Montag, Juli 16, 2018

Kurzreviews Juli/I/2018

Hiermit präsentiere ich wiederrum die 9 Filme und 2 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich bisher im Monat Juli gesehen habe:

Serien-Staffeln
Black Mirror (Series 3) (2016) - (6-9)
Raven - Die Rückkehr der schwarzen Drachen [Raven: Return of the Black Dragons(Pilot) (1992) (6-7)

Filme
Mad Max (1979)
Ökonomischer Straßenfilm und Klassiker des Postapokalyptischen Films schlechthin, selbst ungeachtet der Tatsache, dass die meisten ikonischen, das Genre bestimmenden Elemente frühestens im Nachfolger zu finden sind. Hier jedenfalls bebildert George Miller eine Rache-Geschichte vor einer fein hintergründigen apokalyptischen Welt voller verrückter Figuren, deren sich Mel Gibson zunächst erfolgreich verwehrt, bis er schlussendlich von ihnen zum Äußersten und in den gleichberechtigten Wahnsinn getrieben wird. Schick, schick. (7,5)

Sanjuro [椿三十郎 Tsubaki Sanjûrô(1962)
Das irgendwie-Sequel zu "Yojimbo" (ursprünglich sollten sie nichts miteinander zu tun haben) besticht natürlich einerseits durch die dynamische Inszenierung Kurosawa Akiras, nicht allein in den Fechtszenen, sondern darüber hinaus, insbesondere in der ersten Hälfte, durch die rege Erzählweise. Ferner gefallen die einfallsreichen Kadrierungen, sowie das Gegenüberstellen von Polen, von Alt und Jung, besonnen und hitzköpfig, äußerem Schein und darunter verborgen liegenden Wahrheit, humorvoller Leichtigkeit und bitterem Ernst. In jedem Fall: toll! (8,5)

Leprechaun 2 (1994)
Wir gucken die Teile ja in einer gänzlich wirren, losen Reihenfolge und sind immer noch nicht durch, trotzdem wage ich zu behaupten: Nummero 2 wird sich als der beste, weil witzigste Beitrag herausstellen: die gesamte Prämisse, die ihre Wurzeln irgendwo zwischen "Gremlins" und "Chucky" verorten dürfte, ist seit ihren Anfängen eher trashig unterhaltsam denn gruselig. Rod Flanders, meine Rodman Flenders Sequel geht was das anbelangt in die Vollen, versteht den Leprechaun weniger als furchteinflößendes Monster, denn als fiesen, hinterlistigen, eigensüchtigen Kobold und hat dementsprechend Spaß mit seinem Schabernack, inklusive kreativer Kills und absurden Situationen, in denen sich Warwick Davis (herrlich wie immer) nach Herzenslust austoben darf (absoluter Höhepunkt: das Trink-Duell mit ihm in einer Kneipe zum St. Patrick's Day in Anwesenheit einer ganzen Rotte Kleinwüchsiger in Leprechaun-Verkleidung, die "Einer von uns!" skandieren!). Natürlich hilft es, dass die Protagonisten liebenswerte Loser sind, dessen Schicksal einen nicht kalt lässt, obgleich man genauso wenig den Leprechaun verlieren sehen möchte. Wir treffen uns in der Mitte: wunderbarer, super-unterhaltsamer Fantasy-Ulk! (7)

The Descent - Abgrund des Grauens [The Descent(2005)
Auch nach all der Zeit ein unvermindert effektiver, hochspannender Horrorfilm, der auf zweierlei Arten nachhaltig ängstigt, durch die Urängste beschwörende Dunkelheit, Panik hervorrufende Beengtheit, Paranoia erzeugende Eingeschlossenheit des Höhlensystems einerseits, die metaphorische Reise ins Unterbewusstsein andererseits. So oder so verfehlt er seine Wirkung nicht. (8)

Welt am Draht (1973)
Ich kann Fassbinder einfach nicht. Wirklich nicht. Jeder Versuch ist bisher kläglich gescheitert, ich komme mit seinem Stil, seiner Art überhaupt nicht zu Rande. "Welt am Draht" bildet da keine Ausnahme, trotz des hochgradig spannenden Themas und der ausgezeichneten Kameraarbeit von Michael Ballhaus finde ich nichts an der Romanverfilmung, das mich fesseln oder langfristig beschäftigen oder intellektuell reizen würde (gestalterisch, nicht inhaltlich). Stattdessen zerrt der überlange Zweiteiler von Anfang bis Ende immens an meinen Nerven, die kapriziöse Inszenierung mag auf Rainer Werner Fassbinders Theaterbühne funktionieren, hier gibt sie mir nichts, der Musikeinsatz strapaziert meine Gehörgänge, die prätentiöse Verarbeitung des Themas meine Geduld. Nein, Fassbinder kann ich einfach nicht. (5)

The 47 Masterless Samurai [忠臣蔵 桜花の巻 菊花の巻 Chûshingura: ôka no maki, kikka no maki(1959)
Im Gegensatz zu Mizoguchi Kenji ganz der dem Heldengesang entsprechende Historienschinken, ganz das üppig ausgestattete Kostümdrama, vor allem hübsch anzusehen, aber befreit von jedweder Schwermut und reflexiver, kontemplativer Komponente, dafür pathetisch, gravitätisch und schwülstig, eben ganz das Samurai-Epos, das Hohelied auf die Untertanentreue bis in den Tod, das alle Beteiligten frohgemut und unkritisch anstimmen. Mitreißend auf seine Art und Weise. (7)

Außer Atem [À bout de souffle(1960)
Wieder eine Lücke geschlossen. Ich denke, Jean-Luc Godards wegweisendes Noir-Drama wurde von findigeren Menschen als mir zu Genüge ausführlichst in Augenschein genommen, in seine Einzelteile zerlegt, jeder Aspekt für sich weidlich durchanalysiert und alles wieder zusammengesetzt auf das Siegertreppchen der französischen Nouvelle Vague gestellt. Was kann ich also noch dazu sagen? Zurecht! Er wird nicht mein Lieblingsfilm werden, schneidig in Szene gesetzt ist er dahingegen ohne Frage, die Stilbrüche, die das Publikum fordern und reizen, Bestehendes in Frage stellen, einen willkommenen Bruch zu bekannten Mitteln des Kinos repräsentieren, wirken bereits wie aus einem Guss, als hätte es nie etwas anderes gegeben, als wäre nie auch nur eine Probe- oder Übergangsphase von Nöten gewesen. Ganz groß. (9)

Panik im Tokio-Express [新幹線大爆破 Shinkansen daibakuha (The Bullet Train)] (1975)

Batman Begins (2005)
Neue Wertung: (8)
















9 - 7,4 (67,0)

Montag, Juli 09, 2018

Predator Update 4.0.2. Fix

Ungeachtet des doofen deutschen Titels ("Predator: Upgrade"... wirklich?) und trotz der Re-Shoot-Berichte bin ich gespannt auf Shane Blacks (als Autor: "Lethal Weapon", "The Last Boy Scout", "Last Action Hero"; als Regisseur: "Kiss Kiss Bang Bang", "Iron Man 3", "The Nice Guys") neusten Beitrag zur Predator-Franchise, frugal "The Predator" betitelt. Black verfasste zusammen mit Fred Dekker ("House", "Night of the Creeps", "The Monster Squad") das Drehbuch und übernahm kurzerhand die Regie selbst. Nach einigem Hin und Her bei der Besetzung (u.a. wurden James Franco und Benicio del Toro in Betracht gezogen, sogar Arnold Schwarzenegger sollte kurzzeitig wieder in die Rolle des Major Alan "Dutch" Schaefer schlüpfen) übernimmt schlussendlich Boyd Holbrook ("Milk", "Gone Girl", "Narcos") die Rolle des Quinn McKenna, ehemaliger Army Ranger und Vater von Rory McKenna (Jacob Tremblay ("The Smurfs 2", "Room", "Wonder")). Weil Sohnemann unbeabsichtigt die in jedem Predator-Raumschiff standardmäßig integrierte Autoalarmanlage auslöst, finden abermals die Jagd-Verrückten Außerirdischen ihren Weg zur Erde. Doch der unter Predatoren grassierende ungesunde Trend zu fragwürdigen Steroid-Injektionen auf Basis der DNA anderer todbringender Weltraum-Monster trägt ungeahnte Früchte, weswegen sie sich selbstverständlich als noch tödlicher, noch gefährlicher und noch hässlicher herausstellen - was sonst.
Folglich liegt es an McKenna gemeinsam mit einigen aus einem Pool geschädigter, ehemaliger Soldateska rekrutierten "Expendables" (u.a. Thomas Jane ("The Punisher", "Hung", "The Expanse") und Alfie "Reek" Allen ("Atonement", "Game of Thrones", "John Wick")) sowohl Sprössling, Frau (Yvonne Strahovski ("Chuck", "Dexter", "The Handmaid's Tale")), Heim, Hund und Herd, als auch die Menschheit im Allgemeinen gegen die Außerirdische Brut zu verteidigen - vielleicht sogar, wer weiß, mit der Hilfe eines freundlich gesinnten Predators.
Ferner spielen mit: Trevante Rhodes ("Westworld", "Moonlight", "12 Strong"), Olivia Munn ("Beyond the Break", "The Newsroom", "X-Men: Apocalypse"), Edward James Olmos ("Blade Runner", "Miami Vice", "Battlestar Galactica"), sowie Gary Buseys Sohn Jake Busey ("Starship Troopers", "The Frighteners", "From Dusk Till Dawn: The Series"), der in Pappis Fußstapfen tritt: er übernimmt die Rolle des Sohnes des aus "Predator 2" bekannten Peter Keyes. Ich bin jedenfalls gespannt, würde mich über Cameos von Schwarzenegger und Jean-Claude Van Damme selbstredend auch freuen.

Donnerstag, Juli 05, 2018

Pitt & DiCaprio - together at last!

Schniekes Bild zu Quentin Tarantinos anstehenden Film über die Manson Family "Once Upon a Time in Hollywood", in dem eben (abgesehen von Margot Robbie (als Sharon Tate), Dakota Fanning, Timothy Olyphant, Damian Lewis (als Steve McQueen... passt!), Tim Roth, Zoë Bell, Michael Madsen, Kurt Russell, sowie Burt Reynolds und Al Pacino) Leonardo DiCaprio (in der Rolle eines Fernseh-Westernstars, dessen Stern im Sinken begriffen ist, da der Wechsel auf die große Leinwand partout nicht klappen möchte) und Brad Pitt (als sein langjähriges Stunt Double und treuer Kumpan) gemeinsam vor der Kamera stehen - wie es ursprünglich für diese Szene angedacht war. Na endlich!


Montag, Juli 02, 2018

Kurzreviews Juni/2018

Hiermit präsentiere ich wiederrum die 24 Filme und 5 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Juni gesehen habe:


Serien-Staffeln
Rick and Morty (Season 2) (2017) (6-7,5+)
Star Trek: Discovery (Season 1.2) (2018) - (6,5-7)
The Terror (Season 1) (2018) (6,5-7, vllt. 7,5, bin da unentschlossen)
Star Trek: Deep Space Nine (Season 2) (1993-1994) - (9,5-10)
Babylon 5: Zeichen und Wunder [Babylon 5: Signs and Portents(Season 1) (1994) (8-9)

Filme
Event Horizon - Am Rande des Universums [Event Horizon] (1997)
Fleißig zusammengeklauter Sci-Fi-Horror von Paul W.S. Anderson, in dem an sich nicht viel passiert, dessen Set Design hingegen einfach toll anzuschauen ist und eine gewissen atmosphärischen Sog erzeugt, was ihn nach mehr aussehen lässt und wodurch er sich nach mehr anfühlt. Liebt man oder hasst man. (6,5)

Phase IV (1974)
Saul Bass psychedelischer Tierhorror, einer der besten seines Subgenres, ein einzigartiges Duell Mensch gegen Tier, eine Konfrontation mindestens auf Augenhöhe, wenn nicht gar einseitig zu Gunsten der Ameisen, ein Aufeinandertreffen voller Symbolik, philosophischer und soziologischer Implikationen, das in einem nachgerade utopischen Finale mündet (insbesondere im leider selten anzutreffenden Original-Ende). Und die Ameisen-Aufnahmen sind schlicht unfassbar. (9)

Die 47 Samurai [元禄 忠臣蔵 Genroku Chûshingura (The 47 Ronin)] (1941/42)
Manches, was ich zu "Chūkon giretsu: Jitsuroku Chūshingura" von mir gab, lässt sich dergleichen für Mizoguchi Kenjis Verfilmung der legendären Geschichte der 47 Samurai äußern. Allerdings wo Makino Shôzôs Film ganz und gar Spektakel war, ist Mizoguchis Version regelrecht in sich gekehrt, grüblerisch. Der propagandistische Ton, das hohe Heldenlied auf die höchste Untertanentreue der Lehnsmänner gegenüber der Führung, für die sie alles opfern, zu sterben bereit sind, konterkariert und exkaviert, sogar dominiert und vergällt er durch einen zutiefst bedauernden, gleichwohl nie explizit ausgesprochenen Kommentar auf das Schicksal dieser Männer und die Verfehlungen der Regierenden ihnen gegenüber.
Seine filmische Version der Geschichte zeichnet sich primär durch das aus, was er nicht zeigt: keine strahlenden Helden, die ihre Loyalität und ihr Pflichtgefühl stolz zur Schau tragen oder durch aufrüttelnde Taten eine Stimme verleihen, keine unfehlbaren Monumente Samurai'scher Tugend und Ehrerbietung, die er uns vor Augen führt. Oftmals sind es besonnene Menschen, die zwar von der Richtigkeit ihrer Handlungen und Entschlüsse fest überzeugt sind (bis zur letzten Konsequenz), die gleichwohl lange mit ihnen hadern, sie reflektieren, diskutieren, vielfach indirekt, nicht zuletzt die folgenschweren Konsequenzen nie aus den Augen verlieren.
Die beinahe vier Stunden Film, in denen es gerade mal zwei (!) Actionszenen gibt und selbst die sind kleinformatig (der Ansturm auf das Anwesen und die Stellung des Fürsten Kira etwa werden bloß indirekt mitgeteilt), sind demnach geprägt von Gesprächen, Dialogen, zumeist in einem zurückgezogenen, privaten Rahmen, wo die Dinge zwar nicht weniger feinfühlig und Etikette und Anstand geschuldet selten offen prononciert werden, nichtsdestoweniger in einem gänzlich anderen Ton zur Sprache kommen, gänzlich differenzierteren Konnotationen Raum geben. Gleichzeitig ist das, was Mizoguchi und Kameramann Sugiyama Kôhei den Zuschauer durch das Auge der Kamera sehen lassen, so weit vom pathetischen Samurai- und Chambara-Epos entfernt, wie nur denkbar möglich. Die wirklich wunder-, wunder-, wunderbare Schwarz-Weiß-Kameraarbeit ist zugleich das, was den Film über alle Maße auszeichnet: die ungemein langen Totalen, der ausschließliche Verzicht auf Close-ups von Gesichtern einzelner Akteure oder besonderen Details, die behutsamen Kameraschwenks, die präzise Mise-en-scene, die Raum und handelnden Personen in einen akribischen Kontext setzt, zeugen nicht allein von einer peniblen Ausdruckskraft, sondern laden darüber hinaus ein, sich in der wundervollen Fotografie zu verlieren, in ihrer Länge zu verweilen, das Gezeigte genau zu betrachten, regelrecht zu studieren, stets mit einer letztgültigen emotionalen Wallung in die nächste, nicht minder staunenswerte Kadrierung zu wechseln.
Vier Stunden Angehörige der Kriegerkaste mit ritueller Halbglatze beim Parlieren, Grübeln und Diskutieren von Geschehenem und Absichten, Konsequenzen und Taten zu betrachten ist beileibe keine frohgemute Unterhaltung, geschweige denn Kurzweil. Mizoguchis umsichtiger Inszenierung ist es hingegen zu danken, dass "Genroku Chûshingura" weitaus mehr zeigen und auszudrücken im Stande ist, als es ein simplifizierendes Schlachtengemälde, das an der Tugendhaftigkeit und treuherzigen Pflichterfüllung keine Zweifel gelassen hätte (und gar nicht hätte lassen können), je gewesen wäre. (9,5)
Gamblers in Okinawa [博徒外人部隊 Bakuto gaijin butai (Sympathy for the Underdog)] (1971)
Hält sich hartnäckig in den Listen der besten Yakuza-Filme und das kommt nicht von ungefähr: zum einen kommt "Sympathy for the Underdog" einem Präludium und Übergangswerk zu Fukasakus Kinjis jitsuroku-Stil gleich, zum anderen erzählt er seine bis hier romantisierende Yakuza-Geschichte vor der unverbrauchten Kulisse Okinawas, die einigen schillernden Momenten Raum gibt, etwa der Darstellung Überbleibsel der amerikanischen Besatzung. Doch schleichen sich schon hier bittere Untertöne in das abenteuerliche, verklärte Gangsterstreben ein, die Fukasaku folgend intensivieren sollte. (7,5)

Battles Without Honor and Humanity [仁義なき戦い Jingi naki tatakai] (1973)
Der Einstieg in die legendäre Yakuzafilm-Reihe. Hiermit begründete Fukasaku Kinji die nicht allzu langlebige, dafür umso prägendere jitsuroku eiga-Welle, bereichert die handelsüblichen Yakuza-Thematik um eine semi-dokumentarischen Stilausrichtung, tendiert weg von der Romantisierung hin zum Realismus, bebildert eindrucksvoll die Nachkriegszeit in Japan, verarbeitet eigene Erfahrungen und unterlegt alles mit einem Gefühl der Unsicherheit im Hinblick auf Gegenwart und Zukunft. Inhaltlich wirkt sich das insofern aus, dass er nicht länger eine kultisch-verklärende Sichtweise auf die Yakuza und ihre Taten einnimmt, im Gegenteil der episch angelegten Geschichte, die dem Spektrum nach Francis Ford Coppolas "The Godfather" nachempfunden ist, einen zutiefst ernüchternden, vergällenden Beigeschmack verleiht: Gangster-Ehre, -Treue und Menschlichkeit liegen den Handlungen der Protagonisten längst nicht mehr zu Grunde, Verrat, Mord und Übervorteilung, stets den eigenen Vorteil im Sinn, das sind die Prinzipien, welche die verschiedenen Yakuza-Clans und ihre Mitglieder antreiben. Gerade dieser Pessimismus zeichnet die erfolgreiche Reihe aus und hebt sie aus dem weitem Feld der unzähligen Yakuza-Filme hervor. (8,5)

Graveyard of Honor [仁義の墓場 Jingi no hakaba] (1975)
Während er sich in "Battles Without Honor and Humanity" der Dekonstruktion der Yakuza-Organisation als Ganzes verschrieb, konzentriert sich Fukasaku Kinji in "Graveyard of Honor" auf die Karriere eines einzelnen Individuums der japanischen Unterwelt, das als antiautoritäre Figur durchaus rebellisches Ansehen genießt. Sein von nichts als Gewalt gesäumtes Leben schildert Fukasaku jedoch gemäß seinem jitsuroku-Stil gänzlich ohne Glamour und Heldenverehrung, im Gegenteil erweist sich Watari Tetsuyas Ishikawa Rikio in erster Linie als zerstörerisches Element für sich und seine Umgebung, voller ungebündelter Energie ohne Ziel, die schließlich in alle Richtung austeilt, sich schlussendlich gegen sich selber richten und verbrennen muss. Bitter. (7)

Rächer der Unterwelt [The Killers] (1946)
Einer der absoluten Klassiker des Film Noir, primär reizvoll durch seine verschachtelte Erzählweise und die sichere Inszenierung Robert Siodmaks, eine spannende Entdeckung des Schicksals eines tragischen Unglücksvogels, seiner fatalen Begierden und der resultierenden fatalistischen Abwärtsspirale. Kann man nicht anders sagen: exzellent! (8,5)

Hiruko - The Goblin [妖怪ハンター ヒルコ Yôkai hantâ: Hiruko (Ghost Hunter: Hiruko)] (1991)
Der fällt aus dem Rahmen. Und das meine ich in Hinsicht auf Tsukamotos Shin'yas sonstige Filmografie, die mit außergewöhnlichen und schrägen Einträgen nicht unbedingt geizt. So gesehen ist "Hiruko" beinahe Mainstream, eine relativ straighte Horror-Mär, die stellenweise an amerikanische Vorbilder gemahnt, angereichert um japanische Absurditäten, Slapstick und Splatter. Es mag der leichtverdauliche Ausreiser in Tsukamotos Œuvre sein, wenngleich er genug Kuriositäten parat hält, um das Interesse wach zu halten, abgesehen davon thematisch unleugbar reichlich Tsukamoto-typisches hergibt. Ich fühlte mich jedenfalls prächtig unterhalten. (6,5)

Stolz und Vorurteil [Pride & Prejudice] (2005)
Bisher bin ich nicht in den Genuss eines Jane Austen-Romans gekommen (Schande über mich), nichtsdestoweniger finde ich Joe Wrights Adaption richtig, richtig großartig: seine Inszenierung Hand in Hand mit Roman Osins schwelgerischen Kameraarbeit und Dario Marianellis anmutiger Musik ist purer Genuss. Neben den wunderbaren, gleitenden Kamerafahrten durch die Gesellschaften gefallen die bedeutungsvollen Blicke aus dem Hintergrund heraus, ebenso wie die kleinen, umso bedeutenderen Details. Und Keira Knightley beweist überwältigend, was für eine famose Schauspielerin sie sein kann, wenn man sie lässt: ihre Elizabeth Bennet trägt mühelos das Gros des Films, die Chemie zwischen ihr und Matthew Macfadyen knistert vor verhohlenem Verlangen. Allgemein lassen die Darsteller keine Wünsche offen, agieren durch die Bank weg hervorragend. Abstriche muss man höchsten bei den Charakterisierungen der Schwestern machen, die, in Anbetracht der begrenzten Laufzeit, nicht alle ausgiebig bedacht werden können, obgleich Wright sein Möglichstes tut, das auszugleichen. Ansonsten: wundervoll! (9)

Die Rote Wüste [Il deserto rosso] (1964)
Mit seinem ersten Farbfilm kostet Michelangelo Antonioni die gesamte Farbpalette in ihrer symbolischen Kraft genüsslich aus, reiht eindrucksvolle Bilder aneinander, fängt die Umgebung und Räume der Handlung einerseits mit überwältigender Schönheit ein, lässt sie andererseits zur Manifestation bzw. zur Anti-These der inneren Befindlichkeiten seiner Protagonistin werden, die offenkundig mit der modernen Welt, der dort vorherrschenden emotionalen Kälte und Taubheit, sowie ihrer Rolle in der Gesellschaft zu kämpfen hat, überdies beinahe allen Orts auf Unverständnis und wenig Gegenliebe stößt. Bei Antonioni alles Ausdruck der Unzulänglichkeiten modernen menschlichen Miteinanders oder doch Gegeneinanders insgesamt. Keine leichte Kost. (8,5)

Valerian - Die Stadt der tausend Planeten [Valerian and the City of a Thousand Planets] (2017)
Ich glaube, der wird mir von Mal zu Mal besser gefallen. Ich genieße Luc Bessons Odyssee durch die kreative Sci-Fi-Vielfalt Alphas viel zu sehr, um mich an etwaigen Schwächen zu stören oder daran aufhalten zu lassen. Zudem finde ich es ungemein bedauerlich, dass diesem prächtigen, bildhübschen Weltraumabenteuer kein größerer Erfolg vergönnt war, denn von dieser Welt, an dessen Oberfläche man höchstens flüchtig gekratzt hat, möchte man noch so viel mehr sehen. Also: bitte, bitte, bitte lass ein Sequel kommen! Bis dahin erfreue ich mich weiterhin an dem, was ich habe. (8,5)

Eraserhead (1977)
David Lynchs berühmt-berüchtigtes Debut, eine verstörende Kollage aus nicht enden wollenden, irremachenden Alpträumen, die weniger entschlüsselt, denn intuitiv erfasst werden wollen, in ihrer Gesamtheit eine unfassbare Wirkung erzielen, die ganz und gar von dem großen Fragezeichen lebt. Abgründig, irritierend, schockierend. Kann nicht unerwähnt bleiben: das ausnehmend dichte Sound-Design. (8,5)

Tetsuo II: Body Hammer [子鉄男II Body Hammer] (1992)
Wechsel zu Farbe und... zu so etwas wie einer Geschichte. Grundlegend führt Tsukamoto Shin'ya die Stilmittel und Thematiken des Vorgängers fort, allerdings verfeinert, fokussierter, unwesentlich weniger experimentell, sozusagen auf Kurs, trotzdem genehm chaotisch. Es bleibt eine faszinierende Meditation über die Mensch-Metall-Fusion und die Wiedergeburt durch Zerstörung. (8)

Mercenary: Absolution [Absolution] (2017)
Keoni Waxman macht in der Regel das beste aus der Zusammenarbeit mit Aikido-Speckie Steven Seagal. Die standardmäßige Reue-Geschichte spult er jedenfalls zügig ab, gönnt Seagal zahlmäßig überschaubare, dafür stets schmerzhafte Schlägereien, derweil er den Rest in den zuverlässigen Händen Byron Manns belässt... eine gute Entscheidung. (B-Action-Skala: 5)

The Phantom of Regular Size [普通サイズの怪人 Futsû saizu no kaijin] (1986)
Tsukamoto Shin'yas Exerzitium für "Tetsuo", enthält auf kleinem Raum alle wesentlichen Stilmittel und Storyelemente seines großen Durchbruchs, freilich experimentierfreudig und wahllos zusammengewirbelt. Interessant nichtsdestoweniger. (6,5)

Tetsuo: The Iron Man [鉄男 Tetsuo] (1989)
Tsukamoto Shin'yas aufsehenerregender internationaler Durchbruch und eines der Werke, die eine Renaissance des japanischen Films initiierte. Ein vor ungezügelter Energie und Experimentierfreude brodelndes Cyperpunk-Erlebnis, das eine Unzahl von Themen und Elementen, die Tsukamoto bis heute bewegen, erforscht und unkontrolliert vermengt, auf der Suche nach der rechten Ausdrucksform für die komplexen Empfindsamkeiten und innersten Triebkräfte seines Schöpfers. Ein wüster Bilderrausch, eine grenzwertige audiovisuelle Erfahrung, die erst recht mittels ihrer Unmittelbarkeit, rohen Kraft und intuitiven Diktion den Betrachter überwältigt. (9)

xXx² - The Next Level [xXx: State of the Union] (2005)
Schon der Vorgänger kam nicht über den Habitus seines MTV-Proll-Gehabes hinaus, das Sequel wirft verbleibende gelungene Wesensmerkmale endgültig über Bord: Ice Cube erweist sich als mangelhafter Ersatz für Vin Diesel, vermag den Film bei Weitem nicht vergleichsweise zu schultern, was an seiner einseitig Ghetto-Trotz-Attitüde liegen mag, die daneben keinen interessanten Charakterzug aufweist, derweil die Story lieblos zusammengeklatscht ausfällt und die Action erst gegen Ende halbwegs zufriedenstellend anzieht. Unspektakulärer Action-Langweiler. (2,5)

Hereditary - Das Vermächtnis [Hereditary] (2018)
Oh weh. Mein erster Gedanke nach dem Kinogang war: das kann unmöglich euer Ernst sein! DAS soll der beste Horrorfilm seit Jahren sein? Nachdem ich drüber geschlafen hatte, fiel mein Urteil milder aus, nichtsdestotrotz kann ich den "Hereditary" umkreisenden Hype bloß ungläubig wahrnehmen.
Klar: objektiv betrachtet macht Ari Aster formell nichts falsch, die Inszenierung entspricht der Thematik der Trauerbewältigung und der daraus resultierenden Zerstörung des familiären Zusammenhalts (u.a. aufgrund von Wahnsinn). Außerdem liefert Aster reichlich Szenen, die sich für weitläufige Interpretations-Selbstläufer regelrecht anbiedern. Mein Problem mit "Hereditary" verorte ich daher daran, dass er zwar als Drama passabel funktioniert, als Horrorfilm jedoch überhaupt nicht. Und um den ganzen "Oh, das sagst Du nur, weil es eine komplett andere Art von Horrorfilm ist, der nicht von Jump Scares lebt"-Apologeten vorzubeugen: daran liegt es nicht! Sicher: das kontemporäre Horrorkino ist furchtbar überfüllt mit Jump Scares, bedauerlicherweise insbesondere derer dilettantischer Art. Insofern begrüße ich jede frische, abwechslungsreiche Herangehensweise, die Alternativen aufbietet - freilich sollte sie auch Alternativen zu bieten wissen, insbesondere Alternativen, die funktionieren.
Konkret auf "Hereditary" bezogen: die zweite Hälfte des Films, das, was man Horror nennen mag (alles davor ist zweifelsohne furchtbar, erschütternd und niederschmetternd, seinem Wesen nach hingegen dem Drama mehr verpflichtet) funktioniert hinten und vorne nicht. Aster verfehlt sowohl den mutmaßlich ursprünglich angedachten quälenden Effekt, der das Leiden der Familie vermitteln würde, als auch den sukzessiven Abstieg in den Wahnsinn gewisser Angehöriger. Das liegt zum einen daran, dass er nie wieder die bleierne, schwer erträgliche, deprimierende Intensität der Szene erreicht, in der Toni Collette am Boden zerstört, von unerträglichem Schmerz erfüllt nur noch den Tod herbeisehnt. Was danach folgte, konnte lediglich wie eine Besserung der Stimmung anmuten, weswegen ich mich fragte, wie der Drama-Teil überhaupt mit dem Horror-Teil in Einklang gebracht werden könnte. Ich bezweifelte sehr, dass das überhaupt möglich ist und behielt Recht: Aster verlegt sich in der Folge zusehends auf eine Okkultismus-/Geisterbeschwörungs-/Satanisten-Mär (die es per se schwierig bei mir haben) plattester Art, bemüht abgedroschene Gruselideen und -Klischees, die weder ihre ordnungsgemäße Funktion erfüllen, nämlich zu gruseln, geschweige denn das Leid der Familie funktionsfähig vermitteln. Schlimmer noch: das Gegenteil ist der Fall. Das Gezeigte wirkt schlicht und ergreifend albern und lachhaft. Gleichzeitig ist das, was Aster zeigt, zu keinem Zeitpunkt wagemutig oder irritierend genug, um den Abstieg in den Wahnsinn besagter Familienmitglieder treffend zu illustrieren. Zu fad, zu abgenutzt ist das, was wir zu sehen bekommen.
Irgendwann war ich von der Chose nur noch extrem genervt, wünschte mir ärgerlich das Ende herbei oder zumindest, dass es endlich vorangeht. Ähnlich wie "VVitch" lässt das, was den Film zu Beginn packend erscheinen ließ, mehr und mehr nach, ersetzt Atmosphäre durch Hysterie und mündet in einem lachhaften Finale, das mit seiner arg, arg bemühten, halbherzigen Symbolik im Nichts aufgeht. Da ich mich in letzter Zeit mit eindringlichen Filmen wie "Tetsuo" oder "Eraserhead" beschäftigt habe, zudem wieder in den Genuss von Michelangelo Antonionis Umgang mit der Verquickung von (filmischen) Raum und Innenleben der Protagonisten gekommen bin, etwas, was Aster gänzlich verpasst, obgleich ich auf Basis von der im Endeffekt reichlich überflüssigen Sache mit den Puppenhäusern auf vergleichbares gehofft hatte, kann mich nichts an "Hereditary" hinter dem Ofen hervorlocken. Wenn es um filmisch realisierte Trauerbewältigung bzw. Besesenheit geht, haben "Don't Look Now" und sogar "The Babadook" weiterhin die Nase vorn. (4,5)

Dead Silence (2007)
Nach seinem die Torture Porn-Welle aus der Traufe hebenden Überraschungshit "Saw" wandte sich James Wan ohne Verzug dem zu, was man bloß als Vorspiel oder Fingerübung zu seinen langlebigen "Insidious"- und "Conjuring"-Reihen (inklusive Spin-offs) bezeichnen kann. Lange vor diesen vereinte er in "Dead Silence" grässliche Puppen, gruselige Grandmas und einen wohltuenden leicht altmodischen Stil, ohne in Gewalt- oder Blutorgien versinken zu müssen, selbstredend einschließlich der habituellen Jump Scares. Fand ich seinerzeit tatsächlich Gänsehaut erzeugend, heute machen sich die Abnutzungserscheinungen von Wans Art deutlich bemerkbar. (6)

Tokyo Fist [東京フィスト TOKYO FIST] (1995)
Ein Thema, das bislang bei Tsukamoto Shin'ya unterschwellig Eingang fand, bringt er hier zur vollen Entfaltung: das beengende, zermürbende, abstumpfende Großstadtdasein attackiert er via Body Horror, erzählt vordergründig von einer Dreiecksbeziehung, die hingegen für keinen der Beteiligten Erfüllung oder gar Erlösung bringen kann, infolge der urbanen emotionalen Sterilität, die sie befallen hat, sie quält und plagt. Erst die Modifikation und Überwindung des Körpers durch die verformenden Resultate des Boxens bzw. Bod Mods schenkt den Protagonisten nach und nach zerstörerischen Segen. Ein wortwörtlicher Befreiungsschlag. (8)

Der 1. Ritter [First Knight] (1995)
Für die Herren der Schöpfung gibt's Schlachtengetümmel, für die holde Damenwelt den Dreiecksliebe-Schmachtfetzen rund um Richard Gere - alles brav, bieder, einfallslos und volle Kanne 90er. Der ist ohne Widerspruch zu Recht an den Kinokassen untergegangen, zu unspektakulär, formelhaft, schlechtweg altbacken ist er ausgefallen, da helfen weder Sean Connerys Präsenz, noch Jerry Goldsmiths Musik. (4,5)

Robin Hood - König der Diebe [Robin Hood: Prince of Thieves] (1991)
Im Grunde dasselbe in Grün, doch wo "First Knight" übermäßig antiquiert wirkte, trumpfen die beiden Kevins Costner und Reynolds mit gelungenen Modernisierung auf, peppen das Abenteuer durch fesche Action, dosierten augenzwinkernden Humor, Völkerverständigungsplädoyer qua Morgan Freeman und nicht zuletzt den herrlich chargierenden Alan Rickman (R.I.P.) auf. Unterm Strich: flotte 90er-Unterhaltung. (7)

Bullet Ballet [バレット・バレエBullet Ballet] (1998)
Die konsequente Weiterentwicklung von "Tetsuo" und "Tokyo Fist", stilistisch und inhaltlich eine Fusion beider Formen in atemberaubenden schwarz-weiß, abermals eine unbeschreiblich durchdringende audiovisuelle Vermittlung des betäubenden, frustrierenden Lebens im Großstadtmoloch Tokio, von der sich die Protagonisten in einem gewalttätigen, selbstzerstörerischen Wirbel (oder Ballett) zu befreien versuchen. Zugleich wagt sich Tsukamoto Shin'ya an eine sozialkritische Komponente kraft der Betrachtung der Aktivitäten scheinbar sinnloser, zielloser Gewalt von Jugendgangs, gleichwohl stellt sich dies letzte Endes als Symptom ein und desselben Ursprungs, derselben Krankheit heraus. (9)
Der Überfall der teuflischen Bestien [Rabid] (1977)
aka "Rabid - Der brüllende Tod". Exploitation wie "Shivers" plus den David Cronenberg-typischen Body-Horror. Zugegeben: die Idee des nymphomanen Vampirs ist reizvoll, Porno-Legende Marilyn Chambers in der Rolle passend, die Eskalation der sich verbreitenden Epidemie beunruhigend schleichenden Schrittes. Leider reißt das Geschehen dahingegen nie wirklich mit, ist repetitiv und misst Spannung. Die Protagonisten sind zu blass, der Inhalt im Vergleich zu anderen Cronenberg-Werken zu straight und Genre-typisch. Dröges Frühwerk. (5,5)







































24 - 7,2 (173,0)

Donnerstag, Juni 28, 2018

Star Wars Stories - A Solo Story?

'tschuldigung, ich muss das einfach loswerden: ohhhhhhhh, die "Star Wars"-Spin-offs (oder "Star Wars Stories") werden tatsächlich nach dem Flop "Solo: A Star Wars Story" vorerst auf Eis gelegt? Das ist aber schade! Jammerschade! Grässlich! Meine persönliche "neue Hoffnung": dass das den Anfang vom Ende von Disneys nichtssagender, vergessenswerter "Star Wars"-Franchise markiert - was sehr wahrscheinlich leider, leider Wunschdenken bleiben muss, dafür werden Millionen stumpfsinniger, verblendeter Fans schon sorgen. Aber ich muss schon sagen: wenn ein Film, der weltweit über $350 Millionen einspielt, als Flop zu deklarieren ist, dann läuft bei der Kalkulation einiges gewaltig schief! Das kann es echt nicht sein...