Nachdem mich besonders "ParaNorman" begeistert hat, freue ich mich umso mehr auf das nächste Claymination-Werk der britischen Laika-Studios: "The Boxtrolls". Der Stop-Motion-Film erzählt die Geschichte vom Waisenjungen Egg, der von den den Untergrund bewohnenden und Müll sammelnden "Boxtrolls" aufgezogen wurde und diese gegen den bösen Kammerjäger Archibald Snatcher beschützen muss.
Die Geschichte basiert auf Alan Snows Buch "Here Be Monsters!" und wurde von Irena Brignull und Adam Pava adaptiert. Regie führen Graham Annable und Anthony Stacchi. Mit den Stimmen von Isaac "Bran" Hempstead-Wright ("The Awakening", "Game of Thrones", "Closed Circuit"), Ben Kingsley ("Gandhi", "Sexy Beast", "Iron Man 3"), Dakota Fannings jüngerer Schwester Elle ("Phoebe in Wonderland", "Somewhere", "We Bought a Zoo"), Toni Collette ("The Sixth Sense", "About a Boy", "Little Miss Sunshine"), Jared Harris ("Mad Men", "The Curious Case of Benjamin Button", "Sherlock Holmes: A Game of Shadows"), Tracy Morgan ("Saturday Night Live", "30 Rock", "Cop Out"), nicht zu vergessen Richard "Moss" Ayoade, sowie Simon Pegg und Nick Frost. Zwar überzeugt mich der Trailer nicht in dem Maße, wie seinerzeit der zu "ParaNorman", aber freuen tue ich mich nichtsdestoweniger auf den Film.
Freitag, März 14, 2014
The Boxtrolls
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Okami Itto
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Montag, Mai 20, 2013
This is the End of the Hot Fuzz Dead!
Yes! Endlich gibt es Teaser-Trailer-Material zum neuen Film des Nerd-Triumvirats Simon Pegg, Nick Frost und Edgar Wright (allesamt "Spaced", "Shaun of the Dead", "Hot Fuzz"). In "The World's End" wollen fünf Freunde (neben Pegg und Frost Paddy Considine ("Hot Fuzz", "The Bourne Ultimatum", "Submarine"), Martin Freeman ("The Hitchhiker's Guide to the Galaxy", "Sherlock", "The Hobbit") und Eddie Marsan ("V for Vendetta", "Sherlock Holmes", "War Horse") eine Pub-Tour aus Jugendtagen wiederholen und landen im Pub "The World's End" als sie entdecken, dass die Welt einmal mehr am Rande der Zerstörung durch fremdartige Besucher steht. Wright selbst bezeichnet den Film als Hommage an den "social science fiction"-Film im Stil der Science-Fiction-Autoren John Wyndham und Samuel Youd. Mit der Kombi kann das nichts anderes als epic werden.
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Okami Itto
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Dienstag, April 23, 2013
Setzt sich "Star Treachery" fort?
Als ich damals aus dem Kino kam... die Gedanken, die ich bereits dereinst zu Jar Jar Abrams "Star Trek"... *hüstel* "Version" hatte, lassen sich am besten in diesem Video zusammenfassen:
Mit dem "Warum" ließen sich Seiten füllen, was ich nicht in nächster Zukunft in Angriff zu nehmen Gedenke. Die Kurzversion lautet, dass Abrams aus "Star Trek" "Star Wars" gemacht, jedweden Tiefsinn, an dem es "Star Trek" niemals mangelte, Blogbuster Brimborium geopfert und sich in jeder Szene, inbesondere durch hirnrissige Einfälle, die nur ein fehlgeleiteter Dorfdepp als Humor interpretieren würde, einem breiten Publikum angebiedert hat. Seine "Hommage" an "Star Trek" hingegen bestand in den meisten Fällen aus "Hey, guck mal! So oder so ähnlich gab es mich in der Serie!". Das ein ostentatives Zurschaustellen von Elementen aus dem Original nicht vermag dessen Charme auf ein Konzept zu transmigrieren, das voll und ganz in modernen Kinokonventionen verankert ist, führt in den meisten Fälle dazu, dass diese Elemente im Film höchstens zur selbstzweckhaften Referenzen taugen, deplaziert oder abseits stehend wirken.
Nichtsdestotrotz ist "Star Trek" im Sinne eines Blogbusters mit nicht allzuhohen Ansprüchen an inhaltliche Qualität ein gelungener Science Fiction-Film mit hervorragende Effekten. Eine besondere Leistung stellt zumal das Casting dar, denn die Darsteller sind perfekt gecastet und machen durch die Bank einen guten Job:
Chris Pine ("Smokin' Aces", "Carriers", "Unstoppable") und Zachary Quinto ("24", "Heroes", "American Horror Story") sind ideal als jüngere Abbilder von Kirk und Spock, Karl Urban ("The Lord of the Rings", "RED", "Dredd") als McCoy ist mein persönlicher Favorit und John Cho ("American Pie 2", "Harold & Kumar", "Total Recall"-Remake) liefert eine energische, proaktive Sulu-Performance. Zoe Saldana ("Crossroads", "Avatar", "Colombiana") unterliegt indes als modernisierte Uhura zum einem dem Bestreben, dem kontemporären Frauenbild einer unabhängigen, starken, beruflich erfolgreichen Frau gerecht zu werden, nur um gleichzeitig als abgedroschener Love-Interest im Sinne des Blogbusterkonzepts herhalten zu müssen. In ihr schlägt sich am ehesten die massentaugliche Koketterie nieder, die sich leider, leider bei Simon Pegg ("Spaced", "Shaun of the Dead", "Mission: Impossible III") als Scotty fortsetzt, der die meiste Zeit des Films dazu verdammt ist, Slapstick-Einlagen zu vollführen und Opfer verquerer Verständnisse von Humor wird, was er allein deshalb übersteht, weil ihm sein ungebrochener Nerd-Charme die meistet Zeit einen sicheren Schutz bietet. Zu Anton Yelchin ("Terminator Salvation", "The Smurfs", "Fright Night") als Chekov lässt sich schlussendlich wenig sagen, da er kaum Profil entwickeln durfte und in erster Linie zu jung erscheint.
Dahingehend mache ich mir wenig Sorgen um das Sequel "Star Trek: Into Darkness", was die Darsteller betrifft. Ganz im Gegenteil freue ich mich über die Besetzung des Erz-Antagonisten mit Benedict "Sherlock" Cumberbatch, dessen ungewöhnliche Ausstrahlung hoffentlich im Drehbuch seine Entsprechung findet. Zumindest seine prägnante Stimme dominiert im Trailer das Geschehen und lenkt ein wenig davon ab, dass Alice Eve ("Sex and the City 2", "The Raven", "Men in Black 3"), die Dr. Marcus spielt (Fans der alten "Star Trek"-Filme, können sich denken, wohin der Hase läuft), halbblank zieht. Ich beziehe mich bei all dem auf einen bestimmten Trailer, der meine Erwartungshaltung tatsächlich immens gesteigert hat, nachdem die ersten, die meiste Zeit im Kino präsentierten Trailer mich eher abgestoßen haben. Und den möchte ich niemanden vorenthalten, trotz der habituell pseudo-epischen Trailer-Musik. Cumberbatch ftw! Und möge Michael Giacchinos ("The Incredibles", "Cloverfield", "Super 8") Score wieder so fantastisch werden, wie es der erste war.
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Okami Itto
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Dienstag, Mai 24, 2011
Spielberg/Jackson vs. Tintin
Nach 24, fast 25 Comic-Bänden, 2 Fernsehserien, einem Puppenfilm, 2 Zeichentrickkinofilmen, 2 Realverfilmungen, Hörspielserien, unatorisierten Forführungen, Parodien und Hommages versuchen sich nun Steven Spielberg und Peter Jackson an einer Umsetzung der wundervollen Comics Hergés. Kann das was werden?
Die guten Nachrichten: sowohl Steven Spielberg, als auch Peter Jackson sind gute Regisseure und große Fans der Vorlage, John Williams komponiert die Musik und die Poster sehen wirklich chic aus:

Die schlechte Nachricht ist, das die Adaption von "Le trésor de Rackham Le Rouge" (dt. "Der Schatz Rackhams des Roten") im Zemeckis-Stil via Motion-Caputring verfilmt wird - in 3D...
Dementsprechend sehen die Figuren in der Regel doof aus und werden den Comics nicht mal ansatzweise gerecht. Und 3D ist sowieso scheiße. Das ist schade, denn schließlich ist der Film wirklich fantastisch besetzt mit Jamie Bell als Tim, Andy Serkis als Haddock, Simon Pegg und Nick Frost als Schulze und Schultze, sowie Daniel Craig als Roter Rackham. Erwähnte ich schon, dass 3D scheiße ist?
Sieht dieses Bild etwa nach Tim aus? Mir wäre eine Realverfilmung tausendmal lieber gewesen als diese seelenlosen, vom Comic weit entfernten Fratzen, die in Bewegung auch nicht viel besser aussehen. Gemessen an diesem Bild, kann man im Prinzip bloß hoffen, dass man Tims Visage nur selten zu Gesicht bekommt. Sogar Jean-Pierre Talbot und Georges Wilson hatten mehr Charme als das.
Indes Spielberg und Jackson sind fähige Künstler, weswegen ich tatsächlich noch ein bisschen Hoffnung habe, dass sie den Charme und den Witz der Vorlage erhalten; dass die wunderbaren Darsteller diesen hässlichen Figuren Leben einhauchen; dass die hässlichen Figuren letztendlich auf der großen Leinwand überzeugender wirken. In dieser Hoffnung hier der Teaser... 3D wird btw so oder so nutzlos sein bei diesem Film, wie sonst auch.
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Okami Itto
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Sonntag, April 10, 2011
Spaced Wars?
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Okami Itto
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Samstag, August 21, 2010
Die Scott Pilgrim Spontanität
Am 6. Januar 2011 startet in Deutschland „Scott Pilgrim vs. the World“. Seit dem 13. August 2010 läuft er schon in Nord-Amerika. An anderer Stelle habe ich schon beschrieben, warum ich den Film mit Spannung erwartet habe und weshalb ich an eine gelungene Comic-Verfilmung, eine Comicvorlage, von der ich bis dato keine Kenntnis genommen hatte, glaubte. In erster Linie lag das selbstredend an Edgar Wright, einfach weil „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ nicht nur aus seiner Feder (in Kooperation mit Simon Pegg) stammen, sondern er auch die Regie übernommen hat – und in beiden Fällen einen großartigen Job gemacht hat.
Wer soeben meinen Text genau gelesen hat, dem ist bestimmt die Vergangenheitsform aufgefallen: ich hatte hohe Erwartungen, ich habe ihn mit Spannung erwartet, ich glaubte an Edgar Wrights Talent. Und das hat einen guten Grund! Nicht, dass sich all dies aus irgendeinem Grund zerschlagen hätte (genau genommen wurde es durch Spoony noch angefeuert), ganz im Gegenteil: es hat sich alles bestätigt! Denn…
Ich habe gestern „Scott Pilgrim vs. the World“ gesehen! In Deutschland! In NRW! In Köln! Im Rex! Und es war…
Ja, wie oben gesagt, der Film läuft schließlich schon seit dem 13. August auf Englisch und dementsprechend sah ich ihn auch gestern im O-Ton. Durch einen Filmblog bekam ich nämlich Kunde davon, dass in Köln am 20. August im Rex besagtes Special Screening anlässlich der GamesCom stattfindet. Das tragische an der Sache war: ich konnte keine Karte mehr ergattern! Was mich ein bisschen wurmte, hätte ich somit wohl oder übel bis Januar 2011 warten müssen.
So geschah es, dass ich mit meiner Freundin in Köln unterwegs war, das Special Screening immer im Hinterkopf, um beim Cinedom die Karten für das „The Expendables“-Preview zu holen. Anschließend wollte sie noch Einkaufen gehen (he he he). Kölner werden jetzt wissen, was sich in der Nähe des Cinedoms befindet. Richtig, der Mediapark und Saturn! Viel wichtiger ist allerdings in diesem Falle die Nähe zu den Ringen – wo auch das Rex seine Zelte aufgeschlagen hat.
Weswegen der Gedanke via freiwilligen Inception in meinem Kopf reifte, dort doch mal vorbeizuschauen! Wogegen meine bessere Hälfte keine Einwände hatte, was letztendlich zu ihrem Verhängnis wurde... . Nach einer kleinen Verwirrung an der Friesenplatz-Haltestelle (passiert jedem, inklusive der Kölner), standen wir vor dem Kino und es war kein Zeichen, dass das Screening stattfinden würde – abgesehen von den diesen Pappdingern und einem Riesigen Aufsteller aus demselben Material.
Dennoch war ich unsicher und dachte schon, man könne wieder von dannen ziehen, während meine andere kleine innere Stimme mich drängte, doch nachzufragen. Nach langem Zögern (Patrouille im Foyer...) bekam diese kleine Stimme noch Unterstützung von meiner Freundin und wir fragten nach. Dann ging es sehr flott:
„Hallo, ich hätte eine Frage: ich habe von einem Special Screening von „Scott Pilgrim“ hier gehört…“
„Oh ja, da kommt ihr gerade noch rechtzeitig! Der Film hat gerade angefangen, wenn ihr jetzt reingeht verpasst ihr nicht viel! Wie ist gleich ihr Name? Alles klar, hier die Karten, viel Spaß!“
Und schon waren wir im Kino und kamen in den spontanen Genuss des Films (die Credits waren gerade vorbei) – Einkaufen war somit natürlich nicht mehr (he he he)…
Was die meisten aber jetzt viel eher interessieren wird: wie war denn nun der Film?
OK, ok. Ich sage es euch: er war fantastisch! Großartig! Total nerdig!
Ich hatte einen unglaublichen Spaß mit dem Film, denn er war in jeder Hinsicht großartig! Ich mochte schon „Kick-Ass“, ebenso ein Nerd-Film, dessen Kinoverwertung dennoch gegen Ende in Mainstreamkonventionen aufging – anders als der Comic. Zwar keine Enttäuschung, traf er nicht ganz meine Ansprüche an den Film. Nichtsdestotrotz fand ich ihn gut! Nichts gegen den Comic freilich.
Bei „Scott Pilgrim“ verhält es sich für mich interessanterweise invertiert: die Comics fand ich nicht sonderlich überragend, wenn auch unterhaltsam. Vielleicht ein Umstand, der sich in meiner regelmäßigen Alan Moore-Lektüre begründet findet. Der Film jedoch…
Ich halte mich jetzt gar nicht mehr mit einer Inhaltsangabe auf, die kann man auch bei Wikipedia nachlesen: der Film ist in vieler Hinsicht einfach großartig.
1. Das Casting ist perfekt!
In jeder Hinsicht. Die Charaktere sind vom Äußeren gut getroffen und vom Typ nicht minder passend. Und jeder macht einen wirklich fantastischen Job, angefangen bei den Hauptdarstellern, bis in die kleinsten Nebenrollen. Jemanden hierbei speziell herauszupicken fällt nicht leicht, ob der großartigen Leistung aller Beteiligten. Ich führe als Beispiel mal Knives Chau an, die Ellen Wong in jeder Facette, in ihrer Niedlichkeit, wie in ihrer Verrücktheit, perfekt verkörpert und nicht einfach spielt. Und natürlich Kieran Culkin (japp, der Burder von Macaulay Culkin) als Scotts schwulen Zimmergenossen Wallace, der ein paar der grandiosesten Witze für sich einnimmt, ohne in peinliche, dümmliche, homophobe Schwulenwitze zu verfallen. Sogar Michael Cera als Scott Pilgrim hat mir gut gefallen, weil er den Charakter in seiner sympathischen Körmeligkeit, wie in seiner Ziellosigkeiten und seinem keineswegs korrektem sozialen Umgangston beachtenswert darstellt.
2. Der Humor!
Durch seinen ganz eigenen Stil,bisweilen mehr subtil und ganz auf sein Zielpublikum zugeschnitten, ist der Humor großartig. Das Timing stimmt, er passt immer in die Handlung und heischt nie nach offensichtlichen Lachern. Es gibt keine peinlich Ausrutscher! Na ja, vielleicht der Pee-Bar-Witz, aber der ist verschmerzbar. Sei es der Wortwitz, der sich in jedem Dialog entwickelt oder die Einbindung von Spielewitzen – der Humor sitzt bombenfest.
3. Die Action!
Hier beginnt der wahre Wahnsinn! Denn was hier abgeht, stellt selbst „Dragonball Z“ noch in den Schatten an Verrücktheit! Bund, wild, abwechslungsreich – und großartig choreographiert. Man kämpft gerne allein mit den Fäusten und Beinen im Kung-Fu-Stil oder aber mit übernatürlichen Kräften, wie übermenschlicher Kraft, psychokinetischen Fähigkeiten oder überdimensionalen Waffen. Die Kämpfe kommen in Sekundentakt und machen bei jedem Male mehr Spaß.
4. Der Stil!
Ein Grund, warum ich den Film so großartig fand, sind die vielen Details, die sich in den Bildern verbergen und meist im Arcade-Game verwurzelt sind. So erscheint bei den Kämpfen meist ein großes Vs. zwischen den Opponenten, Kombos werden eingeblendet, das Bild wird plötzlich an manchen Stellen pixelig, Scott erfährt einen Level Up – das erstreckt sich bis in die Musik, die entweder nach derartigen Spielen klingt oder tatsächlich aus diesen verwendet wird. Und es gibt wirklich viel zu entdecken, entweder in den aus Spielen entwendeten optischen und akkutischen Tricks oder in der comichafte Lautmalerei. Bisweilen werden sogar animierte Panels aus den Scott-Pilgrim-Comics kurz eingeblendet. Stets wunderbar und nicht störend in den Film eingebunden.
5. Der Soundtrack war auch großartig!
Ja, schon wieder großartig, mein Vokabular ist wohl zu begrenzt, aber so empfinde ich den Film eben und jeden kleine Teil davon. Die Musik, die die Bands im Film selber spielen, ganz im Stil der typischen Garagenbands, oder eben Musik von den Rolling Stones – mir war es egal, dass das so gar nicht meinem Musikgeschmack entsprach! Der Film hat mich einfach so eingenommen, dass ich die Musik sogar mit Freuden gehört habe – zu schreiben, sie sei passend gewesen, klingt zu einfach, aber so ist es… einfach.
6. Ja, Edgar Wrights Regie ist makellos!
Das merkt man ja schon, wenn man die oberen Punkte liest. Die kleinen Einfälle, die Schauspielführung, die Kameraeinstellungen – es erscheint alles handwerkliche einfach so perfekt! Die Kameraführung ist in die ruhigere Szene kreativ, in den Actionszenen furios, zusammen mit dem Schnitt sehr schnell und eben nicht das übliche Kameragewackel mit Stakkatoschnitt. Ein Beweis, dass es auch ohne geht, wenn man Action inszenieren will.
7. Die Adaptierung!
Die Adaptierung ist äußerst vorlagengetreu und hält sich nah an die Comics, in der Storyline, den Charakteren, der Lautschrift, eben sogar in manchen Panels, die im Film selbst vorbeischauen. Ein vorbildlicher Umgang mit der Vorlage – wie es sein sollte.
Japp, ich bin begeistert von dem Film und müsste ich etwas Negatives an dem Film finden, dann ist es wohl seine Begrenzung auf sein Zielpublikum. Nein, ich finde das absolut nicht negativ, trotzdem muss ich wohl konstatieren, dass man, wenn man kein derartiger Freak ist, absolut GAR NICHTS mit dem Film wird anfangen können!
Die Witze werden nicht zünden, der Stil wird einen nur verwundern und abschrecken, abgesehen davon, dass die ganzen körmeligen Charaktere einen nicht ansprechen werden! Deswegen sollte man genau wissen, ob man sich den Film antut. Im Gegensatz zu „Kick-Ass“, der sich tatsächlich wieder dem Mainstream angebiedert hat, ist „Scott Pilgrim vs. the World“ absolut auf sein Zielpublikum zugeschnitten. Und dafür danke ich ihm!
Das ist ebenso ein Punkt, weswegen ich den Film großartig finde, weil er seinem Szenario, seinen Ursprüngen treu bleibt und nicht für ein breiteres Publikum zugänglich gemacht wurde. Das hier ist DER Film für die Nerds, Geeks und Hipsters. Und er ist absolut großartig.
Mit folgender Aussage habe ich schon meine Freundin geschockt, die übrigens genauso verwundert, wie abgeschreckt wurde und bis auf Wallace nichts mit den Charakteren hat anfangen konnte: ich finde „Scott Pilgrim vs. the World“ besser als „Inception“! Er ist vielleicht nicht überragend intelligent, aber wild, bunt, schräg, charmant, gemütlich, handwerklich perfekt, mit großartigen Darstellern und großartiger Regie – und er ist eben volles Zielpublikumsprogramm, konzentriert und beständig bei seinem Thema und seiner Vorlage stets treu!
Einfach großartig! Dicke 9 von 10 Punkten von mir!
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Okami Itto
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Dienstag, Juni 22, 2010
Scott Pilgrim
Von den Comics habe ich noch nie in meinem Leben gehört, was allerdings auch für "Kick Ass" galt. Der Trailer der "Scott Pilgrim"-Verfilmung sieht dabei schon mal interessant aus und anscheinend erwartet uns nach Matthew Vaughns Nerd/Geek-Werk, das nächste Nerd/Geek-Gewitter. Statt Claudia Schiffer-Mann Matthew Vaughn ("Layer Cake", "Der Sternwanderer") führt diesmal Edgar Wright Regie - und, so gut "Kick Ass" auch war, im Grunde war er eben "nur" solide und ist vor allem gegen Ende wieder in Popcorn-Kino-Konventionen aufgegangen.
Von Edgar Wright kann man da mit Sicherheit mehr erwarten, denn... verdammt, er hat "Spaced", "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" gemacht! Auch wenn immer in Zusammenarbeit mit Simon Pegg (und Nick Frost nicht zu vergessen). Trotzdem bin ich wirklich gespannt, was mit "Scott Pilgrim vs. the World" auf uns zukommt. Trailer ab!
Übrigens arbeitet Matthew Vaughn wohl schon an "Kick-Ass 2: Balls to the Wall". Allerdings gibt das nichts vor 2012, schließlich werkelt der Mann auch gerade an "X-Men: First Class", der 2011 in den Kinos erscheinen soll.
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Okami Itto
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