Montag, Juli 20, 2009

Lebt denn der alte Okami noch... ja, er lebt noch!



Ja, mich gibt’s noch! In der letzten Zeit, mehr als einen Monat immerhin, war ich nicht mehr in der Lage, etwas zu posten. Nun ja, geistig schon! Jedoch schon der letzte Beitrag von mir in diesem Blog erfolgte nicht von meinem eigenen PC, bedingt durch den Ausfall des Internets bei uns im Haus. Somit entsprach mein Blog gemäß der Postdichte in der letzten Zeit wohl dem obigen Bild. Aber keine Sorge: die Wüste lebt! Wie wir alle wissen.
Ja, ich bin einer der eher Blog-faulen Sorte, dennoch würde ich meinen Blog, wenn es schon um Vergleiche zu Eigenschaften einer Landschaft geht, eher als Tundra denn als Wüste bezeichnen. Schließlich fand sich hin und wieder ein neuer Eintrag hier ein. Gelgentlich. Hin und wieder. Nun ja, ab und zu.
Doch aufgrund ungünstiger Ereignisse, die sich gegen Ende auch in ein Drama (für meinen PC) von Shakespeare-Ausmaßen steigerten, war ich zunächst eben vom Internet getrennt – und dann auch noch von meinem geliebten Computer. *schluchz*
Alles fing mit einer, zumindest mir, bekannten Situation an. In unserem Haus wohnen 2 Familien (vormals sogar 3, aber das ist schon lange Teil der Vergangenheit). Dem patriarchalischen Oberhaut gehört das Haus, schließlich erbaute er es selber mit, und er „kontrolliert“ auch gewissermaßen die Internet-Verbindungen. Denn diese laufen alle in seinem Keller/Büro zusammen, in einem exemplarischen Fall von Zentralismus. Besagter Patriarch ist letztendlich jedoch eine unruhige Natur, weswegen er gerne abenteuerliche Touren unternimmt (ellenlange Märsche durch die Wildnis, fordernde Paddeltouren, Bergkraxeleien und was immer er noch finden kann). Am liebsten tut er dies im Urlaub - nun, wer nicht.
Das sei ihm auch gegönnt! Dennoch ist es bemerkenswert, wie bei ihm der Urlaub in Arbeit ausarten kann, wenn auch auf eine höchst angenehme Art und Weise. Ich selbst habe ihn oft genug dabei begleitet und, so anstrengend es auch sein kann, es hat mir immer immensen Spaß bereitet und man konnte sich einem allzeit sicher sein: Langeweile würde nicht aufkommen.
Wie dem auch sei, es gibt bei uns im Hause scheinbar eine ungeschriebene Regel. Diese besagt, dass wenn der Herr in Urlaub fährt, dann muss auch irgendetwas im Hause zu Bruche gehen oder nicht mehr funktionieren! Dies betrifft in den meisten Fällen unsere Internet-Verbindung. Denn es geschieht fast immer, um nicht zu sagen in 8 von 10 Fällen, dass das Internet kurz nachdem er seinen, möglichst wochenlangen Urlaub angetreten hat, sich aus irgendeinem Grund heraus entschließt, nicht mehr wunschgemäß zu funtkionierten und zu gehorchen. Das "kurz" kann man dabei ganz wörtlich verstehen, da es sich meist tatsächlich so ergibt, dass der schlimmste Fall genau dann eintritt, wenn er gerade mal einen Tag weg ist. Die Lösung des Problems findet sich in dererlei Fall immer in seinem Keller - den er auch immer, wirklich IMMER, vorsorglich abschließt. So ist es auch diesmal geschehen, wie hier nachzulesen, womit für mich nicht nur eine lange Zeit ohne Internet begann, sondern auch dem Imperator mit folgendem Bild ein gewaltiger Schrecken eingejagt wurde.



Dies war jedoch bloß der erste Streich, jedoch der zweite sollte sogleich folgen.
Ohne Internet zu sein, ist allein schon schrecklich genug, vor allem heutzutage. Aber auch noch in dem Wissen zu leben, dass dieser „internetlose“ Zustand die nächsten Wochen anhalten wird, ist nahezu zum Verzweifeln - vielleicht ist ein ungewisser Zeitraum noch schrecklicher, jedoch wage ich zu behaupten, dass einem mancherlei Gewissheit mehr Angst einzujagen vermag, als noch die Ungewissheit. Letztendlich ließ sich diese Durststrecke dank meiner umfassenden DVD-Sammlung einigermaßen gut überwinden.
Dann ist allerdings noch etwas passiert: wie es dazu gekommen ist, weiß keiner (ich will hier keine Schuld zu weisen... ICH WAR'S NICHT!!!), aber in der Küche erwies sich ein Rohr als beträchtlich verstopft, was zu diversen Überschwemmungen im Badezimmer führte, wann immer man die Spülmaschine oder das Waschbecken in der Küche bediente. Dies sollte eine folgenschwere Bedeutung haben, die letztendlich zum vorzeitigen Tod meines PCs führte - vermutlich. Zumindest ist es denkbar...



Dieses Ereignis lies allerdings auf sich warten, nämlich bis zur Rückkehr des Patriarchen. Welch ein schönes Widersehen! Man kommt aus dem Urlaub und ein verstopftes Rohr begrüßt einen freudigst, während sich die gesamte Hausbelegschaft außer Stande sah, den Schaden zu beheben. Doch, wie heißt es doch so schön, Unglück kommt selten allein - auch bei uns.
Es sollte sich nämlich heraustellen, dass die Verstopfung nicht nur zu diversen Überschwemmungen im Badezimmer geführt hatte, sondern auch sein Keller-Büro in ein "Silicon Valley" in einer Venedig-Variante verwandelt hatte. Dazu gesellte sich des Weiteren noch das arg grässliche Internet-Problem - was selbstverständlich angesichts des Wasser-Problems regelrecht unbedeutend und zudem simpel zu lösen war. Dennoch stellte sich seine Rückkehr somit als äußerst unerfreulich heraus und wenn er wütend ist, möchte man ihm nicht zu nahe kommen. Und hier lagerte allein Problem über Problem, seine Ankunft sehnlich erwartend. Was macht man(n) in so einem Fall also? Man geht Rasen mähen!



Zumindest tat er dies... Doch die wahre Katastrophe sollte erst noch folgen! Kaum die zweite Stunde nach seiner Ankunft verbracht (und den Rasen frisch gemäht), begann ein Gewitter seine Tirade. Und zwar aufs Heftigste! Jeder wird sich wohl ausmalen könne, wohin dies führte:
Man, also, ich saß nichts ahnend vor meinem PC, als es auf einmal einen gewaltigen Knall gab und mein Bildschirm schwarz wurde. In einer verbrannt riechenden Rauchwolke stürzte ich sofort auf den Boden und zog alle Netzkabel aus der Steckdose – vergeblich. Mein PC war gehimmelt. *schnief*



*hust* Womit wir wieder bei der Haselnuss wären.



Ich war allerdings nicht der Einzige. Ganz gemäß dem Sprichwort „geteiltes Leid ist halbes Leid“ sollte sich sich herausstellen, dass alle PCs im Hause, die zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet waren (ja, ja, ja, bei Gewitter absolut dämlich, aber man vertraut letztendlich irgendwie immer darauf, dass die Technik, sprich Blitz-Ableiter, es richten wird), im Arsch waren (man verzeihe mir diesen Ausdruck, aber es war einfach scheiße) - ausgenommen ein Laptop, das, obwohl es eingeschaltet war, unbeschadet dem Blitz entgangen war (was in sofern ein und wohl der einzige glückliche Zufall war, als dass besagtes Laptop nur eine Leihgabe des Chefs meines Bruders war und wichtige Daten enthielt). Des Weiteren stellte sich heraus, dass die Elektrizität generell im Hause ausgefallen war (selbstreden keine Überraschung) und der Blitz noch den ein oder anderen Fernseher (ärgerlich), meine Maus und Tastatur (ebenso ärgerlich, in Anbetracht des Zustandes meines PC jedoch von untergeordneter Bedeutung), sowie einen Switch (weniger ärgerlich, da ich für Ersatz sorgen konnte - den unzähligen LANs sei dank!) erwischt hatte. Mein Bildschirm und meine Soundanlage blieben zwar zum Glück, aber dennoch verwunderlicherweise, in Takt.
Nach dieser Litanei der Zerstörung und einer verzweifelten Suche nach der dritten unserer drei Katzen (während zwei das Gewitter eher interessiert beobachtet hatten, war die gesuchte dritte Katze, ein Kater, im Bunde feige unter's Sofa geflüchtet und war indessen nur noch schwer aufzufinden) fanden wir schließlich heraus, das der Blitz direkt bei unseren Nachbarn eingeschlagen war.



Personenschäden gab es glücklicherweise keine. Bis zum nächsten Tag funktionierte auch die Elektrizität wieder vollständig, das Telefon allerdings wollte sich noch die nächste Tage ausgeruht wissen, fand letztendlich jedoch wieder zu sich. Die wahre Zerstörung sollte sich bei fast allen PCs niedergeschlagen haben, denn die Mainboards offenbarten sich als irreparabel beschädigt. Glück im Unglück gab es hier bloß noch bei den Festplatten, diese blieben daneben unbeschädigt.

Dennoch war das eine Zeit des ulitmate Pwonings:

1. das Internet ging für zweieinhalb Wochen nicht mehr...
2. eine schöner Wasserschaden...
3. ein zerstörerischer Blitz beschädigte mehrere technische Gerätschaften in unserem Haushalt...


Es sollte seine Zeit brauchen, bis mein PC wieder funktionstüchtig werden sollte. Zur Reparatur musste er zum Hersteller geschickt werden, welcher das Mainboard Dankbarerweise kostenfrei ausgetauscht hat. Somit ist es einen Monat her, dass ich mir ein Posting hier erlaubt habe. Dann wollen wir doch mal sehen, was mir derweil entgangen ist oder was ich noch in meinem Gedächtnis behalten konnte, was ich als postenswert erachtete:

  • Michael Jackson ist gestorben, was zu einer unglaublichen Präsenz in den Medien führte, welche dem „King of Pop“ einen Berühmtheitsgrad beschert haben dürfte, den er nicht einmal zu seinen (lebenden) Hochzeiten erfahren haben dürfte. Vielleicht sage ich dazu demnächst mal mehr...
  • Dahinter ist der Tod von Farrah Fawcett fast gänzlich untergegangen.
  • In Amerika wurde ein Kind von einer Python verschluckt (DAS sind News!!!).
  • Ich habe in meinem Leben alles gesehen! Denn ich habe einen Film gesehen, in dem Klaus Kinski als Inder auftritt – inklusive zentimeterdicken Schminke. Nein, wirklich: damit habe ich im Leben alles gesehen! Wenn ein blonder, blauäugier Deutscher, der zufällig auch noch Klaus Kinski heißt, einen dunkelhäutigen Inder mimt, dann habe ich im Leben alles gesehen. Wirklich! Alles! Im Ernst! Der dazugehörige Film heißt übrigens „Kali Yug – Die Göttin der Rache“.
  • Uwe Boll lebt immer noch! Und er darf immer noch Filme machen!!! Er plant einen Film namens „Rampage“...
  • „Harry Potter und der Halbblutprinz“ war besser als erwartet. Von den Büchern immer noch meilenweit entfernt.
  • Zombies!!!
Gut, diese ca. 1.100 Wörter sollten erst mal reichen. Sollte mir noch was einfallen, wird’s halt noch ein Post mehr.

Be seeing you!

Donnerstag, Juni 18, 2009

Internet putt...

Ja, ich weiß. Ich poste nicht sehr viel. Und meine versprochene erweiterte Ausführung zum Thema "The Dark Knight" lässt, trotz langen Wochenendes, auch noch auf sich warten. Trotzdem muss ich nun leider mitteilen, dass ich demnächst erst recht nichts mehr posten werde (die nächsten 2 Wochen, um genau zu sein), da NetCologne unseren Internet-Zugang gesperrt hat - wegen angeblichen Virenbefalls, der scheinbar von uns ausgeht.
Den Zugang könnten wir zwar mit der Benutzernummer und dem Benutzerkennwort wieder frei schalten, dass gestaltet sich aber leider insofern als schwierig, da die betreffende Person, welche über beides verfügt, zur Zeit im Urlaub ist.


Anrufen ist übrigens auch nicht, weil betreffende Person:

  1. die Daten nicht im Kopf, sondern irgendwo notiert hat
  2. diese Objekte unserer Begierde in seinem privaten Keller eingeschlossen sind, zu welchem betreffende Person den einzigen Schlüssel hat - und der ist mit ihm auf Reisen gegangen

Tja, da hat die Hasselnuss oben wohl recht.

Montag, Juni 15, 2009

Zitate 5


"Wäre die Weltgeschichte so abgelaufen wie in "Inglourious Basterds", dann hätte es Bernd Eichingers "Untergang" nie gegeben. Und das ist ein kleiner Grund mehr, Tarantinos Film zu schätzen."


Ein Kommentar von Milan Pavlović über "Inglourious Basterds", den neuen Film von Quentin Tarantino. Der Artikel stammt aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 21./22. Mai 2009 (Nr. 117) und spricht mir aus der Seele.

Dienstag, Juni 09, 2009

Spricht mir aus der Seele

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Das Bild gehört zu dem verlinkten Blog: 



Die genaueren Ausführungen darüber, warum "The Dark Knight" wirklich kein Meisterwerk ist, sondern "nur" ein guter (Mainstream-Film", sowie eine Meinung zu "Star Trek" (der neue) folgen noch (selbst wenn es keinen interessierte... MUAHAHAHA!). Am kommenden langen Wochenende finde ich bestimmt die Zeit dafür.

Mittwoch, Mai 20, 2009

Ein paar Worte zu "The Dark Knight"

Zu "The Dark Knight" gibt es nicht mehr viel zu sagen, den finden ja alle toll - ich nicht minder. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich ihn nicht als das Meisterwerk bezeichnen würde, zu welchem viele ihn gern stilisieren würden.
Deswegen will ich hier klar herausstellen: "The Dark Knight" ist kein Meisterwerk! Er ist gewiss ein sehr guter Film, an dem fast alles stimmt. Er hat mit Sicherheit einen neuen Maßstab für Superhelden-Filme geschaffen, ist eine technische Offenbarung und vor allem ist er ein genialer "Batman"-Film. Nur das meisterliche sehe ich in diesem Film nicht. Dafür fehlt noch ein Fünkchen.


Das liegt in der Tat daran, dass der Film weniger ein guter Film ist, als vielmehr eine gute Geschichte, in wunderbaren Bildern erzählt. Trotzdem erscheint das ganze eher wie eine großangelegte Psychoanalyse, als ein Meisterwerk von Kubrick-Ausmaßen.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werde: ich liebe "The Dark Knight"! Ich kann den Film 100-mal hintereinander angucken und er wird einfach nicht langweilig. Aber das ist kein filmisches Meisterwerk, sondern einfach nur ein wahnsinnig unterhaltsamer und spannender Film, bei jedem Sichtung wieder Spaß macht. Und solche Attribute treffen auch auf Filme zu, die qualitativ prinzipiell nur Mittelmaß darstellen.
Ich für meinen Teil gucken wirklich gerne reaktionäres 80er-Jahre Action-Kino, wie "Rambo" oder "Commando", besonders Filme von John Woo, wie "Hard Boiled" oder "The Killer", haben es mir angetan. Und auch auf diese Filme kann ich die oben aufgeführte Beschreibung anwenden - naja, bis auf "spannend", das sind diese Filme nur bedingt, da sie meistens recht vorhersehbar sind. Aber sie unterhalten verdammt gut (mich zumindest...) und auch an diesen kann ich nach mehrfacher Sichtung immer noch meinen Spaß haben. Die Spannung kann aber nun wirklich nicht die schmale Grenze zwischen einem guten Film und einem Meisterwerk ausmachen - abgesehen davon hat "The Dark Knight" natürlich auch die bessre Story.


Wie ihr sehr wohl seht, habe ich durchaus meine Probleme auszudrücken, warum ich "The Dark Knight" zwar für einen wirklich guten Film halte, ihm aber das Prädikat "Meisterwerk" vorenthalte. Jedwedes Lob, was der Film erhalten hat, ist sehr wohl berechtigt und ich will gar nicht daran rütteln. Zudem bin ich froh, dass auch mal ein wirklich guter Mainstreamfilm, der obgleich seines Bestrebens die breite Masse anzusprechen, eine durchaus durchdachte und gut in Szene gesetzte Geschichte vorzuweisen weiß, solch ein Erfolg vergönnt war.
Wenn ich mich jetzt auf die Suche nach den Fehlern bei "The Dark Knight" mache, gerate ich dadurch immer wieder ins Stocken, obwohl ich irgendwo in meinem Hirn durchaus in der Lage bin, zu artikulieren, warum ich dem Film seine 10 von 10 Punkten nicht zu vergeben vermag.

Zum Glück steht man in der heutigen Zeit via Internet nicht mehr so ganz allein da in der weiten Welt und so habe ich mir nun ein wenig Hilfe herangeholt: In diesem Video des "Nostalgia Critic" stellt Douglas Walker den Tim Burton (einer meiner Lieblingsregisseure) "Batman" Christopher Nolans "The Dark Knight" gegenüber und vergleicht die Filme gewohnt humorvoll in verschiedenen Kategorien. Und auch er kommt zu dem Schluss, das letztendlich der "Batman" von 1989 einen Tick besser ist, als "The Dark Knight". Mit den Punkten, die er angibt geh ich zu fast 100 % d'accord und glaube, dass er die Schwierigkeiten, die ich mit "The Dark Knight" habe, gut wiedergibt. Deswegen übergebe ich nun an "Nostalgia Critic" und lasse ihn erklären, was mir nicht gelingen will:




BTW:
Das Gespräch mit Christian Bale am Ende ist einfach nur grandios witzig. Deswegen wollte ich das hier auch nochmal hier veröffentlichen:

Montag, Mai 18, 2009

Watashimo Tameneta!

Einfach nur WTF???

(die Überschrift heißt übrigens "Ich bin auch ein Terminator")

Freitag, Mai 15, 2009

Noch mal ein Stöckchen

Darth Puma hats freigegeben und weil ich schon seit Ewigkeiten kein Stöckchen mehr hatte, nehm ich es einfach mal auf.


Die Regel lautet wie folgt:
1. Beantworte die Fragen und füge sie in Deinen Blog ein.
2. Ersetze eine Frage, die Du nicht magst, durch eine andere und füge zusätzlich eine neue hinzu.
3. Bewirf acht weitere Leute mit dem Stöckchen.

1.) Auf was bist Du stolz?
Gibt es nicht momentan nicht viel, gute Klausuren sind noch in der Korrektur.

2.) Song des Tages
"Dream Warriors" von Dokken oder "Defeat Is Always Momentary" von James Newton Howard.

3.) Was ist Dein Lieblingsfilm?
Lieblingsfilm? Man setze dies ins Plural und werfe dann einen Blick in mein Blogprofil.

4.) Was ist Dein Highlight des Tages?
Geschichtsklausur hinter mir und Spanisch ausgefallen. YEAH!

5.) Was willst Du unbedingt lernen?
Japanisch.

6.) Was hast Du zuletzt gekauft?
"Vietcong" für 90 Cent bei Amazon (ein bissel Schleichwerbung).

7.) Was ist Dein Lieblingswetter?
Nicht zu warm, nicht zu kalt, Sonnenschein setze ich aber nicht voraus, da auch ein verregneter Tag seinen Reiz haben kann.

8.) Was ist momentan Dein wichtigstes Ziel?
Abitur, was sonst.

9.) Mit wessen Leben würdest Du für einen Tag tauschen wollen?
Onkel Dagobert. Einmal in meinem Leben möchte ich in Geld baden. ;-)

10.) Wenn Du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo hättest Du es gerne?
Ich hätte gern eins unter Wasser mit einer Raketenabschuss-Basis, mit dem ich denjenigen, der mir das Haus gebaut hat, erpressen kann, mir noch mehr Häuser auf der ganzen Welt zu bauen. Diese würde ich dann vermieten und schön viel Geld einsacken...


11.) Was würdest Du an Dir ändern, wenn Du könntest?
Ebenso meine Faulheit, wie Fräulein Puma und eventuell meine Bildschirmsucht (zu viele Filme, zu viel Internet - ja, zu viel Internet gibt’s).

12.) Wenn Du für die nächsten Stunden irgendwo auf der Welt sein könntest, wo wärst Du gern?
Auf Endor, Ewoks vermöbeln. Ach, Endor ist nicht die Erde und Ewoks sind nicht die Grünen?

13.) Was ist Dir bei Freunden wichtig?
Man muss sich auf sie verlassen können.

14.) Wen würdest Du gerne mal treffen?
Dexter oder Revy.

15.) Geänderte Frage: Was ist Dein Lieblingsstück in Deinem DVD-Schrank?
Eine ganze Menge, aber am liebsten wird mir wohl die "Der Herr der Ringe: Die Gefährten"-SEE sein, weil damit der Wahnsinn anfing.

16.) Was ist Dein Traumjob?
Regisseur, aber auch wirklich einer, der Filme macht und kein Dasein als "GZSZ"-Regisseur fristet...

17.) Welche Musik magst Du?
Och, eine ganze Menge. Hauptsächlich jedoch Film-Soundtracks (gerad einen neuen Schwung bekommen).

18.) Drei Dinge, die Dir ein Lächeln auf's Gesicht zaubern.
Feierabend, meine Freundin und gute Musik.

19.) Was ist Deine Lieblingsgroßstadt?
Soviele kenne ich nicht und was heißt schon GROßstadt?

20.) Was wäre Dein Ziel, wenn Du eine Zeitmaschine hättest?
Ich würde Jesus und Mohammed besuchen, um sie zu fragen, was sie denn vom Entwicklunsstand der beiden großen Religionen "Christentum" und "Islam" halten.

21.) Was ist Deine Lieblingsserie?
"South Park"/"Simpsons". "The Tudors" und "Die Sopranos" sind auch noch ziemlich gut.

22.) Was hast Du gerade an?
Alltagskleidung (T-Shirt, Jeans, Socken, hoffentlich Unterwäsche...)

23.) Was ist Dein Lieblingsbuch?
War mal "Herr der Ringe", heute les ich zu wenig, um wirklich eins zu haben. Aber Edgar A. Poe, H.P. Lovecraft, Clive Barker, James Clavell, sowie Patrick O'Brian (Aubrey-Maturin-Kanon, als "Master & Commander" verfilmt) sind immer gut.

24.) Dein Mittagessen?
Nudeln und Spiegelei.

25.) Wann hattest Du heute Feierabend?
So gegen 14.30 Uhr aus dem Spanisch-Unterricht entlassen, als der Film, den man gucken wollte, nicht zur Verfügung stand - ebenso wie die Spanisch-Bücher.

26.) Was war das Verrückteste, was Du jemals gemacht hast?
Da gibt es nicht sonderlich viel, bin eher so ein ruhiger. Aber einmal hab ich in der Schweiz einen Spaziergang auf einem Berg unternommen, der eigentlich für Granatenschiessübungen verwendet wird...

27.) Wie spät ist es jetzt?
17.15

28.) Bist Du gerade wach?
Jarp.

29.) Neue Frage: Wenn ein Baum umfällt und niemand ist anwesend, um diesem Ereignis beizuwohnen, erzeugt dies dann ein Geräusch?

So, das Stöckchen darf sich jetzt nehmen, wer möchte.

Dienstag, Mai 12, 2009

Counter-Strike für Eltern

Über "Killerspiele" brauche ich keine Worte mehr zu verlieren, das wurde auf jedweder Seite, die sich auch nur annährend mit PC-Spielen beschäftigt, zu genüge durchgekaut und darüber hinaus. Allerdings finde ich diese Aktion einfach gut, einer der wenigen Lichtblicke in diesem Zusammenhang:

Counter-Strike für Eltern
Aufklärungsseminar in Hamburg 


Die Bundeszentrale für politische Bildung hat gemeinsam mit einer PR-Agentur eine Einführung in Counter-Strike für Eltern organisiert. Hier konnten 24 Erziehungsberechtigte unter Aufsicht von geschulten Medienpädagogen ausgiebig den Mehrspieler-Shooter ausprobieren um sich selbst ein Bild davon zu machen inwieweit davon Sucht- oder Amoklauf-Gefahr ausgeht. Eine Video-Reportage davon zeigt der Spiegel auf seiner Website.


Die gezeigten Eltern sind sichtlich begeistert, geben offen zu »das Spiel habe seinen Reiz« und freuen sich euphorisch über Abschüsse und Siege. Als alleinigen Auslöser für einen geplanten Massenmord sehen die anschließend befragten Eltern Spiele wie Counter-Strike nicht. Eine Mutter denkt »nicht dass das Spiel die Ursache ist«, glaubt jedoch »dass oft die Spiele das einzige sind, was diese Menschen noch haben.«

Arne Busse von der Bundeszentrale für politische Bildung : »Die Gesellschaft muss stärker auch offensiv dafür werben, dass Eltern eigentlich die Pflicht haben sich Medienkompetenz anzueignen, weil sie ja die Verantwortlichen sind.«

Was denken Sie? Sollten weitere Veranstaltungen dieser Art durchgeführt werden?

Quelle:

Freitag, Mai 08, 2009

It's done... really!

Ihr wartet noch auf den Duke? Dann wartet noch ein wenig länger!

War das vielleicht irgendwann abzusehen?

Nun gut, misstrauisch wie ich bin, neige ich auch dazu, sogar dahinter einen Marketing-Gag zu vermuten. Aber ich will der Meldung nicht ihren wahrhaftigen Kern absprechen und diese Alternative durchaus in Betracht ziehen, da es mich, wie oben schon zu ersehen, nicht wundern würde.

Duke Nuken sollte man trotzdem so oder so nicht abschreiben, denn das Projekt kann sicherlich noch von einer anderen Entwicklerfirma übernommen werden - EA zum Beispiel. Die recken ihre Finger doch eh nach allen Seiten aus.

Mittwoch, Mai 06, 2009

Coverismus - Part Two

Die von der Idee her geklaute Reihe wird fortgesetzt!
Und diesmal mit einem Klassiker der Schwulen-Szene, äh Pardon, einem Trash-Klassiker des 80er-Jahre Science-Fiction-Fantasy-Action-Kinos. Natürlich geht es um folgenden:

Ja, "Masters of the Universe". Man sollte vielleicht als erstes erwähnen, dass es sich dabei um eine Live-Action-Verfilmung der Serie "He-Man and The Masters of the Universe" handelt - welche wiederum eine Verfilmung einer Comic-Reihe war, welche sich an den von Mattel produzierten Action-Figuren orientierte. Und glaubt mir: diese Reihe hat einfach einen gewaltig schwulen Unterton!
Damit will ich bestimmt keine Homosexuellen diskriminieren oder sie beleidigen. Aber es ist einfach so! Keiner, der je dieser Serie ansichtig geworden ist, kann behaupten, dass diese Serie nicht irgendwie schwul rüberkommt, wenn auch weder im positiven, noch im negativen Sinne. Einfach nur schwul. Ich meine, ein Muskelbepackter Schönling, der recht freizügig bekleidet umher stolziert und das Böse bekämpft...
Ja, so einer ist He-Man (bitte nicht verwechseln mit He Man). Die Serie scheint so gut angekommen zu sein, dass Cannon Films, populär für ihre reaktionären Action-Filme (wir erinnern uns...), beschloss, aus diesem Stoff einen Spielfilm zu machen. Die Hauptrolle übernahm niemand anderes als Dolph Lundgren, der Schrecken spanischer Räuber, und dieser musste sich in diesem Trash-Spektakel jenseits von "Conan der Barbar" mit dem fiesen Skeletor, gespielt von Frank Langella (spielte Richard Nixon in dem Bühnenstück "Frost/Nixon" und dessen gleichnamiger Kino-Adaption von 2008 - man vergleiche die Rollenauswahl...), herumschlagen. Das ganze wurde dann noch mit irgendeinem Dimensions-Reisen-Schwachfug nach Amerika ins Jahr 1987 verlegt, wo "He-Man" denne mit der jungen Julie zusammenarbeiten muss, um die Welt vor Skeletors finsteren Welteroberungsplänen zu bewahren. Klingt nach Oscar-Material!
Der Film ist übrigens mindestens so schwul wie die Serie (was die äußerst ästhetischen Cover oben ja schon beweisen dürften...) und nochmal doppelt so trashig. Das kann natürlich Spaß machen, wenn man sich darauf einlässt. Aber man sollte schon über eine gewisse cineastische Schmerzgrenze verfügen, um das ganze zu ertragen.
In diesem Sinne:


Montag, Mai 04, 2009

Samstag, Mai 02, 2009

Zitate 4


"Am Tag als der Sturm auf die Stadt anstand und die Massenszene mit Omar Sharif und mir auf Pferden und den unzähligen anderen auf Kamelen gedreht werden sollte, beschlossen Omar und ich - da wir eine Heidenangst vor diesem Teufelsritt hatten - uns gründlich zu betrinken. Omar band sich zur Sicherheit noch an seinem Pferd fest. Nachdem wir in der Stadt angekommen waren, musste jemand von der Requisite Omar vom Pferd losschneiden, da dieser mittlerweile vom Pferd herunter hing. In einem Zeitungsartikel bewunderte man später die unglaubliche Entschlossenheit, die während des Ritts in meinen Augen zu sehen war. In Wahrheit war ich zu diesem Zeitpunkt aber nur sternhagelvoll."

Peter O’Toole über "Lawrence von Arabien". Dreist geklaut von Wiki.

Donnerstag, April 30, 2009

Und nochmal ein bisschen Musik...

Gottes Willi, ich hab schon eine farbige Mischung an Posts in meinem Blog. Aufgrund fehlender Aufmerksamkeit mach ich mir da zwar nichts draus, aber es ist schon irgendwie auffällig. Da wechseln sich sinnfreie, wenn auch amüsante, News aus dem Netz mit politischen Texten (dieser hier allerdings nicht selbst verfasst), ein bisschen Film oder solchen Sachen, wie die, allerdings erst einteilige, Coverismus-Reihe (die demnächst fortgesetzt wird) ab.

Nun gut, das ist zwar nicht verboten, aber mir ist es halt aufgefallen, wo ich doch jetzt gedenke, von dem absolute ernste und gar bedrohlichen Text "Warum es um Zensur geht" wieder ein wenig in träumerisch naive Nostalgie zu verfallen, wie es mir schon einmal passiert ist.
Wobei das störenste Element sicherlich die Politik darstellt, da sich der politischer Anteil an meinem Blog eher als gering heraustellte, was auch an mangelnder Fachkenntnis liegt. Vielleicht sollte ich den Teil reduzieren, denn so etwas überlasse ich so oder so lieber PropheT...


Wie dem auch sei: hier präsentiere ich nochmal einen kleinen Ausflug ins "Nostalgie-Land". Nachdem ich schon einmal ein bissl Musik aus "Starcraft" hier gepostet habe, wollte ich, nachdem ich die CDs bei einem Kumpel entdeckt habe, nochmal ein bisschen Musik aus einem anderen Spiel präsentieren, welches ich ebenso intensiv gespielt habe - früher.



Und zwar geht es dabei um die "Command & Conquer"-Reihe, speziell in diesem Fall um den dritten Teil "Tiberian Sun" - oder ist es der zweite? Naja, zumindest der zweite Teil der Tiberium-Reihe. Die Musik von Komponist Frank Klepacki entspricht, wiedermal, nicht unbedingt der Art Musik, die ich favorisiere. Das ist eben wieder einmal dieser kleine Anfall von Nostalgie, da mich die Musik an die "alten Zeiten" (ältere Leser werden hier wahrscheinlich melancholisch lächeln ;-) ) erinnert, von denen ich Stunden mit diesem Spiel verbracht habe. Und das prägt einen nun mal


Also dann, hier die ein oder andere Kostprobe aus dem Soundtrack zu "Command & Conquer: Tiberiun Sun". Viel Spaß!





Dienstag, April 28, 2009

Warum es um Zensur geht

pk210 hat es bei sich schon mal veröffentlicht. Es mag zwar etwas unsinnig erscheinen, dass dann noch mal bei mir zu posten, gemäß der Popularität meines Blogs, aber sowas kann man nicht oft genug beklagen. Deswegen hier noch einmal:

Warum es um Zensur geht

Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigentlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz "erwischt" wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder - wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist - ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie "versehentlich" die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch "mittelbare" Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war - so sagt sie zumindest - sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel "Kampf der Kulturen" drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

Montag, April 27, 2009

Sonntag, April 26, 2009

Zitate 3

Aus einem Forum zu "H2", dem Sequel zum Remake von Halloween:

"Myers erinnert mich immer mehr an Jason..."

"Was durchaus Sinn ergibt, da Jason ja nun auf Leatherface macht."

Mittwoch, April 22, 2009

Jacques Tatis Pfeife muss weg!

Die Einführung des Werbeverbots von Tabakwaren hat nun in Frankreich eine absurde Zensurmaßnahme zur Folge. Und zwar mussten bei einer Ausstellung über den berühmten französischen Komiker Jacques Tati 2.000 Plakate zensiert werden, weil dort Tati in der Rolle der berühmte Figur „Monsieur Hulot“ eine Pfeife im Mund hat! Die Pfeife, die er im Mund hat, während Monsieur Hulot, typisch gekleidet mit Schlapphut und nicht mehr ganz taufrischen Regenmantel, mit seinem Neffen auf einem Fahrrad in fährt, wurde mit einem Windrad retuschiert, das über die Pfeife gelegt wurde…

Schock schwere Not! Das ist natürlich hart… welch ein gravierender Verstoß gegen das Werbeverbot von Tabakwaren. Die 15 % reduzierten Tabakkonsums wären damit schließlich wieder rapide in die Höhe geschossen! Welche Rauchwolken sich dadurch über Paris gebildet hätten, wäre nicht auszudenken gewesen! Ein Glück, dass man sofort gehandelt hat und diese schändlichen Plakate sofort von dieser Bösartigkeit befreit hat! Ja, sogar die Plakate profitieren davon, denn schließlich müssen die Armen jetzt nicht mehr die widerwertige Pfeife von Tati ertragen…

Doch es blieb nicht nur bei den Plakaten auf der Ausstellung. Oh nein, denn was war denn mit Plakaten in der Metro oder an Bushaltestellen? Doch zum Glück hat „Metrobus“, die verantwortliche Firma, für die Werbung im öffentlichen Nahverkehr, sofort nachgezogen und auch die bemitleidenswerten Passanten und Passagiere, welche jeden morgen diesen qualvollen Anblick einer Pfeife über sich ergehen lassen mussten, von dieser Schändlichkeit befreit und die oben genannten Zensur mit einem Windrad durchgeführt, denn sie wollen schließlich das Gesetz, welches seit 1991 jedwede direkte oder indirekte Werbung für Tabak und Alkohol verbiete, genauestens befolgen. Zumindest jetzt, heute, 18 Jahre nach dem das Gesetz in Kraft trat. Gott sei Dank!


Und dieser uneinsichtige Regisseur! Dieser gewisse Constantin Costa-Gavras, dieser Schandfleck, wagte es doch tatsächlich, diese Zensur als „absurd und lächerlich“ zu bezeichnen und das Tati, der schändliche Urheber des ganzen, sich doch tatsächlich über diese, absolut gerechtfertigte Zensur amüsiert hätte! Welch ein Glück, dass dieser Publizist von Tabakwerbung schon seit 1982 tot ist, wer weiß, welchen Schaden er jetzt hätte anrichten können! Auf solch einen ekeligen „Tabakfreund“, kann die äußert menschenfreundliche französische Regierung, die schließlich nur um das Wohl der französischen Bevölkerung besorgt ist, gerne verzichten.

Hier nun die Impression einer Zensur, die erfolgreich den Kampf gegen den Tabak ausficht!


Nein, jetzt mal im Ernst: so sehr ich auch gegen das Rauchen bin, das finde ich einfach lächerlich. Zudem verfälscht dies, meiner Meinung nach, die Kunstfigur des Monsieur Hulot - abgeshen davon, dass die Zensur absolut dämlich aussieht. Die Zensur wird insbesondere dadurch ins Lächerliche gezogen, dass Tati die Pfeife in keinem seiner Filme je angezündet hat...
Anti-Rauchkampange schön und gut, aber das ist einfach nicht mehr ernst zu nehmen.
In diesem Sinne:
Requiescat in pace, Tati! Als Kind habe ich Deine Filme genossen!
Quelle:

Montag, April 20, 2009

Michael Bay Kinderbriefe

Kinder schreiben Briefe an Michael Bay. Niedlich, nicht wahr? Oder?


Sam Huntington - Age 9 - Orlando, Florida
Steven Blomquist - Age 8 - Aurora, Illinois

Brian Warner - Age 7 - Modesto, California

Toshi Mifune - Age 11 - Tokyo, Japan

David Elliott - Age 10 - Kansas City, Missouri
C. Gooding III - Age 8 - Los Angeles, California
Billy Su - Age 8 - Chicago, Illinois
Peter Blomquist - Age ??? - Aurora, Illinois
M. Smith-Gonzalez - Age 6 - Havana, Cuba

Dienstag, März 31, 2009

Zitate 2

"Who fights with a ladder - well, Jackie Chan does!"

Montag, März 23, 2009

Fantasy Filmfest Nights 2009

Das waren sie also nun. Die diesjährigen Fantasy Filmfest Nights – in Köln. Sozusagen die kleine Einstimmung auf das eigentliche Filmfest Ende August. Und ich habe mir 4 der insgesamt 9 Filme zu Gemüte geführt. Eigentlich sollten es noch mehr sein, aber zum einen aufgrund des Preises (immerhin 8 €/Film, für die 3D-Variante gar 10 €), zum anderen aus qualitativen Gründen (nach Reviews und Eindrücken anderer allerdings) musste ich doch ein wenig selektieren, so dass von den ursprünglich von mir intendierten 7 Sichtungen 3 wegfallen mussten. Diese werden dann aber wohl auf DVD nachgeholt.
Wie dem auch sei: zu den verbliebenen Vieren wollte ich hier ein paar Worte verlieren, schließlich finden sich darunter ein paar Titel, die ich, allerdings je nach Gemüt und Geschmack, sofern vorhanden, dringend empfehlen würde. Also denn, Vorhang auf:



Es liefen:

„The Horsemen“
, ein Mix aus (angeblich) "Se7en" und „Saw“, mit Dennis Quaid und Ziyi Zhang, von Jonas Åkerlund, einem Videoclip-Regisseur;
„Dead Snow“, eine abgefahrene Zombie-Komödie aus Norwegen, über eine Gruppe von Studenten, die sich mit gierigen Nazi-Zombies konfrontiert sehen;
„Franklyn“, ein Drama, mit leichtem Fantasy-Touch, das mehrere Menschenschicksale miteinander verknüpft. Mit Eva Green, Ryan Phillippe, Bernard Hill und Sam Riley, von Regie-Debütant Gerald McMorrow;
„My Bloody Valentine“, in Köln gar in 3D, ein Remake des Slasher-Films von 1981, mit Jensen Ackles, den manche vielleicht aus „Supernatural“ kennen, sowie Jamie King und Kerr Smith, unter der Regie von Wes Cravens „Aushilfsregisseur“ Patrick Lussier;
„Dead Girl“, ein wohl recht bizarrer Mix aus Horror und Komödie, über den ich nicht viel sagen kann, da nicht gesehen. Galt aber als Geheimtipp;
„Splinter“, Kreaturen-Horror, mit Shea Whigham und Paulo Costanzo, von Toby Wilkins (welcher sich gerade an „The Grudge 3“ versucht hat);
„The Good, The Bad, The Weird“, die koreanische Antwort auf Miikes „Sukiyaki Western“, allerdings mit mehr Drive, dass sich den Leone-Western ein wenig zum Vorbild nimmt. Mein persönlicher Favorit. Mit Kang-ho Song, Byung-hun Lee und Woo-sung Jung, von Ji-woon Kim („A Tale of Two Sisters“, „Bittersweet Life“).
“Book of Blood”, Verfilmung einer Geschichte von Clive Barker, allerdings einer Kurzgeschichte, welche die Rahmenhandlung für die „Books of Blood“-Geschichten darstellt, und die wohl arg gestreckt wird, da die Geschichte an sich nicht genug Stoff für mehr als einen 20-30 Minütigen Kurzfilm geliefert hätte. Unter anderem mit Doug Bradley (Pinhead aus „Hellraiser“, welcher übrigens auch ein Remake erfahren soll), von John Harrison.
„Long Weekend“, der letzte, wohl ein typischer „Mensch gegen die Natur“-Horrorfilm, zudem ein Remake des Films von 1977, mit James „Jesus, das Wiesel“ Caviezel und Claudia Karvan, von Jamie Blanks.

Gesehen davon habe ich:
„Dead Snow“, „Franklyn“, „My Bloody Valentine 3D“ und „The Good, The Bad, The Weird“.

Und das ist mein Eindruck:

„Dead Snow“


Den Trailer hatte ich ja schon mal in ProhpeTs Video-Blog gepostet, deswegen erspare ich es mir, den hier nochmal zu präsentieren.

„Dead Snow“ ist ein kleiner, aber feiner und schön selbstironischer Zombie-Splatter-Film aus Norwegen, in dem es eine kleine Gruppe von Studenten mit Nazi-Zombies zu tun kriegt. Ist man erst mal durch die Exposition durch, gibt es ein schönes Fun-Gesplatter, mit netten Gore-Effekten – das sich an keiner Ecke ernst nimmt und das Zombie-Film-Genre schön durch den Kakao zieht, ohne dabei in peinlichen Kalauern oder deplatzierten Slapstick auszuarten. Wenn man seinen Spaß an Splatter und Zombies hat, ist „Dead Snow“ eine uneingeschränkte Empfehlung. Kommt trotzdem nicht an „Black Sheep“ ran.

7,5/10

„Franklyn“


Zu „Franklyn“ fällt es mir schwer eine Meinung abzugeben. Das ist ein Kandidat, den ich nochmal gucken müsste, wozu mir leider wohl die Motivation fehlen dürfte. Er wird generell schlechter gemacht, als er ist. Zudem wird man als Zuschauer wieder mal schön mit dem Trailer in die Irre geführt, denn dieser suggeriert einen düsteren Fantasy-Action-Flick. Man könnte nicht größer irren, denn „Franklyn“ ist ein simples Drama, das nur ab und zu einen Ausflug in die aus dem Trailer bekannte düstere Fantasy-Welt macht.
In erster Linie geht es hier um mehrere (seelisch angeschlagene) Menschen im London von heute, dessen Schicksale sich am Ende zusammenfinden. Was es mit der Fantasy-Welt auf sich hat und wie diese mit den restlichen Protagonisten in Verbindung steht, wird schon relativ früh ersichtlich, ich konnte es mir sogar schon vor der Sichtung des Films zusammenreimen. Das Geschehen blieb trotzdem auf eine abstruse Weise interessant.
Nur frage ich mich, wozu, gemessen an der Thematik des Films, es nötig war, dieses Fantasy-Element in den Film zu packen? Wahrscheinlich war der Regisseur einfach nur heiß darauf, eine düstere und optisch aufregende Fantasy-Welt zu erschaffen (den visuell ist diese top) oder es sollte einfach mehr Zuschauer ins Kino locken, denn viel hergeben tut der Rest nicht. Ein komplexes Drama sollte man hier also ebenso wenig wie einen düsteren Fantasy-Film erwarten.
Trotzdem sollte man sich ein eigenes Bild von dem Film machen.

6/10



„My Bloody Valentine 3D“


Ich hatte hier ja schon mal etwas zur BluRay geschrieben: ich brauche diese ach so tolle neuartige Bildqualität nicht. Mir reicht das normale DVD-Bild.
Und nun habe ich meinen ersten Film im Kino in 3D erlebt – und das Ergebnis ist für mich das gleiche: das ist für mich einfach kein intensiveres Kino-Erlebnis. Natürlich ist der 3D-Effekt nett anzusehen, vor allem beim Lionsgate-Logo. Aber es hatte in keinster Form einen Einfluss auf mein Filmerlebnis, weder positiv, allerdings auch nicht negativ, und der 3D-Effekt hat sich recht schnell abgenutzt. Meine Begleitung beschrieb dies sogar so, dass 2D in mancherlei Hinsicht überzeugender ist. Allerdings muss ich wohl zugeben, dass es mir sehr wohl bewusst ist, dass sich die 3D-Technik erst in der Entwicklungsphase befindet, da sich erst durch die Fortschritte in der Digital-Technik diese Möglichkeit eröffnet. Vielleicht wird 3D später doch noch ein interessantes Kino-Erlebnis.

Nun aber zum Film: der ist ein Remake des Slasher-Klassikers aus dem Jahre 1981, in dem ein Bergwerkarbeiter zum Valentinstag unter der Bergwerker-Belegschaft ein fröhliches Gemetzel, unter zu hilfenahme eine Spitzhacke, anrichtet. Vor allem das Bergwerk-Setting bot ein schönes Szenario für einen Horrorfilm.
Das Remake folgt dieser Story grob, geht aber schon viel früher ordentlich zur Sache. Und wenn ich sage, der Film kommt zur Sache, dann meine ich G0re Gallore. Dafür ist die ursprüngliche Geschichte allerdings stark abgeändert (inklusive der Auflösung). Trotzdem ist das alles ganz ordentlich. Ein OKer moderner Horrorfilm, der allerdings ohne das Original und ohne den 3D-Effekt kaum Beachtung gefunden haben dürfte.

7/10



„The Good, The Bad, The Weird“


Das ist wirklich mein persönlicher Favorit! Ich mag asiatisches Kino an sich schon, aber „The Good, The Bad, The Weird“ ist einfach ein großartiges Filmerlebnis. Ich hatte den Film schon vorher gesehen, zunächst in schlechter Qualität via Stream, dann hatte ich meine koreanische Special Edition – und der Film wurde mit jeder Sichtung besser. Da war es selbstverständlich, dass ich mir die Gelegenheit dieses cineastische Fest auf der Leinwand zu erleben nicht entgehen lassen wollte!
Und im Kino erfuhr der Film tatsächlich nochmal eine qualitative Steigerung. Der Film ist zwar kein intellektuelles Meisterwerk, aber er macht einfach Laune. Ich meine, wenn Koreaner einen Western drehen, klingt das auf dem Papier schon schräg genug. Und die Verfilmung ist tatsächlich ein herrlich schräges Gebilde, dass grob dem Leone-Klassiker „The Good, The Bad and The Ugly“ nacheifert, dabei aber doch sehr eigen ist und nicht den Klassiker schamlos kopiert.
Die Geschichte rund um den Gauner Yoon Tae-goo, den Kopfgeldjäger Park Do-won und den Fiesling Park Chang-yi, die alle hinter einem Schatz her sind, wartet mit vielen schrägen Figuren und Situationen auf und hat viel Action zu bieten (vor allem das Finale). Der Film ist dabei sehr witzig, allerdings nicht krampfhaft parodistisch oder peinlich. Er hat einen eigenen Humor, der wunderbar in die schräge Welt passt und nicht die Überhand nimmt.

Eine uneingeschränkte Empfehlung meinerseits. Grandioses Kino-Erlebnis.

8,5/10



Das waren die Filmfest Nights für mich und ich freue mich schon auf das eigentliche Filmfest.

Montag, Februar 16, 2009

Zitate 1

Ich machs kurz. Das hier habe ich in einer Signatur gefunden:

"Ich finde Spielberg hätte für die Regie zu Star Wars einen Oscar verdient. Weiß jetzt aber nicht wer ihn stattdessen bekommen hat."

Mittwoch, Februar 04, 2009

Coverismus - Part One

Ich habe vor, mal hin und wieder ein paar mehr oder minder bemerkenswerte DVD-Cover zu posten. Das soll mit dem heutigen Post beginnen.
Das mag jetzt etwas geklaut erscheinen. Aber da ich eh kaum gelesen werde und dementsprechend gering die Aufmerksamkeit ausfallen dürfte, kann das wohl nicht als schwerer Ideen-Diebstahl gewertet werden. Zumal ich mich auf DVD-Cover (oder demnächst vielleicht auch Blu-Ray-Cover) beschränke.

Und somit beginnt es:




Wie kaum zu übersehen gehört dieses Cover zu der MGM-DVD von „Delta Force“. Mit Chuck Norris. Und das dürften dann wohl schon einiges über den Film aussagen. Ergänzend dazu ließe sich noch erwähnen, dass der Film aus der inzwischen untergegangenen Cannon-Filmschmiede stammt. Und das dürfte dann wohl alles über den Film sagen.

“USA, Hurra!“, böse Terroristen aus Nah-Ost, kernige Kerle mit dicken Ofenröhren *kalauer*. Chuck Norris und Lee Marvin. Wenn man auf billige und inhaltlich, wie ideologisch fragwürdige Action steht, dann kann man an dem Film sogar durch aus seinen Spaß haben ("300" ist schließlich auch nichts anderes - nur statt Amis mit Spartanern, statt dicken Wummen mit Schwertern und Speeren und statt B-Budget ein erhebliches A-Budget). Wer es lieber politisch korrekt mag… da sollte man sich dann doch lieber N24 zu Gemüte führen.

In dem Sinne:

Sonntag, Januar 18, 2009

Ja, ja. Diese Technik! Noch einmal...

Wow, mein erster Post im neuen Jahr. Bin ganz schön schreibfaul...

Technik, die zweite:


„Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluß der Zeit ist ein Fluß, der seine Ufer mitführt“. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften)

Alles verändert sich im Laufe der Zeit. Natürlich. Wir alle und alles unterliegen diesem Lauf der Zeit. Aber nun keine Sorge, das hier wird bestimmt keine Abhandlung über das gern diskutierte Abstraktum der Zeit. Ganz bestimmt nicht. Wenn alles in den richtigen Bahnen verläuft, sollte das hier am Ende eine kleine Anekdote werden.
Dieser Anfang soll nur eins klar werden lassen: alles verändert sich. Die industrielle Revolution hat uns einen gewaltigen Arschtritt gegeben und dieser Tritt hört einfach nicht auf zu schmerzen. Was ich damit sagen will ist, die Technik entwickelt sich weiter, fleißig, ohne zu Zögern, unablässig. Und wir ändern uns natürlich mit, was bleibt uns denn anderes übrig?
Aber gut, um hier nicht auf die oben benannten falschen Bahnen zu geraten, komme ich etwas schneller zum Punkt: es geht mir um den Bereich der multimedialen Unterhaltung, speziell was unsere feinsten Heimkinos betrifft. Kennt ihr noch Betamax? Das war das Zeugs, was sich nicht gegen VHS durchsetzen konnte (wir haben so ein Ding glaub ich noch zu Hause rumfliegen…). Kennt ihr noch VHS? Das war das Zeugs was von der DVD abgelöst wurde (und ich hatte mir mal geschworen, dass mir keine DVD ins Haus kommt… kindisch ich weiß, zumal, wenn man sich meinen jetzigen DVD-Bestand ansieht…).

Kennt ihr denn noch die DVD? Das ist das Ding, was die VCD und die Laserdisc ausgestochen hat – und nun in der Blu-Ray seinen größten Feind sieht.



Ja, ja, ja, so schlimm steht es noch nicht um die Digital Versatile Disc, denn noch hat sich die Blu-Ray nicht 100 % durchgesetzt. Aber ich bin einfach nicht mehr naiv genug, dass ich die Dämmerung der DVD nicht sehe. Schließlich besitze ich auch schon wenige Blu-Rays. Die neue Technik knabbert jetzt halt an der alten Technik und irgendwann entwickelt sich das Mäulchen mit Milchzähnen dann zum Schlund mit Reißzähnen und verschlingt seinen Vorgänger. Aber bitte lass Dir noch Zeit! Ich habe keine Lust alles nochmal neu zu kaufen.

Trotzdem muss ich gestehen – ich meine, ich habe mir tatsächlich die Blu-Ray von „The Dark Knight“ zugelegt (ich erspare mir zu besagtem Film mal jedweden Kommentar, denn ich denke, da gibt es nicht mehr viel zu sagen) und bei dieser wurde schließlich schon die großartige Bildqualität gelobt, vor allem die IMAX-Sequenzen. Und, wie schon erwähnt, ich muss hier nun ein kleines Geständnis ablegen: das sieht schon fantastisch aus. Ich kann hier trotzdem nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen, denn nach der Freude über das ausgezeichnete Bild fand doch ein Stimmchen den Weg in meine Gedanken. Und dieses Stimmchen sagte: „Sieht ja schon toll aus. Aber brauchen tu ich das nicht.“

Denn egal wie toll das Bild aussieht, ich bemerkte schon an diesem Film, dass diese großartige Bildqualität für mich in keinster Form eine Notwendigkeit besitzt. Nichts, was sie mir schmackhafter macht. Mir persönliche genügt einfach schon das Bild auf der DVD (dabei möchte ich noch die unfassbar amüsanten Stellen bei „Den Sopranos“ bemerken, wo sich über die Qualitätsunterschiede zwischen Laserdisc und DVD unterhalten wird).



Trotzdem wird der Einzug der Blu-Ray wohl kein Einhalt zu gebieten sein. Die technische Entwicklung ist durch Menschen einfach nicht mehr aufzuhalten. Und deswegen habe ich letztendlich auch meine ersten Blu-Rays im Schrank stehen. Nur, sind diese leider teilweise aus dem Ausland, sprich Amerika. Und wie schon bei den DVDs bringt dies ein kleines Problem mit sich. Nämlich das Problem des Regionalcodes. Dieser verhindert, dass man sich DVDs (und jetzt auch Blu-Rays) aus Amerika oder aus Asien hier in Europa einfach ohne Probleme ansehen kann. Das kann durchaus nervig sein, doch wie für die meisten technischen Probleme gibt es auch hier Lösungen. Bei den DVDs besteht da zum einen die Möglichkeit, ausländischen DVDs mit dem VLC-Player abzuspielen. Eine Option, die ich auch aufs fleißigste nutze.

Zudem gibt es für die DVD wie für die Blu-Ray Abspielgeräte, die besagte Datenträger ungeachtet ihres Regionalcodes abspielen können. Diese Abspielgeräte werden Region-Free-Player genannt. Es gibt aber auch „normale“ Geräte, die sich umstellen lassen, sodass auch sie Regionalcodes anderer Länder abspielen können.



So, das ist jetzt genug der Vorbereitung (ja, das war nur die Vorbereitung, aber keine Sorge, der Rest wird kürzer). Jetzt hat sich also ergeben, dass ich mit meiner Freundin unterwegs auf Einkaufsbummel war und wir uns im Saturn eingefunden haben. Als wir schließlich wieder im Begriff waren, den Laden zu verlassen, blieben wir nochmal kurz vor einem Blu-Ray-Player stehen, der sich gerade im Angebot befand.
Und ehe man sich versah, tauchte ein Saturn-Mitarbeiter wie ein Pilz, der aus dem Boden schießt, auf und stellte die übliche Frage. „Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“. Diese Frage kennen wie ja alle. Jetzt dachte ich, fragen kostet ja nichts und kaufen willst du ja auch nichts, also fragte ich ihn, ob dieser Player denn Region-Free sei. Was folgte war eine ohrenbetäubende – Stille. Für wenige Sekunden blickte besagter Verkäufer etwas hilflos drein, äugte vielleicht sogar nach Fluchtwegen und gab mir dann dennoch eine Antwort. „Ja also, der kann alles abspielen, also DVDs und Blu-Rays. Auch CDs…“.

Kongenial am Thema vorbei, aber Hauptsache etwas sagen, damit man nicht gänzlich deplatziert rüberkommt, schwadroniert er mir also etwas über die oben genannte Vorzüge des Blu-Ray-Players vor, ohne auch nur ein bisschen auf meine Frage korrekt einzugehen. Also unterbreche ich ihn und versuche, mein Anliegen etwas deutlicher zu formulieren und erkläre ihm, dass ich auf der Suche nach Blu-Ray-Player bin, der alle Regionalcodes aus allen Ländern abspielen kann. Doch dann hat er aufgeben und mir gestanden, dass er mir dazu keine Auskunft geben könnte.



Mit meiner Freundin mir eine ins Fäustchen lachend, dass ein Kunde mehr Ahnung von der Materie hatte, als ein Mitarbeiter aus der entsprechenden Abteilung, wankten wir dann aus dem Saturn.

Ja, ja, die Technik kann schon grausam und kompliziert sein oder gar grausam kompliziert.