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Dienstag, August 30, 2011

Oldboy made in America?

Das ein Remake von Park Chan-wooks ("Joint Security Area", "I'm a Cyborg, But That's OK", "Thirst") Mittelteil seiner Vengeancetrilogie, "Oldboy", geplant ist, steht schon sehr lange fest. Das hin und her der Beteiligten ist ein ganz anderes Thema, waren doch sogar Steven Spielberg als Regisseur und Will Smith für die Hauptrolle im Gespräch. Beide sind inzwischen vom Tisch und dennoch nimmt das Remake scheinbar mehr und mehr Gestalt an. Die Regiefackel wurde an Spike Lee ("Joe's Bed-Stuy Barbershop: We Cut Heads", "Malcolm X", "Inside Man") übergeben, während die Hauptrolle Josh Brolin ("Planet Terror", "No Country For Old Men", "True Grit") übernimmt und Gerüchten zufolge soll Christian Bale den Bösewicht spielen.Meine Meinung wollt ihr bestimmt nicht hören, aber das ist, trotz der Beteiligten, die je nach Geschmack für eine positivere Einstellung sorgen können, eines der überflüssigsten Remakes. Dem großartigen Original wirdman nichts neues mehr abgewinnen können, denn es ist rundherum abschlossen und bedarf keiner glattgebügelten Ami-Version. Die einizge Legitimation besteht mal wieder in der durch das Remake potentiell angeregten Neugierde des Publikums für das Original, das es so nie gegeben hätte. Ansonsten...

Samstag, Mai 28, 2011

Bad Dog!

Batman bekommt einen neuen Sidekick! Nachdem Christopher Nolan jede Chance für Robin in "seiner" Trilogie zu nichte gemacht hat, wurde der Post frei für einen neuen, passenderen Begleiter des dunklen Ritters frei: BATDOG!Was zunächst nach einem dummen Scherz klingt (und der Kalauer im Name ist definitiv einer, doch man möge dem Team dies verzeihen, es bot sich wohl einfach an), ist tatsächlich die Realität. Und wie man Nolan kennt, wird der Hund dabei durchaus nicht lächerlich in die Story integriert, sondern mit Realismus, dunkler Hintergrundgeschichte, Psychologie und Drama - und so. Was bisher zu dem knuffigen Heldennachwuchs durchgesickert ist, klingt zumindest vielversprechend: sein Name wird Cerberus lauten (in "Inception" bewies Nolan ja schon seine Neigung zur griechischen Sagenwelt mit Ellen Pages "Ariadne"). Seine Vergangenheit liegt im Dunkeln, es ist nur soviel bekannt, dass er Teil eines diabolischen Experiments war, wodurch er zum hyperintelligenten und -agilen Tier wurde, das Bruce Wayne rettet, nachdem Batman durch einen Angriff Banes, bei dem sein treuer Butler Alfred ums Leben kam, schwer verwundet flüchten muss. Wayne, somit beinahe völlig auf sich gestellt, entwickelt langsam eine tiefte Beziehung zu seinem neuen tierischen und einzigem Freund, dessen Motivation indes im Dunkeln bleibt. Nach und nach deckt er die Fähigkeiten Cerberus' und versteht es, ihn in seinem Kampf gegen das Verbrecher miteinzubinden...
Klingt doch toll! Alles weitere würde zu viel der Story vorwegnehmen, weswegen ich dies mit einem Spoiler-Schutz versehen habe. Lesen auf eigene Gefahr!



Mittwoch, Mai 20, 2009

Ein paar Worte zu "The Dark Knight"

Zu "The Dark Knight" gibt es nicht mehr viel zu sagen, den finden ja alle toll - ich nicht minder. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich ihn nicht als das Meisterwerk bezeichnen würde, zu welchem viele ihn gern stilisieren würden.
Deswegen will ich hier klar herausstellen: "The Dark Knight" ist kein Meisterwerk! Er ist gewiss ein sehr guter Film, an dem fast alles stimmt. Er hat mit Sicherheit einen neuen Maßstab für Superhelden-Filme geschaffen, ist eine technische Offenbarung und vor allem ist er ein genialer "Batman"-Film. Nur das meisterliche sehe ich in diesem Film nicht. Dafür fehlt noch ein Fünkchen.


Das liegt in der Tat daran, dass der Film weniger ein guter Film ist, als vielmehr eine gute Geschichte, in wunderbaren Bildern erzählt. Trotzdem erscheint das ganze eher wie eine großangelegte Psychoanalyse, als ein Meisterwerk von Kubrick-Ausmaßen.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werde: ich liebe "The Dark Knight"! Ich kann den Film 100-mal hintereinander angucken und er wird einfach nicht langweilig. Aber das ist kein filmisches Meisterwerk, sondern einfach nur ein wahnsinnig unterhaltsamer und spannender Film, bei jedem Sichtung wieder Spaß macht. Und solche Attribute treffen auch auf Filme zu, die qualitativ prinzipiell nur Mittelmaß darstellen.
Ich für meinen Teil gucken wirklich gerne reaktionäres 80er-Jahre Action-Kino, wie "Rambo" oder "Commando", besonders Filme von John Woo, wie "Hard Boiled" oder "The Killer", haben es mir angetan. Und auch auf diese Filme kann ich die oben aufgeführte Beschreibung anwenden - naja, bis auf "spannend", das sind diese Filme nur bedingt, da sie meistens recht vorhersehbar sind. Aber sie unterhalten verdammt gut (mich zumindest...) und auch an diesen kann ich nach mehrfacher Sichtung immer noch meinen Spaß haben. Die Spannung kann aber nun wirklich nicht die schmale Grenze zwischen einem guten Film und einem Meisterwerk ausmachen - abgesehen davon hat "The Dark Knight" natürlich auch die bessre Story.


Wie ihr sehr wohl seht, habe ich durchaus meine Probleme auszudrücken, warum ich "The Dark Knight" zwar für einen wirklich guten Film halte, ihm aber das Prädikat "Meisterwerk" vorenthalte. Jedwedes Lob, was der Film erhalten hat, ist sehr wohl berechtigt und ich will gar nicht daran rütteln. Zudem bin ich froh, dass auch mal ein wirklich guter Mainstreamfilm, der obgleich seines Bestrebens die breite Masse anzusprechen, eine durchaus durchdachte und gut in Szene gesetzte Geschichte vorzuweisen weiß, solch ein Erfolg vergönnt war.
Wenn ich mich jetzt auf die Suche nach den Fehlern bei "The Dark Knight" mache, gerate ich dadurch immer wieder ins Stocken, obwohl ich irgendwo in meinem Hirn durchaus in der Lage bin, zu artikulieren, warum ich dem Film seine 10 von 10 Punkten nicht zu vergeben vermag.

Zum Glück steht man in der heutigen Zeit via Internet nicht mehr so ganz allein da in der weiten Welt und so habe ich mir nun ein wenig Hilfe herangeholt: In diesem Video des "Nostalgia Critic" stellt Douglas Walker den Tim Burton (einer meiner Lieblingsregisseure) "Batman" Christopher Nolans "The Dark Knight" gegenüber und vergleicht die Filme gewohnt humorvoll in verschiedenen Kategorien. Und auch er kommt zu dem Schluss, das letztendlich der "Batman" von 1989 einen Tick besser ist, als "The Dark Knight". Mit den Punkten, die er angibt geh ich zu fast 100 % d'accord und glaube, dass er die Schwierigkeiten, die ich mit "The Dark Knight" habe, gut wiedergibt. Deswegen übergebe ich nun an "Nostalgia Critic" und lasse ihn erklären, was mir nicht gelingen will:




BTW:
Das Gespräch mit Christian Bale am Ende ist einfach nur grandios witzig. Deswegen wollte ich das hier auch nochmal hier veröffentlichen:

Dienstag, Dezember 18, 2007

Dark Knight-Trailer

Viel schreiben kann ich zur Zeit nicht - das Basisgelenk meines rechten Daumens ist verstaucht (ich bin Rechtshänder...) und mit Links schreibt es sich nun mal nicht so gut.

Ist ja auch egal. Viel schreiben tu ich hier gar nicht, denn was dieser Trailer sagt, bedarf eigentlich keiner Worte mehr - und er sagt, dass der neue Batman einfach nur geil werden kann!!!

Nun denn, Standbilder habt ihr von mir schon gesehen. Hier nun endlich BEWEGTE BILDER.



Sonntag, Dezember 02, 2007

Batman Begins Sequel Bilder

Das "Batman Begins"-Sequel mit Christian Bale wieder als Batman (Gott sei dank), Heath Ledger tritt als Joker in die Fußstapfen von Jack Nicholson (da war ich ja skeptisch, aber inzwischen schaut das mit ihm doch ganz gut aus) und natürlich mit Christopher Nolan als Regisseur (umso besser) - das ist ein Film, auf den ich mich freue.

Den ersten Teil fand ich wirklich klasse (endlich mal wieder ein würdiger Fledermausmann) und das Team ist wieder dasselbe und das verspricht doch einiges. Schließlich ist Christopher Nolan (Prestige, Insomnia, Memento) alles andere als ein Nichtkönner und Christian Bale (The Machinist, American Psycho, Prestige) hat sich zu meinem Lieblingsdarsteller avanciert.

Na, wie dem auch sei, hier ein paar Bilder zu dem nächsten Teil:


Gefunden im OFDB-Forum.