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Sonntag, Dezember 24, 2023

Fröhliche Weihnachten mit Arnold!

Ich wünsche allen, die das hier noch lesen, eine frohe Weihnachtszeit mit diesem kuriosen Fundstück. ^^



Montag, Oktober 14, 2019

Action Man

Ja...

Dienstag, Mai 21, 2019

Game of Goats - Final Episode

Nein, ich bin derzeit nicht zu faul die Reviewlisten weiterzuführen (oder, naja, ein bisschen schon), es liegt viel mehr daran, dass ich derzeit schlicht und ergreifend die Zeit fehlt für meinen Blog schreiberisch tätig zu werden. Mit etwas Glück und ausreichend Anti-Schweinehund-Medikamentation intus schaffe ich es vielleicht Ende Mai zumindest eine der ausstehenden Liste fertigzustellen.

Aber das liegt mir gerade gar nicht auf dem Herzen. Denn, oh weh, oh weh: aus und vorbei ist's mit "Game of Thrones". Die achte und letzte Staffel hat der Serie ein Ende beschert und damit eine der erfolgreichsten, größten, berüchtigsten Serien der letzen Jahre abgeschlossen (etwaige Spin-offs außen vor gelassen). Da wird man beinahe wehmütig, darauf muss man sich geistig erst mal einstellen. Und entgegen der *hust* "verhaltenen" "Fan"-Reaktionen, fand ich die achte Staffel durchaus gelungen und empfinde sie als zufriedenstellenden, halbwegs runden Abschluss des Ringens um den eisernen Thron. Ohne Frage haben der Serie die verkürzten Staffeln und George R. R. Martins fauler Arsch nicht gutgetan und das perfekte Ende haben wir nicht zu sehen bekommen. Dennoch kann ich mit dem, was wir bekommen haben, ganz gut leben. Und die Reaktionen der Fans kann man einfach nur noch absurd und lachhaft nennen, insbesondere solche, die die bizzarsten Dinge heranziehen, die ihnen nicht gepasst haben und welche sie hernach als "Logiklöcher" meinen verbreiten zu müssen.

Wie dem auch sei. Zum Abschied an diese großartige Serie mit all ihren Höhen und Tiefen bitte ich darum, dass sich alle erheben und dieser wundervollen Hymne der Serie lauschen.



*schnief*

Montag, Dezember 24, 2018

Predator: Reindeer Games

Ich habe "Predator: Upgrade" bislang nicht gesehen (und anscheinend nicht viel verpasst), aber... ja, frohe Weihnachten... I guess?

Samstag, August 04, 2018

Nachschlag No. 36: Dokutaa desu!

Okay, wäre das "echt", würde mich das in einen schweren Konflikt geraten lassen: wer ist mir lieber? Jodie Whitaker? Oder Kotabe Akie, der "Japanese Doctor Who" aka Dokutaa Who? Ich weiß es nicht...

Donnerstag, Juli 05, 2018

Pitt & DiCaprio - together at last!

Schniekes Bild zu Quentin Tarantinos anstehenden Film über die Manson Family "Once Upon a Time in Hollywood", in dem eben (abgesehen von Margot Robbie (als Sharon Tate), Dakota Fanning, Timothy Olyphant, Damian Lewis (als Steve McQueen... passt!), Tim Roth, Zoë Bell, Michael Madsen, Kurt Russell, sowie Burt Reynolds und Al Pacino) Leonardo DiCaprio (in der Rolle eines Fernseh-Westernstars, dessen Stern im Sinken begriffen ist, da der Wechsel auf die große Leinwand partout nicht klappen möchte) und Brad Pitt (als sein langjähriges Stunt Double und treuer Kumpan) gemeinsam vor der Kamera stehen - wie es ursprünglich für diese Szene angedacht war. Na endlich!


Montag, Juni 04, 2018

Best... Fight... EVAH!!11!!eins!!!111elf!!

Unfassbar! Unglaublich! Meisterlich!

Dienstag, Mai 29, 2018

Hogwarts goes DSGVO

OK, ich musste kurz lachen. ;)

Mittwoch, Mai 23, 2018

Magnum, P.I., Moustache-los auf Hawaii

Das "Magnum, P.I." (mit Komma) ein Remake droht, schwebte schon lange genug als Ankündigung wie ein Damoklesschwert über der kultigen 80er-Jahre-Serie (wegen der Tom Selleck leider, leider... leider die Rolle des Indy sausen lassen musste). Zwischenzeitlich war von einer Filmadaption die Rede, dann von einem Sequel mit Magnums Tochter im Mittelpunkt, immer mal wieder von einem Re-Imagining oder Re-irgendwas, mittendrin sollte Matthew McConaughey in die Rolle des auf Hawaii tätigen Privatdetektivs schlüpfen. Inzwischen befindet sich die Reboot-Serie desselben Titels "Magnum P.I." (ohne Komma) jedenfalls auf Kurs: Jay Hernandez ("Hostel", "Carlito's Way: Rise to Power", "Suicide Squad") spielt Thomas Magnum (in der modernisierten Fassung Ex-Navy-SEAL und Afghanistan-Veteran), Zachary Knighton ("Happy Endings", "FlashForward", "Weird Loners") Orville 'Rick' Wright, Stephen Hill ("Boardwalk Empire", "Draft Day", "An American in Hollywood") Theodore 'T.C.' Calvin und (für viele gewiss (abgesehen von den fehlenden Attributen der Detroit Tigers Kappe und... nun, eben dem Schnurrbart) die gewaltigste Hiobsbotschaft) Perdita Weeks ("The Tudors", "The Promise", "Ready Player One") die weibliche Version von Higgins namens Juliet (mir persönlichen machen weibliche Neubesetzungen in der Regel nichts aus, das Original im Hinterkopf finde ich die Vorstellung, dass sich zwischen Magnum und Higgins erotische Spannungen entwickeln könnten, jedoch sehr, sehr befremdlich...).
Hinter dem Ganzen stehen die beiden Genies Peter M. Lenkov, der sich für sagenhaften Schrott wie "Hawaii Five-0" (Schrott gemessen an dem, was ich durch Zapping und fassungslosen Verweilen zu Gesicht bekam), Endlosschwachsinn wie "CSI: NY" (sorry, kein Fan) und den filmischen Totalausfall "R.I.P.D" verantwortlich zeichnet, und Eric Guggenheim. Das erste (Schnauzbart-lose) Bild von Hernandez am Steuer des ikonischen Serien-Ferraris zog sich bereits den Spott der Fans zu, der erste Trailer zum Pilotfilm (Regie: Justin Lin ("The Fast and the Furious 3-6", "True Detective", "Star Trek Beyond")) dämpft die geringen Erwartungen noch mehr... weitaus mehr.

Nope, bei bestem Willen nicht: daran gibt es nichts mögen. Ebenso wenig an Aussagen (ich möchte sagen Drohungen), dass es, da die Serien schließlich im selben Universum spielen, Crossovers mit "Hawaii Five-0" geben könnte. Grauselig... dann doch lieber:

Donnerstag, Mai 17, 2018

SyFy ohne... Sci-Fi? "The Expanse" im verflixten dritten Jahr

Überraschend hat SyFy angekündigt, dass die gerade frisch angelaufene dritte Staffel von "The Expanse" die letzte bei ihrem Sendern sein wird, danach ist, zumindest unter dem Label des Kabelsenders, vorerst Schluss. Vor allem Fans, die Alcon Entertainments Serien-Adaption der (unvollendeten) gleichnamigen Roman-Reihe des unter dem Pseudonym James S. A. Corey zu Werke gehenden Autoren-Duos Daniel James Abraham und Ty Corey Franck nicht genug in den höchsten Tönen loben konnten und bisweilen zur größten Hoffnung des Genres erklärten, zeigen sich schockiert von der Hiobsbotschaft. Freilich besteht die Chance, dass ein anderer Anbieter, etwa Netflix, sich der auch bei Kritikern beliebten Serie annimmt. Die Absetzung scheint unter anderem mit der vertraglichen Bewandtnis zusammenzuhängen, dass SyFy nur die Erstausstrahlungsrechte für eine lineare Sendung des Programms, sprich klassisch im Fernsehen zu festen Sendezeiten, innehat, was bei einer Serie wie "The Expanse", die einen Großteil ihres Publikums über Streaming-Dienste bezieht, zu Ungunsten des Senders ausfällt. Die fallenden Zuschauerzahlen mögen ihr übrigens getan haben.

Ob und wie "The Expanse" fortgesetzt wird, steht folglich in den Sternen, aber noch gibt es Zuversicht.



Samstag, April 21, 2018

Summer gotta have more Cowbell!

Es ist Sommer! Lasst die Kühe raus!

Freitag, April 20, 2018

Ludwig Vhans Zimmerhoven?

Im Roman "Herr Mozart wacht auf" von Eva Baronksy findet sich niemand geringeres als Musik-Genius Wolfgang Amadeus Mozart nach seinem Ableben nicht wie erwartet im Jenseits wieder, sondern erwacht zu aller Überraschung und viel mehr noch zur eigenen Verwunderung in unserem Jahrhundert zu neuem Leben - wo er selbstredend fish out of the water-mäßig mit den modernen Errungenschaften aneckt und hadert, aber auch bemerken muss, wie allerlei altbekannte Probleme unverändert nicht aus der Welt zu schaffen sind. Und wäre dies Beethoven widerfahren? Dann würde er offensichtlich Hans Zimmer-artige pseudoepische Trailermusik komponieren... ulkig!

Mittwoch, März 28, 2018

Why... so... Wiseaurious?!

Damn, wo bleibt der Oscar für Tommy Wiseau?

Freitag, Mai 13, 2016

Too long for this shit?

Habe ich grundsätzlich was gegen Serien-Umsetzungen von Filmen? Ich bin mir da selbst nicht so sicher. Erfahre ich von einer derart gestalteten Adaption, fällt meine Reaktion zunächst einmal verhalten, vielleicht sogar womöglich vorurteilhaftbehaftet ablehnend aus. Woran liegt das?

Es besteht kein Zweifel: Serien sind im Moment das Medien-Phänomen im Bereich der fiktiven Unterhaltung (und darüber hinaus) schlechthin und laufen zusehends dem Kinofilm den Rang ab. Kein Wunder, bieten sie chronometrisch betrachtet doch bedeutend mehr Raum zur künstlerischen Entfaltung und thematischen Komplexität (wie und ob dieses Potential genutzt wird, steht auf einem anderen Blatt), können umfangreichere Geschichten erzählen und intensiver auf ihre Leitgedanken eingehen, dabei durch das Episodenformat zugleich dem Anspruch nach Umfang, gleichermaßen wie dem in einer Gesellschaft, in der sich Zeit zu einem immer knapperen Gut entwickelt, geforderten Verlangen nach Kürze gerecht werden. Manche verstehen sich ganz hervorragend darauf, während andere die Materie bloß in die Breite auswalzen, ohne daraus einen Nutzen zu ziehen, sich in der Weitläufigkeit ihres Anliegens, sofern vorhanden, verlieren, das bisweilen in Kürze besser vermittelt werden könnte.

Freilich, das viele Produktionsstätten sich mehr und mehr auf die Schaffung von Serien umstellen, ist wirtschaftlich ohne Frage nachvollziehbar, darüber hinaus von ihrer Warte aus die logische Entscheidung. Die langfristige Bindung eines zahlenden Publikums, das inzwischen, da das Serien-Format im Mainstream breite Akzeptanz gefunden hat, als gesichert angesehen werden kann, an ein Serien-Programm, sichert auf diese Weise eine solide Basis auf lange Sicht, günstigstenfalls über Staffeln hinweg, obendrein ohne auf eine dem Medium Film vergleichbare Vermarktung, abgesehen von DVD- und BluRay-Verkäufen z.B. in Form von Soundtracks, Merchandise, Bücher zur Serie, Sekundärliteratur etc., verzichten zu müssen. Den beteiligten Schaffenden garantiert es eine dem dazugehörige langfristige Anstellung, geht eine Serie mit seinen Protagonisten nicht gerade ins Gericht, wie es etwa "Game of Thrones" zu pflegen tut, und bedeutet für sie, obwohl der Kinofilm für viele noch das oberste, erstrebenswerteste Erfolgsprinzip darzustellen scheint, eine renommierte Sparte der künstlerischen Entfaltung - was ja nicht immer der Fall war.

Die andere Seite des Aspekts der Langfristigkeit finden wir beim Publikum, dass im Serien-Format den sicheren Hafen ihrer Erwartungen findet: vertraute Charaktere, Schauplätze und Themen, nicht zu vergessen ein kontinuierlicher Stil bewegen den geneigten Zuschauer zur immer wiederholten Rückkehr in ein ihm bekanntes, lieb gewonnenes Konstrukt, das ihn auf die ein oder andere Weise anspricht und das ihn durch die auf längere Sicht angelegte Darstellung zu faszinieren vermag. Wie ich dazu schon mal anmerkte, dürfte dies für viele Zuschauer einer Art des "nach Hause-Kommens" gleichkommen.

Warum also nicht beide Formen kombinieren? Warum nicht einen beliebten (Kino)Film in Serienform verarbeiten? Im Günstigsten Fall können sich Themen, die zuvor aufgrund der begrenzten Laufzeit nur in limitierten Maße Ausdruck gefunden haben, und liebgewonnen Charaktere, von denen wir gerne mehr gesehen hätten, weitläufiger entfalten, besser noch: eine Adaption kann einem wohlbekannten Film neue Sichtweisen abringen und zuvor scheinbar feststehende Inhalte relativieren.

Was nun mein Problem mit dieser Art der Serienadaption angeht, liegt es für mich in der Ausweitung von Gegenständen, die nicht zwangsläufig besser funktionierten, weil man sie großflächig ausinszeniert und -diskutiert. Vielmals ist es doch so: in der Kürze liegt die Würze. Komprimierte Inhalte müssen aufgrund eines begrenzten Spielraums oft sehr viel deutlicher und prägnanter auf den Punkt gebracht werden, können gerade durch die Einschränkungen eine größere Densität demonstrieren und somit eindringlicher vermittelt werden. Wenn man unzähligen Episoden braucht, um auf den Punkt zu kommen, läuft man Gefahr am Wesentlichen vorbei zu argumentieren oder sich nichtssagend zu wiederholen. Aber wie es nun mal der Natur der Dinge entspricht, gibt es für beide Methoden einen Platz und eine berechtigte Durchführung. Im Grunde genommen ist es immer eine Frage des angesetzten Maßes, dem Verständnis und der Einsicht dafür, was ohne Elementares zu unterschlagen ausgelassen und was ausführlich, aber nicht redundanzbelastet behandelt werden kann.

Warum schreibe ich das alles? Weil meine Reaktion auf Ankündigung von Fox die "Lethal Weapon"-Film-Reihe, zudem die "Exorzist"-Film-Reihe als Serie zu veröffentlichen im Wesentlich so ausfiel:

Ich weiß: man kann aus wirklich jedem Dreck eine Serie entwickeln und während ich bei "Lethal Weapon" zumindest irgendwo in den tiefsten Tiefen meines Toleranz-Empfindens verstehe, wie man auf den Gedanken kommen kann, dass daraus eine passable Buddy-Action-Serie erwachsen könnte, denke ich mir insbesondere beim Exorzisten, manche Dinge sollte man ganz, ganz wirklich einfach ruhen lassen. Aber das machen sie ja noch nicht einmal mit Klassikern.
Also: Vorhang auf für Clayne Crawford ("The Great Raid", "Jericho", "The Baytown Outlaws") als Martin Riggs, Damon Wayans ("The Last Boy Scout", "Major Payne", "My Wife and Kids") als Roger Murtaugh, sowie Jordana Brewster ("The Faculty", "The Fast and the Furious", "The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning") als Dr. Maureen Cahill in "Lethal Weapon", die Serie ("too old for this shit" zieht also nicht mehr), bzw. Geena Davis ("The Fly", "Thelma & Louise", "The Long Kiss Goodnight") als Angela Rance, Hannah Kasula ("The Fosters", "How to Get Away with Murder", "Filthy Preppy Teen$") als Casey Rance, Alfonso Herrera ("The Perfect Dictatorship", "Sense8", "El Dandy") und Ben Daniels ("The Virgin Queen", "Law & Order: UK", "House of Cards") als Pater Tomas Ortega und Pater Marcus Lang in "The Exorcist", die Serie...

Dienstag, März 29, 2016

I'm the goddamn Sadman!

Ganz überraschend ist "Batman V Superman: Dawn of Justice" gar nicht mal so gut geworden, wird allen Orts verrissen und spaltet selbst Comic-Fans, die Stumpfsinn wie "Man of Steel" sonst in den Himmel loben - was den Erfolg an den Kinokassen letztlich natürlich nicht verhindern konnte. Ob es aber mit den negativen Rezensionen zusammenhängt, dass der amtierende Batman Ben Affleck in diesem Video in sich gekehrt und trübsinnig vor sich hinbrütet? Wer weiß...

Jedenfalls dürfte das dem "The LEGO Movie"-Spin-Off "The LEGO Batman Movie" von Chris McKay ("Robot Chicken", "Moral Orel", "The Lego Movie") und natürlich mit Will Arnett ("Arrested Development", "30 Rock", "Teenage Mutant Ninja Turtles") gleich in zweifacher Hinsicht zu Gute kommen: erstens als Parodie auf der Welle des Erfolgs mitschwimmen zu können; zweitens der bessere Batman-Film zu werden. Übrigens sind noch Ralph Fiennes ("Harry Potter", "The Grand Budapest Hotel", "Spectre") als Alfred, Michael Cera ("Superbad", "Juno", "Scott Pilgrim vs. the World") als Robin, Rosario Dawson ("Trance", "Gimme Shelter", "Sin City: A Dame to Kill For") als Batgirl (damit sowohl Marvel-, als auch DC-Darstellerin...), Zach Galifianakis ("The Hangover", "Due Date", "Birdman") als Joker (!), sowie Mariah Carey (!!) ("Glitter", "Precious", "A Christmas Melody") als Bürgermeisterin mit von der Partie.

Donnerstag, März 10, 2016

Happy Chuck Norris-Day!

Chuck Norris is the only person to really have "Birthdays". The rest of us have "Thank you Chuck for allowing me to live another year- days".

Sonntag, Februar 28, 2016

Oscar 2016

Soviel zu den Oscars. Anscheinend war ich letztlich doch der einzige, der "The Big Short" als einen Favoriten ins Auge gefasst hatte, allerdings habe ich die wenigsten der Nominierten der Sparte "Bester Film" tatsächlich gesehen. Immerhin ist "Mad Max" als der verdiente große Abräumer des Abends hervorgegangen - selbst wenn in den vergleichsweise weniger bedeutenden Kategorien. Darüber werde ich gewiss nicht meckern, die sechs Goldjungs sind ein beachtlicher, wie verdienter Gewinn, sowohl die Technik betreffenden, als auch die für Production Design, Masken, Kostüme et. al.. Nichtsdestoweniger hätte George Miller den Preis mit nach Hause nehmen müssen. Iñárritus Regie geht in Ordnung, doch abgesehen von Emmanuel Lubezkis grandioser Kameraarbeit fand ich "The Revenant" insgesamt nicht so sonderlich überragend. Und ja: das gilt ebenfalls für Leonardo DiCaprios Leistung, die ziemlich gut war, keine Frage, aber letztlich an den recht flachen Charakter Hugh Glass verschenkt ist. Wie insgesamt der Film eine relativ überschaubare Rache-Geschichte erzählt, hier und da mit ein bisschen Eso-Stimmung gewürzt, im Kino allein dank der Bilder ganz groß. Dessen ungeachtet: Prost, Leo! Endlich haste ihn!

Ansonsten ist wenig Überraschendes zu vermelden. Das Ennio Morricone gewinnen würde, zeichnete sich bereits seit Monaten ab, ebenso wie die Trophäen für Alicia Vikander und Mark Rylance, der, da bin ich mir sicher, zum Teil für seine Leistung in "Wolf Hall" prämiert wurde (ähnlich wie McConaughey für "True Detective"). Dazu gesellen sich die paar weiteren sicheren Auszeichnungen wie "Inside Out" oder "Amy" (den ich zu markieren vergaß). Überrascht haben mich vermutlich einzig die Prämierungen für Brie Larson und für die Effekte von "Ex Machina". Wie erwartet ist der Preis für Sam Smith ist leider traurige Wirklichkeit geworden. Zugegeben: er passt wie Faust aufs Auge zum schnarchigen Bond-Film. Trotzdem ein Witz vor dem Herrn, da war selbst der "Fifty Shades of Grey"-Song auszeichnungswürdiger... aber den alten Männern aus Hollywood wahrscheinlich zu versaut. Ach ja: die Show hab ich geschwänzt. Bis auf Kostüm-Fauxpas und die Rassismus-Kontroverse scheint auch nichts Erwähnenswertes vorgefallen zu sein. Korrigiert mich, sollte ich mich täuschen. Vielleicht wird's nächstes Jahr aufregender.

Die Oscars nähern sich zum 88. Mal. Bis auf die große Frage, ob der Leo endlich das bekommt, worauf er all die Jahre sehnlichst gewartet hat, betrachte ich das ganze Procedere dieses Jahr besonders leidenschaftslos, trotz einiger mehr als vertretbarer Nominierungen. "Mad Max" wird wahrscheinlich bis auf die Technik-Sparten übergangen werden, der Leo wird's vermutlich werden, "The Big Short" gilt für viele scheinbar als kleiner Favorit - alles entspannt. Ich habe allerdings das ungute Gefühl, dass Sam Smith sowas von unverdient den Oscar für den Song mit nach Hause nehmen wird - jeder Preis für diese Schnarchnummer ist einer zuviel. Zu den Tipps:

Meine (halbherzigen) Prognosen markiere ich mit (X), wenn ich mir unsicher bin, werden Alternativ-Kandidaten mit (?) gekennzeichnet, in kursiv wie immer diejenigen, denen ich es tatsächlich gönne. Gewinner später in Gold, Fehltipps in Rot. Morgen haben wir Gewissheit. Hier übrigens die Razzies 2016.



Best Motion Picture of the Year:
(X)The Big Short
   Bridge of Spies 
   Brooklyn
   Mad Max: Fury Road
   The Martian
(?)The Revenant
   Room
   Spotlight


Best Achievement in Directing:
(X)Adam McKay (The Big Short)
(?)George Miller (Mad Max: Fury Road)
   Alejandro G. Iñárritu (The Revenant)
   Lenny Abrahamson (Room)
   Tom McCarthy (Spotlight)


Best Performance by an Actor in a Leading Role:
   Bryan Cranston (Trumbo)
   Matt Damon (The Martian)
(X)Leonardo DiCaprio (The Revenant)
(?)Michael Fassbender (Steve Jobs)
   Eddie Redmayne (The Danish Girl)


Best Performance by an Actress in a Leading Role:
(X)Cate Blanchett (Carol)
   Brie Larson (Room)
   Jennifer Lawrence (Joy)
   Charlotte Rampling (45 Years)
   Saoirse Ronan (Brooklyn)


Best Performance by an Actor in a Supporting Role:
   Christian Bale (The Big Short)
   Tom Hardy (The Revenant)
   Mark Ruffalo (Spotlight)
(X)Mark Rylance (Bridge of Spies)
   Sylvester Stallone (Creed)


Best Performance by an Actress in a Supporting Role:
   Jennifer Jason Leigh (The Hateful Eight)
   Rooney Mara (Carol)
   Rachel McAdams (Spotlight)
(X)Alicia Vikander (The Danish Girl)
(?)Kate Winslet (Steve Jobs)


Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen:
    Bridge of Spies (Matt Charman, Ethan Coen, Joel Coen)
(?)Ex Machina (Alex Garland)
(X)Inside Out (Pete Docter, Meg LeFauve, Josh Cooley, Ronnie del Carmen)
   Spotlight (Tom McCarthy, Josh Singer)
   Straight Outta Compton (Jonathan Herman, Andrea Berloff, S. Leigh Savidge, Alan Wenkus)


Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published:
(X)The Big Short (Adam McKay, Charles Randolph from The Big Short by Michael Lewis)
   Brooklyn (Nick Hornby from Brooklyn by Colm Tóibín)
   Carol (Phyllis Nagy from The Price of Salt by Patricia Highsmith)
   The Martian (Drew Goddard from The Martian by Andy Weir)
   Room (Emma Donoghue from Room by Emma Donoghue)


Best Animated Feature Film of the Year:
   Anomalisa
   Boy & the World
(X)Inside Out
   Shaun the Sheep Movie
   When Marnie Was There


Best Short Film, Animated:
   Bear Story
   Prologue
   Sanjay's Super Team
   We Can't Live Without Cosmos
   World of Tomorrow


Best Foreign Language Film of the Year:
   Embrace of the Serpent (Ciro Guerra) - Colombia
   Mustang (Deniz Gamze Ergüven) - France
   Son of Saul (László Nemes) - Hungary
   Theeb (Naji Abu Nowar) - Jordan
   A War (Tobias Lindholm) - Denmark


Best Short Film, Live Action:
   Ave Maria
   Day One
   Everything Will Be Okay
   Shok
   Stutterer


Best Documentary, Feature:
   Amy
   Cartel Land
   The Look of Silence
   What Happened, Miss Simone?
   Winter on Fire: Ukraine's Fight for Freedom


Best Documentary, Short Subject:
   Body Team 12
   Chau, Beyond the Lines
   Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah
   A Girl in the River: The Price of Forgiveness
   Last Day of Freedom


Best Achievement in Cinematography:
   Carol (Ed Lachman)
   The Hateful Eight (Robert Richardson)
(X)Mad Max: Fury Road (John Seale)
   The Revenant (Emmanuel Lubezki)
   Sicario (Roger Deakins)


Best Achievement in Editing:
   The Big Short (Hank Corwin)
(X)Mad Max: Fury Road (Margaret Sixel)
(?)The Revenant (Stephen Mirrione)
   Spotlight (Tom McArdle)
   Star Wars: The Force Awakens (Maryann Brandon, Mary Jo Markey)


Best Achievement in Production Design:
     Bridge of Spies (Rena DeAngelo, Bernhard Henrich, Adam Stockhausen)
(X)The Danish Girl (Michael Standish, Eve Stewart)
   Mad Max: Fury Road (Colin Gibson, Lisa Thompson)
   The Martian (Celia Bobak, Arthur Max)
(?)The Revenant (Jack Fisk, Hamish Purdy)


Best Achievement in Costume Design:
   Carol (Sandy Powell)
   Cinderella (Sandy Powell)
(X)The Danish Girl (Paco Delgado)
   Mad Max: Fury Road (Jenny Beavan)
(?)The Revenant (Jacqueline West)


Best Achievement in Makeup and Hairstyling:
   The 100-Year-Old Man Who Climbed Out the Window and Disappeared (Love Larson, Eva von Bahr)
   Mad Max: Fury Road (Lesley Vanderwalt, Elka Wardega, Damian Martin)
(X)The Revenant (Siân Grigg, Duncan Jarman, Robert Pandini)


Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Score:

   Bridge of Spies (Thomas Newman)
   Carol (Carter Burwell)
(X)The Hateful Eight (Ennio Morricone)
   Sicario (Jóhann Jóhannsson)
    Star Wars: The Force Awakens (John Williams)


Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Song:

   Ahamad Balshe (Belly), Stephan Moccio, Jason "Daheala" Quenneville, Abel Tesfaye (The Weeknd) - "Earned It" (Fifty Shades of Grey)
   J. Ralph, Antony Hegarty - "Manta Ray" (Racing Extinction)
   David Lang - "Simple Song #3" (Youth)
   Lady Gaga, Diane Warren - "Til It Happens to You" (The Hunting Ground)
   Jimmy Napes, Sam Smith - "Writing's on the Wall" (Spectre)


Best Achievement in Sound Mixing:
   Bridge of Spies (Andy Nelson, Gary Rydstrom, Drew Kunin)
(X)Mad Max: Fury Road (Chris Jenkins, Gregg Rudloff, Ben Osmo)
   The Martian (Paul Massey, Mark Taylor, Mac Ruth)
   The Revenant (Jon Taylor, Frank A. Montaño, Randy Thom, Chris Duesterdiek)
   Star Wars: The Force Awakens (Andy Nelson, Christopher Scarabosio, Stuart Wilson)


Best Achievement in Sound Editing:
(X)Mad Max: Fury Road (Mark A. Mangini, David White)
   The Martian (Oliver Tarney)
   The Revenant (Martin Hernández, Lon Bender)
   Sicario (Alan Robert Murray)
   Star Wars: The Force Awakens (Matthew Wood, David Acord)


Best Achievement in Visual Effects:
   Ex Machina (Mark Williams Ardington, Sara Bennett, Paul Norris, Andrew Whitehurst)
   Mad Max: Fury Road (Andrew Jackson, Dan Oliver, Andy Williams, Tom Wood)
   The Martian (Anders Langlands, Chris Lawrence, Richard Stammers, Steven Warner)
   The Revenant (Richard McBride, Matt Shumway, Jason Smith, Cameron Waldbauer)
(X)Star Wars: The Force Awakens (Chris Corbould, Roger Guyett, Paul Kavanagh, Neal Scanlan)

Mittwoch, August 12, 2015

Simon the Templar-Zombie

Dieses Bild:

Mit der Musik (etwa ab 0:25):

Dienstag, Juni 16, 2015

Game Of Thrones: No. 5 Aftermath

OK. Ich hatte zwei Reaktionen zum Staffelfinale. Die erste:

Nach dem Abspann kam meine zweite Reaktion:

Und meine Quintessenz: brillant! Einfach nur brillant! Ich habe gelesen, was manche Buchkenner vermuten. Was es nicht weniger brillant machen würde. Zunächst aber, eventuelle Prognosen für Staffel sechs bei Seite gelassen, ist das Ende dieser Folge purer Zynismus, die Krönung einer schwierig zu fassenden, vor allem jedoch grandios düsteren, hoffnungs- und sympathiebefreiten Staffel, die "Game Of Thrones" dem Wahnsinn und der Verzweiflung näher gebracht hat als jemals zuvor. Im Angesicht der letzten Folgen war alles Material der vorherigen Staffeln reinste Verwöhntherapie. Chapeau, dass das Schock-Triumvirat George R. R. Martin, David Benioff und D.B. Weiss derart konsequent geblieben ist, darin allen Erwartungen zu trotzen, im positiven, wie im negativen, und den jammernden Fans genüsslich vors Bein zu pinkeln. Chapeau! Folgendes ist wirklich wahr:
Dahingegen sieht sich die sechste Staffel nun dem Problem gegenüber, daran anzuknüpfen, das zu überbieten, einen Weg zu finden, das dramatisch weiterzuführen, zumindest was mich betrifft, denn mit diesem bitteren Schlussbild sind die Erwartungshaltungen vielleicht etwas überstrapaziert und die "Scheiß drauf"-Haltung, sowie die durch Ausdünnung merklich desolatere Charakterlandschaft könnten sich zum gefährlichsten Gegner jedweder weiteren dramaturgischen Entwicklung aufschwingen. Der letzte sichere Hafen hat sich mit diesem Finale verabschiedet und einige Fans höchstwahrscheinlich gleich mit. Es ist auf typische "Game Of Thrones"-Art genial, schwer zu schlucken und definitiv ein beispielloses Fernsehereignis, das sich kongenial gegen klassische Erzählstrukturen stemmt, im Zusammenspiel mit dem Internet und der unmittelbar erfahrbaren Zuschauerreaktion sogar noch mehr.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und Zolle diesem Format Respekt. Trag mich hinab in den Wahnsinn "Game Of Thrones", entweder er erleuchtet mich oder ich zerbreche daran und mein Geist gleich mit. Was immer auch kommen mag: ich will dabei sein! Und ich weiß: ihr seid es auch.

Sonntag, Juni 14, 2015

Game of Thrones vs. The Internet

Die fünfte "Game Of Thrones"-Staffel nähert sich ihrem Ende und obwohl ich sie recht durchwachsen fand, aus vielfältigen Gründen, bewahrt sie sich im Kern ihr Konzept von verschlungenen Intrigen, oft genug auf kleinstem Raum in brillianten Dialogen ausgetragen, steigerte sich gegen Ende zudem. Nichtsdestoweniger gab es für viele Zuschauer in dieser Staffel offensichtlich einiges Abeschreckendes: Leser der Vorlage bekrittelten starke Abweichungen, die Vergewaltigung eines wichtigen Charakters schlug hohe Wellen, löste beinahe eine Misogynie-Debatte aus, und nicht zuletzt der grausame Tod eines weiteren Seriencharakters, der sich in den Bücher noch nicht ereignete (obgleich George R. R. Martin bereits bestätigte, dass es dazu kommen wird), löste breites Entsetzen und Wutausbrüche unter den Zuschauern aus. Manche Buchkenner sind sogar derart erzürnt, dass (ihr durch die Bücher bisher aufrecht erhaltenes Wissensmonopol, das ihnen stets den Platz hoch zu Ross lies, durch die zahlreichen Variationen bei der Adaption in Gefahr ist) sie mit signifikanten Spoilern drohten. Das Fans der Bücher sich derart pikiert geben, wo sie zuvor noch schadenfreudig "Red Wedding"-Videos aufzeichneten und öffentlich zugänglich machten, und ihrerseits wie ein beleidigtes Kind mit Spoilern drohen, ist gar ein Thema für sich. Persönlich finde ich diesen regen Austausch und die emotionalen Wellen, die zu erzeugen die Serie immer noch im Stande zu sein scheint, faszinierend, da sie die besondere Wechelseitigkeit zwischen Produkt und Publikum sehr unmittelbar greifbar werden lässt, gerade mit Hilfe des Internets.

Um noch ein Wort zum großen Moment des Anstoßes der neunte Folge zu verlieren, verweise ich auf ein (VORSICHT: Spoiler im Link) Interview mit Serienschöpfer D.B. Weiss:

"Horrible things happening to people in this show, and this is one that we thought was entirely [narratively] justified,” [...] "It was set-up by the predicament that Stannis was in. It will be awful to see, but it’s supposed to be awful."
Und hinsichtlich der besonderen emotionalen Reaktion:
"If a superhero knocks over a building and there are 5,000 people in the building that we can presume are now dead, does it matter? Because they’re not people we know. But if one dog we like gets run over by a car, it’s the worst thing we’ve we’ve ever seen. I totally understand where that visceral reaction comes from. I have that same reaction. There’s also something shitty about that. So instead of saying, ‘How could you do this to somebody you know and care about?’ maybe when it’s happening to somebody we don’t know so well, maybe then it should hit us all a bit harder.."