Sonntag, Februar 05, 2012

Jahresrückblick 2011 - Accumulatio

Es geht weiter. Oder es fängt er richtig an. Und zwar mit den Acculmulatio, sprich den Filmen, die sich unter einem gewissen thematischen Schwerpunkt einordnen lassen. Das mache ich in der Regel nicht. Bzw. ich halte es nicht lange durch, breche es schnell ab, zuletzt derart geschehen bei "Asterix" oder Dario Argento. Der Wille war da, aber die Motivation ging flöten, nicht einmal aus einem plausiblen Grund. Nichtsdestotrotz gab es auch dieses Jahr so etwas, was man beinahe als Akkumulation bezeichnen könnte.Der sicherlich signifikanteste, auffälligste und für mich aufregendste Schwerpunkt dieses Jahr lag, wie es sich der Aufmerksamkeit unseres scharfsinnigen Imperators nicht verbergen ließ, beim Stummfilm. Jeder, der sich mit dem Medium Film ein wenig über den Horizont des normalen Zuschauers hinaus befasst, kommt nicht umhin, sich intensiv mit der Zeit des Stummfilms zu beschäftigen, dem Morgen des Films und für viele (z.B. Alfred Hitchcock) in seiner Spätphase sogar dem Höhepunkt des Films. Und es mag mich diskreditiern, dass meine Beschäftigung mit dem Stummfilm tatsächlich erst sehr spät begann. Für einen Filmfanatiker, wie ich einer bin, ein regelrechter Frevel.In meinem Fall lässt sich alles auf Sergej M. Eistensteins Meisterwerk "Panzerkreuzer Potemkin" zurückführen. Das aufkeimende Interesse, wie das anfängliche, ich möchte nicht sagen Desinteresse, jedoch eine gewisse, allgemeine Ablehnung dem Format gegenüber, an der ich erst wachsen musste, bevor ich sie tilgen konnte. Mein erster Versuch, weniger professionell engagiert als durch Neugier provoziert, über meinen eigenen mainstreamigen Schatten zu springen und mich an einem Klassiker des Stummfilms zu probieren, geschah eben mit diesem "Panzerkreuzer Potemkin", noch zur Schulzeit und leider, leider die Seriösität, die die Sichtung dieses Films bedingt, missend. In meiner Adoleszenz fand ich keinen Zugang zum Konzept des Stummfilms und brach den Film ab. Jedoch nicht ohne das Bewusstsein, und ich bin mir im klaren, dass es prätentiös glingen mag, dass mir die geistige Reife für die rechtmäßigen Würdigung des Films noch fehle und ich dem ganzen einfach etwas mehr Zeit einräumen müsse.Erst Jahre später, mit einer vorrausgehenden, zugegenbermaßen relativ oberflächlichen Beschäftigung mit Filmhistorie, wagte ich ein neuen Versuch. Und dieses mal war die geistige Reife vorhanden: nicht allein schaffte ich es den Film durchzuhalten, ungeachtet wie eingebildet und sogar einfältig das glingen mag, ich entwickelte eine regelrechte Begeisterung, für den speziellen Fall "Panzerkreuzer Potekmin", wie für den Stummfilm im allgemeinen. Denn erst mit der ernsthafteren Auseinandersetzung mit dem Medium Film, sah ich mich befähigt, die artistischen Leistungen dieser Epoche des Films gebührend zu würdigen.

  • Dementsprechend gehen die Initiallorbeeren an "Panzerkreuzer Potemkin". Schließlich hat er meine (übrigens absolut nicht ideologische) Begeisterung für den Stummfilm entfacht. Woran das liegt? Mit "Panzerkreuzer Potemkin" etablierte Eistenstein die Montagtheorie und konsoldierte ihren Status innerhalb des allgemeinen Verständnisses einer Filmkunst. Ob veraltet oder nicht: auch heute noch ist er ein beeindruckender Meilenstein, beindruckend montiert und kraftvoll isnzeniert, ungeachtet der politischen Attitüde und alles andere als obsolet.
  • Mit welchem Sender ließe sich das Thema "Stummfilm" besser fortsetzen als mit ARTE: nicht minder eindrucksvoll eroberte Ernst Lubitschs frühes Monumentalepos "Das Weib des Pharao" mein Herz im Sturm, mit seiner epischen, jedoch archetypischen Geschichte, der (für die Zeit) gigantischen Ausstattung und Kulissen, sowie den beeindruckenden Massenszenen. Obwohl nicht vollständig erhalten, entfaltet der Film eine immense emotionale Kraft, die wundervollen Bilder fesseln von Anfang an und das affektive Drama, die unglückliche Liebschaft und die tragische Figur Emil Jannings, bilden die Bühne für ein großes Filmerlebnis.
  • Wie käme eine Stummfilmretrospektive ohne Fritz Lang aus. Und wie dann ohne "Metropolis": ein avantgarder Rausch von Bildern und moderner Inszenierung, eine beachtliche Inspirationsquelle für Filmemacher bis in die heutige Zeit. Visuell ein wegweisender, den Zuschauer plättener Film, dem allein seine Geschichte oder viel mehr die Moral, die Fritz Lang höchselbst als zu naiv empfand, zur Last gelegt werden kann. Das ändert nichts an seinem Stellenwert und seiner filmhistorischen Bedeutung, und auch wenn er nicht mein persönlicher Favorit des Regisseurs ist, kann ich nicht umhin den Film in seiner Gesamtheit aufs höchste zu bewundern.
  • Mein persönlicher Favorit von Fritz Lang ist indessen sein monumentaler Zweiteiler "Die Nibelungen". Ein in jeder Hinsicht episches, großes, fantastsiches Meisterwerk, von der Umsetzung der Sage bis zur Inszenierung. Inbesondere die Musik ist ein Genuss. Während der erste Teil sich auf die Heldentaten und den Aufstieg Siegfrieds, sprich dem fantastischen Teil der Sage, beschäftigt und mit seinem Tod endet, schlägt der zweite einen bedeutend martialischeren Ton an, ein blutiges Schlachtengemälde und Heldenlied auf Treue und Ehre der großen Helden.
  • Kurios, dennoch sicherlich eine Erwähnung wert ist "Die Außergewöhnlichen Abenteuer des Saturnino Farandola", ein überraschend actionlastiger Abenetuerfilm, exotisch und bunt. Ein spaßige, episodenhafte Angelegenheit. Für seine Verhältnisse regelrecht bemerkenswert, dennoch tendenziell eher kurios als gut.
  • Das Zeichen des Umbruchs: "Der Jazzsänger". Der erste große komerzielle Tonfilm. Mit niemand geringern als dem arrivierten Sänger und Entertainer Al Jolson fand der Tonfilm seinen ersten großen Auftritt. Die archetypische Geschichte, und welches Thema könnte geeigneter sein, eines jüdischen Jungens, der aufgrund seines Gesangtalents im Showbiz einen rapiden Aufstieg feiert, dabei aber stets zwischen Tradition und Selbstverwirklichung, Familie und Erfolg steht, und die legendären ersten, ikonischen Worte "Wait a minute, wait a minute! You ain't heard nothin' yet! Do you wanna hear 'Toot-toot-tootsie?" gebahr, bedeutete den Beginn einer neuen Ära des Films. Die urklassischen Themen, Vater-Sohn-Konflikt, Familie und Weg zum Glück, finden in diesem frühen Film eine wunderbare, rührende Umsetzung.
Abseits des Stummfilms habe ich zwei Thematiken zumindest kurz angerissen, ein bisschen neugieriges Vortasten gewissermaßen, einmal im Genre des Blaxploitation und den ein oder anderen Film Pedro Almodóvars. Indes gehören beide aufs Neue in die Kategorie "mit Gutem Willen begonnen, doch nie beendet". Dementsprechend werden meine Kommentare dazu regelrecht kurz ausfallen.

Wie stieß ich auf Blaxploitationfilme, dieses putzige kleine Nischengenre. Abseits von "Shaft" ist mein diesartig gerichtetes Interesse durch Scott Sanders Parodie-Hommage "Black Dynamite" geweckt worden, einer wahnwitzigen Actionkomödie, eine treffende Liebeserklärung, die seine geistigen Vorbilder formidabel einfängt, insbesondere seinen Quell der Inspiration, "Black Belt Jones", einer nicht minder unterhaltsamen funky Action-Komödie mit Jim Kelly. Das Resultat war die Erweiterung meiner DVD-Sammlung, ob des verhältnismäßig geringen preislichen Arguments, gewiss nicht zuletzt wegen der Qualität der Filme an sich, von DVDs mit blaxploitatischen Inhalt.

Allerdings darf ich mir im Grunde keine Wertung erlauben, denn letzten Endes beschränkt sich meine Erfahrung mit dem Genre auf "Shaft" (an den ich kaum noch Erinnerung habe), "Black Dynamite", "Black Belt Jones", sowie letzteren Quasi-Sequels "Hot Potato". Und bis auf den letztgenannten, bei dem sich stets der Eindruck nicht verhindern ließ, der Beteiligten Absicht bestände bloß in einem bezahlten Urlaub, hatte ich großen Spaß mit den Filmen und selbst "Hot Potato" hat einen gewissen, sehr geringen Unterhaltungswert. Da sich mein Interesse in dieser Hinsicht allerdings schnell erschöpft hat, sind mir die schrecklichsten Vertreter dieses Subgenres bisher entkommen und bedürfen dringend (?) nachgeholt zu werden. Das wäre dann wohl etwas für die Zukunft.

Pedro Almodóvar ist ein wunderbarer Regisseur, ungeachtet der Tatsache, dass ich schwer Zugang zu seinen Werken allgemein finde oder wie man sie auslegt. Seine doppelbödige, erlesene Inszenierung seiner Lieblingsthemen Film-Noir, Liebe (grene zwischen Männern), Leidenschaft und den damit verbundenen Schmerz schätze ich dennoch sehr, ob er in "La Mala Educación" einfach mal die Geschlechterrolle der "Femme Fatal" invertiert (was in heute Tage sogar legitimiert erscheint) oder in "Zerrissene Umarmungen" vielfältig mit den oben genannten Themen (minus Homosexualität) spielt. Hingegen konnte ich seinem Frühwerk "Das Gesetzt der Begierde" wenig abgewinnen, vielleicht weil mich die Geschichte nicht gefesselt hat, vielleicht weil mich die Charaktere zu geringfügig interessiert haben, er hat einfach bei mir keine Wirkung gehabt. Und doch bin gespannt auf weitere Film des Spaniers, "Hable con ella", "Àtame!" und natürlich "The Skin I Live In" stehen als nächster auf meiner Liste.Zum Schluss eröffne ich eine allgemeine Liste, bei der jeder eingeladen ist, seinen Teil dazu beizutragen. Eine Liste unter dem Titel: Anti-Weihnachtsfilme! Vermutlich liegt es daran, dass mein kümmerliches zynisches Unter-Ich einen Gegenpol zum Friede-Freude-Eierkuchen-Gestus der Weihnachtszeit benötigt, um sich mal so richtig gut zu fühlen. Weswegen ich beschlossen, sogar damit begonnen habe, eine Liste mit möglichen Anti-Weihnachtsklassikern anzulegen, die unsereins zur passenden Zeit aus der Kiste graben und genießen kann.
Also: ihr seid auf's herzlichste eingeladen, diese Liste feucht-fröhlich zu erweitern! Ich bitte Ideen!

Bisher konstiuierten folgende Filme die Liste:
  • "Gremlins". Der absolute Anti-Weihnachtsklassiker. Mit soviel Ideenreichtum und Fantasie kann eine Zerstörungsorige vom Zaun gebrochen werden und die liebenswerten, titelgebenden Chaoten versprühen bei ihrem Amoklauf einen unwiederstehlichen Charme. Die Gremlins gehören zu jeder weihnachtlichen Zeit dazu.
  • "Bad Santa". Derart widerliche und doch irgendwie smypathische Figuren, insbesondere der saufende und übel pöbelnde Billy Bob Thornton, können den Unterhaltungswert eines Films ausmachen? Nun, nicht gänzlich. Aber es genügt für spaßige 90 Minuten.
  • "Santa's Slay". Bill Goldberg, der andere böse Weihnachtsmann, malträtiert die Menschen in seiner Umgebung nicht minder, wenn auch deutlich physischer, leider läuft der Film dennoch nie zur Höchstform auf und funktioniert vermutlich nur zu Weihnachten, bereitet dann aber kurzweiligen Spaß.
  • "Stirb Langsam". DER Weihnachts-Actionfilm-Klassiker. Ein Actionfilm-Meiterwerk. Und ebenfalls ein Film, den die Weihnachtszeit nicht missen darf. Sogar das Sequel erfüllt seinen Zweck dasbettreffend einigermaßen und wo wir gerade bei Renny Harlin sind:
  • "Tödliche Weihnachten". Der andere Weihnachts-Actionfilm, dem der deutsche Titel die weihnachtliche Relevanz praktisch aufzwängt, ein ganz und gar alberner Film mit "History Of Violence"-ähnlicher Geschichte, der sich inzwischen trotzalledem als weihnachtlicher Dauerbrenner gemausert hat.
  • "Black Christmas". Auch Weihnachtshorrorfilme komme nicht ohne ein Remake aus und in diesem Falle hätte das Ergebnis schlimmer ausfallen können. Was wir hier haben ist simpel ein unterhaltsamer Weihnachtsslasher, der sich hervorragend dazu eignet, es sich vor dem Kamin mit dem Film gemütlich zu machen. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
  • "Stille Nacht, Horror Nacht". "Strafe!". *Prust* Ist man nach der effektiven Einleitung über die irgendwie differenzierte, dennoch unaufgeregte erste Hälfte des Films hinweg, landet der Film rapide im Bereich der unfreiwilligen Komik - und das macht im Sinne der 80er einen Heidenspaß! "Bestrafung!"
  • "Rare Exports". Filme aus Skandinavien sind dies in letzter Zeit wahrhaft nicht, bloß bleiben unsere nördlichen Nachbarn in diesem Film weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und trotzen der von Grund auf unheimlichen Stimmung mit fehlendem Grusel.
  • "Saint". Kein Guter Film, leider wirklich nicht. An Weihnachten verfehlt er seine kurzweilige Wirkung vermutlich nicht, im richtigen Publikum genossen, qualitativ ist das dennoch sehr enttäuschend für Dick Maas.
Soviel zu den Accumulatio. Es folgt: die Höhepunkte und kleinen Entdeckungen.

Freitag, Februar 03, 2012

Jahresrückblick 2011 - Einleitung

Herzlich Willkommen zu meinem Jahresrückblick auf mein Filmjahr 2011!

Endlich! End-, end, endlich wagte ich es, trotz beidseitiger Mittelohrentzündung, meine Kurzreviewlisten des Jahres 2011 unter die Lupe zunehmen und, wie letztes Jahr, die Höhe- und Tiefpunkte, Enttäuschungen, sowie Guilty Pleasures zusammenzufassen. Darüberhinaus gibt es einen kleinen Rückblick auf meine "Phasen", die man als thematische Schwerpunkte auffassen kann, selbst wenn es bei dem "klein" bleibt, denn schließlich ist mein Durchhaltevermögen bekannterweise hin und wieder arg begrenzt... Vielleicht ist es mit meiner Hingabe doch nicht so weit her.Bevor es los geht, fühle ich mich verpflichtet, noch das ein oder andere vorrausszuschicken: ich gehe nicht oft ins Kino, obgleich ich eine gewisse Leidenschaft für es empfinde. Das liegt daran, dass ich nur wenige Filme als wirklich lohnenswert empfinde, sie auf der großen Leinwand zu erleben, weswegen die Sichtung manches Werkes bis zum DVD-Release auf sich warten lässt und darüber hinaus. Dazu ergänzend muss ich klarstellen, dass ich mich äusserst ungern Hypes ergebe, denn ein Hype stellt sich respektive zumeist als dem Film nicht gerecht werdend heraus. Selbst wenn dessenungeachtet viele noch darauf beharren. Zum Schluss möchte ich mich entschuldigen, dass auf meiner Liste eventuelle manche Filme auftauchen, deren große Zeit gut und gerne ein, zwei Jahre+ überschritten ist, ich es mir aber dennoch nicht nehmen lasse, sie als persönliche Entdeckung zu verkaufen. Das liegt in erster Linie daran, dass ich mich an vieles erst sehr spät wage. Wenn ich es dann aber in die Liste aufnehme, muss mich irgendetwas schwer beeindruckt haben. Das, um es zu rechtfertigen.Wie dem auch sei: um dieses mal der Verschrecktheit meiner Leser zuvorzukommen, auf dass sie der Umfang des Rückblickes nicht erschlägt, zumal im Vergleich zu der das letzte Jahr behandelnden Liste dieses mal ein ganzes Jahr berücksichtigt wurde, separiere ich die Retrospektive in mehrere Posts mit verschiedenen Schwerpunkten. Das hilft mit Sicherheit der Übersicht und darüberhinaus brauche ich für die nächste Zeit nicht allzu viel Engagement in die Suche nach frischem Blogmaterial stecken, höhöhö...

Somit folgt auf diese Einleitung zunächst die Zusammenfassung der Accumulatio bestimmer Filme, darauf die Auflistung meiner Höhepunkte und kleiner Entdeckungen, anschließend der Nadir, mit den Tiefpunkten und Enttäuschungen. Den krönenden Abschluss machen meine persönlichen Guilty Pleasures. Und so steht das Programm für meinen Blog für die nächsten Tage!Zunächst möchte ich jedoch den großen Film- und Fernsehstars, wie Filmschaffenden (also minus Steve Jobs) gedenken, die dieses Jahr verstorben sind. Immerhin verschieden dieses Jahr Größen wie Elizabeth Taylor, Sidney Lumet und John Barry, sowie auf dem deutschen Markt Bernd Eichinger und insbesondere (auch wenn ich unseren Imperator damit ärgere ;-) ) Loriot. Mögen sie in Frieden ruhen!

R.I.P.

Zu guter letzt gibt es noch für all diejenigen, die es interssiert, die blanken Zahlen:
2011 habe ich 23 Reviewlisten veröffentlicht, welche Kurzkommentare zu 277 Filmen enthielten (gelegentliche Doppelnennung möglich), also ungefähr 12 Filme pro Liste. Summa summarum habe ich 1770 und einhalb Punkte auf einer Skala von 1 (mies) bis 10 (Meisterwerk) vergeben, mit einer durchschnittlichen Wertung von 6,4 (vgl. 7 in der vorherigen Liste).Mit den statistischen Werten aus dem Weg, kann es also losgehen. Beim nächsten Mal: die Accumulatio.

Mittwoch, Februar 01, 2012

Kurzreviews Januar/2012

Hier die 17 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Januar (naja, der zweiten Hälfte des Januars) gesehen habe:

Kafka (1991)
Geständnis: mit dem weiß ich nichts anzufangen. Mitunter vermutlich deswegen, weil ich nicht sonderlich bewandert in der Kafka-Lektüre bin. Immerhin wagt Steven Soderbergh ein kleines Experiment mit dem Film, das nicht einer gewissen Wirkung entbehrt. Ob das eine gelungen Hommage ist, überlasse ich indes den Kafka-Lesern. (5/10)

96 Hours (2008)
Die volle Dröhnung reaktionäres, moralisch fragwürdiges Actionkino an der Grenze zum Rassismus. Warum er nichtsdestotrotz unterhält, liegt an seiner relativen Nähe zum 80er-Jahre-Selbstjustiz-Action-Thriller - minus die Ironie, was sicherlich der größte Schwachpunkt ist. Simpel ein straighter Rach-Actioner mit hohem Unterhaltungswert und noch höherem ideologischen Fragwürdigkeitswert. (7/10)

Æon Flux - Blicke der Zukunft ins Auge (2005)
Style withouth Substance. Null Inhalt, mies erzählt, lächerliche Actionszenen und Charakterdesign, nicht einmal optisch überzeugend. (3/10)

Being John Malkovich (1999)
Ah ja, wieder so ein abgefahrener Kultfilm. Zugeben: die Idee ist nett. Und es ist eine persönliche Erfahrung. Dennoch ist mir das Geschehen hier, trotz des sicherlich guten Drehbuchs, zu abstrus und unlustig. (5/10)


Dick und Doof hinter Schloß und Riegel (1931)
Laure & Hardy in ihren spielfilmtechnischen Kinderschuhen: geringe Gagdichte, viel redundantes Füllmaterial und ein katastrophaler Schnitt. Dementsprechend nur was für Fans (wie mich). (4/10 mit Fan-Bonus)

Lucky Luciano (1973)
Ein vielleicht nicht uninteressantes Mafiaportrait durch einen unsinnigen Aufbau kaputt gemacht: inkohärente Sequenzen aneinandergereit, was dem Film sogar das adjektiv "episodenhaft" verwehrt. Die durch die unsinnige Montage entstehende fehlende Stringenz schädigt den Film deutlich. (4/10)

El Mariachi (1992)
Robert Rodriguez' Mexi-Western-Debüt mit Trash-Charme bietet natürlich mehr Ruf denn Qualität und doch ist er für ein Debütwerk überraschend professionell. (6,5/10)

Der Name der Rose (1986)
Meisterwerk des Kirchen-Thrillers und in atmosphärischen Belangen, wenn auch auf den kriminalistischen Teil der Vorlage beschränkt. Durch und durch großartig umgesetzt. (8,5/10)

Conan (2011)
"Conan, der Flopper", was nichts über seine Qualität aussagen muss, es hier aber tut: mies erzählt, mies inszeniert und außer zahlreichen, jedoch schnell ermüdenden, da einfallslosen Kampfszenen, nur heiße Luft. Das Design geht in Ordnung, Jason Momoa wirkt wie ein besserer Nebencharakter und Regisseur Marcus Nispel ist ein Rohrkrepierer sondergleichen. (3,5/10)Der Tapfere kleine Toaster (1987)
Liebevoller und herzensguter Kinderfilm, dessen zahlmäßigen Gesangseinlagen doch zu sehr gestört und die Schmusedecke (oder ihre Synchronstimme) zu sehr genervt haben. (6/10)

Persepolis (2007)
Ein frei von moralischer Schwermütigkeit, sowie politischer Polemik präsentiertes Schicksal einer Iranerin, realistisch, klischee- und kitschfrei. Ein äusserst gelungener Vermittler. (8/10)

Waltz with Bashir (2008)
Der etwas andere Dokumentarfilm, bildgewaltig und intensiv, einem (Alp)Traum gleich. Ein schreckliches Thema, vllt. ZU ansprechend vermittelt. (7,5/10)

Captain America: The First Avenger (2011)
Die "Avengers"-Prequels nach "Iron Man" (vgl. "Thor") erben dieselbe Schwäche: ihren Expositionscharakter. Denn obgleich "Captain America" ein unterhaltsamer Actionfilm in reizvollem Setting ist, fehlt ihm ein epischer Story-Bogen, ein intensiver Konflikt und ein starker Bösewicht auf der einen, ein kantiger Held entgegen der aalglatten "Sauberleber" Steve Rogers auf der anderen Seite. Ein hübscher visueller Stil, ein dankbarerweise runtergespielter Patriotismus. Und comichafte Nazi-Bösewichte gehen immer. (6/10)

Thor (2011)
Ein überraschend großes Spaßpaket liefert Kenneth Branagh mit der Verfilmung einer sicherlich nicht einfachen Vorlage, bei der insbesondere der gekonnte Spagat zwischen shakespear'schen Drama, nordischer Fantasy und der nötigen Portion Ironie besticht. Chris Hemsworth bringt das nötige Maß an Charisma, während speziell die Szenen in Asgard und Umgebung gefallen. (7/10)Dick und Doof erben eine Insel (1950)
Die chaotischen Produktionsumstände schreien aus jedem Bild heraus und hinterlassen einen faden Beigeschmack, obschon Stan & Ollie die ein oder andere witzige Szene liefern. (4,5/10)

Green Lantern (2011)
Martin Campbell versemmelt die Leuchte: das Konzept ohne einschneidende Überarbeitung (vgl. "Thor") zu verfilmen führt zu eindrucksvoller Lächerlichkeit, derweilen die unausgegoren aufgebaute, mies erzählte und inszenierte Geschichte mit seinen Dialogen an der Schmerzgrenze dem Film selbst formal den Fangschuss verpasst. (2,5/10)

Kull, der Eroberer (1997)
Robert E. Howards Barbarenfetisch erweist sich auch mit Kevin Sorbo als vergnüglicher Fantasy-Trash, der sogar was her macht und gar nicht so trashig aussieht, lässt man mal die Effekte und die Musik bei Seite. (7/10 auf einer Trash-Skala)

















17 - 5,6 (95)

Mittwoch, Januar 25, 2012

Wulff bricht sein Schweigen

Gnihihi...

Montag, Januar 23, 2012

Der Hobbit - Offizieller deutscher Trailer

Inzwischen gibt es den Trailer zu Peter Jacksons "Hobbit"-Verfilmung auch auf deutsch und selbst wenn ich Joachim Höppner († 18. November 2006) wirklich schmerzlichst vermisse, ist das immer noch pures Gänsehautmaterial. Ich kann es nicht mehr erwarten! So eine Vorfreude für einen Film, habe ich das letzte mal bei "Der Rückkehr des Königs" empfunden!

Freitag, Januar 20, 2012

The Horror Portfolio

Einfach eine schöne Kompilation von Horrorfilmen. Mein Favorit: Norman Bates zu der Musik von "Saw". Herrlich!

Mittwoch, Januar 18, 2012

Elevator: Source

Ihr habt "Half Life 2" und "Garry's Mod", jedoch wolltet die Spiele schon immer aufregender gestalten? Dann versucht es doch mit der neuen Fahrstuhlsimulation, die es jetzt als Mod für besagte Unterhaltungsprogramme gibt!

Sonntag, Januar 15, 2012

Kurzreviews Dezember/II/2011

Oder viel mehr die Kurzreviews des Monats Dezember 2011 und der ersten Monatshälfte des Jänners 2012. Und, ja, ich versprach einen neuen, runden, umfangreichen (oder weniger umfangreichen) Jahresrückblick auf das Filmjahr (viel mehr mein Filmjahr...) 2011. Er lässt sich entschuldigen! Ich bin momentan ausgelastet mit einem Umzug (alle anderen in meiner Umgebung, die eine helfende Hand bedurften, sind inzwischen glücklicherweise abgeschlossen...), Jobsuche, Studium etc. pp., sodann mein Blog in Sub-Sekundäre Prioritätskreise abrutscht. Was nicht bedeutet, das ich ihn vergesse! Der Rückblick ist in Arbeit und kommt demnächst! Also noch diesen Monat! Versprochen!

Bis dahin präsentiere ich wiederum die 30 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Dezember seit der letzten Liste und eben der ersten Januarhälfte 2012 gesehen habe:

Die Maske (1994)
Eine Comicverfilmung zwischen übertrieben bis nervig, die anarchischer hätte sein dürfen und bei der besonders die Jungs von ILM ihren Spaß gehabt haben dürften. (6/10)

Der Mann im weißen Anzug (1951)
Gar nicht mal so altertümliche Parabel, die nie aufdringlich oder über die Maßen schwermütig, sogar unterhaltsam daherkommt. Kurzweilig, doch nachdenklich. (7/10)

Black Christmas (2006)
Anti-Weihnachten! Im Grund ein simpler Slasher von der Stange, dafür ganz und gar unterhaltsam, mit halbwegs funktionierenden Figuren, ein bisschen Spannung und einer eingängigen weihnachtlich-brutalen Stimmung. (6/10)

Nachts im Museum 2 (2009)
Durchaus auch für Erwachsene eträgliches, temporeiches Sequel, das mit ausreichend Fantasie sein Szenario genießt. Potentielle Nervtöter sind vorhanden, werden dankbarerweise jedoch nicht allzu ausgewalzt. (6/10)

Quatermain - Auf der Suche nach dem Schatz der Könige (1985)
Canon fährt auf der Erfolgswelle von "Indiana Jones" und das habituell rasant und knackig mit hohem Spaßpotential. Richard Chamberlain gibt einen guten Abenteurer, die Actionszenen sind nett und die Antagonisten ein Spässchen für sich. (6,5/10)The Limits of Control (2009)
Wow. Regelrecht beeindruckend, wie lange es dauern kann, bis nichts passiert. In Jim Jarmuschs Film stimmen irgendwie allein die Gastaustritte und die Kameraarbeit von Christopher Doyle. Repetitiv, redundant, religiert. (2,5/10)

Der Gestiefelte Kater (2011)
Schöner Nicht-Nur-Kinderfilm, der mit viel Spaß und Verve seine Geschichte lebt, sich zudem voll und ganz auf den Charme seines Protagonisten verlassen kann. Schnell, spaßig, süß. (6,5/10)

Sherlock Holmes - Spiel im Schatten (2011)
BBCs "Sherlock"-Serie ist der getreuere Holmes, dafür hat Guy Ritchie den besseren Moriarty. Den verfolgt Downey Jr. gewohnt stilvoll bzw. wird er durch eine Schnitzeljagd getrieben. Gemäß der arrivierten Sequel-Formel "höher, größer, lauter" ist das super-unterhaltsamer Mainstream, über den man nicht allzu sehr nachdenken, sondern ihn im Kino genießen sollte. (7,5/10)

Hallam Foe: This Is My Story (2007)
Hervorragend inszenierte und gespielte Außenseitergeschichte, die ich allerdings narrativ bisweilen arg holprig empfinde, was teils durch die Hauptcharakterfixierung bedingt ist. Die musikalische Untermalung mochte ich zudem überhaupt nicht. (7/10)

Dick und Doof: Die lieben Verwandten (1936)
Auch bei Stan Laurel und Oliver Hardy sorgt die Verdopplung für viel Chaos und Verwirrung und viiiiiiel Spaß! (7/10)

Friedhof der Kuscheltiere (1989)
Vermutliche eine der gelungeneren Stephen-King-Geschichten und gleichzeitig auch -Verfilmungen, dabei weniger handelsüblicher Horror als dramatische Ausweglosigkeit. Die blutigen Effekte wirken hingegen bisweilen plakativ und den Charakteren fehlt der letzte Schliff. Das Zeug zum Klassiker fehlt dem Film ergo. (7/10)

Stille Nacht, Horror Nacht (1984)
Anti-Weihnachten! Immerhin bemüht sich dieser Slasher um einen anderen Ansatz: die selbstredend nicht sonderlich profunde psychologische Profilierung und Fokussierung auf den Killer. Wenn die Katze aber erst mal aus dem Sack ist, wird der Film zunehmend unfreiwillig komischer und abstruser - dabei durchaus unterhaltsam. (5,5/10)Tödliche Weihnachten (1996)
Anti-Weihnachten! Renny Harlins anderer Weihnachts-Actioner ist deutlich alberner als "Stirb Langsam 2", nichtsdestotrotz oder gerade deswegen ein kurzweiliges Actionvergnügen. (6,5/10)

Gremlins - Kleine Monster (1984)
Anti-Weihnachten! Der Klassiker! Wer könnte nicht dem Charme Joe Dantes einfach widerlich-liebenswerten Chaotengruppe erliegen! Wundervoller Fantasyfilm und einer meiner Lieblinge! (8,5/10)

Gremlins 2 - Die Rückkehr der kleinen Monster (1990)
Wie gut doch ein Sequel sein kann! Sogar witziger und schräger Nachfolger, prallgefüllt mit Ideen und wundervollem anarchischem Chaos. Und das veredelnde Extra: Christopher Lee! (9/10)Hot Shots! - Die Mutter aller Filme (1991)
Total Gaga. Aber deswegen liebe ich diese Filme! Herrlich schräg-bescheuerte Parodie auf "Top Gun" und viele andere. (7/10)

Santa's Slay - Blutige Weihnachten (2005)
Anti-Weihnachten! Vergnüglicher Amoklauf eines als Weihnachtsmann verkleideten Bill Goldberg. Funktioniert wirklich allein zu Weihnachten. (6/10)

Celebrity - Schön, reich, berühmt (1998)
Woody Allen quatscht die Star-Szene zu Tode - und zwar exzessiv! 99 % des Films wird geschwafelt, was rapide äusserst anstrengend wird, Asphyxie in einem Meer aus Worten. Zumal die beiden Protagonisten, sofern man sie so nennen kann, ob ihrer Unentschlossenheit stets einen hypothetischen Arschtritt provozieren. (5/10)

Napola - Elite für den Führer (2004)
Zugutezuhalten ist dem Film sein Verzicht auf gezielte Manipulation durch bestimmten Druck auf das deutsche Nazi-Gewissen. Dagegen nervt er mit seiner bisweilen arg dick aufgetragenen Inszenierung. Ingesamt dennoch ein Aufwärtstrend im Vergleich zum allgemeinen Nazi-Zeit-Sat1-TV-Event mit Veronica Ferres. (4,5/10)

Kurzer Prozess - Righteous Kill (2008)
Urgh! Der Film kommt nicht über sein Konzept, Robert De Niro und Al Pacino vor der Kamera zu vereinen, hinaus, ist mies geschnitten, mangelt beim Szenenaufbau und der Inszenierung. Wie hier mit den beiden Schauspiellegenden umgegangen wird, finde ich regelrecht entwürdigend, auch wenn der Film sich gegen Ende bessert. (3/10)

Der Letzte Scharfschütze (1976)
Der versöhnliche, leicht melancholische Abgesang auf eine Westernkarriere, das harmonische Schlusslied für John Wayne. (7/10)Der Dünne Mann (1934)
William Powell und Myrna Loy sind einfach ein hinreißendes Paar und machen diesen Krimi zur wunderbaren Unterhaltung. (7/10)

Der Große Japaner - Dainipponjin (2007)
Die Japaner sind schon ein schräges Volk, das wissen wir. Dagegen ist diese Mockumentary-Daikaiju-Hommage von Hitoshi Matsumoto regelrecht gesetzt und dennoch kapriziös und schrill-schräg. (5,5/10)

Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los (2009)
Weitaus weniger anstrengend als der Vorgänger, dabei immer noch vielerorts nervig, aus verschiedenen Gründen. Unterhalten hat er mich, die Action war nett, die kindgerechten Witze bisweilen witzig und die Charaktere haben ihren Charme. (5/10)

Zerrissene Umarmungen (2009)
Einmal mehr ein hinreißend inszenierter Almodóvar, doppelbödig und gespickt mit seinen Lieblingssujets Film (Noir), Liebe, Schmerz, Leidenschaft und darüber hinaus wunderbar gespielt. (8/10)Das Gesetz der Begierde (1987)
Mit diesem älteren Film des Spaniers kann ich hingegen wenig anfangen. Die Charaktere und die Geschichte sind mir einfach zu uninteressant bzw. fesseln micht nicht. Vielleicht verpasse ich auch, wie so häufig, die Meta-Ebene des ganzen. Oder es gibt da gar nicht so viel zu verpassen. (5/10)

Rare Exports - Eine Weihnachtsgeschichte (2010)
Anti-Weihnachten! Vorsichtig ausgedrückt: ich will nicht sagen, dass hier eine Chance vergeben wurde. Der Film hat einfach zu viel Build-Up und zu wenig Horror. Ein insgesamt halbgares, sein Spaßpotential nicht nützendes, sich selbst seiner Idee zum Trotz zu bierernst nehmendes Erlebnis. (5/10)

Saint (2010)
Anti-Weihnachten! Ach herje. Was wollte Dick Maas denn hier abliefern? Als Parodie zündet er nicht, die Klischees sind schon schmerzhaft offensichtlich und werden ebenso abgearbeitet, dicht gefolgt von dergleichen Inszenierung. Was vielleicht stimmt ist der Splatter. Muss man aus Amsterdam sein, um den Witz an der Sache zu verstehen? (3/10)

Heat (1995)
Michael Manns legendärer Thriller ist immer noch ein Erlebnis, seinen ideologischen Problemen zum Trotz. Ein fesselndes, stylish inszeniertes Gangster-Drama mit einer der besten Schießereien der Filmgeschichte und einem großartigen Finale. (8/10)

Eine Frage der Ehre (1992)
Der Standard-Militärgerichtsfilm. Tatsächlich nicht unspannend und dankbar unamerikanisch unpatriotisch. Man braucht kein großes Konspirationsspiel erwarten, sondern genießt in erster Linie dem gewieften juristischen Taktiker Tom Cruise. Dafür, dass ich keine Gerichtsfilme mag sehr unterhaltsam. (7/10)
















30 - 6,3 (187,5)

Montag, Januar 09, 2012

The Bond-Girl With The Dragon Tattoo?

Und das meine ich nicht allein wegen Daniel Craig. Was sagt ihr zu den Opening Titles von David Finchers "The Girl With The Dragon Tattoo"-Remake?

(Die Musik finde ich btw wahrlich grauenhaft, trotzdem immer noch besser als Alicia Keys und Jack White)

Sonntag, Januar 01, 2012

Frohes neues Jahr!

Frohes neues Jahr, viel Erfolg, dass die guten Vorsätze diesmal mehr als gutmütiges Schattengeweben sind! Das wollen wir feiern, mit einem Ständchen aus dem Hause "(500) Days Of Summer", vorgetragen von Zooey Deschanel und Joseph Gordon-Levitt. Warum? Weil die Welt eindeutig mehr Ukulele-Lieder braucht!

Freitag, Dezember 30, 2011

Nachschlag No. 13: Die etwas anderen Trailer

Nachdem ich zuvor die ganz und gar Preweihnachtlichen Mainstream-Trailer gepostet habe, hier noch die etwas kurioseren hinterher:

Ein bisschen Nicholas-Cage-Action-Trash darf in keinem Jahr fehlen!

Auch Sacha Baron Cohens neustes Werk, "The Dictator" ist einen Blick wert.

Und wenn Altmeister Dario Argento, sprich die guten oder gar meisterlichen Filme des Italieners sind eben recht alt, an einem 3D-"Dracula" werkelt, mit Thomas Kretschmann als Dracula, Rutger Hauer als Van Helsing und Asia Argento als Lucy Harker, dann ist ein kleines Schwelgen in Erinnerung an Ed Wood und diverse Asylum-Produktionen durchaus angebracht... Trash Deluxe!

Mittwoch, Dezember 28, 2011

Sherlock Season 2 is coming

Das hatte ich natürlich ganz vergessen zu posten: die erfolgreiche "Sherlock"-Serie mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman wird selbstredend forgesetzt. Unter anderem spielt Irene Adler eine Rolle, das Mysterium der Baskervilles will gelöst sein und die letzte der Folge der zweiten Staffel ist mit "Reichenbachfälle" betitelt - jeder Holmes-Fan weiß, was das bedeutet.

Montag, Dezember 26, 2011

Nachschlag No. 12: Der ECHTE Promtheus-Trailer

Bisher gab es bloß einen Trailer zum Trailer... was ich schon kurios genug finde. Aber schließlich gibt es inzwischen den ECHTEN Trailer zu Ridley Scotts irgendwie-Alien-Spin-Off oder -Sequel oder -What-Ever.

Samstag, Dezember 24, 2011

Frohe Weihnachten!

In Gedenken an Loriot mit den nie-obsolten Klassiker.

Donnerstag, Dezember 22, 2011

Trailer! Trailer! Trailer!

Weihnachten steht vor der Tür. Dann Silvester. Dann das neue Jahr. Sprich: ein neues Kinojahr. Weshalb alle große Filmfirmen noch eben ihre Trailer zu den hauseigenen Prestigeprojekten raushauen, mit den denen sie uns im Jahr 2012 drohen. Dabei zeichnet sich ab: das könnte ein ganz interessantes (Mainstream)-Kinojahr werden. Aber zählt doch mal die Sequels...

Es gilt seit "The Dark Knight": wenn Christopher Nolan einen neuen "Batman"-Film dreht, hypt sich die Filmwelt zu Tode. Schließlich versteht es die Marketingabteilung sein Publikum durch geschickt veröffentlichtes Material bei der Stange zu halten. Der Prolog hist inzwischen bei Youtube leider wieder entfernt (letztendlich war er nicht sonderlich überragend und nichts gegen den Auftritt vom Joker), dafür ist ein Trailer zum "The Dark Knight"-Sequel mit dem wundervollen Suffix "Rises" veröffentlicht wurden. Zwar muss ich wohl oder übel unserem allseits geschätzten Imperator zustimmen (nicht allein, weil er schon bei Bane Recht behielt, aber ich bitte Euch, mein Imperator: malt nicht den Teufel an die Wand! ;-) ), dass der Trailer keinen überwältigenden Eindruck hinterlässt, nichtsdestoweniger bin ich aufs äusserste gespannt.
Neben den üblichen Darstellern Christian Bale als Batman, Michael Caine als Alfred, Morgan Freeman als Lucius Fox und Gary Oldman als Commissioner Gordon, gesellen sich im neusten "Batman"-Streich, Tom Hardy als antagonistischer Bane und Anne Hathaway als Selina Kyle/Catwoman, sowie Joseph Gordon-Levitt als John Blake dazu, während Wally Pfister wieder hinter der Kamera sitzt und abermals die Musik von Hans Zimmer zusammengesampelt wird (bloß wo steckt James Newton Howard?).

Und end-, end, endlich gibt es einen Trailer zu Peter Jacksons sehnlichst erwarteter "Hobbit"-Verfilmung, die die Vorgeschichte zu "Der Herr der Ringe" erzählt. Neben den ausführlichen Produktionstagebüchern und den unzähligen Bildern, die bereits publik gemacht wurden, also endlich bewegtes Materials aus dem Fantasy-Blogbuster.
Im Kino dürfen wir das Spektakel Weihnachten 2012 und fortgesetzt Weihnachten 2013 bewundern. Auch Peter Jackson vertraut auf Bewährtes, sprich WETA für die Effekte, Howard Shore für die Musik und Anrew Lesnie an der Kamera. Zu den bekannten Darstellern (je nachdem mit vermutlich größeren bzw. kleineren Rollen) Ian McKellen (Gandalf), Cate Blanchett (Galadriel), Hugo Weaving (Elrond), Andy Serkis (Gollum), Christopher Lee (Saruman), Orlando Bloom (Legolas), Elijah Wood (Frodo), Ian Holm (Bilbo im fortgeschrittenen Alter) stoßen jede Menge neue Gesichter: insbesondere natürlich das "Sherlock"-Duo Martin Freeman als (junger) Bilbo und Benedict Cumberbatch als Smaug (und "Necromancer"), zudem Richard Armitage als Thorin Eichenschild, Luke Evans als Bard, Lee Pace als Thranduil (Legolas Papa), Stephen Fry als Meister der Stadt, Sylvester "Doctor Who" McCoy als Radagast und jede Menge Zwergendarsteller, die ich jetzt nicht aufzählen werde (es sei mir verziehen). Definitiv ein Film, den ich kaum noch erwarten kann! Wie einstmals "Der Herr der Ringe".

Zu Ridley Scotts mit Neugier erwarteten Science-Fiction-Film "Prometheus" gibt es bisher nur einen Trailer... zum Trailer. Nichtsdestotrotz gewährt dieser wenn auch bloß einen kleinen Einblick in das Nicht-So-Ganz-"Alien"-Projekt.

Das Futter für Actions-Fans darf selbstredend nicht fehlen, so seit neuestem ein Trailer zum "Expendables"-Sequel durchs Netz geistert. Sylvester Stallones zweites 80er-Jahre-Actionhelden-Revival-Happening (man, was ein Wort) entsteht diesmal unter der Leitung von Simon West und es gesellen sich ein paar im Vorgänger schmerzlich vermisste Gesichter zu unseren Söldnern: Jean Claude Van Damme und... CHUCK NORRIS! WUHU!
Daneben sollen die Parts von Bruce Willis, Schwarzenegger und Dolph Lundgren ausgebaut werden. EPIC!

Und wo wir gerade von Bruce Willis sprechen: der alter Herr wird auf seine Tage nicht müde und neben dem obigen Action-Spektakel absolviert er seinen Auftritt im "G.I. Joe"-Sequel "Retaliation". Stephen Sommers ersten Film fand ich wirklich unterhaltsam (und 1000-mal besser als Michael Bays "Transformers"-Verbrechern... oops, Polemik) und auf den zweiten freue ich mich irgendwie - selbst wenn der Regisseur von "Justin Bieber: Never Say Never" Jon M. Chu das Ding inszeniert. Auch hier wieder eine schöne Riege von Darstellern: "The Rock" (gefällt mir prinzipiell immer), Ray Park (EPIC!), Ray Stevenson (YEAH!), Byung-hun Lee (immer cool, wie schon im ersten Teil), Arnold Vosloo (juhu!), Jonathan Pryce und RZA. Blockbuster-Action deluxe!

Barry Sonnenfeld schlägt irgendwie in dieselbe Kerbe wie Sommers, weswegen ich mit "Men In Black 3" (oder "Men In Black 3D"... *würg*) anschließe. Dazu gibt es nicht viel zu sagen: ich mocht den ersten, der zweite war ganz ok... entweder wird der dritte gute Unterhaltung oder pures Ritalin. Will Smith und Tommy Lee Jones sind wieder mit an Bord, jedoch um Josh Brolin als junger K, Emma Thompson (Oh... das ist kein Statement, sondern ihr Rollenname), Alice Eve (junge Oh), Nicole Scherzinger als Lilly ergänzt und natürlich dürfen Rip Torn als Zed und Danny Elfman bei der Musik nicht fehlen, wobei dieses mal zudem noch Spielberg mit an Bord ist. Leider fehlt Tony Shalhoub. Naja.

Und noch ein Sequel, diesmal für den submittelmäßigen Fantasyquark "Clash Of The Titans", in purer Originalität "Wrath of the Titans" betitelt. Unter der Regie von Jonathan Liebesman darf sich Sam Worthington wiedermal mit griechischen Sagengestalten kloppen, unterstützt beziehungsweise behindert durch Liam Neeson als Zeus, Ralph Fiennes als Hades, Bill Nighy als Hephaestus und Rosamund Pike als Andromeda. Ein Trailer mit unsäglich unpassender Musik (das geht nicht gegen das Lied an sich, welches ich eigentlich mag, aber bitte, was soll das in diesem Trailer?) unterlegt.

Da ich vor kurzem "Der gestiefelte Kater" im Kino gesehen habe: Bryan Singer wird märchenhaft mit seinem neuen Fantasyfilm "Jack the Giant Killer". Als jemand, der für Fantasy immer zu haben ist und angesichts der Tatsache, dass es viel zu wenig wirklich gute Filme dieses Genres gibt, beobachte ich das Projekt mit wohlwollendem Interesse. Nicholas Hoult kann also ruhig Riesenjagd gehen, in Begleitung von Bill Nighy, Ewan McGregor, Ian McShane, Stanley Tucci und Warwick Davis.

Und noch für die Animationsfreunde unter uns: der (von mir leider noch ungesehene) "Coraline"-Machern neuster Streich, bestimmt ward, dass er "ParaNorman" heiß'. Sieht nett aus, scheint ganz gut, doch 3D versetzt mich stets in Wut.

Mittwoch, Dezember 21, 2011

Bye, Kim!

Wie konnte ich nur vergessen, das angemessen zu würdigen! Der große Diktator Kim Jon Il ist tot! Deshalb zu seinen Ehren:

Montag, Dezember 19, 2011

Nachschlag No. 11: Ein mieser Prolog

Hier der neue miese Prolog von "The Dark Knight Rises" - mies im Sinne von miese Qualität, da leider bloß abgefilmt. Trotzdem toll! WILL SEHEN!!!

Donnerstag, Dezember 15, 2011

Kurzreviews Dezember/I/2011

Ach herje. Es geht ja wieder auf das Ende des Jahres zu. Erschreckend schnell möchte ich sagen, so die Tage tatsächlich schneller vorbei zu gehen scheinen. Auf jedenfall bedeutet es, dass ich mich wieder an einen kleinen Rückblick meiner Reviewlisten setzten werde, was wiederum einiges an Arbeit bedeutet. Denn diesmal muss ich das ganze Jahr berücksichtigen. Dennoch werde ich versuchen mich kürzer zu fassen und sollte es doch wider Erwarten zu eklatanten Ausschweifungen kommen, werde ich den Rat allunseres Imperators ex cathedra befolgen und den Text auf mehrere Blockartikel verteilen. Bis dahin habe ich aber immerhin noch ein bisschen Zeit...

Hiermit präsentiere ich wiederum die 6 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Dezember gesehen habe:

Charade (1963)
Verspielt und charmant-sympathisch präsentiert sich Stanley Donens Krimi als Hitchcock-Hommage mit Screwball-Anleihen, mit einigen netten Einfällen. Ein kleines Spässchen für Zwischendurch. (6,5/10)Ip Man Zero (2010)
Die Klasse der Donnie Yen-Filme geht Herman Yaus Prequel flöten, dafür ist die Dramaturgie zu unausgegoren und die Inszenierung von einem filmischen Standpunkt aus unterdruchschnittlich. Schade eigentlich, denn die Darsteller sind zumindest als Kampfsportler talentiert. Ein bisschen mehr Initiative anstatt Schwimmen im Fahrwasser der Vorgänger wäre durchaus wünschenswert gewesen. (6,5/10)

Alien - Die Wiedergeburt (1997)
Nachdem ich ironischerweise 4-mal beim vierten Teil der "Alien"-Saga eingeschlafen bin, habe ich es im fünften Durchlauf doch noch geschafft das einst von mir verabscheute, inzwischen jedoch positiver aufgenommene Sequel komplett zu sehen. Natürlich kann es den Vorgänger nie das Wasser reichen und auch ansonsten ist das Script einfach zu schwach. Doch Jean-Pierre Jeunet macht das beste daraus, mit schönen Sets und gut inszenierte Action-Szenen. (6/10)

Madame Curie (1943)
Bisweilen scheint der Film mehr von Monsieur Curie zu handeln und das Frauenbild ist trotz des Themas etwas bedenklich. Dafür funktioniert der Film als Melodrama und bemüht sich um eine exoterische Auseinandersetzung mit dem Wissenschaftlichen Aspekt. Die Inszenierung ist ganz klar 40er-Jahre. (6,5/10)

Bad Santa (2003)
Anti-Weihnachten! Der saufende und pöbelnde Billy Bob Thornton als Weihnachtsmann hat schon was und es ist erstaunlich, wie sympathisch die ganzen widerlichen Charaktere sein können. Das wird kein (Anti-)Weichnachtsklassiker, aber er ist kurzweilig. (6,5/10)

Eraser (1996)
Immer noch ein äusserst unterhaltsamer Arnie-Actioner, dank seiner überzogenen Action-Szenen, Klischees und eben Arnold Schwarzenegger. Macht immer wieder Spaß. (7/10)

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (1984)
Jetzt habe ich Robert Zemeckis Hausfrauenversion von "Indiana Jones" auch mal gesehen und muss gestehen: sie ist ganz unterhaltsam. Das liegt insbesondere an den absurden Situation und dem gehörigen Schuss Exotik, aber auch an Michael Douglas und Kathleen Turner. (6,5/10)Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil (1985)
Die Hausfrauenversion, jetzt noch hausfrauiger! Wiederholt den Erstling in erster Linie, ist dabei nur kitschiger, weniger witzig und vor allem langweiliger. (5/10)











8 - 6,3 (50,5)

Montag, Dezember 12, 2011

Neues Batman-Poster, neues Glück

"The Legend Ends". So, so. Ich denke, da hat Warner aber noch ein Wörtchen mitzureden und wenn es ohne Christopher Nolan laufen wird. Ob der Regisseur Batman vielleicht sogar sterben lassen wird?

Samstag, Dezember 10, 2011

The Three Stooges

Irgendwie habe ich es verpasst, dass die Gebrüder Farelly an einer modernen "Three Stooges"-Version werkeln. Doch ein Blick in den Trailer sagt mir auch weshalb und erklärt zugleich, warum ich mich gar nicht erst bemühen werde, dazu groß was zu schreiben, schaut das ganze in erste Linie schließlich so aus: belanglos.

Donnerstag, Dezember 08, 2011

Wie die Muppets die Welt bedrohten

Wenn Du glaubst, Du wärst sicher, Dich könnte nichts mehr erschüttern, kommen die Muppets daher und bedrohen unsere heile Welt durch subversive, antikapitalistische Botschafen, die sie unseren Kinder (oder viel mehr den Kinder auf einer Tea-Geburtstagsparty) in ihrem neuen Film suggerieren. Erschreckend, wie es die Macher wagen können, mit solch einem Gedankengut unsere Jugend zu verfüren... So zumindest sieht das Fox.

Da bleibt einem bloß noch zu sagen:

Montag, Dezember 05, 2011

Zitate 12

"I hate violence, yes I do. It's kind of a dilemma, huh?"
By Jackie Chan.

Donnerstag, Dezember 01, 2011

Kurzreviews November/II/2011

Hiermit präsentiere ich wiederum die 9 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat November seit der letzten Liste gesehen habe:

Die Queen (2006)
Gelungenes, weder entwürdigend kritisches, noch beschönigendes, sehr menschliches Portait der Queen, wunderbar gespielt. Bloß gegen Ende wird es etwas zu Queen favorisierend. (7/10)

Bernard und Bianca - Die Mäusepolizei (1977)
Gewohnt fantasiereiches Disneyabenteuer, voller bunter Actionszenen. Die Gesangseinlage überspringt man indes lieber. (7/10)

Das Urteil von Nürnberg (1961)
Gerichtsdramaklassiker, der sich um einen differenzierten, gerechten Umgang mit diesem prekären Thema bemüht. Dabei kann er jedoch nicht seine zeitgenössige Dramaturgie abschütteln. Die Darsteller sind überzeugend. (7,5/10)

The Future (2011)
Typischer Festival-Film, der zwar über die ein oder andere gelungene Idee gebietet, aber diese nicht in ein funtkionierendes Konzept einbettet. Darüberhinaus möchte man den Protagonisten stets einen kräftigen Tritt in den Hintern geben - oder sie einweisen. (4,5/10)

WALL·E (2008)
Hier und da wirkt das ganze wie ein aufgebauschter Kurzfilm, was nichts an seiner sympathischen Unterhaltsamkeit und der fantasiereichen Welt ändert. Der Behauptung, die Thematik wäre riskioreich gewesen, erwehreich mich allerdings: das war ein relativ sicheres Ding. (7,5/10)

Psycho III (1986)
Anthony Perkins legt selbst Hand an und gerät in die Bahnen eines trivialen Slashers, was zwar überwiegend noch unterhaltsam, aber weit entfernt vom Genius des Originals ist. (6/10)

Der Tempel der Shaolin (1976)
Bei den vielzähligen Charakteren fällt einem die Übersicht gewiss schwer, dafür wird man mit der vollen Ladung Shaolin-Ausbildung und einer regelrechten Kung-Fu-Orgie im Finale belohnt. (7,5/10)

Midnight Run - 5 Tage bis Mitternacht (1988)
Durch und durch unterhaltsames Buddy-Road-Movie, zwar ohne Überraschungen, aber auch ohne Langeweile. Danny Elfmans Score entspricht hingegen nicht meinem Geschmack, passt jedoch zu den Bildern - irgendwie. (6,5/10)

Bernard und Bianca im Känguruhland (1990)
Gelungenes, immer noch sympathisches Sequel, bei dem Australien als Setting für schöne Bilder sorgt, das allerdings bei der Story etwas fülliger hätte sein drüfen. (7/10)












9 - 6,7 (60,5)