Samstag, Mai 21, 2011

The goddamn Elfman

Ich mag die "Batman"-Soundtracks von Hans Zimmer und James Newton Howard (der gerne mal vergessen wird), doch ganz ehrlich: Hans Zimmers "Kompositionen" sind ein Scheiß gegen diese Meisterstück von Danny Elfman, insbesondere ab 2:27.

DAS ist Filmmusik, DAS ist Kunst, statt des konstanten Lärms, den Hans Zimmer in nahezu jedem seiner Filme fabriziert. Das ist:

Mittwoch, Mai 18, 2011

Was für eine Woche

Was für ein beschissener Monat! Wirklich.

Dabei schien vor nicht allzu langer Zeit noch die Sonne, als ich nach Feierabend meinen Schritt nach Hause lenkte. Es war ungemein angenehm: ein schöner Spaziergang in der Sonne nach Hause, dabei Musik auf den Ohren, die ich seit Ewigkeiten nicht gehört hatte und die es dennoch schaffte, mir immer noch ein wohliges Gefühl zu erzeugen. Es war im Grunde einfach ein schöner Tag.
Eine Woche später eröffnet mir der Betriebsrat im priavten (mit einem unschlagbaren Timing...) dann, dass ihnen meinen Kündigung vorliegt und 7 Tage darauf habe ich die ordentliche Kündigung ganz offiziell. Nicht das ich darüber groß jammern möchte, denn letztenendes war es bloss ein kleiner Studentenjob, um die Zeit bis zum Studiumbeginn zu überbrücken. Dennoch die Verärgerung bleibt, denn es gab buchstäblich keinen Grund für meine Entlassung, ich habe gut und gewissenhaft gearbeitet, der einzige Fehler an mir bestand in meiner mangelnden Oberweite, wie dem Ende meine Probezeit, wodurch ich wohl zu teuer geworden wäre.

Indes, das bedeutet für mich das kleinere Übel. Viel schlimmer ist für mich der Verlust eines langjährigen Belgeiters: mein innig geliebter Kater und Weggefährte, der immer für mich da war, das Tier, mit dem ich aufgewachsen bin, musste am 11. Mai eingeschläfert werden.
Stolze 15 Jahre ist er alt geworden und er hatte ein wunderschönes Leben, dass auch den Menschen in seiner Umgebung Freude bereitet hat. Er war ein äusserst charakteristischer Kater mit seinen ganz eigenen Marotten und einem unverkennbaren Maunzen, ohne das es sehr still in unserem Haus werden wird. Bis zum Ende war er lebensfroh und fidel, wenn auch von gebrechlicher Statur und kränklicher Konstitution. An seinem letzten Tag konnte er dennoch nicht mehr und sein Weiterleben hätte eine einzige Riesenqual für ihn bedeutet, weswegen wir diese unendliche schwere Entscheidung für ihn treffen mussten.

Ich werde Dich unglaublich vermissen mein Dicker! So einen Kater wie Dich gibt es nie mehr, nirgens. Du warst wahrhaftig einzigartig!

R.I.P.

Sonntag, Mai 15, 2011

Kurzreviews Mai/I/2011

Hiermit präsentiere ich wiederum die 11 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Mai gesehen habe:

Scream 2 (1997)
Wiederholt im Prinzip Teil 1 mit leichten Variationen und deutlich weniger Originalität, schlägt im Bereich der Inszenierung, Cleverness und Unterhaltsamkeit dabei jedoch immer noch jeden Teenie-Slasher von der Stange. (7/10)

Scorpio, der Killer (1973)
Klassisches Katz-und-Maus-Spiel zwischen Burt Lancaster und Alain Delon vor Wiener Kulisse, dass eine Spirale der Gewalt in einer gewissenlosen Branche portraitiert. Bis auf eine kleine Durststrecke zu Beginn spannend. (7/10)

Scream 3 (2000)
Treibt die Selbstreflexion und die Selbstparodie in höheren Sphären auf die Spitze. Man könnte sagen, der Film übertreibt. Das macht für Genre-Kenner sicherlich Spaß, ist hingegen mal ausnahmsweise oberflächlich weniger durchdacht. Da fehlt ein wenig das Gleichgewicht.(6,5/10)

Ohne Limit (2011)
Mein kleiner "Fight Club", die Überraschung des Kino-Jahres 2011 bisher: voller unerwarteter Wendungen, wie im Rausch inszeniert, mit lakonischem Humor und aktuellem Bezug. Nach dem Kinobesuch hätte bestimmt jeder gerne eine Kostprobe NZT. (7,5/10)

Die Schlange im Regenbogen (1988)
Wes Craven entführt Bill Pullman und den Zuschauer in die sehr eigene farbenfrohe, mysteriöse und spirituelle Welt Haitis und des klassischen Zombies mit schwarzer Magie und Voodoo. Vielleicht ein simpler, nichtsdestotrotz wunderbarer Fantay-Abenteuer-Horrortrip. (7/10)

RocknRolla (2008)
Guy Ritchies "Post-"Revolver"-Rehabitilationsversuch" geht wieder mehr in Richtung "Snatch" mit schrägen Charaktere, grotesken Situationen und Kleingangsterhumor. Wirkt jedoch weniger durchdacht und wahrlos zusammenhängend, hat dennoch den ein oder anderen Höhepunkt. (6,5/10)

Tatort: Herrenabend (2011)
Axel Prahl, Jan Josef Liefers & Co. sind nach wie vor das beste, weil unterhaltsamste Ermittlerteam. Der Kriminalfall ist hingegen spannungsarm und familiärproblematisch gewichtet, daher leider wenig interessant. (6/10)

Boy Soldiers (1991)
"Die Feuerzangbowle" meets "Die Hard" - und für einen "Stirb Langsam"-Epigone ist das durchaus anschaulich mit einem konstanten Spannungsbogen. Im B-Action-Bereich. (6/10 auf einer B-Action-Skala)

Der Graf von Monte Christo (Teil 1) (1998)
Gibt den Kurs schon vor: das wird nicht größer als eine TV-Verfilmung. Taugt als Exposition, ist jedoch wenig mitreißend. Darüberhinaus erscheint es lächerlich, das man Gérard Depardieu nicht wiedererkennt, wie clever er sich auch immer verkleidet haben mag. (6/10)

Der Graf von Monte Christo (Teil 2) (1998)
Die Einführung in und Unterwanderung der bonierten feinen Gesellschaft ist wesentlich unterhaltsam und stellt die Weichen für das Kommende. (6,5/10)

Blut, Schweiß und Tränen (2009)
Für mich das Fernsehfilm-Pendant zu "The King's Speech". Zwar weniger sympathisch, doch besser inszeniert, mindestens genauso grandios gespielt und historisch interessanter. Janet McTeer und Brendan Gleeson (ein kongenialer Churchill entgegen dem fehlbesetzten Timothy Spall) sind großartig und die Schlussszene ist einfach rührend. (8/10)





11 - 6,7 (74)

Samstag, Mai 14, 2011

Frank Elstner vs. Lena

Proudly brought to you by Harald Schmidt...



Kategorien: saudumm, untalentiert, arrogant, Scheißzicke, stirb

Donnerstag, Mai 05, 2011

Disney Punch

Update:
Das Video war kurzzeitig down. Habe das jetzt aktualisiert. Viel Spaß!

Ich mag ja Trailer-Mashups... den hier finde ich besonders gelungen und amüsant, sieht sogar besser aus als das Original. ;-)

Dienstag, Mai 03, 2011

Obélix Samba

Total Sommer, total französisch, tatsächlich seiner Herkunft entsprechend irgendwie paradiesisch. Ach, ich könnte mir das stundenlang anhören. xD
Der Sommer kann kommen!

Sonntag, Mai 01, 2011

Kurzreviews April/II/2011

Am 19. April 2011 verstarb Elisabeth Sladen, die als Sarah Jane Smith die vermutlich beliebteste Begleiterin des Doktors war, sowohl für Jon Pertwee, als auch für Tom Baker. Seit 2007 spielte sie die Rolle in ihrer eigenen, deutlich kindgerechteren Serie "The Sarah Jane Adventures" und im 2005er-Reboot von "Doctor Who" war sie "Gast-Companion" von David Tennant. Diesen Monat verstarb sie an Krebs und hinterlässt damit eine gigantisch klaffende Lücke im stetig wachsenden Docto Who-Universum.

R.I.P.

Hiermit präsentiere ich wiederum die 11 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat April seit der letzten Liste gesehen habe:

The King's Speech - Die Rede des Königs (2010)
Der Oscar-Abräumer: mit einigen eigensinnigen Einstellung peppt Tom Hooper die ansonsten kaum mehr als solide Inszenierung und die ebenso konventionelle, wie absolut vorhersehbare Handlung auf. Die Darstellerleistungen sind über jeden Zweifel erhaben grandios, daneben bietet der Film indes wenig bemerkenswertes. (6,5/10)

Wächter über Himmel und Erde (2003)
"Musa" auf chinesisch... furioses Schwertkampfgeplänkel mit mystischem Einschlag. Bisweilen arg dramatisch, wie pathetisch und deutlich "mainstream", doch für zwischendurch ok. (5/10)

Scream - Schrei! (1996)
Äußerst originelle und ideenreiche Slasher-Hommage von Wes Craven, halb die Genre-Klischees bedienend, halb parodierend, fleissig die klassischen Vorbilder zitierend. Ein wahrer Spaß für jeden Horrorfilmfreund. (9/10)

In the Line of Duty 4 (1989)
aka "Red Force". Aufs Maul Gallore mit durchschaubarer Krimi-Handlung, dank Donnie Yen und Cynthia Khan äusserst spassig. Mit der Zeit alledings auch etwas ermüdend. (7/10)

La Mala Educación - Schlechte Erziehung (2004)
Tiefsinniges und doppelbödiges Drama im Film-Noir-Stil mit invertierten Geschlechterrolle, brilliant inszeniert von Pedro Almodóvar und wunderbar gespielt. (7/10)

Der Mann, der Sherlock Holmes war (1937)
Unterhaltsame Krimi-Komödie aus deutschen Landen, leicht skurril und locker inszeniert, mit sympathischem Heldenduett - sofern man Hans Albers und Heins Rühmann ertragen kann. (6,5/10)

Stephen King's Thinner - Der Fluch (1996)
Dafür das der Film besser in der "Twilight Zone" oder den "Tales from the Crypt" aufgehoben wäre, kommt die aufgebauschte Laufzeit ohne allzu viele Längen aus und er bleibt unterhaltsam bis zum Schluss. (6/10)

The Spirit (2008)
Antiklimaktisch, mangelnde Dramaturgie, ein unfreiwillig komischer Voice-Over, ein Look, der eher "Sky Captain and the World of Tomorrow" als an "Sin City" erinnert und ein wie wild chargierender Samuel L. Jackson - hiermit beweist Frank Miller eindeutig, dass er als Regisseur kaum mehr als Würdigung seiner selbst taugt. Wer gerne hübsche Frauen in schwarz-weiß sieht und Comic-Edel-Trash nicht abgeneigt ist, kann durchaus seinen Spaß an dieser sonst sehr anstrengenden Comic-Verfilmung haben. (3/10)Nur 48 Stunden (1982)
Eddie Murphys Debut ist eine grundsolide Buddy-Actionarbeit, ganz und gar 80er: reaktionär, chauvinistisch, voller testosteronüberbrodelnder Protagonisten. Walter Hill garantiert eben gute 80er-Action. (6/10)

Lord of Illusions (1995)
Clive Barker verfilmt sich wieder mal selbst und das stimmig. Streckenweise sehr Lovecrafteske Krimi-Noir, vor allem am Anfang mitreißend inszenierter Mystery-Horror. Letztendlich fehlt es hier und dort jedoch an der nötigen Ausgereifheit. (7/10)

Die letzten Amerikaner (1981)
Saufdoofer Titel für einen effizienten Backwood-Survivalfilm, der effektiv die ständige Bedrohung und Ferne der Zivilisation vermittelt, daneben das Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip nicht allzu absehbar abarbeitet. Zudem dankbarerweise wenig militärisch und praktisch nicht patriotisch im Ton. Bis zum Ende packend. (7,5/10)




11 - 6,4 (70,5)

Donnerstag, April 28, 2011

The Hitchhiker's Guide to the Daleks

Wie erklärt man die Daleks besser als durch den Anhalter?

Dienstag, April 26, 2011

Loose weight with Pendulum!

Wenn man das jeden Tag macht, ist dies das absolute Abnehmwundermittel!

Sonntag, April 24, 2011

Coverismus - Part Three

Lange ist es her, dass das hier mal als Reihe gedacht war. Was sich dann letztendlich als relativ kurzlebig heraustellte, dank meines fehlenden Fleiß und Ambition zur Kontinuität. Jedoch hin und wieder stolpere ich doch mal wieder über ein schönes, trashiges Cover, sowie dieses hier:Um die erste Frage zu beantworten: japp, diesen Film gibt es wirklich! Er existiert! Das musste ich (leider) feststellen, als ich noch zu seeligen Videothekszeiten durch die Regale wanderte und dieses Cover mich ekelhaft anlächelte. Das war noch zu Anfangszeiten, zum Morgengrauen, als meine Affinität zum Trashfilm langsam erwachte, geweckt durch den Troma-Kult-Trash-Klassiker "Toxic Avenger". Ich war noch anfällig. Ein solches Cover machte mich noch neugierig. Ich noch bereit für blinde Experimente.

Und so wanderte die DVD in den Player, bereit den geneigten Trash-Fan zu enttäuschen. Denn was wir hier haben ist eine kleine Z-Film-Produktion, mit miesen Darstellern, miesen Effekten und miesem Drehbuch - aus Deutschland. Ja, ein Trashfilm-Versuch aus Deutschland. Das schreit doch schon nach Misserfolg!
Irgendwo sollte das garantiert eine partyfähige Trash-Granate werden, die mit einer grenzdebilen Idee sein Publikum in die Falle locken sollte - und eben mit diesem Cover. Ein Blick allein auf dieses genügt, um einen leicht dem Irrglauben verfallen zu lassen, dieses Ziel sei auch gelungen...Seien wir ehrlich: Trash zu produzieren ist entweder total einfach oder unüberwindbar schwer. Immerhin herrscht ein himmelweiter Unterschied zwischen einem schlechten Film und einem unterhaltsamen Trash-Machwerk. Gewollt produzierter Trash wird meistens ersteres - oder noch belangloser. Und das haben wir hier. Wenn Deutsche gewollten Trash produzieren, kann das bloß in einer Katastrophe enden, so wie hier geschehen: trotz seiner Prämisse ist der Film nicht lustig, auf der anderen Seite ist er nicht ernsthaft genug, um unfreiwillig komisch zu sein (was viele Trash-Granaten ausmacht). Eine parodiehafter Charakter wird durchgängig verschenkt, um den langweiligen Protagonisten Raum zu schaffen und den titelgebenden Killerrucksäcke fehlt der Platz im Film, der ihnen eigentlich gebührt, während die eigentliche Darstellung derselbigen überdies meistens unspektakulär ausfällt.

Das ganze ist einfach unterträglich langweilig und, entsprechend der Erwartungen geschürt durch Cover und Idee, enttäuschend. Trash zu produzieren ist eben keine einfache Angelegenheit und da in Deutschland Trash eher ein Mainstreamprodukt ist, für die Deutschen umso mehr.

Freitag, April 22, 2011

Yakuza Weapon

Holy shit! Das sieht nach dem ultimativen Yakuza-Action-Trash-Fest aus, die Quintessenz aus "Machine Girl" und "Full Metal Yakuza", dazu noch aufbereitet von den Verrückten, die schon mit "Versus" einen irren Splatter-Trash-Film vom Stapel gelassen haben. Ich freu mich drauf! :-P

Mittwoch, April 20, 2011

Movie Title Swap

Diese nette kleine Idee, wo der Autor auf Filmposter einfach die Titel ausgetauscht hat (dem Sujet stehts angemessen), darf man sich ruhig mal anschauen. Vielleicht nicht der Olymp der Kreativität, doch durchaus nett und teils gar amüsant. Ich mag sowas. Mehr gibt es nach dem Klick auf die Bilder.

Montag, April 18, 2011

Armer Dumas

Brrrr... da läuft einem doch ein Schauer über den Rücken! Alexandre Dumas muss sich doch schon angesichts des Trailer im Grabe umdrehen. Dafür wird allein Paul W.S. Anderson (ihr wisst schon, der "Resident Evil"-Vergewaltiger und Wiederholungstäter) sorgen, der am meisten von dem Aufstieg des Bolls profitiert haben dürfte, wurde er doch so vom Thron der miesen Mainstream-B-Filme gestoßen."The Three Musketeers" (natürlich in 3D... *kotz*) sieht jetzt schon nach übelstem Edel-Trash aus, der demzufolge durchaus unterhaltsam werden KÖNNTE, doch ebenso Chancen auf einen actiongeladenen "Mann mit der eisernen Maske" hat. Dafür haben wir dann Milla Jovovich, Til Schweiger und eben Anderson auf der einen, hingegen Matthew Macfadyen, Ray Stevenson, Luke Evans und Christoph Waltz (ach ja, und Orlando Bloom irgendwo) auf der anderen Seite. Mal schaun.

Freitag, April 15, 2011

Kurzreviews April/I/2011

Am 9. April 2011 verstarb Meisterregisseur Sidney Lumet im Alter von 86 Jahren an Lymphdrüsenkrebs. Ein Portraitierer New Yorks, ein Regisseur, der sich mit Filmen wie "Die Zwölf Geschworenen", "Serpico" oder "Mord im Orientexpress" einen Namen gemacht hatte, zuletzt 2007 mit "Before the Devil Knows You’re Dead" seine Meisterschaft im Alter bewies und 2005 den Oscar für sein Lebenswerk erhielt, geht hier von uns.

R.I.P.

Hiermit präsentiere ich wiederum die 6 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat April gesehen habe:

Killerameisen (2008)
Unspannend, unsinnig, unspektakulär und dazu noch unlustig. Gegen Ende wird es immer abstruser, leider weniger umfreiwillig komisch, wie der Trailer es verspricht. C-Film-Tierhorror, auch wenn es schlimmer geht. (3/10)

Zombie - Dawn of the Dead (1978)
(Euro-Cut) Kult-Klassiker des Zombiefilms von George A. Romero, praktisch DER Zombiefilm schlechthin, mit sozialkritischen Tönen, sauberer Inszenierung und eingängigem Score. Auch heute noch ein brilliantes Stück Horrorfilm. (8,5/10)

Izo (2004)
WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!! Takashi Miike. Punkt. Aus. (keine Bewertung)

James Bond 007 - GoldenEye (1995)
Deklariert James Bond zum unüberwindbaren (und Kugelsicheren) Supermenschen, den Pierce Brosnan dennoch mit viel Coolnes darstellt. Dagegen ist die Zerstörungorgie wenig einfallsreich und gleicht mehr einem B-Actioner. Was für mich noch ganz unterhaltsam ist. (6/10)

Arzt und Dämon (1941)
Klassiker hin oder her, Zeitgemäß wurde Stevenson melodramatisiert, Wissenschaft christlicher Sittlichkeit untergeordnet, moralische und ethische Fragen der liebelnden Ödnis geopfert. Gen Finale legt der Film zwar wieder zu, Spencer Tracys Darstellung ist wahrlich unterhaltsam und Victor Fleming inszeniert das ein oder andere haftende Bild, dennoch zu viel unverzeihliche dichterische Freiheit. (5/10)

Pontypool (2008)
Erfrischender Zombiefilm in Kammerspielambiente, der sich als Hörspiel sicherlich hervorragend eignet (und auch als solches produziert wurde), als Film für seine kurze Laufzeit fesselnd ist und, angeführt von Stephen McHattie, insbesondere durch seine Darsteller überzeugt. (6,5/10)



6 - 4,8 (29)

Dienstag, April 12, 2011

The greatest movie never made

Erinnert sich noch jemand an die Taschen-Ausgabe von "Stanley Kubrick - The Napoleon Film: The greatest movie never made"? Ich meine dieses richtig edle Ding, dass man damals für ein Taschengeld erwerben konnte. Jeder Kubrick-Freak hat doch mal eben 500 € zur Hand, gerade wenn es um das Opus Magnum des Meisterregisseurs geht - das er unglücklicherweise nie verwirklicht hat.Wie dem auch sei: wer das Geld nicht so locker sitzen hat wie fanatische Kubrick-Anhänger, der hat jetzt die Gelegenheit, das chice 1000-Seiten starke und 8 KG schwere Buch zu einem erschwinglicheren Betrag zu erwerben. Für den geneigten Filmfan lohnt sich das bestimmt.

Sonntag, April 10, 2011

Spaced Wars?

Freitag, April 08, 2011

Tarsem No.3: Immortals

Tarsem gehört ja zu den leider viel zu wenig beachteten visuellen Künstlern des Kinos, zumindest von einem Mainstream-Standpunkt aus betrachtet. Schließlich hat der Inder schon mit seinem bekanntesten Film "The Cell" ein Händchen für eine ausgefallene, einfallsreiche und originäre optische Inszenierung bewiesen. Sein bisher letzter von zwei Filmen hat dem sogar noch eins drauf gesetzt: "The Fall". Allein das Intro ist ein unvergleichliches Stück Kino, unterlegt mit dem Allegretto aus Beethovens 7. Symphonie in A Dur, Op. 92.

"The Fall" ist ein wunderbares, modernes Märchen, eine Hymne an die Kraft des Erzählens und der Imagination, einzigartig dargestellt durch das eindrucksvolle Spiel von Lee Pace und insbesondere der jungen Catinca Untaru. Die archetypische Geschichte, die er dem Mädchen erzählt, kleidet sie, die Alltäglichkeit des Hospitals, in welchem beide betreut werden, verarbeitend, in ihrer Fantasie in die schönsten Bilder. Daraus entsteht ein wunderschönes, einfühlsames Spiel mit Fantasy und Realität, mit Flucht und Reflexion, das Tarsem in einzigartigen Momenten auf die Leinwand zaubert, die einfach erlebt werden müssen, glaubt man noch an die Kraft des Kinos oder einfach an die Kraft des Bildes. Denn bei "The Fall" ist Kino wirklich noch Kunst. Nicht umsonst ist dieses Erlebnis ebenso eine Hommage an die Stummfilmzeit, der Sternstunde des Films.Worauf will ich eigentlich hinaus?
Tarsem hat schon mit seinem ersten Film seine Stärke für Bilder bewiesen. Sein zweiter Film war ein fantastisches Zeugnis und Zugeständnis an das Kino als Kunstform. Nun folgt demnächst sein dritter Film..."The Immortals" ist ein Historienepos, das hoffentlich dem eher Thematisch verwandten, submittelmäßigen "Kampf der Titanen" deutlich überlegen ist. Immerhin verspricht das ganze durch Tarsem ein optischer Leckerbissen zu werden (in 3D selbstredend...), dazu hat er im Vergleich zu Sam Worthington mit Henry Cavill, Luke Evans, Mickey Rourke, John Hurt und Stephen Dorff fähige Darsteller oder zumindesten charismatische Akteure zur Hand.
Davon abgesehen ist das ganze ein klassischer griechischer Sagen-Stoff, garantiert wieder mal schwerwiegend verfälscht und dramaturgisch angepasst. Die Geschichte handelt archetypisch von einem Tyrannen (Mickey Rourke als Hyperion), der mit Hilfe einer unbesiegbaren Waffe die Götter im Olymp stürzen und die Weltherrschaft an sich reißen will, während sich Theseus (Henry Cavill) ihm als tapfere griechischer Held entgegen stellt.Mehr gibt es noch hier (inklusive Bilder), daneben hoffe ich inständig, dass die Bemerkung "From The Producers Of '300'" aus rein marketingtechnischen Gründen seinen Weg auf das Poster gefunden hat (versteht mich nicht falsch: als spassigen B-Action-Film mochte ich den Zack Snyders Schlachtorgie - gut ist jedoch was anderes). Was insofern Sinn macht, bedenkt man, dass "The Fall" im Kino kaum Beachtungen gefunden hat (in dem Kino, in welchem ich ihn genossen habe, war ich der einzige Besucher), darüber hinaus wird hier dann doch eher das falsche Zielpublikum angesprochen. Denke ich. Hoffe ich.

Mittwoch, April 06, 2011

Scissorhands 20th

Zum 20. Geburtstag von Tim Burtons Edward Scissorhands haben sich über 40 Künstler zusammen getan, um in einer Austellung in L.A. eine einzige, große Hommage an den Film zu schaffen. Das Ergebniss kann man unter anderem im offiziellen Blog bewundern. Traumhaft schön (um nicht zu sagen 'kitschig'!

Montag, April 04, 2011

Doctor Who vs. Sandman

Holy shit, mit welchen akkuraten Worten der Vorfreude könnte ich dieses Bild bedenken?Zur Erklärung: auf diesem Sofa sitzen Richard Curtis, Steven Moffat und niemand anderes als Neil Gaiman.
Warum? Weil letzterer ein Script für eine "Doctor Who"-Folge verfasst hat! Wie finde ich eine solche Kombination?

Dazu auch:



Ergänzung:

Hier noch der Trailer zur sechsten Staffel und der Titel der Gaiman-Episode.

Freitag, April 01, 2011

Kurzreviews März/II/2011

Wie käme ich umhin Elizabeth Taylor zu betrauern, eine wahre Gigantin des Hollywood-Films. Am 23. März verstarb die Schauspielerin im Alter von 79 Jahren in Los Angeles an Herzinsuffizienz. Wieder geht eine ganz große Persönlichkeit von uns.

R.I.P.



Und wieder präsentiere ich wiederum die 10 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat März seit der letzten Liste gesehen habe:

Der Ghostwriter (2010)
Eleganter Thriller im politischen Amibente von Roman Planski, wunderbar inszeniert und trotz des ruhigen Stils spannend. Weitaus weniger mittelmäßig als viele es behaupten. (8/10)

Saboteure (1942)
Etwas vernachlässigter Hitchock, dabei voller Ideen und spannend bis zuletzt. Eben Hitchcock. (8/10)

The Social Network (2010)
Weniger die Entstehungsgeschichte von Facebook als Milieustudie über großkotzige Arschlöcher, die an einigen Universitäten herangezüchtet werden. Auf den Punkt inszeniert von David Fincher und mit unverbrauchten Darstellern. Ein äusserst interessanter Film. (8/10)

The Boys from Brazil (1978)
Eine amüsant-trashige Idee gnadenlos zugrunde gerichtet durch Drehbuch und Regie. Der angestrebte Wettlauf kommt nie zustande, es sei denn auf bizarre Weise, die Hinweise und aufgedeckte Spuren willkürlich erscheinen lässt. Spannung und Action sind Mangelware und selbst den nötigen Funken Ironie vermisst man. (4/10)

Der Zerrissene Vorhang (1966)
Krankt vor allem im ersten drittel an der Aufrechterhaltung eines viel zu offensichtlichen Geheimnisses, wird danach immer spannender mit dem ein oder anderen Höhepunkt und gewohnt ideenreich. Dennoch eben ein Spät-Hitchock. (6,5/10)

Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville (1988)
Was im Serienformat á 45 Minuten funktioniert, muss in Spielfilmlänge noch lange nicht funktionieren und so hat diese Verfilmung ob seiner gemächlichen Inszenierung einige Längen. Letztendlich kann das der klassischen Holmes-Geschichte wenig anhaben und Jeremy Brett ist einfach der beste Holmes-Darsteller. (6,5/10)

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal (1967)
Ein sichtbar bondmüder Sean Connery und zwar serientypische, jedoch zu unspektakulär vermittelte Bondelemente lassen diesen Bond etwas abfallen. Dennoch unterhaltsam und mit Donald Pleasance alias Blofeld mit bedeutender Entwicklung für die Reihe. (6,5/10)

Ninja Scroll (1995)
Typisches Anime-Konstrukt der 90er, wild, temporeich, mit einigen Ideen und runder Geschichte, zudem angenehm auf ein erwachseneres Publikum zugeschnitten. Macht Spaß bis zum feurigen Finale. (8/10)

Panzerkreuzer Potemkin (1925)
Stummfilmklassiker von größter filmhistorischer Bedeutung, etablierte Sergei M. Eisenstein doch mit diesem die Montage als zentrales filmtechnisches Element. Auch heute noch beachtlich in seiner Inszenierung und Wirkung. (9/10)
Sherlock Holmes: Das Zeichen der Vier (1987)
Spannender und mit weitaus weniger Längen belastete Holmes-Verfilmung. Die Jagd nach dem Täter ist mitreissend, im Finale dank des Rückblicks entspannt ausklingend. Und wie immer mit der kongeniale Holmes-Darstellung Jeremy Bretts. (7,5/10)



10 - 7,2 (72)