulichen Urin bekämpft werden! Und die Krönung: ein Attentatsversuch mit einem fliegenden Schwein! Herrlich! (Trash-Skala: 7)
4 - 6,0 (24,0)
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Mittwoch, Januar 17, 2018
Beverly Hills Seagal - Die Kampfwurst
Also wenn ich Steven Seagal in aktuellen Trailern zu Gesicht bekommen, wie etwa diesem hier:
Dann muss ich unweigerlich an die Zeiten denken, als noch Schrott wie dieser hier im deutschen Fernsehen lief:
Von der Eleganz (und Würde...) beinahe dasselbe Level...
(und ja, die Reviewliste kommt noch... am Freitag, versprochen!)
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Okami Itto
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Montag, November 21, 2016
Russland wird fetter, die USA drumper.
Wegen eines Trips nach Wien musste ich die Reviewliste auf Anfang Dezember verschieben, ich hatte einfach kaum Zeit für Filme, geschweige denn Einträge dazu zu verfassen. Als Ersatzleistung krame ich statt dessen diese an Internet-Zeit gemessen uralte Meldung hervor: Steven Seagal wird Russe und zwar auf Anordnung und mit Segen der obersten politischen Landesinstanz, Zar Wladimir Wladimirowitsch Putin I. - womit sich noch einmal mehrere hundert Kilo purstes Schauspielgewicht zusätzlich der Russischen Föderation anschließen. Dabei muss sich selbstverständlich und unausweichlich die Frage stellen, ob Putin diesen Clip kennt.
Auf Russisch fluchen und verkloppen kann Speckie-Seagal demnach schon mal (sogar mit Messern), unter Umständen diente es ihm gar als Bewerbungsvideo, wer weiß? Ich fänd's amüsant, schließlich erinnert mich Mikhail (Igor Jijikine, manchen gegebenenfalls bekannt als Oberst Dovchenko aus "Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull") in diesem Clip bisweilen an Putin höchstselbst. Ulkig.
Und weil es an dieser Stelle gerade gut passt: zu Donald Trump habe ich kein einziges Wort verloren (oder zählt das?)), wie könnte ich, die politische Niete schlechthin, dies auch tun? Jedoch finde ich, die aktuelle "South Park"-Episode "Members Only" hat es zielsicher wie immer auf den Punkt gebracht.
Nur eins möchte ich loswerden: an die Damen und Herren der europäischen Politik und all ihre treuen Anhänger, tut bitte nicht so schockiert! Mit besorgter Überraschung oder Panik auf den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA zu reagieren wirkt halbseitig Blind und weltfremd. Wir leben in einem Staatenverbund, dessen politisches Klima sich erschreckenderweise einer Realität nähert, in der rechtspopulistische Grütze wie die AFD die Oberhand zu gewinnen und in die Regierung einzuziehen droht, von den ganzen Front Nationals, Viktor Orbáns, PiS und wie sie alle heißen ganz zu schweigen. Es wäre vielleicht an der Zeit, sich die Frage zu stellen: läuft nicht doch irgendwas in der Art der etablierten Eliten zu regieren gewaltig schief, dass die Leute reihenweise in die Arme jener Wahnsinnigen getrieben werden? Sollte man, nur vielleicht, nicht endlich dahin zurückkehren, dass die Politik das Volk vertritt, anstatt es mit Füßen zu treten? Auf lange Sicht, selbst auf kurze Sicht kann es nicht gut gehen, die Probleme der Bevölkerung stiefmütterlich zu behandeln und nach dem Prinzip des eigenen Vorteils zu handeln. Freilich gehört dazu ebenfalls der Bürger, der endlich erwachen muss, statt sich in einer Welt von falschen Versprechungen oder glitzernden materialistischen Ablenkungen wiegen zu lassen. Leider, leider, es ist wahr: wir stagnieren. Und jetzt wisst hier, warum ich Politik versuche fernzubleiben.
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Okami Itto
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Samstag, Mai 28, 2016
Ein Tränchen für ein Lied von Eis und Feuer
Am Mittwoch habe ich die Halbzeitsfolge von "Game of Thrones" nachgeholt und beim diesmaligen Serientod einer Figur... ja, da habe ich beinahe ein Tränchen vergossen. Was für mich vergleichsweise ungewöhnlich ist, zumindest bei dieser Serie. Dabei bin ich was Filme und Serien angeht unter den richtigen Umständen fraglos nah am Wasser gebaut, bekomme bei besonders emotionalen Szenen gerne mal feuchte Augen. Mein Lieblingsbeispiel ist dies betreffend etwa Tim Burtons "Frankenweenie", bei dem ich lange Zeit nicht mal über das BluRay-Menü hinweg gekommen bin, ohne Rotz und Wasser zu heulen. Trotzdem sind die Gelegenheiten, dass ich mich von einem fiktionalen Werk zu Tränen rühren lasse, dünngesät, dafür müssen die Macher und Autoren bei mir wirklich die richtigen Hebel in Bewegung setzen. "Game of Thrones" schaffte das bisher nur ein einziges Mal mit dem Tod von Sansa Starks Schattenwolf Lady, den ihr Vater zu töten gezwungen wurde, eine tieftraurige Szene, die, obgleich ebenso dort vorkommend, mich derartig zu bewegen nicht die Serie für sich beanspruchen kann, denn das geht auf Kosten George R. R. Martins Romanvorlage, beziehungsweise des Hörbuchs dazu. Die Art und Weise, wie der Autor diesen zutiefst ungerechten Mord an dem unschuldigen Tier beschreibt, verbunden mit den geschilderten leidvollen Gedanken von Eddard Stark über den Wolf und dessen Namensgebung, ließen mich den Vorgang schwerlich durchstehen.
Ein anderer Grund ist der, dass der üblicherweise gewaltsame Exitus von Personen aus der Geschichte um den Eisernen Thron als reiner Schockeffekte in Szene gesetzt wird und in erster Linie darüber wirkt. Wenn beliebte Charaktere ein unerwartetes und in den meisten Fällen durch hinterlistige Intrigen und schwer verdaulichen Verrat besiegeltes Ende finden, ist das wie ein massiver Schlag in die Magengrube (vorausgesetzt, man hat sich noch nicht insofern damit arrangiert, dass einen diese wahrlich nicht seltenen Vorkommnisse nur noch kalt lassen, was jedoch eher von einer gewollten Abstumpfung oder einem verkrampften Selbstschutztrieb zeugt).
Darin unterscheidet sich die in ihrer Grundstimmung sehr nachdenkliche gestaltete Szene mit Lady und darin unterscheidet sich ebenfalls der Tod des Charakters in aktuellen Folge "The Door", denn gemessen an den oben beschriebenen Morden und Todesfällen, welche die traurige Norm in der mitunter äußerst grausamen Welt von Westeros und Essos darstellen, fällt das diesmalige Dahinscheiden auf seine Art heroisch und regelrecht romantisch-pathetisch aus, aber auch mit einem bitteren Sinn für Melancholie. Was außerdem deswegen bemerkenswert ist, weil es sich hierbei um einen unscheinbaren Nebencharakter handelt, den man überspitzt formuliert vielleicht als nette und sympathische Hintergrunddekoration, nicht jedoch als derart bedeutsame Figur wahrgenommen hat und dem dennoch in diesem entscheidenden Moment eine wichtige Rolle zuteilwird, in der sich gleichzeitig eine betrübliche schicksalhafte Ironie niederschlägt, die vermutlich bei manchen, in einer anderen Sicht der Dinge, eine ablehnende Haltung mit der Begründung der "Überkonstruktion" hervorrufen wird. Vielleicht bis zu einem Punkt, wo sie diesen Moment der Lächerlichkeit preisgeben möchten.
Ich für meinen Teil fand dieses dramatische Ende des betreffenden Charakters jedenfalls zu Tränen rührend, bitter-süß und wunderschön zugleich, eine willkommene und mitreißende Abwechslung zu den üblichen Niederträchtigkeiten innerhalb der Handlung, die gerade deswegen so sehr berührt, weil sie eben genau diesen Charakter trifft und ihm, vielleicht als ersten Charakter in der Serie überhaupt, einen dergestaltigen romantischen Tod gewährt.
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Okami Itto
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Mittwoch, Mai 11, 2016
Jason Bourne zum Fünften
Jason Bourne wird wieder gejagt! Nach der gelungenen Action-Thriller-Trilogie um Matt Damons Superagenten mit Gedächtnisverlust, sowie dem Abstecher rund um Aaron Cross (den ich pflichtschuldig ignoriert habe), kehren Paul Greengrass ("United 93", "Green Zone", "Captain Phillips"), der Regisseur, der der Reihe zu seinem Status verholfen hat, zugleich den wohl schlimmsten Filmstil ever etablierte, und Matt Damon ("The Monuments Men", "Interstellar", "The Martian") zurück und finden hoffentlich auch wieder zur alten Größe. Bzw. lasst uns hoffen, dass das nicht bloß einer lauwarmer Aufguss wird, schließlich kann man die ursprüngliche Trilogie im Wesentlichen als abgeschlossen betrachten.
Jedenfalls bekommt Matt Damon im simpel betitelten "Jason Bourne" tatkräftige Unterstützung: Julia Stiles ("Dexter", "Silver Linings Playbook", "Blue") ist wieder dabei, neu sind unsere neue Lara Croft Alicia Vikander ("Ex Machina", "The Man from U.N.C.L.E.", "The Danish Girl"), Vincent Cassel ("Mesrine", "Trance", "Beauty and the Beast") und Tommy Lee Jones ("The Sunset Limited", "Emperor", "The Homesman"). Am Drehbuch werkelt wie zuvor Greengrass selbst, diesmal zusammen mit dem Editor Christopher Rouse ("The Italian Job", "The Bourne Supremacy", "The Bourne Ultimatum"), Komponist John Powell ("Jumper", "Kung Fu Panda", "Pan") bekommt Rückenwind in der Person von David Buckley ("The Forbidden Kingdom", "The Town", "Parker"). Man ist gespannt.
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Montag, März 21, 2016
Punish the Daredevil
Dann wisst ihr ja, was ich demnächst bingen werde, denn die erste Staffel von "Marvel's Daredevil" fand ich ganz ausgezeichnet: dreckig, brutal und düsterer als die meisten anderen Marvel-Projekte, zudem mit genug inhaltlichem Material und Charakterdynamik, um eine ganze Staffel auszufüllen (im Gegensatz etwa zu einer anderen überhypten Serie aus dem Hause Marvel). Wenn sie die als gute Einleitung jetzt konsequent ausbauen, wird das ein Fest - zumal der Punisher nun mitwirkt.
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Donnerstag, März 10, 2016
Happy Chuck Norris-Day!
Chuck Norris is the only person to really have "Birthdays". The rest of us have "Thank you Chuck for allowing me to live another year- days".
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Freitag, November 13, 2015
Ip Man 3 Teaser
Donnie Yen vs. Mike Tyson. Irgendwie... EPIC!
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Samstag, August 22, 2015
Deadpool vs. the Evil Dead
Alle Welt hat scheinbar laut aufgelacht, als zu der kommenden "Deadpool"-Verfilmung (als Teil der "X-Men"-Franchise btw) von Tim Miller (bisher Visual Effects Artist, etwa für das Opening von David Finchers "The Girl with the Dragon Tattoo"-Remake) mit Ryan Reynolds (nicht unerfahren im Bereich der Comic-Verfilmungen beider Lager, siehe "Blade: Trinity", "Green Lantern" und nicht zu vergessen "X-Men Origins: Wolverine", in dem er bereits denselben Charakter spielte; allerdings waren diese Projekte allerhöchsten mittelmäßig zu nennen) zuerst der Teaser:
Dann der Trailer (ebenfalls in der jungendfreien Version verfügbar) folgte:
Auf mich, der noch nie einen "Deadpool"-Comic in der Hand gehalten, geschweige denn gelesen hat, macht das den Eindruck eines Films für 13 bis 17 Jährige - was nicht mal grundsätzlich negativ gemeint ist (ein bisschen vielleicht), schließlich kann hin und wieder dieses Bisschen total kindischen Nonsense nicht schaden - andernfalls hätte ich vermutlich auch keinen Spaß an Filmen wie "Kingsman".
Dennoch: wenn ich cool will, nehme ich lieber die kommende Starz-Serie ("Spartacus", "Black Sails", "Da Vinci's Demons") "Ash vs. Evil Dead" von Sam Raimi, denn niemand ist cooler als Ash himself Bruce Fucking Campbell.
In dem Sinne:
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Mittwoch, April 22, 2015
Terminating the Trailer
Punkt No. 1: ich warne vor diesem Trailer! Er verrät praktisch den gesamten Film.
Punkt No. 2: Hier ist der Trailer zum Reboot-Sequel-Re-Imagination-Prequel-Cashcowing "Terminator Genisys". Ahnold kehrt tatsächlich als (reichlich gealterter) Terminator (den jüngeren, frischeren Body teil sich sein Kopf großzügig mit Aaron V. Williamson) zurück, um Sarah Connor (Drachenmutti Emilia Clarke) und Kyle Reese (Null-Lösung Jai Courtney ("Spartacus: Blood and Sand", "Jack Reacher", "A Good Day to Die Hard")) gegen den bösen... noch böseren Terminator zur verteidigen. Mit dabei der T-1000 (Lee Byung-hun ("The Good, the Bad, the Weird", "G.I. Joe: The Rise of Cobra", "Red 2"), John Connor (Jason Clarke ("Brotherhood", "Zero Dark Thirty", "Dawn of the Planet of the Apes")), No. 11 Matt Smith, sowie Oscar-Frischling J. K. Simmons ("Law & Order", "Spider-Man", "Whiplash"). Der HBO-versierte ("Six Feet Under", "The Sopranos", "Game of Thrones") Alan Taylor, zuletzt mit "Thor: The Dark World" im Kino gewesen, übernimmt die Regie. Macht einen möglicherweise spassigen Eindruck.
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Samstag, April 04, 2015
Nachschlag No. 29: Mädel Mäxchen
Neues Trailerfutter für das verrückte Mäxchen, diesmal mit ein bisschen mehr Bösewicht. Sind immer noch abgedreht und gut aus!
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Okami Itto
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Mittwoch, März 11, 2015
Oh, oh... To Never Forget Again!
Ich bin des Todes! Ich bin verloren! Gestern feierte Chuck Norris seinen 75. Geburtstag! Und ich habe ihn in keiner Silbe in meinem Blog erwähnt! Oh weh, oh weh. Der nächste Roundhousekick wartet garantiert hinter jeder Ecke... und ich meine JEDE Ecke... selbst die runden...
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Donnerstag, Januar 15, 2015
Kurzreviews Dezember/2014
Hiermit präsentiere ich wiederum die 14 Filme und 5 Serienstaffeln
(ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht
beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Dezember gesehen habe:
Serien-Staffeln
Avatar - Der Herr der Elemente (Buch 1: Wasser) (2005) (7-8)
Malcolm Mittendrin (Season 2) (2000-2001) (7,5-8)
Malcolm Mittendrin (Season 3) (2001-2002) (7-7,5)
Babylon 5 (Season 4: Die Befreiung von Proxima 3) (1996-1997) (8,5-9)
Pushing Daisies (Season 2) (2008-2009) (8-9)
Filme
Flash Point (2007)
Donnie Yen ist die halb Miete, leider kann die halbherzige Undercovergeschichte trotz solider Inszenierung selten Spannung oder Tempo aufbauen, die kleine Gruppe an Antagonisten, so prägnant sie sind, ist zu unspektakulär. Das dicke aber: das Finale macht alles vergessen! Die Schießerei, mehr noch der grandiose Endkampf zwischen Yen und Collin Chou sind ein deftiger Höhepunkt. (6)
Oculus - Das Böse in dir (2013)
Das Potential des Spiegels im Horrorfilm ist groß, im Vergleich zu anderen Themen noch nicht totinszeniert. Dementgegen weiß Mike Flanagan es nicht zu nutzen, fällt schnell in eine Geisterhausgeschichte zurück, in der der Spiegel ein austauschbarer Gegenstand ist, springt überdies reichlich willkürlich zwischen seinen zwei Zeitebenen hin und her. Gruselige Momente gibt's hingegen schon. (5,5)
Looper (2012)
In die Lobeshymnen kann ich nicht miteinstimmen. Positiv sind die skizzierte, doch glaubhafte Zukunftsversion, Joseph Gordon-Levitts Bruce Willis-Interpretation und die fiese Folterszene auf zwei Zeitebenen, die sich unangenehm ins Gedächtnis brennt. Negativ: das hin und her mit den Zeitreisen, per se eine Anfälligkeit für Logiklücken, verzeichnet hier einige dicke Paradoxa, ab der Farm hängt die Spannung ziemlich durch, die vielen offen gelassenen Interpretationsspielräume nervten, da sie mehr zum Raten als Entschlüssen einladen. Dessen ungeachtet gut inszeniert. (6)
Big Trouble in Little China (1986)
John Carpenter auf Abwegen, eine genüsslich abgefeierte Synthese aus chinesischer Mythologie und westlicher Abenteuerromantik. Mit jeder Menge exotischem Reiz, vollkommen abgedreht, gerade deswegen ein Riesenspaß. (7)
Das Unbesiegbare Schwert der Shaolin (1977)
Die Vielzahl an Charakteren, die bisweilen verwirrende Interaktion untereinander, nicht weniger die Vielfältigkeit machen für mich stets den Reiz von Chu Yuans Filmen aus, so unübersichtlich sie manchmal ausfallen mögen. Außerdem: Ti Lung. Love it. (7,5)
Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere (2014)
Mit einer überlangen Schlachtplatte findet Peter Jacksons zweite Tolkien-Trilogie ihr Ende und: ich mochte sie. Nach wie vor. Sie hat eklatante Schwächen, ist aufgeblasen, traut Bilbo wenig, den Effekten zu viel zu - gleichwohl ist sie eine wunderschön ausgewalzte Rückkehr nach Mittelerde, erlaubt gerade durch ihre Länge Entfaltung, macht vieles richtig. Speziell zum dritten: der Anfang schwächelt, der Kampf gegen Smaug ist zu schnell abgehandelt, die Szenen mit den Flüchtlingen und Gandalfs Rettung sind nicht gelungen. Ist die Schlacht erst mal entbrannt kann Jackson hingegen sein Talent für diese Art Action ausgiebig ausspielen. Die eponyme Schlacht ist nicht so grimmig wie die Rückblenden nach Moria (was ich begrüßt hätte), gefällt statt dessen dadurch, dass sie nicht in eine große, ermüdende Massenschlacht ausartet, sondern die Höhepunkte und die in den Vorgängern aufgebauten Konflikte im Wesentlichen in tollen und höchst dramatischen Duellen kulminieren. Das Ende ist gleichermaßen bitter und befriedigend, der Abschied fällt etwas leichter als bei "Der Herr der Ringe", ist trotzdem kein leichter. Auch hier freue ich mich auf den Extended Cut, denn es gibt einiges, was länger hätte sein dürfen (*hust* BEORN *hust*). (8,5)
I, Frankenstein (2014)
Manchmal muss man sich von etwas selbst überzeugen: seelenloser CGI-Fantasy-Schrott, lächerlich schlecht, ohne irgendwelche Qualitäten, von Anfang an mies. Wie konnten sich Darsteller wie Aaron Eckhart oder Bill Nighy, selbst Miranda Otto, Yvonne Strahovski oder Jai Courtney in so eine besser finanzierte Asylum-Version verirren? (1,5)
G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (2009)
Ist wie ein Junge, der mit seinen Actionfiguren spielt: ein Riesenspaß. Ein naiv-sympathischer comichafter Action-Overkill. Guilty Pleasure. (6)
Kevin - Allein zu Haus (1990)
Unverwüstlicher Weihnachtsklassiker, sympathisch wie eh und je. Den weihnachtlichen und Familienkitsch muss jedoch man durchstehen können. (7)
Monsieur Claude und seine Töchter (2014)
Rassismusdiskussion bei Seite gelassen (da mache ich mir mehr Sorgen wegen Pegida): die Handlung springt hier hin und dort hin, erlaubt keinen Szenenaufbau, die meisten Witze können sich nicht entwickeln, wirken bisweilen beschämt in Szenen reingerufen, ein roter Faden ist höchstens marginal vorhanden. Immerhin: die Darsteller sind gut. (5)
Nightmare Before Christmas (1993)
Purer Wille zur Kreativität, ein künstlerischer Rausch in Claymation, ein Monument für die Schaffensfähigkeit von Henry Selick und seinem Team, gleichzeitig ein herrliches Musical mit einer burtonesken Weihnachtsversion, schräg, alptraumhaft und gerade nicht alltäglich. (8,5)
Kevin - Allein in New York (1992)
Ist für mich im Grunde wie der Erstling, vielleicht etwas unglaubwürdiger und stellenweise verkitschter, trotzdem sympathisch, wenn auch nicht gerade zimperlich. Bonuspunkt für Tim Curry. (7)
Gremlins - Kleine Monster (1984)
Für mich Weihnachtspflichtprogramm: ein Sturm aus Hommage, detailfreudiger Inszenierung und überdrehter Fantasy, auch abseits des genussvollen Chaos, das die eigentlich liebenswerten Monster anrichten. (8,5)
Gremlins 2 - Die Rückkehr der kleinen Monster (1990)
Setzt dem Irrsinn des Vorgängers nochmal einen drauf: hier darf Joe Dante endgültig am Rad drehen. Für manche ist das zu überdreht, für mich genau das, was die Gremlins ausmacht. Pures, scheinbar unsinniges Chaos, mit einer Unmenge an Anspielungen und Respektbekundungen, ein im jeden Detail liebenswertes Unterfangen, selbstironisch, urig, zum niederkniehen. Außerdem: Christopher Lee! (9)
14 - 6,6 (93,0)
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Montag, Januar 05, 2015
80's! Fuck yeah!
Erwähnte ich schon, dass ich die Filme der 80er liebe? Und die Musik? Naja, teilweise die Musik. Vielleicht stehe ich deswegen so auf New Retro Wave. Und in der Kombination eines meiner Lieblingsstücke dieses kuriosen Musik-Genres (am Anfang der etwas düsterere Perturbator, größtenteils Robeast von Dance With The Dead) mit diesen Filmszenen... einfach epic.
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Montag, Dezember 22, 2014
Da wird der Maximilian verrückt - und wütend
Geständnis: die ersten bewegten Bilder zum neuen "Mad Max"-Teil "Fury Road" haben mich nicht überzeugt, wirkten zu geleckt, zu sehr wie ein Werbeclip. Sowieso nehme ich Remakes gegenüber eine skeptische Haltung ein, meist zu Recht. Schließlich sind die ersten beiden Teilen kleine Endzeit-Perlen, so wundervoll eigensinnig und auf ihre Weise abgedreht, dass man sie einfach lieben muss. Sich etwas vergleichbares in der heutigen Kinowelt vorzustellen, gelingt höchstens mit einigen Abstrichen.
Dann kam jedoch der zweite Trailer und ich muss gestehen: der hat mich eiskalt erwischt. Darin sieht es ganz danach aus, dass George Miller, Regisseur der Original-Trilogie, mit dem hier das Actionfeuerwerk abfeiert, das er gerne bereits mit "The Road Warrior", dem bisherigen Höhepunkt der Reihe, abgefeuert hätte. Addiert man also jede Menge Explosionen und fantastisch-akpokalyptische Wüstenei dazu, kommt dieses Upgrade dabei heraus:
Eigentlich kümmert es mich angesichts solcher Szenen kaum noch, ob der Film wirklich gut wird: das will einfach im Kino erlebt werden. Ich hoffe, der wird so ein Höllenritt, wie der Trailer es verspricht und das George Miller damit erfolgreich an "The Road Warrior" anknüpft. Übrigens: Tom Hardy gefällt mir rein optisch in der Rolle bisher ganz gut. Viel mehr Worte als Mel Gibson hat er bisher jedoch nicht zu verlieren.
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Montag, November 17, 2014
Kurzreviews Oktober/November/I/2014
Hiermit präsentiere ich wiederum die 15 Filme und 2 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Oktober und im ersten Teil des Novembers gesehen habe:
Serien-Staffeln
Archer (Season 1) (2009-2010) - (6-6,5)
Per Anhalter durch die Galaxis (1981) - (7-7,5)
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Password - Das Rätsel (2005)
Der Schockeffekt einer Synchro liegt bei mir nach "Acarophobia" und "Horror Aliens" inzwischen ganz weit unten, der hier kommt gerade in die Nähe. Dazu gibt es dilettantischen Mumpitz made in italy, eine katastrophal misslungene Mischung aus Krimi, Action, Thriller und Science Fiction mit entsprechender Inszenierung und Schauspielleistung. (Trash-Skala: 2)
Judge Dredd (1995)
Der Versuch die satirisch-zynische Comic-Vorlage in ein massentaugliches, um Rob Schneider ergänztes Blogbusterkonzept zu zwängen, konnte nie gelingen, uns bleibt das Sly Stallone Edel-Trash-Action-Vehikel. Guilty Pleasure. (6)
The Return of the First Avenger (2014)
aka "Captain America: The Winter Soldier". Erstaunlich gelungenes Marvel-Sequel, das es wagt, sich in Maßen zu politisieren, durch die Polit-Thriller-Atmosphäre Bonuspunkte sammelt, trotzdem nicht auf gute Action-Szenen verzichten muss und einen überzeugenden Bogen zum Erstling schlägt. (7,5)
Die Unbesiegbaren 5 (1978)
Shaw Brothers-Klassiker, Prügeleien auf hohem Niveau gepaart mit einem Krimi-Anteil bis Whodunit. Kann stellenweise etwas drastisch werden, bleibt gerade wegen der fünf unterschiedlichen Kämpfer und ihrer Kampfstile, sowie dem Umstand, dass sie erst nach und nach enthüllt werden im Gedächtnis. (7,5)
Oblivion (2013)
Ein bildschöner Science-Fiction-Film in ebenso schönen Aufnahmen, ein optischer Leckerbissen in dem Maße, dass es so gerade reicht, die schwache Story abzudecken, die insbesondere gegen Ende immer nachlässiger wird. Tom Cruise gibt nach wie vor einen charismatischen Lead, die Atmosphäre zu Beginn ist besonders gelungen. (6)
Riddick - Überleben ist seine Rache (2013)
Entgegen dem im Pomp untergegangenen Vorgänger versucht David Twohy den Erstling zu channeln. Somit sind Riddicks Survival-Eskapaden zu Beginn derart albern, dass sie auf eine abstruse Art wieder cool werden, woran Vin Diesel mit seinem Badass-Charisma großen Anteil hat. Die späteren Kopfgeldjägerbanden sind hinreichend charakterisiert, das Katz-und-Maus-Spiel macht Spaß, der aus "Pitch Black" entlehnte Überlebenskampf misst hingegen dessen Dramatik. Nichtsdestotrotz ein akzeptabler Riddick-Re-Run. (Bonuspunkte für Vin Diesel: 7)
Marco Polo - Im Reiche des Kublai Khan (1975)
Der Eindruck eines Abenteuerfilms aus dem Haus Shaw Bros. täuscht, der eponyme Marco Polo wird rasch in eine bessere Nebenrolle mit unüberzeugender Charakterentwicklung gedrängt, zu Gunsten eines Quartetts, das sich klassisch einem Ausbildungsszenario durch kapriziöse Trainingsmethoden unterziehen muss, um schlussendlich die handelsübliche "tapfere Chinese gegen böse Unterdrücker"-Formel zu bemühen. Wirkt abgenutzt, das Vierfach-Training hat man besser gesehen, dahingegen macht der finale Kampf ordentlich Laune, insbesondere wenn einer der Protagonisten eine anstürmende Armee mit riesigen Steinblöcken vermöbelt. (6,5)
Die Duellisten (1977)
Ridley Scott erster abendfüllender Spielfilm gefällt durch Ausstattung und Atmosphäre, sowie schöne Bilder und Musik, bedient ferner überwiegend eitle Männerfantasien von Ehre, hetzt seine zwei guten Hauptdarsteller in vielfältigen Konfrontationen aufeinander, versucht immer mal wieder, nicht kritiklos die Ausgeburten ihres Duell-Wahns im Kontext ihrer Umgebung zu präsentieren. (7)
Knights of Badassdom (2012)
Wirkt als Fan-Film etwas professioneller als etwa "Der letzte Lovecraft", bietet LARPern garantiert einige nette Anspielung, misst jedoch Tempo und Witz, die er vielleicht in den letzten zehn Minuten entwickelt, um seinen Unterhaltungsfaktor darüber hinaus aufrecht zu erhalten. Ein strafferes Drehbuch und eine sicherere Regie hätten gut getan. (4)
Feuertanz - Horror Infernal (1980)
Vorzeigebeispiel für die Subalternität der Narration in Dario Argentos Filmen, beinahe vollständig von seiner Geschichte losgelöst, vornehmlich durch in ästhetisierten Farb- und Raumkompositionen kadrierten Bildern ausgedrückt. Schafft einerseits eine interessante Atmosphäre, unterliegt bei aller optischen Vielfältigkeit trotzdem dem Selbstzweck, der Schnitt ist teils miserabel und, wie oft genug bei Argento, stört die Musik eher als zu akzentuieren. Zwar gewinne ich ihm jedes Mal was neues ab, indes nicht nur Gutes. (6)
Zhao - Der Unbesiegbare (1972)
Ein weiterer Archetyp: Rivalität zwischen der rechtschaffenden Kung-Fu-Schule einerseits und der niederträchtigen andererseits. Mit dem Fokus auf der sogar abwechslungsreichen Geschichte, die ein bisschen Charakterdynamik zulässt, fallen die Kampfeinlagen diesmal beinahe zu pflichtgemäß inszeniert aus, missen die übliche Dramatik. Wird niemals mein Liebling. (6,5)
RoboCop (1987)
Paul Verhoevens feiner Science-Fiction-Action-Cop-Thriller reißt einen von Anfang an mit durch die glaubhaft skizzierte Dystopie, samt dem typisch-Verhoeven eingestreuten Medienbezug, und subtilen Satire-Anklängen. Die Geschichte erzählt er straight ohne unnötige Abweichungen und konzentriert sich auf die Mensch-Maschine-Fusion, setzt geschickt Gewaltspitzen ein. Ein wilder Mix aus Blut und Stahl. (8,5)
Godzilla (2014)
Dass man Gojira die meiste Zeit nur angeteasert hat, ihn relativ spät in seiner ganzen Pracht bewundern durfte, ist nicht das Problem. Das ist in Ordnung, das schürt die Erwartungshaltung. Was gänzlich misslungen ist, ist das Gareth Edwards, immer wenn es etwas zu sehen geben könnte, zu gänzlich unwichtigen Dingen umschneidet. Mit Vorliebe legt er den Fokus auf Aaron Taylor-Johnson, ein absoluter Langweiler als Protagonist, der nicht in einer Szene etwas sinnvolles zur Handlung beitragen kann, seine Familie gleichermaßen. Papi Bryan Cranston wird als einzig brauchbarer Charakter ganz fix abgemurxt, die ganze Geschichte um ihn führt letztendlich nirgendwo hin. Mitleid empfand ich überdies für Ken Watanabe, der in einer selten dämliche Rolle verbraten wird. Wenn wenigstens der Spektakelfaktor stimmen würde, könnte man die hundsmiserable Charakterisierung getrost vergessen, aber die Monsterprügeleien sieht man so gut wie gar nicht, ein Schlag wird angedeutet und dann zu Taylor-Johnson, der wieder mal nichts tut, oder glubschäugien Kindern geschnitten. Es gibt keine Dramatik, keine Spannung, selbst vernünftiges apokalyptisches Flair misst man. Man gewinnt den Eindruck, dass vielleicht zwei Städte Kaijū-Hausbesuche bekommen, die nicht in einer Zerstörungsorgie münden, sondern in einem "Upps, wir waren mal da und haben 'nen Gateway eingedellt", da helfen auch keine Assoziation mit kontemporären Katastrophen wie Fukushima. Es ist nichts gegen eine Versuch einzuwenden, etwas "anders" zu machen, selbst (oder gerade) gegen beinharten Fan-Protest, aber man sollte wenigstens ETWAS machen oder zumindest etwas interessantes. Schade um die guten Effekte und stellenweise gelungene Kameraarbeit. (4)
Kill Zone SPL (2005)
So was wie die damalige HK-Actionfilm-Renaissance, zögert die Martial-Arts Höhepunkt ebenfalls bis zum Finale heraus, liefert vorher höchstens Kostpröbchen, um die Vorfreude dann in irren Kämpfen zu entladen - die ich allerdings nicht immer als gelungen gefilmt empfand, vielleicht liegt's an meiner DVD. Die Geschichte um die Gruppe Cops, die den gefährlichsten Gangsterboss der Stadt jagen, trieft hingegen vor Melodramatik, trägt gerne dick auf, besonders musikalisch, schafft es trotzdem nicht, dass man sich um die Protagonisten schert, die sich stellenweise wie Arschlöcher aufführen. Donnie Yens Charisma kommt dennoch zur Geltung, seine Kampfsport-Fähigkeiten selbstredend auch. Für das Finale lohnt es sich. (6)
Die Todeshand des gelben Adlers (1979)
Chice Kulissen, tolle Stab-Kampf-Choreographien, Ti Lung - eigentlich sollten ich den mögen, aber die Geschichte zieht sich zu sehr, der Hauptcharakter lässt sich viel zu lange von den offensichtlichen Fieslingen an der Nase herumführen, sein Lehrling wirkt nachgereicht, die ganze Geschichte halbherzig. (6)
15 - 6,0 (90,5)
Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
12:00 PM
5
Wow! Ich wurde gelesen/kommentiert!
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