Donnerstag, Dezember 15, 2011

Kurzreviews Dezember/I/2011

Ach herje. Es geht ja wieder auf das Ende des Jahres zu. Erschreckend schnell möchte ich sagen, so die Tage tatsächlich schneller vorbei zu gehen scheinen. Auf jedenfall bedeutet es, dass ich mich wieder an einen kleinen Rückblick meiner Reviewlisten setzten werde, was wiederrum einiges an Arbeit bedeutet. Denn diesmal muss ich das ganze Jahr berücksichtigen. Dennoch werde ich versuchen mich kürzer zu fassen und sollte es doch wider Erwarten zu eklatanten Ausschweifungen kommen, werde ich den Rat allunseres Imperators ex cathedra befolgen und den Text auf mehrere Blockartikel verteilen. Bis dahin habe ich aber immerhin noch ein bisschen Zeit...

Hiermit präsentiere ich wiederum die 6 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Dezember gesehen habe:

Charade (1963)
Verspielt und charmant-sympathisch präsentiert sich Stanley Donens Krimi als Hitchcock-Hommage mit Screwball-Anleihen, mit einigen netten Einfällen. Ein kleines Spässchen für Zwischendurch. (6,5/10)Ip Man Zero (2010)
Die Klasse der Donnie Yen-Filme geht Herman Yaus Prequel flöten, dafür ist die Dramaturgie zu unausgegoren und die Inszenierung von einem filmischen Standpunkt aus unterdruchschnittlich. Schade eigentlich, denn die Darsteller sind zumindest als Kampfsportler talentiert. Ein bisschen mehr Initiative anstatt Schwimmen im Fahrwasser der Vorgänger wäre durchaus wünschenswert gewesen. (6,5/10)

Alien - Die Wiedergeburt (1997)
Nachdem ich ironischerweise 4-mal beim vierten Teil der "Alien"-Saga eingeschlafen bin, habe ich es im fünften Durchlauf doch noch geschafft das einst von mir verabscheute, inzwischen jedoch positiver aufgenommene Sequel komplett zu sehen. Natürlich kann es den Vorgänger nie das Wasser reichen und auch ansonsten ist das Script einfach zu schwach. Doch Jean-Pierre Jeunet macht das beste daraus, mit schönen Sets und gut inszenierte Action-Szenen. (6/10)

Madame Curie (1943)
Bisweilen scheint der Film mehr von Monsieur Curie zu handeln und das Frauenbild ist trotz des Themas etwas bedenklich. Dafür funktioniert der Film als Melodrama und bemüht sich um eine exoterische Auseinandersetzung mit dem Wissenschaftlichen Aspekt. Die Inszenierung ist ganz klar 40er-Jahre. (6,5/10)

Bad Santa (2003)
Anti-Weihnachten! Der saufende und pöbelnde Billy Bob Thornton als Weihnachtsmann hat schon was und es ist erstaunlich, wie sympathisch die ganzen widerlichen Charaktere sein können. Das wird kein (Anti-)Weichnachtsklassiker, aber er ist kurzweilig. (6,5/10)

Eraser (1996)
Immer noch ein äusserst unterhaltsamer Arnie-Actioner, dank seiner überzogenen Action-Szenen, Klischees und eben Arnold Schwarzenegger. Macht immer wieder Spaß. (7/10)

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (1984)
Jetzt habe ich Robert Zemeckis Hausfrauenversion von "Indiana Jones" auch mal gesehen und muss gestehen: sie ist ganz unterhaltsam. Das liegt insbesondere an den absurden Situation und dem gehörigen Schuss Exotik, aber auch an Michael Douglas und Kathleen Turner. (6,5/10)Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil (1985)
Die Hausfrauenversion, jetzt noch hausfrauiger! Wiederholt den Erstling in erster Linie, ist dabei nur kitschiger, weniger witzig und vor allem langweiliger. (5/10)











8 - 6,3 (50,5)

Kommentare:

prophet hat gesagt…

Jaja, der vierte Alien-Teil ist definitiv der schwächste, aber immer noch kein wirklich richtig SCHLECHTER Film.

Okami Itto hat gesagt…

Man merkt dem Film Joss Whedon schon an, selbst wenn er selbst nichts mehr damit zu tun haben will und den Film fürchterlich findet. ;-)
Ansonsten ist das einfach zu viel Action, zu wenig Alien.

Jens hat gesagt…

"Charade" hab ich auch letztens gesehen, etwas schwach und mit einigen Längen. Schade, von der Besetzung hab ich mir irgendwie versprochen.

"Eraser" - "They caught a train. " >:|