Freitag, August 26, 2011

Das Schwarze Auge


Gibt es in der mir bekannten Blogssphäre jemanden, der DSA spielt? Damit meine ich nicht die durchaus gelungenen Anläufe auf den Computerspielemarkt, alte wie neue, sondern das klassische Pen & Paper-Rollenspielsystem. Ich bin auf jedenfall rege daran interessiert, mich endlich mal daran zu wagen, ebenso wie an "Call of Cthulu", schließlich stehen von beiden einige Regelbände bei mir herum, die bisweilen auch begierig durchforstet werden, ebenso wie die Bekanntschaft nach zu begeisternden Mitspielern (bisher semi-erfolgreich).Was mich dahingegen motiviert hat, dies anzusprechen, ist die Tatsache, das KSM, ein mehr oder minder bekannter DVD-Vertrieb, derzeit an einer Realisation einer DSA-Verfilmung arbeitet und dies vorsichtig an die Öffentlichkeit bringt. So gab es vor einiger Zeit schon einen kurzen Promo-Trailer mit Material zu dem Projekt:

Der Trailer zeigt Material aus dem 15-Minütigen Testfilm, der einem limitierten Testpublikum vorgeführt wurde, den ich euch natürlich auch nicht vorenthalten will:

Das sieht zunächst natürlich sehr amateurhaft aus, auf der einen Seite. Die Darsteller (von denen ich einzig Mathis Landwehr einordnen konnte) agieren hölzern, die Kulissen sehen unspektakulär aus und die Musik klingt nach einer Mischung aus dem Soundtrack von "Die Redaktion" oder alten Playstationspiele ala "Medievil" (wobei ich den Soundtrack von "Medievil 2" wirklich mag). Auf der anderen Seite machen die Effekte schon was her (für eine deutsche Produktion) und, heh, das sind bloß 15 Minuten Testmaterial! Und dafür kann man dem Projekt durchaus Potential attestierten. Letztenendes kann es nur besser als "Dungeons & Dragons" werden...Zweifel tauchen bei einem solchen Projekt selbstredend auf, denn ich (und nicht nur ich) betrachte den deutschen Genrefilm als praktisch inexistent, sowie die Fähigkeit der Deutschen ordentliche Filme zu produzieren als gering oder, sollte es ihnen mal gelingen, Glücksfall, mit einer Chance von 1:1000000. Und doch denke ich, es wird Zeit, Zeit zu beweisen, dass wir es können und wenn es mit einem Fantasyfilm geschieht. Sogar Russland hat es auf diesem Wege geschafft. Und das Genre ist bei uns deutlich unterrepräsentiert. Vielleicht können die Deutschen aus ihrem landeseigenen erfolgreichsten Rollenspielkonzept etwas kreieren, dass uns endlich mal aus dem pechschwarzen Tal des deutschen Films in Richtung sonniger Gipfel aufwärts trägt!Sollte ich euer Interesse geweckt haben, könnte ihr gern noch hier vorbei schauen und das Projekt in eurem Bekanntenkreis bekannt machen. Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für den deutschen Genrefilm wäre wünschenswert...

Mittwoch, August 24, 2011

Underworld: Awakening

Hier haben wir ihn wieder, einen Fall für "Guilty Pleasure": "Underworld".Allein die Idee einer Fehde zwischen Werwölfen und Vampire ist schon reichlich albern. Garniert wird das mit einer einfallslosee Romeo & Julia-Geschichte, die weder tragisch, noch romantisch oder in irgendeiner anderen Form bemerkenswert wäre. Ebenso wenig gewinnt der Plot um Verrat, Intrigen und Krieg einen Preis für Innovation, offenbart sogar einiges an Plotlöchern, während sich die Action kaum mehr als solide herausstellt. Was macht die Reihe also sehenswert? Kate Beckinsale in Lack und Leder!OK, das ist ein Grund für's männliche Publikum... steht man denn auf die Britin. Ansonsten gilt hier insbesondere: Style over Substance - extrem. Der düstere Gothic-Stil muss Geschmacksache sein, gefällt alsdann umso mehr. Dunkle Farben, viel schwarz, Lack und Leder, Frauen neigen zum Korsett oder generell zu einem mittelalterlichen Kleidungsstil und Budapest sorgt für die entsprechende Architektur. Manch ein Schelm bezeichnet den Stil gar als Mischung aus "Matrix" und "Blade"..."Underworld" No. 1, bei dem Len Wiseman, für den es den Durchbruch darstellte, immerhin mit dem vierten "Die Hard" im Anschluss, viel aus dem für einen Fantasyfilm überschaubaren Budget von ca. 22 Millionen $ rausgeholt hat, kämpft noch am meisten mit den oben genannten Kritikpunkten, während im zweiten Teil mehr Wert auf die Action gelegt wurde (und Kate Beckinsale auch mal ohne Lack und Leder... oder Kleidung überhaupt...). Weswegen "Underworld: Evolution" eine nicht unwesentlich spassigere Angelegenheit wurde, oblgeich schon der Erstling durchaus unterhaltsam ist. In so einem Fall wird die Geschichte selbstredend zum Opfer zu Gunsten eines Fantasy-Actionfilms straight forward, denn letztenendes war die Story noch nie die große Stärke der "Underworld"-Reihe.Was mit begründet, weswegen das Prequel "Rise of the Lycans", der die Vorgeschichte erzählt, wer hätte das gedacht, eine tendenziell biedere, unaufgeregte und tatsächlich eher überflüssige Angelegenheit war (wie die meisten Prequels...), nicht völlig mies, aber ganz schnell in Vergessenheit geraten. Was nicht zuletzt an Regisseur Patrick Tatopoulos, zuvor im Special-Effects-Bereich tätig, zu verorten war... und dem Fehlen von Kate Beckinsale. Besonders gewichtig fiel indessen das Konzept an sich als Problem aus, denn die Hinwendung zur der Geschichte, die schon im Erstling zu Genüge erklärt und beschlossen wurde, kann mit keinen neuen Erkenntnissen oder interessanten Fakten zum Mythos aufwarten und ist allerhöchstens als repetitiv oder gar redundant zu bezeichnen - oder als Cash-Cow.Was soll's: 2012 folgt nun der vierte Teil, einfallsreich "Awakening" betitelt. Die Geschichte setzt am Ende des zweiten Teils an und Kate Beckinsale ist wieder mit von der Partie. Regie führen diesmal Måns Mårlind und Björn Stein (Wer? Und warum kriege ich bei zwei Regisseuren gleich so ein mulmiges Gefühl?) - Len Wiseman ist derweil mit dem "Total Recall"-Remake beschäftigt und fungiert bloß als Produzent. Wird's was? Mal sehen, was der Trailer sagt:

Montag, August 22, 2011

The Avengers und Man of Steel

Ich werde ihn mir vermutlich angucken, aber Begeisterung braucht keiner von mir erwarten, schließlich war ich noch nie einer großer Fan von Marvel.Dasselbe gilt übrigens auch für den neuen Superman mit Henry Cavill von Zack Snyder.

Samstag, August 20, 2011

The Thing Remake Trailer

Den Trailer zum Remake von John Carpenters "The Thing" gibt es schon etwas länger, ich weiß. Aber er gehört mit zu den Dingen, die ich bisher mit Freuden ignoriert habe. Ich liebe die Filme von John Carpenter (die meisten... die aus den 70er/80ern... die guten) und sein Remake von "The Thing" ist einer meiner absoluten Favoriten, nicht allein in seinem Œuvre, sondern als einer der besten Science-Fiction-Horrofilm allgemein. Die Vorstellung eines Remakes (eines Remakes...) kommt für mich dementsprechend einem Frevel gleich, weswegen sich mein Enthusiasmus verständlicherweise in Grenzen hält. Daran änderte sich nichts, als man das ganze als Prequel verkaufen wollte und daran wird sich jetzt auch nichts ändern, nachdem klar sein dürfte, dass es wieder mal nichts anderes als ein einfallsloser Epigone des Erstlings werden wird - ergänzt um eine weibliche Hauptdarstellerin in Form von Mary Elizabeth Winstead ("Grindhouse - Death Proof", "Stirb Langsam 4.0", "Scott Pilgrim vs. The World"), die augenscheinlich die Rolle von Kurt Russell übernimmt... sozusagen die MacReady-Ripley-Variante. Muss ich das überhaupt noch kommentieren?Davon abgesehen sieht der Trailer gar nicht so schlimm aus und ich warte erst mal ab, was Regisseur Matthijs van Heijningen Jr. (Who?), immerhin ein unbeschriebenes Blatt, aus dem Stoff macht. Aber, scheiß drauf, der Carpenter-Fan bricht durch: es sieht schlimm aus, wie eine Mischung aus "The Thing", "Alien" und "Alien vs. Predator" und man wird auf das Original zugunsten moderner Filmkonventionen pissen... ich meine auf das Remake... er wird einfach schlecht!
<a href='http://movies.msn.com/movies/movie-trailers/#/video/f749b83d-e1d0-4983-a918-a9c3914b03c0' target='_new' title=''The Thing' movie trailer' >Video: 'The Thing' movie trailer</a>

Donnerstag, August 18, 2011

Inception in 3D

Ihr Arschlöcher! Ihr kleinen ausgekotzten Schleimbeutel von Produzenten, denen ein Film, ein Kunstwerk, was auch immer, scheiß egal ist, solange die Kasse stimmt. Ihr miesen Nachgeburten des Bukkakkefests Satans Latrinensäuberungsteam! Euch kümmert nicht die Meinung des Autors, Regisseurs, oder? Das ist Euch einfach scheiß egal. Ihr wollt allen Idioten da draußen, allen treuen Kinogängern einfach nur das Geld aus der Tasche ziehen. Darum habt ihr jetzt auch einfach mal beschlossen, "Inception" hinter dem Rücken von Christopher Nolan, der bekanntlich 3D ablehnt, in 3D zu konvertieren, um nochmal kräftig abzukassieren. Was soll das? Fuck you, Warner!Und wo wir gerade bei Produzenten sind, die eine erotische Beziehung zum Geld haben und sich gerne mal den wirklich Createuren filmischen Materials vor die Haustür scheißen: Frank Darabont wurde von AMC von der Serienumsetzung von "The Walking Dead" einfach mal gefeuert (kurz nachdem er noch Werbung für die Serie machen durfte...). Warum? Weil er offen und mit Nachdruck die Sparmaßnahmen AMCs bezüglich der zweiten Staffel kritisiert und sich bemüht hat, dass die Serie weiterhin seinem qualitativen Anspruch gerecht werden kann. Aber das Qualität nicht zählt, wissen wir ja. AMC schiebt das Geld lieber "Mad Men" in den Arsch (was nicht zwangsläufig schlecht sein muss) und verzichtet dafür lieber auf Zombie-Make-Up in ihrer ERFOLGREICHSTEN SERIE! Auf welchem Planeten leben wir eigentlich? Ginge es nach AMC, sähe es bei "The Walking Dead" demnächst so aus:Ich habe eine Vision von einem Planeten der Affen, wo die Menschen sich nicht durch Atombomben von Angesicht der Erde bomben, sondern die Affen ihnen an der Börse die Erde einfach unterm Arsch wegkaufen. Dann gehört alles den Affen und weil Geld ja der wahre Grund ihrer Existenz ist, verschwinden die Menschen einfach, weil es ohne Geld keinen Sinn mehr gibt...

Montag, August 15, 2011

Kurzreviews August/I/2011

Am 3. August 2011 wurde Charles Aaron Smith, besser bekannt als Bubba Smith, tod in seiner Wohnung aufgefunden. Er wurde 66 Jahre alt. Der professionelle Footballspieler war inbesondere durch seine Rolle des Moses Hightower aus den "Police Academy"-Filmen bekannt. Anfang des Monats versatarb er aus bisher unbekannten Gründen.

R.I.P.

Hiermit präsentiere ich wiederum die 14 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat August gesehen habe:

Sherlock - Der blind Bankier (2010)
Lässt im Vergleich zum tollen Einstand deutlich nach, wirkt wie ein TV-Sequel, wo der Erstling die TV-Herkunft vergessen lies. Benedict Cumberbatch und Martin Freeman sind jedoch einfach ein tolles Team und lassen einen vieles verschmerzen. (7/10)

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007)
Wunderschöner und melanchonischer Western-Abgesang einer Legende, tragisch, keine Sekunde zu lang und fantastisch gespielt! (9/10)The Devil's Tomb (2009)
Nach einem stimmungsvollen Anfang wird das ganz schnell dumm, generisch, bis lächerlich - und lustig! Unfreiwllig zwar, aber umso einnehmender. Ich mag wirklich Horrofilme mit eingeschlossenen Szenarien, hier ist es jedoch lediglich zum Schreien komisch. (3/10 mit Trash-Bonus)

Das Dorf der Verdammten (1995)
Ach herje. Das schaut mehr nach Horror auf TV-Niveau aus, das anachronistische Aussehen der Kinder sorgt fürs Schmunzeln, trotz des ein oder anderen fiesen Mords, und die Charaktere bleiben oberflächlich, obwohl man sich durchaus anderweitig bemüht. John Carpenters kompetente Regie rettet vor dem Desaster, er hat es hier jedoch eher gut gemeint, denn gut gedacht oder gemacht. Ganz furchtbar ist indes die Musik. (4/10)Gargoyles - Die Brut des Teufels (2009)
Oh ja, das ist im Prinzip ein ganz schlimmer. Bessere Homevideo-Optik, generische Charaktere und triviale Story - trotzdem auf eine eigene Art und Weise unterhaltsam. (2,5/10)

Vorthon, König der Gargoyles (2007)
aka "Gargoyles - Monster aus Stein". Nazis erwecken im Zweiten Weltkrieg Gargoyles und Alliierte müssen sie bekämpfen - fehlt nur noch Hellboy. Tatsächlich ist das gar nicht so übel... ok, die Effekte sind mies und die Story vorhersehbar, viele Dialoge am Rande der Lächerlichkeit, mit einem Faible für B-Movie jedoch unterhaltsam. (6/10 auf einer B-Movie-Skala)

Sherlock - Das große Spiel (2010)
Der große Abschluss der ersten Staffel krankt an seinem Cliffhanger und an dem total misslungenen Moriarty. Der Case-Overload für Holmes wird nicht in die Rahmengeschichte eingebettet und waretet evtl. in der Fortsetzung auf seine Einbindung. Bis dahin: Cumberbatch und Freeman top, Scott flop. (7/10)

Niagara (1953)
Der Film steckt inszenatorisch ganz klar in seinen 50er-Schuhen, ist dennoch ein gelungenes Drama mit kleinen Krimi-Anleihen. Besonders angenehm ist der Verzicht auf aufdringliche Musik für das ständige Rauschen des mächtigen Naturschauspiels. (6,5/10)
 
Red Eye (2005)
Wes Cravens kleiner Thriller ist selbstredend nichts neues, holt dafür alles an Spannung aus dem Szenario raus, auch dank seiner Darsteller, insbesondere Cillian Murphy. Das Ende ist sogar hinreißend durch Cravens Selbstreferenz. (7/10)

Die Außergewöhnlichen Abenteuer des Saturnino Farandola (1913)
Phantasievoller und ereignisreicher füher Abenteuerfilm, sogar mit verhältnismäßig viel Action. Ein bisschen rassistisch zwar, für einen Stummfilm jedoch äußerst kurzweilig. (6/10)
 
Basic - Hinter jeder Lüge eine Wahrheit (2003)
Ein Film für regnerische Abende, um es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Darüberhinaus fehlt es an Überraschungen, selbst wenn man sich um einige Wendungen bemüht. Solider, aber wirrer und willkürlicher "Rashomon"-Epigone. (5/10)

Thirteen Days (2000)
Fesselnde Politik-Geschichtsstunde, wenn auch dramatisch etwas nachgeholfen und nicht frei von in Grenzen gehaltenen Klischees. So spannend kann es sein, wenn nur geredet wird. (7,5/10)

Tucker & Dale vs Evil (2010)
Die Umkehrung der bekannten Backwood-Slasherformel garantiert einige witzige Situationen und den schmerzhaften Tod für die nervigsten Charaktere. Wie üblich bei solchen Parodien/Hommages lässt die Ideenvielfalt gegen Ende etwas nach, jedoch nicht beim Spaßfaktor. Für Horrorfilmfreunde. (7,5/10)Planet der Affen (1968)
Ein gigantischer Science-Fiction-Klassiker, der trotz deutlicher Zeichen seine Zeit bemerkenswert gut altert und nichts von seiner Intensistät verloren hat. Was ihn über allem auszeichnet, ist, dass er Cleverness nicht gegenüber einem Effektgewitter opfert. Moralisch zwar, doch subtil. (9/10)








14 - 6,2 (87)

Samstag, August 13, 2011

Chuck Norris & Steven Seagal

Noch nie war ein größeres Ausmaß von Tod und Verderben auf dem Fernsehbildschirm zu sehen - und noch nie gab so viel Männlichkeit und Epicness auf einem Punkt konzentriert, wie in diesen Commercials mit Chuck Norris UND Steven Seagal...

Donnerstag, August 11, 2011

Nichts zu posten also Poster

Ich habe ja gerade so gar nichts zu posten, deswegen hau ich mal zwei Poster raus. Einmal (ja, schon wieder) "Tintin":Und ein Film, von dem ich noch nie im Leben gehört habe, namens "Dear God No!"... aber das Poster schaut nett aus!Und weil es so toll aussieht, im Anschluss der Trailer.

Montag, August 01, 2011

Kurzreviews Juli/II/2011

Ach herje, in dieser Liste bin ich wieder etwas ausschweifender geworden. Aber Filme wie "Transformers 3" oder Terence Malicks "The Tree of Life" lassen sich einfach nicht knapp in Worte fassen. Da bedarf ein paar Worten mehr. Überraschender empfand ich dabei die letzten beiden "Stirb Langsam"-Filme, bei denen ich es einfach nicht fertig brachte, mich kürzer zu fassen. Das sei mir verziehen. Doch ingesamt enthält die Liste für meinen Geschmack etwas zu viel Text, wo ich doch, so denke ich zumindest, in den vorherigen Listen gelernt hatte, meine Litaneien kürzer zu fassen. Nun gut, hier hat es nicht ganz so geklappt, in Zukunft versuchen ich mich wieder zu beschränken.

Hiermit präsentiere ich wiederum die 23 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Juli seit der letzten Liste gesehen habe:

Stirb langsam - Jetzt erst recht (1995)
Das es mal "Lethal Weapon 4" werden sollte, merkt man dem Film hier und da an, dafür bringt er auch frischen Winde in die Reihe, wo Teil 2 bloß kopierte. Jeremy Irons ist ein starker Antagonist mit cleverem Plan, Samuel L. Jackson ergänzt Bruce Willis gut als Sidekick und Polizei und FBI sind mal nicht die größten Idioten. Für die Action und das Tempo sorgt John McTiernan, einzig das Ende lässt etwas nach. (8,5/10)

Transformers 3 (2011)
Gratuliert Michael Bay! Er ist offiziell ein beschissenerer Regisseur als Uwe Boll und damit tausendmal erfolgreicher! Teil 2 habe ich schon ignoriert, Teil 3 hat zwar nahezu perfekte Effekte, doch der Rest ist ein ganz schlimm inszeniertes, mit miesen Regieinfällen gespicktes, bis auf Frances McDormand und John Turturro belanglos gespieltes Stück Filmdreck, mit einer Null-Story und, dank Shia LaBeouf, einem dem wohl schlechtesten Protagonisten der Filmgeschichte, gepaart mit der wandelnde Gummipuppe Rosie Huntington-Whiteley samt implantiertem Transformergummireifen in der Oberlippe. Ich bitte Euch: lernt es endlich! Michael Bay ist mies! Transformerfilme sind mies! Und 3D ist mies! (2,5/10)Stephen King's Riding the Bullet (2004)
Nach einem Anfang zwischen leicht und obskur wandelt sich der Film zum schaurigen Roadtrip, mit dem untoten David Arquette als Höhepunkt. Die persönlichen Probleme des Protagonisten werden selbstredend eher flach behandelt (dank Stephen King? Habe die Geschichte nie gelesen) und wieder einmal wäre das ganze besser als Kurzfilm in der Twilight Zone aufgehoben, doch Mick Garris versteht es die Laufzeit gut auszufüllen. (6,5/10)

Ichi the Killer (2001)
Takashi Miike präsentiert ein Sammelsorium an Geschmacklosigkeiten mit einer mehr als konfusen und konfus erzählten Geschichte, wenn man es denn so nennen will. Ist schon derart übertrieben, das man es gar nicht mehr ernst nehmen kann. (3,5/10)Dei Mudder sei Gesicht (1997)
Deutsches Billigfilmchen, das man nicht mal mehr als Trash bezeichnen kann. Versucht mit Klischeewitzchen zu Ungunsten ethnischer Minderheiten sowas wie Humor zu entwickeln. In erster Linie dämlich, in zweiter langweilig. (0/10)

Nikita (1990)
Ich habe meine Probleme mit Luc Besson, wie auch hier, wo eine der nervigsten Protagonistinnen ever tatsächlich eine Wandlung zur Sympathiefigur erlebt, um dann als Profkillerin zermürbt zu werden. Neben den stylishen Action-Szenen menschelt es sehr, wenn auch nur oberflächlich. (7/10)

Als das Meer verschwand (2004)
Großartiges Außenseiterdrama, eine Geschichte von Fehlern oder Entscheidungen, die die beteiligten Menschen im Laufe ihres Leben gemacht oder getroffen haben. Das melancholische Ende offenbart viel Verlust und nur ein Fünckchen hoffnungsvolle Erlösung. (9/10)

Stirb langsam 4.0 (2007)
John McClane kommt erfolgreich im Zeitalter des Mikrochips an und wird gleich einem Horrorszenario nationalen Ausmaßes ausgesetzt. Die verbalen Generationskloppereien mit Justin Long sind tatsächlich amüsant und der Jüngling als Sidekick sympathisch, während Timothy Olyphant als Fiesling etwas blass bleibt. Die Action ist über weite Strecken gelungen, allein die arg übertriebenen Szenen sind störend (Jet!). (7,5/10)

Vicky Cristina Barcelona (2008)
Locker-leichter Sommerfilm in schönen Bildern, romantisch, erotisch, witzig, doch auch ein wenig unentschlossen gegen Ende. Woody Allen typisch bieten die Dialoge natürlich einen besonderen Reiz und sein Ensemble ist mit Elan dabei. Gute Laune-Film mit leicht bitterem Beigeschmack. (7/10)

Frost/Nixon (2008)
Unschlüssig zwischen Politik und Charakterstudie, weder dramatisch, noch politisch oder medial brisant. Erst im Finale fesselt der Film tatsächlich und zeugt seinen historischen Vorbildern alle Ehre, auch dank den Darstellern. (6/10)
The Tree of Life (2010)
Terrence Malick meldet sich zurück mit seinem angeblichen Opus Magnum zwischen Größenwahn und religiöser Propaganda, das sowohl bewunderns- als auch hassenswert ist. Ich liege da zwischen, mit Hang zum letzterem. Der Anfang aller Dinge und die bloß durch Eindrücke aufgezeigte Perspektive eines aufwachsenden Kindes, Malicks Art seine Vater-Sohn-Komplexe abzuarbeiten, sind von ungeheurer Kraft. Die quälend-kitschig pro-religiöse Komponenten erzeugt hingegen Übelkeit und Unwohlsein ungeahnten Ausmaßes, wirkt sie doch wie ein Werbefilm der Zeugen Jehovas. Zu diesem Zweck lässt Malick gerne mal den Symbolik-Holzhammer der Lächerlichkeit kreisen. Ich enthalte mich einer Wertung, denn ich will und kann mich nicht anmaßen, den Film so profan zu kategorisieren. Würde ich es tun, wäre es allerdings keine hohe Note. (keine Bewertung)

Wing Chun (1994)
Hat eigentlich nichts mit Wing Chun oder der Legende der Entstehung der Kampfsportart zu tun. Yuen Woo-Ping typisch wirkt der Film wie eine überdrehte Comicverfilmung, mit Liebe, Helden, Aufrichtigkeit und asiatischem Humor. Ein Konstrukt, das belangloser nicht sein könnte, wären nicht Michelle Yeoh und Donnie Yen beteiligt. Harmlos. (5/10)

Italienisch für Anfänger (2000)
Um die Effekthascherei vergleichbarer Hollywood-Tragikkomödien reduzierter Dogmafilm, der am Boden bleibt und sich voll seinen Figuren widmet, die mit ihren Vorzügen und Fehlern den ganzen Charme des Films ausmachen - sofern man was mit der Machart anfangen kann. (6/10)

Psycho (1998)
Regelrecht ein Meilstein, denn Gus Van Sants Kopie ist ein Mahnmal für alles, was in einem Remake schief laufen kann. Die Beteiligten haben nichts von Hitchcocks Meisterwerk verstanden und wenn sie es nicht unkreativ Bild-für-Bild nachspielen, wie in einem billigen Fan-Homemade-Movie, variieren oder erweitern sie den Film um pure Redundanz. Die Krone des ganzen ist allerdings die Besetzung: Vince Vaughn als Norman Bates dürfte der größte Fauxpas in der Geschichte des Castings sein. (2/10)Dick & Doof in geheimer Mission (1942)
Nicht unbedingt der Höhepunkt Stan Laurels und Oliver Hardys Filmkarriere, aber das Gespann hat noch genug Charme, dem Film zu tragen. (5,5/10)

Sherlock - Eine Studie in Pink (2010)
Skepsis an Sherlock Holmes im 21. Jahrhunder sei erlaubt, doch er fügt sich nahtlos in die Moderne ein und bleibt stets Sherlock Holmes (was Guy Ritchie ja nicht gelang und er blieb im viktorianischen London). Benedict Cumberbatchs Holmes ist intelligent, wie arrogant, und dem Holmes aus der Vorlage sehr nahe, während Martin Freeman als Watson die Perspektive des Zuschauers zwischen Zweifel und Faszination vertritt. Paul McGuigan inszeniert das ganze verspielt, doch sicher, mit einer Souveränität, die vielen Serien abgeht. (8/10)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (2011)
Der große Abschluss (in 2D selbstredend). Tatsächlich David Yates bester und doch mit ihm gebrandmarkt. Der Mann kann kein großes Kinoerlebniss schaffen, auch wenn er sich hier sichtlich bemüht, weswegen das große Finale mehr verpufft, statt mit einem Knall zu enden und eindrucksvolle Szenen sind meistens dem Buch geschuldet. Dennoch unterhält der Film besser als die Yates-Vorgänger. Aus der Aufteilung in zwei Filme haben sie natürlich keinen Vorteil gezogen. (7/10)

Air Force One (1997)
Die ultimative Wichsvorlage für jeden (republikanischen) US-Präsidenten, mit einer absurd-lächerlichen Story, die alte Feindbilder wieder aufwärmt (und das Ende der 90er!), viel schlimmer jedoch sich in jeder Sekunde in ekelig übertriebenem Patriotismus suhlt - ironischerweise von Wolfgang Petersen inszeniert. (5/10)

Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937)
Disneys erste abendfüllender Spielfilm. Wow, ist das kitschig! Aber so naiv, unschuldig und soooooooooooo süß! Abseits des problematischen Frauenbilds versteht sich... (8/10)
Harold & Kumar - Flucht aus Guantanamo (2008)
Ist eigentlich ganz witzig... wenn man mal von den sexistischen Kifferwitzchen absieht - aus denen der Film überwiegend besteht. Was wollte ich noch sagen? (6/10)

Underworld (2003)
Durchgestylte Fantasy-Action, mit banaler Romeo und Julia-Geschichte (mit Happy Ending... irgendwie) und okayer Action. Was den Film hauptsächlich ausmacht, ist der düstere Gothic-Look... und Kate Beckinsale in Lack und Leder *sabber*. Len Wiseman hat schon viel aus dem Budget rausgeholt. (7/10)

Musa - Der Krieger (2001)
Alle Jahre wieder versuche ich mich am koreanischen Erfolgsvehikel. Inzwischen kann ich ihm ein wenig mehr abgewinnen als früher, denn die Charaktere sind eingängig, die Geschichte funktioniert und die martialischen Schlachten sind alles andere als glorifizierend. Trotzdem empfinde ich ihn immer noch als zu lang. (7/10)

Flawless - Ein tadelloses Verbrechen (2007)
Ruhiger, aber stilvoller Heist-Movie, bei dem der gute Eindruck einzig durch das überflüssige "Gute Mensch"-Ende getrübt wird. (6/10)







23 - 5,7 (130)

Freitag, Juli 29, 2011

Nachschlag No. 7: Trololo

Und weil Saruman so schön geträllert hat, hier das Original:

Dienstag, Juli 26, 2011

Trolling Saruman

Sonntag, Juli 24, 2011

Wong Kar Wais Ip Man

Asia-Legende Wong Kar Wai ("Chungking Express", "In the Mood for Love", "My Blueberry Nights") nimmt sich jetzt nach "Ip Man" ebenfalls dem legendären Kung Fu-Meister an, diesmal inkarniert durch Kar Wais Stammdarsteller Tony Leung ("Infernal Affairs", "Lust, Caution", "Red Cliff"). Dazu gesellen sich Zhang Ziyi ("Crouching Tiger, Hidden Dragon", "Rush Hour 2", "Memoirs of a Geisha") und Chen Chang ("Crouching Tiger, Hidden Dragon", "2046", "Red Cliff"). Das ganze wird den Titel "The Grandmasters" bzw. "The Grand Master" tragen und... scheint nicht sehr viel mit Wing Chun zu tun zu haben, wie der folgende Trailer demonstriert.

Freitag, Juli 22, 2011

Sherlock Holmes – A game of shadows

Und noch ein Trailer, diesmal zu Guy Ritchies "Sherlock Holmes"-Sequel mit Robert Downey Jr., Jude Law und um Noomi Rapace (Lisbeth Salander) ergänzt, George R. R. Martin-like "A game of shadows" betitelt. Der erste war ja ganz unterhaltsam, hatte mit Sherlock Holmes indes nur noch lapidar zu tun. Hier dürfen sie auf jedenfall nicht Moriarty, gespielt von Jared Harris("Mad Men", "The Curious Case of Benjamin Button"), versauen! Was mich optimistisch stimmt, ist die Besetzung von Holmes Bruder Mycroft mit niemand geringerem als Stephen Fry!

Mittwoch, Juli 20, 2011

Nachschalg No. 6: Der Nachschlag zum Nachschlag zum Nachschlag vom Nachschlag zu The Adventure of the Dark Tintin Rises

Da der Nutzer den Trailer fieserweise entfernt hat, hier nochens der Trailer zur kommenden "Tim & Struppi"-Verfilmung von Steven Spielgberg und Peter Jackson, der mich tatsächlich enthusiastischer stimmt als das vorherige Material. Ich freu mich wieder drauf!

Und weil wir gerade schon dabei sind: hier der Teaser zu "The Dark Knight Rises". Ich kann es kaum noch erwarten!

Montag, Juli 18, 2011

Zombie-Dissidenten aus Kuba

Wie wär's zur Abwechslung mal mit einem kubanischen Zombiefilm? ;-)

Schaut amüsant aus! Und nach "The Walking Dead" brauch ich mal wieder eine vernünftige Zombiekomödie, um mit dem Genre wieder ins Reine zu kommen...

Freitag, Juli 15, 2011

Kurzreviews Juli/I/2011

Hiermit präsentiere ich wiederum die 9 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Juli gesehen habe:

Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt (2008)
Arbeitet die wichtigsten Stationen im Leben Jacques Mesrines, der erschreckend intensiv, dafür alles andere als sympathisch von Vincent Cassel gespiet wird, ab, allerdings mit abrupten Übergängen ohne nachvollziehbare Dramaturgie. (7/10)

Public Enemy No. 1 - Todestrieb (2008)
Siehe Teil 1. (7/10)

Brügge sehen... und sterben? (2008)
Ist melancholisch, ebenso wie witzig, doch beides wohldosiert und abseits moderner Gangsterkomödien. Clever gecastet und noch besser gespielt von Colin Farrel, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes. Wundervoll! (8/10)

Welcome to the Jungle (2003)
Kurzweiliger Dschunge-Abenteuer-Action-Komödien-Unfug der durchaus etwas mehr Action hätte vetragen können. Mehr gibbet eigentlich nicht zu sagen. (5,5/10)

Bube, Dame, König, grAs (1998)
Zwei Gangsterkomödien von Guy Ritchie sind richtig gut, selbstredend "Snatch", doch auch dieser hier: noch nicht zu überdrehte Figuren, unzählige skurill-amüsante Momente, sowie eine absurd-komisch vernetzte Geschichte. Macht Spaß. (7,5/10)

The Wrestler - Ruhm. Liebe. Schmerz. (2008)
Authentische Underdogstory, ohne Hollywoodgefühlsduselei, trostlos, wenig der Hoffnung und tragisch, sehr realitätsnah und ganz und gar abhängig von seiner Hauptfigur, glänzend gespielt von Mickey Roure. (7/10)

Stirb langsam (1988)
Der perfekte Actionfilm - perfekter (oder eben nicht perfekter...) Held, perfekter Bösewicht, perfekte Action. Ein Meilenstein, vielmals kopiert, niemals erreicht. (10/10)

Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung (1999)
Martin Scorsese hetzt Nicolas Cage als Sanitäter durch ein persönliches Porgatorium, manchmal in bizarr komischen, manchmal in tragischen Situationen, bisweilen sogar rührend. Ein leider viel zu wenig beachteter Scorsese. (8,5/10)

Stirb langsam 2 (1990)
Habe ich witzigerweise immer besser in Erinnerung als er tatsächlich ist. Dabei ist Renny Harlins Sequel durchaus gelungen, misst in erster Linie allerdings Alan Rickman oder generell einen interessanten Bösewicht. Daneben gibt's zu wenig Action und Überraschungen. Spannend isser aber noch. (8/10)








9 - 7,6 (68,5)

Mittwoch, Juli 13, 2011

Nachschlag No. 5: The Dark Tintin

Zunächst einmal ein Poster zu "The Dark Knight Rises" (das sehr nach "Aftershock" ausschaut).Und ein neuer Trailer zu "Tintin", der mir tatsächlich besser gefällt als zuvor gesichtetes Material. Jetzt freue ich mich sogar wieder ein bisschen auf den Film, selbst wenn augenscheinlich die Einhorn mit Versatzstücken aus "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" angereichert wird.

Montag, Juli 11, 2011

Von Zwergen und einem Hobbit

Wer will Bilder vom Hobbit sehen? Der muss zum fleissigen Okami (*hüstel*) gehen...

Ob Peter Jackson am Set von Beutelsend...
Ob Martin Freeman als Bilbo Beutlin, was eine unglaublich kongeniale Casting-Entscheidung ist btw, am Set...Oder beide zusammen...Dazu noch Ian McKellen als Gandalf...Und dazu gibbet dann noch ein paar der Zwerge in From von 1. Dori (Mark Hadlow), Ori (Adam Brown) und Nori (Jed Brophy), sowie 2. Gloin (Peter Hambleton) und... ? Sieht toll aus!Dazu gibbet noch ein kleines Behind-the-Scenes Production Video.

Montag, Juli 04, 2011

Nachschlag No. 4: Immortals in Trailers

Wäre "The Immortals" nicht von Tarsem würde ich das ganze einfach als "300"-Epigone abtun und nicht mehr beachten, denn der Trailer schaut nicht ganz so toll aus...

Freitag, Juli 01, 2011

Kurzreviews Juni/II/2011

Am 23. Juni 2011 verstarb Peter Falk in Beverly Hills. Das sympathische Raubein mit Glasauage war insbesondere bekannt für seine Rolle des Columbo und für seine pointierte Darstellung des "Hard-Boiled Detectives" in der Krimi-Parodie "Eine Leiche zum Dessert". 2007 wurde bekannt, dass er an Alzheimer leidet. Vier Jahre später ging die Fernsehlegende von uns.

R.I.P.

Ein trauriger 250ter Post in meinem Blog. Dennoch präsentiere ich wiederum die 18 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Juni seit der letzten Liste gesehen habe:

Extreme Measures (1996)
aka "Extrem... Mit allen Mitteln" (saudämlich). Gänzlich auf Suspense getrimmter Thriller, der sich sehr nach 90ern anfühlt, dabei durchaus nicht unspannend ist. Das Ende ist etwas misslungen. (7/10)

...denn zum Küssen sind sie da (1997)
Pure Langeweilerausgabe eines "Schweigen der Lämmer"- und "Sieben"-Epigones, Serienkiller in der Light-Variante: misst jedwede Abründigkeit, der unrythmische Persepktivenwechsel reduziert die Itensität und die Ermittlungen, damit gekoppelt die Dialoge tendieren ins Lächerliche. Morgan Freeman und Ashley Judd bemühen sich zwar, jedoch vergebens. (3/10)

Im Netz der Spinne (2001)
Insgesamt gelungener als sein Vorgänger, aber auch Lee Tamahori ist kein David Fincher. Der zu Beginn interessante Fall wird getrübt durch absurde Wendungen und verläuft arg konstruiert. Morgan Freeman ist im Somerset-Autopilot, hin und wieder wird es ein Fünkchen spannend, letztendlich bleibt einzig die Musik von Jerry Goldsmith in Erinnerung. (5/10)Scary Movie 3 (2003)
Es gibt unzählige Gründe, warum die Reihe nervt, in der dritten Ausgabe ohne Wayans dafür mit David Zucker gibt es immerhin noch halbwegs brauchbare Gags. (5/10)

Chihiros Reise ins Zauberland (2001)
Märchenhaft, magisch, voller Fantasie - ein wunderschöner, vielseitiger Anime, einer der besten, allerdings mit einem für meinem Geschmack zu süßlichem Ende. (8,5/10)

Monsieur Klein (1976)
Beklemmende Parabel über Identitäsverlust vor dem Hintergrund der Judenverfolgung in Frankreich, gern als kafkaesk beschrieben. Alain Delon spielt superb. (7,5/10)

Der Schock (1982)
Die übliche Geschichte des Auftragkillers der austeigen will. Auf französisch selbstredend sehr gemächlich bis geschwätzig erzählt ohne bemerkenswerte Höhepunkte. (6/10)

Meet the Feebles (1989)
Schamlose "Muppets"-Parodie von Peter Jackson(!) mit wirklich geschmacklosen Witzen - doch wunderbar schräg und voll schwarzen Humors, prägnanter Charaktere und einem "ohrwurmigen" Soundtrack. Herrlich! (9/10)

Tetsuo: The Iron Man (1989)
Surrealismus pur von Shin'ya Tsukamoto in einem alptraumhaften Filmexperiment präsentiert. Schräg, japanisch, kultig, aber schwer zugänglich und ein wüster Bilderrausch. Selber gucken, eigene Meinung bilden! (keine Bewertung)


Doom - Der Film (2005)
Ein Tritt in die Eier für Fans der Vorlage, doch spassig für Freunde des Sci-Fi-Action-Edel-Trashs. Der Endfight ist sogar richtig gut. (7/10 auf einer B-Action-Skala)

Bedevilled - Zeit der Vergeltung (2010)
Ein Rachefilm, der sich sehr viel Zeit nimmt und die Demütigung der Hauptfigur schmerzvoll darbietet. Am Ende enlädt sich alles in einem blutigen, doch gediegenen Gewaltausbruch, der zu mitreißend geraten ist. Inklusive Plädoyer für Civilcourage. (6,5/10)

The Man from Nowhere (2010)
Ruhiger Thriller mit intensiven Gewaltspitzen, hier und da vielleicht zu lang, nichtsdestotrotz spannend. (7,5/10)

Der Anwalt (1993)
Unterhaltsames, doch belangloses Kammerspiel, das mindestens eine homoerotische Szene zwischen Alain Delon und Manuel Blanc beinhaltet. (6/10)

Der Jazzsänger (1927)
Der erste (komerzielle) Tonfilm der Filmgeschichte erzählt eine klassische Geschichte eines Vater-Sohn-/Generationskonflikts und vom Aufstieg im ShowBiz. Ein Filmarchetyp und Meilenstein. (8/10)
"Wait a minute, wait a minute! You ain't heard nothin' yet! Do you wanna hear 'Toot-toot-tootsie?"

Kung Fu Panda 2 (2011)
Überraschend gelungenes Sequel mit leichtem, harmlosem Witz, wilden, kreativen Action-Szenen und Martial-Arts-Fights, welche geschickt mit den Idiosynkrasien der einzelnen Tierarten umgehen, sowie einem fantastischem Bösewicht. Die meisten Charaktere bleiben dafür blass, Bettina Zimmermann ist eine synchrontechnische Niete und das Ende vom Ende ist schlicht und ergreifend ohne Sinn. (7/10)

Ninja - Revenge Will Rise (2009)
Bei erneuter Sichtung doch unterhaltsamer aufgenommener Martial-Arts-B-Actioner mit ganz, ganz schwacher Story, dafür spassigen Kämpfen. Was hatte ich eigentlich erwartet? (6,5/10 auf einer B-Action-Skala)

A Better Tomorrow (1986)
aka "City Wolf". Kultige Gangster-Ballade und DER Heroic Bloodshed von John Woo, mit einem souveränen Ti Lung und einem coolen Chow Yun-Fat. Allein das bleigehaltige Kugelgewitter im Finale ist eine Sichtung wert, während der Film ansonsten überwiegend die üblichen Hong Kong-Themen wie Freundschaft, Ehre und Familie behandelt. (7/10)

A Better Tomorrow 2 (1987)
aka "City Wolf II - Abrechnung auf Raten". Etwas zu lang geratenes Sequel, das mit einem etwas billigen Trick Chow Yun-Fat wieder ins Bot holt und seine Geschichte etwas chaotisch erzählt. Die finale Schießerei ist das Warten allerdings wert. (7/10)





18 - 6,3 (113,5)