Da kriege ich ganz plötzlich Falshbacks zu "Dances with the Smurfs"...
Dazu fällt mir nichts mehr ein.

Dienstag, Juli 06, 2010
Smurf'd my ass
Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
12:00 PM
3
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Sonntag, Juli 04, 2010
Ohne Worte...
Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
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Kategorien Harrison Ford, Medien, Parodie, Schwachsinn aus dem Netz, Star Wars, Tom Hanks, Trivial, What The Ente?
Donnerstag, Juli 01, 2010
Kurzreviews Juni/2010
Von "Star Trek" komme ich in letzter Zeit einfach nicht los! Auch in dieser Liste häufen sich wieder die "Star Trek"-Darsteller. Zudem vergas ich im Mai bei "Sex and the City 2" zu erwähnen, dass ja auch Kim Catrall eine "Star Trek"-Vergangenheit hat, passenderweise in dem "Star Trek"-Teil, den ich anfangs des Monats Mai gesehen hatte. Tja, bin halt ein Trekkie.
Wie dem auch sei, hier die 28 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Juni gesehen habe:
Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart (1986)
Finale des Handlungsbogens, der mit "Der Zorn des Khan" seinen Anfang nahm. Baut ganz auf dem Aufeinandertreffen zwischen dem 23. und 20. Jahrhundert (genau genommen die 80er) auf. Da wir bereits heute die 80er gerne belächeln, funktioniert das prächtig und erweist sich als das ironischste Kirk-Abenteuer, in dem wirklich JEDEM Crew-Mitglied seine Szene gegönnt wird. Dagegen fehlt zwar ein Gegner (die Sonde zu Beginn ist purer MacGuffin), die Ökobotschaft mutet seltsam aufgesetzt an und die Funktionalität des Zeitsprungs schweigt man lieber tot, dennoch hat der Film einen ungeheuren Schwung und Leonard Nimoys Regie ist voller Elan und Selbstironie. Einer der schönsten "Star Treks". (7,5/10)
Der Sechste Kontinent (1976)
Trashiger Science-Fiction-Fantasy-Film. Total bescheuerte Geschichte, die nur noch von den schlecht getricksten "Dinosauriern" (Darsteller in Gummianzügen) übertroffen wird - und trotzdem mag ich den irgendwie, denn der Film hat Charme, ein feuriges Finale und immerhin Horrorfilm-Ikone Peter Cushing ("Dracula", "Krieg der Sterne") als zerstreuten Professor. Unterhaltsam. (6/10)
Frühling für Hitler (1968)
Der Erstling von Mel Brooks. Hat die 60er praktisch nicht überlebt und ist humoristisch dort stecken geblieben. Zudem bin ich nicht gerade der größte Mel Brooks-Fan. Einzig das groteske Grundkonzept des Films weckt noch das Interesse des Zuschauers. Lustig find ich den selten. Eher bizarr. (5/10)
Loaded Weapon 1 (1993)
Gesellt sich stilistisch zu Parodien wie "Hot Shots" oder "Die nackte Kanone". Hier in der "Lethal Weapon"/"Basic Instinct" etc. Variante. Wie die großen Vorbilder total gaga, aber nicht ganz so lustig. Wenn es dem persönlichen Humor entspricht indes immer noch amüsant. Und schon wieder "Star Trek" (William Shatner, Whoopi Goldberg, James Doohan, F. Murray Abraham). (6,5/10)
Pandorum (2009)
Bedient sich ORDENTLICH bei jedem bekannteren Sci-Fi- und Horror-Film (natürlich "Alien" und "Event Horizon", "The Descent", "Resident Evil" etc.), ohne eine eigene Idee einzubringen. Größtes Manko ist allerdings der deutsche Einfluss (Christian Alvart, Philipp Stahl und ganz besonders Antje Traue), der deutlich macht, dass wir einiges nachzuholen haben, was Schnitt und Dramaturgie angeht. Vielleicht liegt es aber auch an Paul W.S. Anderson ("Event Horizon" (der an sich schon fleißig überall geräubert hat), "Mortal Kombat", "Resident Evil", "AVP: Alien vs. Predator", "Death Race"). Schade, denn der der Film beginnt eigentlich viel versprechend, wird dann leider mit fortlaufender Zeit immer abstruser und lächerlicher. Und mal ganz im Ernst: ALBINOS SIND NICHT GRUSELIG! (5,5/10)
Ninja: Revenge Will Rise (2009)
Ich bin ja großer Isaac Florentine- und Scott Adkins-Fan, dennoch muss ich bei "Ninja" gestehen: da fehlt was! Das ganze wirkt eher wie eine Fingerübung Florentines für den richtigen Look. Denn der Film macht optisch viel her, demgegenüber ist die Geschichte mehr als dürftig, die Charaktere ein hübsches kleines Nichts und absolut uninteressant und sogar die Fights wissen leider nicht so ganz zu überzeugen. Der eindeutige Beweis: Martials-Arts-B-Action-Filme brauchen doch ein bisschen mehr. Enttäuschend.(6/10)

Marquis de Sade (1989)
Ja. Nein. Für diese Ausgeburt fehlen mir einfach die Worte. Grotesk, bizarr, pervers. Wenn man eine Geschichte über den Marquis de Sade mit Darstellern in Tiermasken realisiert, bei dem der titelgebende Protagonist, ein Cocker-Spaniel, des Öfteren Diskussionen mit seinem übergroßen Penis führt, mit dem er auch mal gerne die Wand begattet... was kann ich dazu schon groß sagen? Der Film ist die reinste Burleske, dann wieder nicht ganz so amüsant, wie man vermuten würde. Er fasziniert mehr in seiner Eigenart und Skurrilität, ist indes nicht vor einigen Längen gefeit. Einen gewissen satirischen Ton möchte ich dem Film nicht absprechen, aber in erster Linie ist er wunderlich und kapriziös. Typischer ARTE-Film, muss selbst erfahren werden. (6/10)
Und wer einen Eindruck von dem Wahnsinn haben will:

Das Imperium der Wölfe (2005)
"Die Purpurnen Flüsse" Teil 3, wieder mit Jean Reno und französischem Pendant zu Carrie-Anne Moss. Kein offizielles Sequel, weist jedoch viele Parallelen auf, inklusive Adaption eines weiteren Romans von Jean-Christophe Grangé. Mal Krimi, mal Thriller, mal wilde Konspirationstheorien - der Film zerfällt in mehrere, vom Ton her grundverschiedene Teile, ohne stilistische Stringenz, dafür mit verworrener Geschichte, die mehr verwirrt und nie wirklich aufklärt. Die Krönung stellt allerdings das Ende dar, da es zum einen mit hanebüchenen Plot-Twists versucht zu überraschen und zum anderen gar keinen Abschluss bietet, außer Jean Reno, der grimmig in die Kamera ein "jetzt ists aus" grunzt. Regisseur Chris Nahon ("Kiss of the Dragon", "Blood: The Last Vampire") sehnte sich wohl mehr danach, einen Action-Film zu drehen, denn alles andere entgleitet ihm. Nicht halbes und nicht ganzes. (4/10)
Wolf - Das Tier im Manne (1994)
Und nochmal Wölfe! Mike Nichols ("Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", "Die Reifeprüfung", "Der Krieg des Charlie Wilson") schafft es tatsächlich, dem Werwolf-Genre etwas frischen Wind einzuhauchen, wenn er sich seine Inszenierung auf die psychische Verwandlung konzentiert, bei der die wölfischen Sinne Einzug ins "normale" Leben einhalten, derweil sich der Werwolf optisch aufs Make-Up beschränkt (ein bisschen mehr Haare und etwas spitzere Zähne). Wenn der Wolf in Jack Nicholson (nie war er besser besetzt) ihn seinem Beruf mit neuem Elan meistern lässt, bekommt das ganze sogar eine satirische Note. Die Liebesbeziehung zu Michelle Pfeiffer ist hinegen etwas unterentwickelt und einzig dem vorantreiben der Geschichte dienlich und das Finale mit James Spader ist vielleicht etwas zu viel des Guten. Dennoch eine durchweg gelungene Variation des Werwolf-Mythos, die voll und ganz durch Jack Nicholson und sein von Natur aus wölfisches Aussehen lebt. (7,5/10)
House of the Dead - Der Film (2003)
Ein Film, der bei mir tatsächlich Kopfschmerzen ausgelöst hat. Aber was soll man von Uwe Boll schon erwarten? Ein hirntotes Spiel in einen noch schlechteren Film adaptiert (das ist schon fast wieder eine Leistung), C-Darsteller, die direkt zu Beginn des Films für tot erklärt werden (adé Spannung) und soviel Persönlichkeit und schauspielerische Qualität besitzen, wie eine Kuh beim wiederkäuen, während die peinlich schlechte Regie meint das hirnlose Gemetzel mit überflüssigem Zeitlupeneinsatz (Uwe Boll mag Zeitlupe...), sowie unzähligen, nervigen, wie unnötigen Kamerarundfahrten um die schießenden Protagonisten irgendwie noch interessant gestalten zu können. Der Brüller sind allerdings die für Sekunden eingeblendeten Spielszenen, die nie auf irgendeine Art dem Geschehen dienlich sind oder sonst irgendeinen Zweck erfüllen.
Dafür hat der Film Jürgen Prochnow (als Bootskapitän Kirk - WTF?) und... LIBERTY! DIE RECHTE HAND VON CHUCK NORRIS! OK, das ist ein Insider, allerdings muss ich noch loswerden, dass der Film ansonsten technisch ok ist, die Splattereffekte sind blutig und zahlreich und der Film ist nicht so langweilig wie "Alone in the Dark" - dafür eben erheblich beschissener. Typisches Boll-Werk. (2/10)
Undisputed III: Redemption (2010)
Boyka's back! War "Ninja" noch eine mittlere Enttäuschung (6/10, siehe oben), entschädigt B-Action-Regie-Hoffnung Isaac Florentine im dritten Teil der "Undisputed"-Reihe für alle etwaigen Qualitätsschwächen seiner vorherigen Filme. Scott Adkins kehrt als Yuri Boyka, im zweiten Teil noch Antagonist, als grimmiger, doch formidabler Antiheld zurück, diesmal jedoch um einen amerikanischen Buddy, in Form von Mykel Shannon Jenkins, ergänzt. OK, der Plot beschränkt sich dabei auf die aufkeimende Freundschaft zwischen den beiden und böse, hinterhältige Russenmafia. Trotzdem hat Florentine die Szenen abseits des Rings besser im Griff als jemals zuvor und auch Scott Adkins zeigt hier seine bisher beste Karriereleistung.
Aber entscheidend ist natürlich was IM Ring geschieht - und hier ziehen Florentine und sein Choreograph Larnell Stovall alle Register, liefern einen grandiosen Fight nach dem nächsten ab, die nicht allein blutig und brutal, sondern vor allem fantastisch choreographiert und abwechslungsreich daherkommen. Dabei zeigt sich jeder beteiligte Fighter, allen voran natürlich Scott Adkins, von seiner besten Seite. Definitiv einer der besten Martial-Arts-Streifen der letzten Jahre - und er kommt ausnahmsweise mal aus Amerika! Anschauen! (8,5/10)
Und wer es immer noch bezweifelt:
Masters of Horror: Dreams in the Witch House (2005)
Fünfter Film der "Masters of Horror"-Reihe. Regisseur Stuart Gordon ("Re-Animator", "From Beyond", "Stuck") adaptiert wieder einmal eine Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft, bleibt dabei werkgetreu, transferiert das Geschehen allerdings in die Gegenwart. Die konstante unheimliche Atmosphäre und die gut inszenierten Traumsequenzen erschrecken zwar nicht übermäßig, jagen dem geneigten Zuschauer indes stets einen kleinen Schauer über den Rücken. Die Geschichte verläuft dabei in folgerichtigen, jedoch nicht sonderlich überraschenden Bahnen. Trotzdem gelungen. (6,5/10)
Masters of Horror: Fair Haired Child (2005)
Neunte Episode der "Masters of Horror"-Reihe. William Malones Beitrag erinnert am ehesten an selige "Tales from the Crypt"-Zeiten, wo die Bösen immer ein böses Schicksal ereilt. Die Geschichte ist kurz und knackig, bietet in der Mitte eine schaurige Verfolgungsjagd durch einen widerlichen Dämon, um dann in einem passablen Twist zu münden. Ebenso gelungen. (6,5/10)
Masters of Horror: Deer Woman (2005)
Vierte Folge der "Masters of Horror"-Reihe. An John Landis ("Blues Brothers", "American Werewolf", "Der Prinz aus Zamunda") Variante habe ich mich lange nicht rangetraut, trotz des allgemein positiven Tenors. Dabei ist "Deer Woman" einer der besten, weil eine köstlich ironische und mit Ideen prall gefüllte, unterhaltsame Stunde, inklusive amüsanten Verweis auf "American Werewolf". Eindrucksvoll ist auch, wie sympathisch und ausgefeilt die Protagonisten in der kurzen Zeit daherkommen. Definitiv ein Höhepunkt. (8/10)
Assault - Anschlag bei Nacht (1976)
John Carpenters "Rio Bravo"-Version. Wieder mit eindringlicher Atmosphäre, die einen schon zu Beginn die Spannung in der Luft praktisch fühlen lässt. Sehr spannend, indes nichts überragendes. (7/10)
Masters of Horror: Pick me up (2005)
Zwölfter Beitrag zur "Masters of Horror"-Reihe. Diesmal von Larry Cohen ("Die Wiege des Bösen", "American Monster", "Ambulance"). Lebt vor allem durch seine reizvolle Ausgangssituation, in der sich zwei unabhängige Serienkiller die Opfer streitig machen. Der Ton ist dabei mehr schwarzhumorig, denn gruselig, ist deswegen aber auch eine der unterhaltsamsten Episoden. (7/10)
Masters of Horror: Haeckel's Tale (2005)
Nummero zehn der "Masters of Horror"-Reihe. Unter der Regie von John McNaughton ("Henry - Portrait of a Serial Killer", "Sein Name ist Mad Dog", "Wild Things"). Überzeugt vor allem durch Ausstattung und Darsteller, das Frankenstein + Nekrophilie-Thema erweist sich indes vor allem gegen Ende des Öfteren als unfreiwillig komisch. Trotzdem atmosphärische Episode, mit nettem Twist. (6,5/10)
Masters of Horror: Homecoming (2005)
Sechster Teil der "Masters of Horror"-Reihe. Joe Dante ("Gremlins - Kleine Monster", "Die Reise ins Ich", "Meine teuflischen Nachbarn"), von dem ich letzten Endes bis auf den langweiligen "Piranhas" alles mit Freuden konsumiere, liefert mit seiner Polit-Zombie-Groteske einen der bizzarsten Beiträge ab. Japp, das hier ist ein politischer Zombie-Film, in dem die gefallen US-Soldaten wieder auferstehen, um die Republikaner abzuwählen. Bizarr genug? Deswegen aber auch kein Horror, sondern mehr Satire - mit Zombies. Funktioniert darüber hinaus allerdings nur in der dazugehörigen Zeit und politischen Gegebenheit. Und schon wieder "Star Trek" und schon wieder "Der Doktor"... (6/10)
Final Cut - Die letzte Abrechnung (1998)
Noch vor dem "Blair Witch Project" gab es "Final Cut", der denselben Trick auf ein Krimi-Drama anwand - und, wie so häufig, machen die Briten es besser als die Amis. Der Film im Film im Film ist eine gewöhungsbedürftige, aber nichtsdestoweniger spannende Angelegenheit, die geschickt nach und nach kompromittierende Details aus einem äußerlich guten, unter der Oberfläche jedoch nicht ganz so guten Freundeskreis preisgibt, bishin zur Aufklärung eines Mordes, der auch Initiator für das Geschehehn darstellt. Gut gespielt und gemacht, indes wenig überraschend, was den Kriminalfall betrifft und mehr darauf bedacht aufzuzeigen, was sich hinter der Fassade der Freunde und in scheinbar unbeobachteten Momenten offenbart. Eindringlich. (7/10)
A Dangerous Man (2009)
Wuhu, Steven Seagal! Wer micht kennt, kennt auch meine Schwäche für kreuzdämliche B-Action-Filme. Wer mich kennt, weiß auch, dass die speckigsten Aikidō-Hände des Westens nicht zu meinen Favoriten zählen. Dabei ist er eine B-Action-Goldgrube - oder zumindest Silbergrube. Mit Hilfe von Regisseur Keoni Waxman (hat mit Seagal schon "The Keeper" verbrochen), der es versteht, alles bei seinem Hauptdarsteller derart zu kaschieren, dass es schon wieder cool anmutet, gestaltet sich auch sein neuster Streich als total dämliches und gerade deswegen total spaßiges Action-Futter. Bietet neben keiner Story massig Shoot-Outs und einen unaufhaltsamen Dickie Seagal in Bestform, der gnadenlos alles in Grund und Boden prügelt, inklusive fieser Finisher (Malträtierung durch auseinandergebauter 9mm, Tod durch Essstäbchen, Gegner in Zerhächsler geworfen oder Kreissägeblatt getreten...). Nur mit nötiger B-Action-Schmerzgrenze erträglich. (7/10 auf einer B-Action-Skala)
Liebesgrüße aus Peking (1994)
Stepen Chows Bond-Parodie verlangt vom Zuschauer unbedingt ein Faible für Chows Mo lei tau-Humor ab. Hat man dieses nicht, wird kein Witz zünden und der Film ganz schnell uninteressant. Szene reiht sich an Szene, Gag folgt auf Gag - die Geschichte ist ein luftiges kleines Nichts und der Film krankt an dem fehlenden roten Faden. Leider sind auch die unzähligen Gags nicht immer gelungen, obwohl es reichlich zu schmunzeln gibt. Auf jedenfall gelungen ist allerdings der als Agent eigentlich unfähige und dennoch absolut coole Hauptcharakter. Definitv einen Blick wert. (6,5/10)
Per Anhalter durch die Galaxis (2005)
Zu Beginn noch angenehm nah an Douglas Adams Romanvorlage, später zu weit entfernt, insgesamt eindeutig zu wenig britisch. Dennoch hat Garth Jennings Verfilmung irgendwo Herz, lebt dabei allerdings vor allem durch seine hervorragend besetzten und gut aufgelegten Darsteller. Letztendlich jedoch eine Enttäuschung. (6/10)
Das Versunkene Imperium (1984)
Jetzt wird es erstmal kurios, jedoch mit einem leichten Start. Denn obwohl "Die Rache der Wikinger" an seiner überbordenden unfreiwilligen Komik krankt (man nehme zum Beispiel die Wikinger auf Ponies, welche den Strand zu einer Musik entlang reiten, die wie eine Aufwärmübung für das Axel F.-Theme klingt), ist das ganze prinzipiell eine solide, wenn auch nicht sonderlich aufregende Angelgenheit. Ich drücke es gern so aus: eine Geschichte aus den 50ern, mit den Mitteln der 30er verfilmt, im Look der 70er - und kommt aus den 80ern. Nicht gut, nicht schlecht. (4,5/10)
The Toxic Avenger (1984)
Die Geburt des Trashfilm-Studios Troma und Standardwerk des Trash-Films! Der Film brodelt über vor lauter kranken, geschmacklosen und aberwitzigen Einfällen, auch wenn er im Vergleich zum 2. und 4. Teil doch des öfteren etwas langatmig und bisweilen ermüdend daher kommt, insbesondere in den Rückblicken. Davon abgesehen ist diese Superhelden- und Fitness-Wahn-Parodie ein absolutes Muss für jeden Trash-Fan! (7,5 auf einer Trash-Skala)
Turkish Star Wars (1982)
Der absolute Trash-Wahnsinn! "Star Wars", "Indiana Jones", "Flash Gordon", Ägypten, Caesar, Kung-Fu-Türken, Islam UND Christentum, mies getrickst, lächerliche Kostüme, schlechte Schauspieler, keine Story, Originalszenen aus "Star Wars" ohne Sinn und Verstand über die gesamte Laufzeit verteilt, selbst die Musik ist aus allen mögliche Filmen geklaut (am liebsten von John Williams und von diesem bevorzugt "The Raiders March") - das ganze ist dermaßen verwirrend, dabei doch so simpel. Dieser grottige Inszenierung (was anderes hat der Film nicht) kann keine Beschreibung gerecht werden. Dieser Wahnsinn muss selbst erlebt werden... wenn man den Mut findet, sich an dieses non plus ultra des Trash-Films zu wagen. Vielleicht macht "Turkish Star Wars" aka "The Man Who Saves the World" doch noch ein bisschen mehr Sinn als "Herkules", das opus magnum des Trashs, ist nichtsdestotrotz 90 Minuten purer Wahnsinn - und Spaß. (9,5/10 auf einer Trash-Skala)
Demonic Toys (1992)
Das Pendant zu "Puppet Master", ebenso von Charles Bands Filmschmiede Full Moon Entertainment. Statt Puppen machen hier ausgeflippte Killer-Kinderspielzeuge jagdt auf die Protagonisten - von denen gibt es allerdings nicht viele, weswegen sich der Bodycount in Grenzen hält. Der Fokus liegt sowieso auf den gut getricksten, dämonischen Spielzeugen, die man an keiner Stelle ernst nehmen kann. Ein bisschen besser als "Puppet Master". (6,5/10 Gnadenpunkten)
Die Nackte Kanone (1988)
Sehr effiziente Konvertierung der Serie "Police Squad" fürs Kino. Absolut sinnfreie Situationskomik, die durch die hohe Gagdichte und kleine komödiantische Details große Freude bereitet. Leslie Nielsen liefert dazu die passende Performance, während Ricardo Montalban († 2009) das perfekte Abziehbild eines Bond-Bösewichts darstellt (schade, dass er nie einen gespielt hat). Total gaga, aber lustig. (7,5/10)
Jäger des verlorenen Schatzes (1981)
Und der krönende Abschluss: einer der besten, wenn nicht gar DER Beste, Abeneteuerfilme der Filmgeschichte. Wirkt stets ungewöhnlich im Œuvre von Steven Spielberg, sicherlich bedingt durch die Zusammenarbeit mit George Lucas. Die großartige klischeeartige, fast comichafte Inszenierung, mit großartigen Darstellern, insbesondere Harrison Ford als Kultfigur Indiana Jones, einem ungeheuren Schuss Exotik mit fantastischen Elementen und natürlich die überragende Musik von John Williams machen den Film zu einem Meisterwerk des Abenteuerfilms. (10/10)
28 - 6,6 (184)
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Okami Itto
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12:00 PM
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Mittwoch, Juni 23, 2010
This Ain't Avatar XXX
Warum sollte die Erwachsenen-Unterhaltungs-Industrie nicht auch von 3D profitieren?
Das dachte sich zumindest der französische Regisseur Tom Sridix und plant direkt mal den ersten 3D-Porno zu realisieren. Und, um den Film zu eheren, der den 3D-Boom erst richtig ausgelöst hat (möge ER verflucht sein und in Ewigkeit in der Hölle brennen), Hustler arbeitet derweil an einem Porno mit den Na'vi, "This Ain't Avatar XXX" betitelt. Als ob diese Riesen-Schlumpf-Katzen nicht schon hässlich genug wären...
Siehe auch: "Avatar"-Sexfilm in 3D angekündigt
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Okami Itto
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5:39 PM
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Dienstag, Juni 22, 2010
Scott Pilgrim
Von den Comics habe ich noch nie in meinem Leben gehört, was allerdings auch für "Kick Ass" galt. Der Trailer der "Scott Pilgrim"-Verfilmung sieht dabei schon mal interessant aus und anscheinend erwartet uns nach Matthew Vaughns Nerd/Geek-Werk, das nächste Nerd/Geek-Gewitter. Statt Claudia Schiffer-Mann Matthew Vaughn ("Layer Cake", "Der Sternwanderer") führt diesmal Edgar Wright Regie - und, so gut "Kick Ass" auch war, im Grunde war er eben "nur" solide und ist vor allem gegen Ende wieder in Popcorn-Kino-Konventionen aufgegangen.
Von Edgar Wright kann man da mit Sicherheit mehr erwarten, denn... verdammt, er hat "Spaced", "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" gemacht! Auch wenn immer in Zusammenarbeit mit Simon Pegg (und Nick Frost nicht zu vergessen). Trotzdem bin ich wirklich gespannt, was mit "Scott Pilgrim vs. the World" auf uns zukommt. Trailer ab!
Übrigens arbeitet Matthew Vaughn wohl schon an "Kick-Ass 2: Balls to the Wall". Allerdings gibt das nichts vor 2012, schließlich werkelt der Mann auch gerade an "X-Men: First Class", der 2011 in den Kinos erscheinen soll.
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Okami Itto
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Sonntag, Juni 20, 2010
X-Men (Xavier und Magneto-Prequel)
In den Jahren 2000 und 2003 hat Bryan Singer ("Die Üblichen Verdächtigen", "Superman Returns", "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat") zwei der besten Superhelden-Comic-Verfilmungen ever geschaffen: "X-Men" und das Sequel "X2".
Der offensichtliche Erfolg der Filme resultiert zudem in einem dritten Teil und einem Spin-Off. Schon bei "X-Men 3" überlies Bryan Singer die Regie Brett Ratner ("Rush Hour"-Trilogie, "Red Dragon"), nicht gerade einem Meister seines Faches, was sich in einem deutlichen Qualitätsverlust deutlich machte. Man misste Bryan Singer praktisch in jeder Szene. Trotzdem war der Film als Abschluss der Quasi-Trilogie akzeptabel.
Und dann - tada - war Prequel-Time! Der erste Spin-Off-Film "X-Men Origins: Wolverine" kam 2009 ins Kino (in Deutschland natürlich nur echt geschnitten) und beleuchtete die Hintergründe des X-Men-Charakters Wolverine, charismatisch dargestellt von Hugh Jackman - an diese Ausklinkung des X-Men-Universum habe ich mich indes schon gar nicht mehr rangetraut.
Doch das war gestern! Die "X-Men Origins" werden fortgesetzt, diesmal mit den anderen Charakteren, die von allen X-Men, neben Wolverine, noch mit am interessantesten schienen und somit scheinbar genug Potential für ein Spin-Off boten: "X-Men: First Class" folgt diesmal den Ursprüngen des Mutanten-Masterminds Professor Xavier und seines Gegenspielers Magneto.
James McAvoy ("Band of Brothers - Wir waren wie Brüder", "Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia", "Der Letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht", "Wanted") ersetzt hierbei Captain Picard, pardon, meine Patrick Stewart als Professor Xavier und Michael Fassbender ("Band of Brothers - Wir waren wie Brüder", "300", "Inglourious Basterds") überimmt die Rolle von Gandalf, äh, meine Ian McKellen als Magneto. Urpsprünglich hieß es sogar, dass Bryan Singer wieder die Regie übernehmen würde, doch er beschränkt sich wiederum nur auf die Rolle als Produzent und überlässt die Regie diesmal immerhin einem etwas versierteren Regisseur, nämlich Matthew Vaughn ("Layer Cake", "Der Sternwanderer", "Kick-Ass").
Im Grunde stehen die Zeichen also erst mal nicht schlecht, denn die Charaktere bieten in der Tat eine interessante Hintergrundgeschichte und das den Film realisierende Team sieht bisher auch nicht schlecht aus. Mal schaun, ob die Produzenten Regissuer Vaughn genug Raum lassen, um einen gelungenen Film abzudrehen.
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Okami Itto
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Donnerstag, Juni 17, 2010
Die nächste Zeit
Nach langer Zeit der Funkstille bin ich in letzter Zeit mal wieder dazu gekommen, einiges an Nonsense zu posten. Das versuche ich jetzt auch mal in der Zukunft aufrecht zuhalten. Allerdings muss ich mich für die nächsten, ich schätze mal, zwei Wochen abmelden, denn es gibt Probleme... technische. Mal wieder.

Diesmal, heureka, liegt es an meiner Grafikkarte. Zumindest deutet alles darafu hin.
Was ist passiert? Vor einiger Zeit spielte ich "SWAT 4" (wirklich gutes Spiel, genau wie sein Vorgänger), als plötzlich das Bild, mit einigen fehlerhaften Streifen durchzogen (ungefähr wie hier), einfror. Nichts ging mehr, der ganze PC hing. Nach einem Neustart lief das gute Teil wieder einen Moment lang und dann dasselbe Problem - leider dauerhaft, denn ein Neustart schaffte diesmal keine Abhilfe. Der PC fuhr hoch, bis zum Anmeldebildschirm von Vista (japp, ich sitze noch auf Vista fest, habe No. 7 leider knapp verpasst) kam er noch, danach war indes leider schluss. Die folgende versuchte Anmeldung resultierte wieder in oben geschildertern Problem.
Das einizge, was noch half, war, im abgesicherten Modus die Grafikkartentreiber zu entfernen. Infolgedessen konnte ich immerhin wieder normal hochfahren und mich anmelden. Dafür ist die Grafik natürlich gehandicapt und vieles läuft nicht mehr richtig, sofern es überhaupt noch läuft - letzteres trifft insbesondere auf Spiele und BluRays zu. Dafür konnte ich immerhin noch ohne Probleme ins Internet, Filme gucken und sogar "Starcraft" spielen.
Das ist aber einfach kein akzeptabler Status Quo für mich. Deswegen ist es wieder mal Zeit für den besten Freund des Imperators (der ja auch im Moment abkömmlich ist).
Deswegen muss ich wohl oder übel meinen PC die Tage bei Saturn abliefern, in der Hoffnung, dass er wieder auf Garantie repariert werden kann. Weswegen ich die nächsten Tage blogbetreffend ausfallen werde (ich weiß, nicht unbedingt der größte Verlust, aber hey, ein paar Leser scheine ich zu haben ;-) ).
Damit wenigstens in dieser Zeit noch ein bisschen in meinem Blog geschieht, habe ich ein paar Posts im Vorraus vorbereitet, die nach und nach demnächst veröffentlicht werden. Und notfalls kann ich mich immernoch noch an einem anderen PC zu schaffen machen. Wozu hat man schließlich eine Freundin. Oder Kumpels.
Trotzdem verabschiede ich mich für die nächsten Tage mal aus dem Internet und wünsche allen bis dato eine schöne Woche bzw. schöne Wochen und erfolgreiches Bloggen, Twittern oder was auch immer. Oh und viel Spaß bei der WM, die mich eigentlich nur noch nervt, weil bei mir zu Hause zwei Deppen mit Vuvuzelas spazieren tröten - auch außerhalb von WM-Spielen. Naja, wenn nerven Vuvuzelas denn nicht.
Be seeing you!

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Okami Itto
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Dienstag, Juni 15, 2010
Kommandør Treholt & ninjatroppen
Nach "Dead Snow" die nächste potentielle Trash-Granate aus Norwegen!
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Okami Itto
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Sonntag, Juni 13, 2010
Alles über Nicolas Cage
Oder "Hamsterbacke", wie ihn meine bessere Hälfte zu nennen pflegt:
Und warum er so ein großartiger Schauspieler ist:
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Okami Itto
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Freitag, Juni 11, 2010
Mortal Kombat Rebirth
Ich hätte nie gedacht, dass mich die "Mortal Kombat"-Franchise noch mal begeistern könnte - dann kam das hier:
Was kann man dazu nicht alles sagen?
1. "Johnny Cage dies? ...THIS FILM'S LOOKIN' UP ALREADY! How do the other characters get it?"
2. Michael Jai White! Als Jax!
3. Die Kampfszenen sehen einfach mal gut aus und NICHT peinlich auf PG-13 zugeschnitten (nicht wahr Paul W.S. Anderson).
4. Look und Atmosphären verabschieden sich endlich von diesem trashigen Comic-Look der Vorlage - ohne diese mit Respekt zu behandeln... scheinbar!
5. Die Fantasy-Elemente werden auf ein Minimum reduziert und für vieles ursprünglich fantastische wird eine Erklärung gegeben (äquivalent zu z.B. Two-Face in "The Dark Knight")
6. Scorpion als Protagonist! Yeah!
7. Reptile und Baraka machen schon einen guten Eindruck, Sonya Blade und Sub-Zero (cooler Auftritt *schenkelklopf*) kommen zwar schon vor bzw. letzterer wird erwähnt (mit einzelnen Bildern), sind jedoch noch nicht einzuschätzen.
Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Aber ich bin mal höllisch gespannt. Die Vorzeichen sehen gut aus, jetzt dürfen sie es nur nicht vergeigen! BITTE! BITTE VERGEIGT ES NICHT!
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Okami Itto
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Donnerstag, Juni 10, 2010
Und damit wäre Liebe WIRKLICH wieder für alle da...
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!
Rammstein - Das Verwaltungsgericht Köln hat gesprochen
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Okami Itto
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Dienstag, Juni 08, 2010
Und da war es wieder runter vom Index
Mein letzter Post zum Thema "Liebe ist für alle da" war am 18. November 2009. Damals amüsierte ich mich köstlich, über die unsinnige Indizierung des Albums der Skandal-Band Rammstein.
Und jetzt gibt es tatsächlich wieder mal was neues zu dem Thema: scheinbar hat jemand gegen die Indizierung geklagt, weswegen das Album vorerst wieder vom Index gestrichen wurde. Je nachdem, ob die Klage erfolgreich ist oder nicht, bleibt das in der Zukunft so (was die um "Ich tu dir weh" erleichterte Version noch überflüssiger machen würde, als sie schon ist), ist das vollständige Album wieder frei verkäuflich. Ansonsten ist es wieder auf dem Index.
Was habe ich dazu noch zu sagen?

Quelle:
- Schnittberichte.com
Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
8:00 PM
3
Wow! Ich wurde gelesen/kommentiert!
Kategorien Heimische Inhalte, Medien, Musik, Rammstein, Schwachsinn aus dem Netz, Trivial, Zensur
Montag, Juni 07, 2010
R.I.P. Dennis Hopper
Ich weiß, es kommt etwas spät, aber ich wollte ihm doch noch irgendwie Respekt zollen. Dennis Hopper, der Star aus Filmen wie "Apocalypse Now", "Blue Velvet", "True Romance", "Speed" und ganz besonders natürlich "Easy Rider", ist am 29. Mai 2010 im Alter von 74 Jahre an den Folgen von Prostatakrebs gestorben. Auch wenn ich nicht gerade sein größter Fan war, so hat mich diese Nachricht doch irgendwo getroffen. Daher:
R.I.P. Dennis!

Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
12:00 PM
2
Wow! Ich wurde gelesen/kommentiert!
Kategorien Alltäglicher Wahnsinn, Dennis Hopper, Kino, Medien, RIP
Dienstag, Juni 01, 2010
Kurzreviews Mai/2010
Ich werde ab heute immer gegen Ende des Monats eine Liste von Kurzreviews zu Filmen veröffentlichen, die ich im vergangenen Monat gesehen habe. Wen es jemanden interessiert, ist das natürlich angenehm für mein Ego (höhöhö), im Grunde dient es dabei aber einer Eigenkontrolle, wie exzessiv ich meinem großen Hobby, eben Filme, fröne und zudem, um meinen Review-Schreibfähigkeit ein wenig zu trainieren.
Deswegen: hier sind die 37 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich diesen Monat überwiegend genossen habe.
Fellinis Casanova (1976)
Frivoles Barock-Kino, das den Zuschauer mit pittoresken Bildern überflutet. Sehr grotesk und ausufernd dekadent, dabei aber durchaus unterhaltsam, mit einem entsprechend schrägen Donald Sutherland besetzt. Nicht direkt eine Komödie, als vielmehr Fellinis Interpretation einer gescheiterten Existenz. (7/10)
The Descent 2 (2009)
Oder "The Descent: Teil 2", wie der bescheuerte Alternativtitel lautet. Funktioniert prächtig als Komödie und Parodie auf den ersten Teil. Spätestens wenn die Protagonisten in der psychologisch zentralen Szene realisieren, was der Zuschauer schon vorher geschlussfolgert hat, dass sie sich in der Latrine der Ersatz-Gollums versteckt haben und tief in deren Scheiße sitzen, dürfte klar sein: das ist einfach nur noch Ulk. Ich nehme einfach mal an, das war Absicht. (7/10 für diese vorzügliche Komödie)
Star Trek VI - Das unentdeckte Land (1991)
Wunderbarer Abschied von der Kirk-Crew in ihrem letzten Kino-Auftritt, inklusive Tschernobyl-, Kalter Krieg- und Perestroika/Glasnost-Parabel. Vergleichweise politisch, vergisst demungeachtet aber nie seine Sci-Fi-Wurzeln. Einer der besten "Star Treks". (8/10)
Give 'em Hell, Malone (2009)
Der neue Russell Mulcahy ("Highlaner 1&2", "Resident Evil: Extinction") macht sehr bemüht auf cool und gaukelt einem einen klug verschachtelten Film Noir mit überraschenden Wendungen vor - scheitert dabei jedoch auf ganzer Strecke. Hat immerhin solide, indes spärlich gesäte Action-Szenen und Punisher No. 2 Thomas Jane und Ving Rhames, die zumindest ein wenig Coolness ausstrahlen. Trotzdem misslungen. (3/10)
Die City Cobra (1986)
Einer diese Stallone-gegen-alle-Filme, mit "Dirty Harry"-Anleihen. Ist eigentlich genauso dumm wie "Give 'em Hell, Malone", dabei aber fünffach reaktionär und doppelt so unterhaltsam. Ich verzeih dem wahrscheinlich so viel, weil er einfach wunderbar 80er-Jahre-mäßig daherkommt. Dumm, aber lustig. (6/10)
Bordello of Blood (1996)
Jupp, Zielpublikumsprogramm. Hat man nur Spaß dran, wenn man entweder "Tales From The Crypt"-Fan und -Komplettist, (Titten-)Trash-Fan oder Splatter-/Gore-Freund ist. Ich bin von allem ein bisschen, daher finde ich den Film durchaus unterhaltsam (trotz bescheuerter deutscher Synchro). Gut ist natürlich was anderes. (6/10 auf einer Trash-Skala)
Sherlock Holmes' größter Fall (1965)
Sherlock Holmes vs. Jack The Ripper, die erste:
Die im Grunde reizvolle Idee (Detektiv-Archetyp gegen DEN Serienkiller) verliert sich in der Realisation in Szenen und Dialogen, die den Film kaum voranbringen. Hauptsächlich krankt der Film jedoch an seiner Ferne zu Jack The Ripper, denn anstatt der Ripper-Morde wird ein Familien-Dilemma in den Mittelpunkt der Geschichte gerückt. Beides wird zwar am Ende zusammen geführt, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass Jack The Ripper in diesem Film absolut austauschbar bleibt (im Grunde hätte er auch "Heinz der Schlächter" heißen können, ohne das es einen Unterschied gemacht hätte).
Gegen Ende gewinnt der Film dann doch noch an Fahrt, kann aber nicht darüber hinweg täuschen, dass man es hier allerhöchsten mit einem besseren "Edgar Wallace"-Krimi zu tun hat. John Neville als Sherlock Holmes und Donald Houston als Dr. Watson wissen hingegen zu überzeugen. (5/10)
Mord an der Themse (1979)
Sherlock Holmes vs. Jack The Ripper, die zweite:
Diese Verfilmung wird gerne von Holmes-Hardlinern wegen der ungewohnten Holmes-Darstellung Christopher Plummers gescholten - und das zu Recht. Tatsächlich ist dieser Film mehr Jack The Ripper den Sherlock Holmes (bei "Sherlock Holmes' größter Fall" war es andersherum). Dennoch ist diese Variante überzeugender, weil atmosphärischer und spannender. Dessungeachtet hält sich auch dieser Film bisweilen unnötig lange an so mancher Szene auf. Die zwei Stunden Laufzeit werden nicht gänzlich zur Zufriedenheit gefüllt und die Ripper-Morde an sich etwas hastig abgehandelt, während die Geschichte mehr die bekannte Annie-Crook-Konspiration fokussiert.
Trotzdem: Plummers Holmes ist arg gewöhnungsbedürftig, nach einer ordentlichen ersten Hälfte lässt der Film etwas nach, fängt sich zum Finale aber zum Glück wieder. (6/10)
Iron Man (2008)
Comic-Verfilmung eines in Europa eher unbekannten Superhelden. Sehr locker und mit der richtigen Ausgewogenheit zwischen Ernst und Komik inszenierter High-Tech-Action-Film. Funktioniert gut als Pilot für spätere "Iron Man"-Filme. Ist zwar ein kleine große Jungens-Film, macht nichtsdestoweniger Spaß - und Robert Downey Jr. ist die halbe Miete. (7,5/10)
Iron Man 2 (2010)
Sequel zu dem äußerst erfolgreichen ersten Teil. Verpasst leider die Gelegenheit, die guten Ansätze aus dem ersten Film weiterzuentwickeln. Die Geschichte ist zu stark und einfallslos auf den Hauptcharakter zugeschnitten, ferner gestaltet sich die Tony Stark/Pepper Potts-Beziehung subaltern. Darüberhinaus ist Scarlett Johanssons Part zu groß (ihre finale Kampfszene dillentantisch inszeniert), Mickey Rourke und Samuel L. Jackson kommen hingegen deutlich zu kurz. Auf der anderen Seite können Sam Rockwell und Don Cheadle (ersetzt Terrence Howard aus dem ersten Teil) überzeugen und Robert Downey Jr. reißt den Film natürlich aus fast jedem Tief. (6,5/10)
James Bond 007 - Octopussy (1983)
Der 13. Bond, der 6. Roger Moore. Bisweilen etwas zu albern, mit übermäßigen Klischee-Anhäufung und holpriger Geschichte. Vor allem die Kalter-Krieg-Thematik wirkt arg angestaubt. Dagegen bietet der Film mit Indien ein schönes, exotisches Setting, verliert dann in Deutschland natürlich seinen Reiz. Roger Moore macht seine Sache wie immer gut. (6/10)
Scanners - Ihre Gedanken können töten (1981)
Einer der früheren Cronenbergs aus der ich nenne sie mal Pre-Fliege-Remake-Phase. Dabei auch eines der bekanntesten Frühwerke des Kanadiers. Hat einen leichten Trash-Touch in seiner Geschichte um telekinetisch begabte Mutanten. Cronenbergs Inszenierung überzeugt überdies schon hier. (7/10)
Der Hund von Baskerville (1983)
Wurde eine Sherlock Holmes-Geschichte häufiger verfilmt? Diese hier zählt auf jeden fall zu den besten, dank einer sicheren Inszenierung und guter Darsteller. Vor allem Ian Richardson überzeugt optisch als auch darstellerisch vollends. Definitiv einer der formidabelsten Sherlock Holmes, wird dabei selbstredend perfekt ergänzt durch Donald Churchill als Watson. (8/10)
Sniper - Der Scharfschütze (1993)
Scharfschützen-Veteran Tom Berenger und Neuling Billy Zane krabbeln durch den südamerikanischen Dschungel, um zu tun, was Scharfschützen so tun - Leute erschießen. Hat eine gute Dschungelatmosphäre, leidet dazwischen deutlich seinem Actionmangel und versucht seine Stereotypen von Charakteren zu vertiefen (äh...fail?). Dabei geht vor allem Billy Zanes Charakter (nicht der Darsteller!) auf die Nerven. Trotzdem unterhaltsam. (6,5/10)
Judge Dredd (1995)
Mehr brauch man dazu nicht zu sagen. Macht einfach Spaß. (6/10)
Die Mächte des Wahnsinns (1994)
Da liefert der gute John Carpenter doch einfach mal die optimale Lovecraftsche Verfilmung, ohne dafür auf eines seiner Bücher zurückzugreifen. Großartige, dichte Atmosphäre, mesmerisierende Geschichte und vor allem ein großartiger Sam Neill in der Hauptrolle. Der Titel ist Programm. (8/10)
The Unborn (2009)
Erweckt den Eindruck, als wären extra für den Trailer Szenen gedreht worden, dann wurde bemerkt, dass man den Film dazu vergas und hat als Notfallplan aus besagtem Trailer und bekannten Horrorfilm-Versatzstücken (bedient sich fleißig bei anderen Horrorfilmen) einen halbgaren Langweiler zusammengewerkelt.
Ganz übler Schnitt, abgenutzte und altbackene Schockeffekte, die sich 10 Meilen vorher ankündigen und mangelhafte (Odette Yustman) oder unterforderte Schauspieler (Gary Oldman). Dafür sind die Special Effects gut bis ekelig und immerhin bietet die Hauptdarstellerin was fürs Auge. Trotzdem hat David S. Goyer (Drehbücher zu Batman Begins, Dark Knight, Blade 1-3) hierbei deutlich sowohl beim Drehbuch, als auch bei der Regie gründlich versagt. (2,5/10)
Star Trek - Treffen der Generationen (1994)
Was sagte man über die "Ungeraden" der Reihe? Gilt als einer der schlechtesten Star-Trek-Filme. Dabei finde ich den wesentlich besser, als sein ihm anhaftener Ruf, auch wenn die inszenatorischen und narrativen Defizite nicht von der Hand zu weisen sind. Vielleicht mag ich den nur, weil der Trekkie in mir keinen Film schlecht finden kann, in dem Kirk und Picard zusammen auftreten. Solider Kino-Einstand der TNG-Crew. (7/10)
Die Maske des Zorro (1998)
Popcorn-Kino, wie es sein sollte. Treibt nicht zu arges Schindluder mit der Vorlage, modernisiert dankbarweise nur dosiert. Zudem inszeniert Bond-Regisseur Martin Campbell das bunte Treiben mit der richtigen Ausgewogenheit zwischen Ernst und Ironie (manchmal rutscht der Film aber auch ins Alberne). Das Star-Trio Antonio Banderas, Catherine Zeta-Jones und vor allem Anthony Hopkins erweist sich nicht allein als ungemein passned, sonder auch spielfreudig. Sogar die Bösewichte Stuart Wilson und Matt Letscher machen einen ordentlichen Job. Angenehm. (6,5/10)
A Chinese Ghost Story (1987)
Typisch chinesisches Grusel-Märchen, das einen üblichen Genre-Mix aus Fantasy, Grusel, Romanze, Komödie und natürlich Martial-Arts pflegt. Sicherlich braucht man für den Film das nötige Faible für Ost-Asiatisches Kino, aber der damalige Star Leslie Cheung († 2003 suizid) zusammen mit Joey Wong und besonders Wu Ma, kombiniert mit der Inszenierung von Ching Siu-Tung machen den Film so unglaublich charmant, dass man ihm eigentlich gar nicht wiederstehen kann. From China with Tsui Hark. (7,5/10)
Die Reise ins Ich (1987)
Viel "Star Trek" in dieser Liste, diesmal in der Form vom Doktor...
Remake des Sci-Fi-Klassikers "Die Phantastische Reise" (1966). Total an die 80er angepasst (und ich meine wirklich TOTAL) und herrlich amüsant. Gut, man könnte sagen, der Film ist eher kindisch albern und vor allem in der Mitte driftet er von der U-Boot-im-Menschen-Geschichte ab. Jedoch wird man bei diesen gut aufgelegten Darstellern und der locker-flockigen Inszenierung nicht böse sein - ganz im Gegenteil. Vielleicht liegt es aber auch allein an meiner Schwäche für Filme von Joe Dante (Gremlins). (7/10)
Death Machine (1994)
Ungestümes Potpourri aus Science-Fiction- und Horrorfilm-Zitaten, bishin zur Benennung der Rollen nach bekannten Genre-Größen. Blade-Regisseur Stephen Norrington verpackt das Ganze in einem amüsanten B-Film-Gewand und verpasst keine Gelegenheit, sich als Filmfan zu präsentieren. Ein bisschen drollig, nicht gerade überragend gespielt, aber flüssig inszeniert, solide getrickst und mit dickem Brad Dourif-Bonus. Absolut unterhaltsam. (7/10 mit Wohlwollen)
Die Horde (2009)
Wie hätte "Das tödliche Wespennest" wohl "28 Tage später..." ausgesehen?
Man nehme einen Haufen Versatzstücke aus bekannteren Horror-Filmen neueren Datums (inbesondere natürlich aus dem Zombie-Subgenre), packe diese in einen Mixer und - voilà - man hat einen überwiegend langweiligen, des öfter unfreiwilig komischen und manchmal sogar fragwürdigen Film, namens "La Horde". Ist natürlich in der Tradition des modernen französischen Horror-Films ungekürzt auf Deutsch nur über Österreich zu haben und gilt deswegen vermutlich als ganz hart. Dabei ist der Gewaltfaktor zwar blutig, indes eher überschaubar (z.B. "À l'intérieur" war weitaus heftiger) und vielmehr abstoßend durch das rigorose Verhalten der per se unsympathischen und meist dümmlichen Protagonisten.
Nicht der häufig proklamierte beste Zombie-Film neueren Datums, einfach Bekanntes in Französisch. (3/10)
Cypher (2002)
Ich halte "Cube" ja für total überschätzt. Dagegen ist Regisseurs Vincenzo Natalis anderes Werk "Cypher" die reinste Offenbarung: verzwicktes und verschachteltes Verwirrspiel um Industrie-Spionage und Doppel-Agenten, dass geschickt den Zuschauer gleich dem Protagonisten bis zum Finale in die Irre führt und mit der Wahrnehmung des Offensichtlichen spielt. (7/10)
Underworld (2003)
Ach ja, diese "Blade" + Werwolf, meine Lykaner + Romeo und Julia-Geschichte + Gothic...
Der Len Wiseman-Einstand, wofür er direkt im Anschluss "Stirb Langsam" No. 4 inszenieren durfte. Nette Action, cooler Look und natürlich Kate Beckinsale im hautengen Lederdress (*sabber*). Nichts weltbewegendes, dennoch unterhaltsam. (7/10)
Straw Dogs - Wer Gewalt sät... (1971)
Sam Peckinpahs Lieblingsthema, Mechanismen der Gewalt, findet hier eine besonders ausgeweitete Darstellung, die zwar bedingt durch ihren 70er-Jahre-Stil etwas angestaub daherkommt, dennoch nichts von ihrer Intensität verloren hat. (8/10)
The Collector (2009)
Die Autoren der Saw-Reihe (der letzten Teile...) und von "Feast" gehen Fremd! Und versuchen sich direkt mal an ihrer eigenen Horrorfigur, die Menschen sammelt und in Häusern (hallo "Saw"!) perfide Fallen aufstellt...
Eine kleine, nichtsdestotrotz positive Überraschung im Bereich des modernen Horrorfilms. Die an sich unkreative Geschichte ist sehr spannend inszeniert und setzt seine Gore-Effekte nicht ganz derart plakativ ein, wie manch anderer Vertreter. Am meisten wiegt jedoch, dass im Gegensatz zu z.B. "Saw", die Opfer einem nicht scheißegal sind. So sollte der Horror-Standardeinheitsbrei aussehen. (7/10)
Con Air (1997)
Ich fass es manchmal einfach nicht, wie unglaublich dumm dieser Film ist. Und trotzdem kriegt er mich immer wieder mit seinen astreinen Action-Szenen und der prominenten Besetzung, bei der natürlich die Knastis den guten die Show stehlen (ja, sogar Nicholas Cages Frisur - dabei ist sie eindeutig hier schon lebendig!). Umso dümmer der Film wird, umso spassiger gestaltet er sich. Bitte nicht mehr davon. (6/10)

Born to Fight (2004)
Als Folge von Tony Jaas Erfolgsvehikel "Ong-Bak" erschein 2004 "Gerd ma lui", der, unter der Regie von Panna Rittikrai ("Ong Bak 2"), neben den üblichen Muay Thai-Spirenzchen auch andere Sportarten, wie z.B. Fußball oder Turnen, mit in die Kampfchoreographien einbezog - und das macht einen Heidenspaß, besonders in den letzten 30 Minuten, wo der Film ein irrsiniges Feuerwerk in ungeahntem Tempo abbrennt. Definitiv eine reine Freude für jeden Action-Geek. (7,5/10)
Lederstrumpf - Der letzte Mohikaner (1965)
Nein, das ist nicht die bekannte Michael Mann-Version von 1992 und misst auch Daniel Day-Lewis. Stattdessen bekommt man eine deutsch-italienisch-spanische Koproduktion (GANZ schlechtes Zeichen), die augenscheinlich auf der "Winnetou"-Welle mitzuschwimmen versucht. Totale Ödnis, null Spannung, kaum ausgearbeitete Charaktere, kein Fokus auf gar nichts - der Film ist eine Katastrophe! Dafür bietet er einen der wohl lustigsten Tode der Filmgeschichte: von hinten, in den Hintern, mit einem Speer... Na dann. (2/10)
Yor, the Hunter from the Future (1983)
Ein ultimatives Trash-Meisterwerk von C-Film-Koryphäe Antonio Margheriti mit C-Film-Action-Star Reb Brown! Den zu beschreiben ist unmöglich, der will selbst erlebt sein. Ich kann nur garantieren, dass der Film einen Heidenspaß aufgrund seines Trash-Charmes macht. Trash-Fans aufgepasst! (9/10 auf einer Trash-Skala)
The President's Man (2000)
Yeah! Chuck Norris! Leider in diesem Falle bloß auf TV-Niveau. Abgesehen von der dürftigen Geschichte mutet der Film grundsätzlich wie der überlange Pilot zu einer nie realisierten Serie in James-Bond-Manier an (inklusive Platzhalter für Werbepausen...) und bietet daneben kaum Action. Chuck Norris bleibt zwar cool, dennoch ist der Film einfach langweilig. (4/10)
The Fall (2006)
Wunderschönes Nischenprodukt von "The Cell"-Regisseur Tarsem Singh. Die berauschenden Bilder, ein wunderbares Spielen mit der Kraft der Imagination und ein entzückendes Hauptdarsteller-Duo (besonders Catinca Untaru) machen den Film zum einmaligen Erlebnis. Fantastisch! (9/10)
Misery (1990)
Gewissermaßen schon ein Klassiker, dabei eher Thriller denn Horror, als der er gern verkauft wird. Wahrscheinlich eine der besseren King-Verfilmung (rein qualitativ, inhaltlich kann ich das nicht beurteilen). Lebt vor allem durch seine beiden Hauptdarsteller, insbesondere natürlich Kathy Bates. Gut. (7/10)
Zimmer 1408 (2007)
Eine One-Cusack-Nummer (Samuel L. Jackson ist mehr Cameo als Protagonist). Nicht wirklich gruselig, dafür überwiegend atmosphärisch. Zu Beginn passiert viel, mit zunehmender Laufzeit verrutscht der Fokus zu sehr auf die psychische Ebene (Todesbewältigung und ansatzweise Gläubigkeit) des immens unsympathischen Hauptcharakters, ohne das eine glaubwürdige Verbindung zwischen Spuk und den Problemen des Protagonisten hergestellt wird. Quasi für John Cusack, was für Christian Bale "Der Maschinist" darstellt. Nicht ganz verschenkt, krankt aber bei Regie und Drehbuch. (6/10)
Der Mann mit der eisernen Maske (1976)
D'Artagnan ist ein Bond-Bösewicht, Duval wird später ins Auenland verbannt und Louise de la Vallière hatte was mit einem Werwolf...
Fürstlich ausgestattetes Intrigenspiel nach Dumas, das die DiCaprio-Version von 1998 bei weitem überflügelt, trotz einer gewissen Action-Armut (es gibt vielleicht 2 Verfolungsjagden). Dennoch unterhält der Film prächtig, da er zum einen mit 98 Minuten überschaubar bleibt und daneben können die Schaupspieler (vor allem natürlich Richard Chamberlain und Patrick McGoohan), inbesondere aber die Ausstattung überzeugen. Das hat Mike Newell ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Harry Potter und der Feuerkelch", "Prince of Persia - Der Sand der Zeit") also füher gemacht. Kurzweilig. (7/10)
Sex and the City 2 (2010)
Oh ja, was für ein Abschluss für den Mai!
Natürlich ein reiner Frauenfilm und, ja, ich wurde in den Film von meiner besseren Hälfte gezwungen (als Revanche für "John Rambo" und "Kampf der Titanen"...). Doch ich habe schon große Teile der Serie und auch den ersten Film ohne allzu arge Bauchschmerzen ertragen, fand sie sogar recht amüsant.
Und auch dieser Film hat mich meistens gut unterhalten - auch wenn meine Finger mich zeitweilig mehr faszinierten und mir die Extravaganz und übertriebenen Modeschrecken sehr sauer aufgestoßen sind. So schien mir der Film auf der eine Seite noch weniger ergiebig beim Inhalt, dafür noch überzogener beim Eyecandy zu sein - und über so manche peinliche Szene hüllen wir lieber ganz schnell den Mantel des Schweigens.
Demungeachtet besitzen gerade Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda (japp, das schreibe ich ohne nachsehen oder nachfragen zu müssen) einen speziellen Charme und Michael Patrick Kings Inszenierung unterscheidet sich dankbarerweise von den meisten überkitschten Frauenfilmen, die ich ganz und gar nicht ausstehen kann. Wenn es schon sein muss, dass mich eine Frau zu etwas derartigem zwingt, dann ist "Sex and the City" immer noch die kurzweiligste und amüsanteste Art. (7/10)
37 - 6,4 (237,5)
Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
12:00 PM
7
Wow! Ich wurde gelesen/kommentiert!
Kategorien Alltäglicher Wahnsinn, Kino, Kurz-Reviews, Medien, Ming Blog, That Guy With The Glasses







