Am 3. August 2011 wurde Charles Aaron Smith, besser bekannt als Bubba Smith, tod in seiner Wohnung aufgefunden. Er wurde 66 Jahre alt. Der professionelle Footballspieler war inbesondere durch seine Rolle des Moses Hightower aus den "Police Academy"-Filmen bekannt. Anfang des Monats versatarb er aus bisher unbekannten Gründen.
R.I.P.
Hiermit präsentiere ich wiederum die 14 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat August gesehen habe:
Sherlock - Der blind Bankier (2010)
Lässt im Vergleich zum tollen Einstand deutlich nach, wirkt wie ein TV-Sequel, wo der Erstling die TV-Herkunft vergessen lies. Benedict Cumberbatch und Martin Freeman sind jedoch einfach ein tolles Team und lassen einen vieles verschmerzen. (7/10)
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007) Wunderschöner und melanchonischer Western-Abgesang einer Legende, tragisch, keine Sekunde zu lang und fantastisch gespielt! (9/10)The Devil's Tomb (2009)
Nach einem stimmungsvollen Anfang wird das ganz schnell dumm, generisch, bis lächerlich - und lustig! Unfreiwllig zwar, aber umso einnehmender. Ich mag wirklich Horrofilme mit eingeschlossenen Szenarien, hier ist es jedoch lediglich zum Schreien komisch. (3/10 mit Trash-Bonus)
Das Dorf der Verdammten (1995)
Ach herje. Das schaut mehr nach Horror auf TV-Niveau aus, das anachronistische Aussehen der Kinder sorgt fürs Schmunzeln, trotz des ein oder anderen fiesen Mords, und die Charaktere bleiben oberflächlich, obwohl man sich durchaus anderweitig bemüht. John Carpenters kompetente Regie rettet vor dem Desaster, er hat es hier jedoch eher gut gemeint, denn gut gedacht oder gemacht. Ganz furchtbar ist indes die Musik. (4/10)Gargoyles - Die Brut des Teufels (2009)
Oh ja, das ist im Prinzip ein ganz schlimmer. Bessere Homevideo-Optik, generische Charaktere und triviale Story - trotzdem auf eine eigene Art und Weise unterhaltsam. (2,5/10)
Vorthon, König der Gargoyles (2007)
aka "Gargoyles - Monster aus Stein". Nazis erwecken im Zweiten Weltkrieg Gargoyles und Alliierte müssen sie bekämpfen - fehlt nur noch Hellboy. Tatsächlich ist das gar nicht so übel... ok, die Effekte sind mies und die Story vorhersehbar, viele Dialoge am Rande der Lächerlichkeit, mit einem Faible für B-Movie jedoch unterhaltsam. (6/10 auf einer B-Movie-Skala)
Sherlock - Das große Spiel (2010)
Der große Abschluss der ersten Staffel krankt an seinem Cliffhanger und an dem total misslungenen Moriarty. Der Case-Overload für Holmes wird nicht in die Rahmengeschichte eingebettet und waretet evtl. in der Fortsetzung auf seine Einbindung. Bis dahin: Cumberbatch und Freeman top, Scott flop. (7/10)
Niagara (1953)
Der Film steckt inszenatorisch ganz klar in seinen 50er-Schuhen, ist dennoch ein gelungenes Drama mit kleinen Krimi-Anleihen. Besonders angenehm ist der Verzicht auf aufdringliche Musik für das ständige Rauschen des mächtigen Naturschauspiels. (6,5/10) Red Eye (2005) Wes Cravens kleiner Thriller ist selbstredend nichts neues, holt dafür alles an Spannung aus dem Szenario raus, auch dank seiner Darsteller, insbesondere Cillian Murphy. Das Ende ist sogar hinreißend durch Cravens Selbstreferenz. (7/10)
Die Außergewöhnlichen Abenteuer des Saturnino Farandola (1913) Phantasievoller und ereignisreicher füher Abenteuerfilm, sogar mit verhältnismäßig viel Action. Ein bisschen rassistisch zwar, für einen Stummfilm jedoch äußerst kurzweilig. (6/10) Basic - Hinter jeder Lüge eine Wahrheit (2003) Ein Film für regnerische Abende, um es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Darüberhinaus fehlt es an Überraschungen, selbst wenn man sich um einige Wendungen bemüht. Solider, aber wirrer und willkürlicher "Rashomon"-Epigone. (5/10)
Thirteen Days (2000) Fesselnde Politik-Geschichtsstunde, wenn auch dramatisch etwas nachgeholfen und nicht frei von in Grenzen gehaltenen Klischees. So spannend kann es sein, wenn nur geredet wird. (7,5/10)
Tucker & Dale vs Evil (2010)
Die Umkehrung der bekannten Backwood-Slasherformel garantiert einige witzige Situationen und den schmerzhaften Tod für die nervigsten Charaktere. Wie üblich bei solchen Parodien/Hommages lässt die Ideenvielfalt gegen Ende etwas nach, jedoch nicht beim Spaßfaktor. Für Horrorfilmfreunde. (7,5/10)Planet der Affen (1968)
Ein gigantischer Science-Fiction-Klassiker, der trotz deutlicher Zeichen seine Zeit bemerkenswert gut altert und nichts von seiner Intensistät verloren hat. Was ihn über allem auszeichnet, ist, dass er Cleverness nicht gegenüber einem Effektgewitter opfert. Moralisch zwar, doch subtil. (9/10)
Noch nie war ein größeres Ausmaß von Tod und Verderben auf dem Fernsehbildschirm zu sehen - und noch nie gab so viel Männlichkeit und Epicness auf einem Punkt konzentriert, wie in diesen Commercials mit Chuck Norris UND Steven Seagal...
Ich habe ja gerade so gar nichts zu posten, deswegen hau ich mal zwei Poster raus. Einmal (ja, schon wieder) "Tintin":Und ein Film, von dem ich noch nie im Leben gehört habe, namens "Dear God No!"... aber das Poster schaut nett aus!Und weil es so toll aussieht, im Anschluss der Trailer.
Ach herje, in dieser Liste bin ich wieder etwas ausschweifender geworden. Aber Filme wie "Transformers 3" oder Terence Malicks"The Tree of Life" lassen sich einfach nicht knapp in Worte fassen. Da bedarf ein paar Worten mehr. Überraschender empfand ich dabei die letzten beiden "Stirb Langsam"-Filme, bei denen ich es einfach nicht fertig brachte, mich kürzer zu fassen. Das sei mir verziehen. Doch ingesamt enthält die Liste für meinen Geschmack etwas zu viel Text, wo ich doch, so denke ich zumindest, in den vorherigen Listen gelernt hatte, meine Litaneien kürzer zu fassen. Nun gut, hier hat es nicht ganz so geklappt, in Zukunft versuchen ich mich wieder zu beschränken.
Hiermit präsentiere ich wiederum die 23 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Juli seit der letzten Liste gesehen habe:
Stirb langsam - Jetzt erst recht (1995)
Das es mal "Lethal Weapon 4" werden sollte, merkt man dem Film hier und da an, dafür bringt er auch frischen Winde in die Reihe, wo Teil 2 bloß kopierte. Jeremy Irons ist ein starker Antagonist mit cleverem Plan, Samuel L. Jackson ergänzt Bruce Willis gut als Sidekick und Polizei und FBI sind mal nicht die größten Idioten. Für die Action und das Tempo sorgt John McTiernan, einzig das Ende lässt etwas nach. (8,5/10)
Transformers 3 (2011) Gratuliert Michael Bay! Er ist offiziell ein beschissenerer Regisseur als Uwe Boll und damit tausendmal erfolgreicher! Teil 2 habe ich schon ignoriert, Teil 3 hat zwar nahezu perfekte Effekte, doch der Rest ist ein ganz schlimm inszeniertes, mit miesen Regieinfällen gespicktes, bis auf Frances McDormand und John Turturrobelanglos gespieltes Stück Filmdreck, mit einer Null-Story und, dank Shia LaBeouf, einem dem wohl schlechtesten Protagonisten der Filmgeschichte, gepaart mit der wandelnde Gummipuppe Rosie Huntington-Whiteley samt implantiertem Transformergummireifen in der Oberlippe. Ich bitte Euch: lernt es endlich! Michael Bay ist mies! Transformerfilme sind mies! Und 3D ist mies! (2,5/10)Stephen King's Riding the Bullet (2004)
Nach einem Anfang zwischen leicht und obskur wandelt sich der Film zum schaurigen Roadtrip, mit dem untoten David Arquette als Höhepunkt. Die persönlichen Probleme des Protagonisten werden selbstredend eher flach behandelt (dank Stephen King? Habe die Geschichte nie gelesen) und wieder einmal wäre das ganze besser als Kurzfilm in der Twilight Zone aufgehoben, dochMick Garris versteht es die Laufzeit gut auszufüllen. (6,5/10)
Ichi the Killer (2001) Takashi Miike präsentiert ein Sammelsorium an Geschmacklosigkeiten mit einer mehr als konfusen und konfus erzählten Geschichte, wenn man es denn so nennen will. Ist schon derart übertrieben, das man es gar nicht mehr ernst nehmen kann. (3,5/10)Dei Mudder sei Gesicht (1997) Deutsches Billigfilmchen, das man nicht mal mehr als Trash bezeichnen kann. Versucht mit Klischeewitzchen zu Ungunsten ethnischer Minderheiten sowas wie Humor zu entwickeln. In erster Linie dämlich, in zweiter langweilig. (0/10)
Nikita (1990)
Ich habe meine Probleme mit Luc Besson, wie auch hier, wo eine der nervigsten Protagonistinnen ever tatsächlich eine Wandlung zur Sympathiefigur erlebt, um dann als Profkillerin zermürbt zu werden. Neben den stylishen Action-Szenen menschelt es sehr, wenn auch nur oberflächlich. (7/10)
Als das Meer verschwand (2004) Großartiges Außenseiterdrama, eine Geschichte von Fehlern oder Entscheidungen, die die beteiligten Menschen im Laufe ihres Leben gemacht oder getroffen haben. Das melancholische Ende offenbart viel Verlust und nur ein Fünckchen hoffnungsvolle Erlösung. (9/10)
Stirb langsam 4.0 (2007) John McClane kommt erfolgreich im Zeitalter des Mikrochips an und wird gleich einem Horrorszenario nationalen Ausmaßes ausgesetzt. Die verbalen Generationskloppereien mit Justin Long sind tatsächlich amüsant und der Jüngling als Sidekick sympathisch, während Timothy Olyphant als Fiesling etwas blass bleibt. Die Action ist über weite Strecken gelungen, allein die arg übertriebenen Szenen sind störend (Jet!). (7,5/10)
Vicky Cristina Barcelona (2008) Locker-leichter Sommerfilm in schönen Bildern, romantisch, erotisch, witzig, doch auch ein wenig unentschlossen gegen Ende. Woody Allen typisch bieten die Dialoge natürlich einen besonderen Reiz und sein Ensemble ist mit Elan dabei. Gute Laune-Film mit leicht bitterem Beigeschmack. (7/10)
Frost/Nixon (2008) Unschlüssig zwischen Politik und Charakterstudie, weder dramatisch, noch politisch oder medial brisant. Erst im Finale fesselt der Film tatsächlich und zeugt seinen historischen Vorbildern alle Ehre, auch dank den Darstellern. (6/10) The Tree of Life (2010) Terrence Malick meldet sich zurück mit seinem angeblichen Opus Magnum zwischen Größenwahn und religiöser Propaganda, das sowohl bewunderns- als auch hassenswert ist. Ich liege da zwischen, mit Hang zum letzterem. Der Anfang aller Dinge und die bloß durch Eindrücke aufgezeigte Perspektive eines aufwachsenden Kindes, Malicks Art seine Vater-Sohn-Komplexe abzuarbeiten, sind von ungeheurer Kraft. Die quälend-kitschig pro-religiöse Komponenten erzeugt hingegen Übelkeit und Unwohlsein ungeahnten Ausmaßes, wirkt sie doch wie ein Werbefilm der Zeugen Jehovas. Zu diesem Zweck lässt Malick gerne mal den Symbolik-Holzhammer der Lächerlichkeit kreisen. Ich enthalte mich einer Wertung, denn ich will und kann mich nicht anmaßen, den Film so profan zu kategorisieren. Würde ich es tun, wäre es allerdings keine hohe Note. (keine Bewertung)
Wing Chun (1994)
Hat eigentlich nichts mit Wing Chun oder der Legende der Entstehung der Kampfsportart zu tun. Yuen Woo-Ping typisch wirkt der Film wie eine überdrehte Comicverfilmung, mit Liebe, Helden, Aufrichtigkeit und asiatischem Humor. Ein Konstrukt, das belangloser nicht sein könnte, wären nicht Michelle Yeoh und Donnie Yen beteiligt. Harmlos. (5/10)
Italienisch für Anfänger (2000) Um die Effekthascherei vergleichbarer Hollywood-Tragikkomödien reduzierter Dogmafilm, der am Boden bleibt und sich voll seinen Figuren widmet, die mit ihren Vorzügen und Fehlern den ganzen Charme des Films ausmachen - sofern man was mit der Machart anfangen kann. (6/10)
Psycho (1998) Regelrecht ein Meilstein, denn Gus Van Sants Kopie ist ein Mahnmal für alles, was in einem Remake schief laufen kann. Die Beteiligten haben nichts von Hitchcocks Meisterwerk verstanden und wenn sie es nicht unkreativ Bild-für-Bild nachspielen, wie in einem billigen Fan-Homemade-Movie, variieren oder erweitern sie den Film um pure Redundanz. Die Krone des ganzen ist allerdings die Besetzung: Vince Vaughn als Norman Bates dürfte der größte Fauxpas in der Geschichte des Castings sein. (2/10)Dick & Doof in geheimer Mission (1942) Nicht unbedingt der Höhepunkt Stan Laurels und Oliver Hardys Filmkarriere, aber das Gespann hat noch genug Charme, dem Film zu tragen. (5,5/10)
Sherlock - Eine Studie in Pink (2010)
Skepsis an Sherlock Holmes im 21. Jahrhunder sei erlaubt, doch er fügt sich nahtlos in die Moderne ein und bleibt stets Sherlock Holmes (was Guy Ritchie ja nicht gelang und er blieb im viktorianischen London). Benedict Cumberbatchs Holmes ist intelligent, wie arrogant, und dem Holmes aus der Vorlage sehr nahe, während Martin Freeman als Watson die Perspektive des Zuschauers zwischen Zweifel und Faszination vertritt. Paul McGuigan inszeniert das ganze verspielt, doch sicher, mit einer Souveränität, die vielen Serien abgeht. (8/10) Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (2011)
Der große Abschluss (in 2D selbstredend). Tatsächlich David Yates bester und doch mit ihm gebrandmarkt. Der Mann kann kein großes Kinoerlebniss schaffen, auch wenn er sich hier sichtlich bemüht, weswegen das große Finale mehr verpufft, statt mit einem Knall zu enden und eindrucksvolle Szenen sind meistens dem Buch geschuldet. Dennoch unterhält der Film besser als die Yates-Vorgänger. Aus der Aufteilung in zwei Filme haben sie natürlich keinen Vorteil gezogen. (7/10)
Air Force One (1997)
Die ultimative Wichsvorlage für jeden (republikanischen) US-Präsidenten, mit einer absurd-lächerlichen Story, die alte Feindbilder wieder aufwärmt (und das Ende der 90er!), viel schlimmer jedoch sich in jeder Sekunde in ekelig übertriebenem Patriotismus suhlt - ironischerweise von Wolfgang Petersen inszeniert. (5/10)
Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) Disneys erste abendfüllender Spielfilm. Wow, ist das kitschig! Aber so naiv, unschuldig und soooooooooooo süß! Abseits des problematischen Frauenbilds versteht sich... (8/10) Harold & Kumar - Flucht aus Guantanamo (2008)
Ist eigentlich ganz witzig... wenn man mal von den sexistischen Kifferwitzchen absieht - aus denen der Film überwiegend besteht. Was wollte ich noch sagen? (6/10)
Underworld (2003) Durchgestylte Fantasy-Action, mit banaler Romeo und Julia-Geschichte (mit Happy Ending... irgendwie) und okayer Action. Was den Film hauptsächlich ausmacht, ist der düstere Gothic-Look... und Kate Beckinsale in Lack und Leder *sabber*. Len Wiseman hat schon viel aus dem Budget rausgeholt. (7/10)
Musa - Der Krieger (2001) Alle Jahre wieder versuche ich mich am koreanischen Erfolgsvehikel. Inzwischen kann ich ihm ein wenig mehr abgewinnen als früher, denn die Charaktere sind eingängig, die Geschichte funktioniert und die martialischen Schlachten sind alles andere als glorifizierend. Trotzdem empfinde ich ihn immer noch als zu lang. (7/10)
Flawless - Ein tadelloses Verbrechen (2007) Ruhiger, aber stilvoller Heist-Movie, bei dem der gute Eindruck einzig durch das überflüssige "Gute Mensch"-Ende getrübt wird. (6/10)
Hiermit präsentiere ich wiederum die 9 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Juli gesehen habe:
Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt (2008) Arbeitet die wichtigsten Stationen im Leben Jacques Mesrines, der erschreckend intensiv, dafür alles andere als sympathisch von Vincent Cassel gespiet wird, ab, allerdings mit abrupten Übergängen ohne nachvollziehbare Dramaturgie. (7/10)
Public Enemy No. 1 - Todestrieb (2008)
Siehe Teil 1. (7/10)
Brügge sehen... und sterben? (2008)
Ist melancholisch, ebenso wie witzig, doch beides wohldosiert und abseits moderner Gangsterkomödien. Clever gecastet und noch besser gespielt von Colin Farrel, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes. Wundervoll! (8/10)
Welcome to the Jungle (2003) Kurzweiliger Dschunge-Abenteuer-Action-Komödien-Unfug der durchaus etwas mehr Action hätte vetragen können. Mehr gibbet eigentlich nicht zu sagen. (5,5/10)
Bube, Dame, König, grAs (1998)
Zwei Gangsterkomödien von Guy Ritchie sind richtig gut, selbstredend "Snatch", doch auch dieser hier: noch nicht zu überdrehte Figuren, unzählige skurill-amüsante Momente, sowie eine absurd-komisch vernetzte Geschichte. Macht Spaß. (7,5/10)
The Wrestler - Ruhm. Liebe. Schmerz. (2008) Authentische Underdogstory, ohne Hollywoodgefühlsduselei, trostlos, wenig der Hoffnung und tragisch, sehr realitätsnah und ganz und gar abhängig von seiner Hauptfigur, glänzend gespielt von Mickey Roure. (7/10)
Stirb langsam (1988)
Der perfekte Actionfilm - perfekter (oder eben nicht perfekter...) Held, perfekter Bösewicht, perfekte Action. Ein Meilenstein, vielmals kopiert, niemals erreicht. (10/10)
Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung (1999) Martin Scorsese hetzt Nicolas Cage als Sanitäter durch ein persönliches Porgatorium, manchmal in bizarr komischen, manchmal in tragischen Situationen, bisweilen sogar rührend. Ein leider viel zu wenig beachteter Scorsese. (8,5/10)
Stirb langsam 2 (1990)
Habe ich witzigerweise immer besser in Erinnerung als er tatsächlich ist. Dabei ist Renny Harlins Sequel durchaus gelungen, misst in erster Linie allerdings Alan Rickman oder generell einen interessanten Bösewicht. Daneben gibt's zu wenig Action und Überraschungen. Spannend isser aber noch. (8/10)
Zunächst einmal ein Poster zu "The Dark Knight Rises" (das sehr nach "Aftershock" ausschaut).Und ein neuer Trailer zu "Tintin", der mir tatsächlich besser gefälltals zuvor gesichtetes Material. Jetzt freue ich mich sogar wieder ein bisschen auf den Film, selbst wenn augenscheinlich die Einhorn mit Versatzstücken aus "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" angereichert wird.
Wer will Bilder vom Hobbit sehen? Der muss zum fleissigen Okami (*hüstel*) gehen...
Ob Peter Jackson am Set von Beutelsend... Ob Martin Freeman als Bilbo Beutlin, was eine unglaublich kongeniale Casting-Entscheidung ist btw, am Set...Oder beide zusammen...Dazu noch Ian McKellen als Gandalf...Und dazu gibbet dann noch ein paar der Zwerge in From von 1. Dori (Mark Hadlow), Ori (Adam Brown) und Nori (Jed Brophy), sowie 2. Gloin (Peter Hambleton) und... ? Sieht toll aus!Dazu gibbet noch ein kleines Behind-the-Scenes Production Video.
Wäre "The Immortals" nicht von Tarsem würde ich das ganze einfach als "300"-Epigone abtun und nicht mehr beachten, denn der Trailer schaut nicht ganz so toll aus...
Am 23. Juni 2011 verstarb Peter Falk in Beverly Hills. Das sympathische Raubein mit Glasauage war insbesondere bekannt für seine Rolle des Columbo und für seine pointierte Darstellung des "Hard-Boiled Detectives" in der Krimi-Parodie "Eine Leiche zum Dessert". 2007 wurde bekannt, dass er an Alzheimer leidet. Vier Jahre später ging die Fernsehlegende von uns.
R.I.P.
Ein trauriger 250ter Post in meinem Blog. Dennoch präsentiere ich wiederum die 18 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Juni seit der letzten Liste gesehen habe:
Extreme Measures (1996)
aka "Extrem... Mit allen Mitteln" (saudämlich). Gänzlich auf Suspense getrimmter Thriller, der sich sehr nach 90ern anfühlt, dabei durchaus nicht unspannend ist. Das Ende ist etwas misslungen. (7/10)
...denn zum Küssen sind sie da (1997)
Pure Langeweilerausgabe eines "Schweigen der Lämmer"- und "Sieben"-Epigones, Serienkiller in der Light-Variante: misst jedwede Abründigkeit, der unrythmische Persepktivenwechsel reduziert die Itensität und die Ermittlungen, damit gekoppelt die Dialoge tendieren ins Lächerliche. Morgan Freeman und Ashley Judd bemühen sich zwar, jedoch vergebens. (3/10)
Im Netz der Spinne (2001)
Insgesamt gelungener als sein Vorgänger, aber auch Lee Tamahori ist kein David Fincher. Der zu Beginn interessante Fall wird getrübt durch absurde Wendungen und verläuft arg konstruiert. Morgan Freeman ist im Somerset-Autopilot, hin und wieder wird es ein Fünkchen spannend, letztendlich bleibt einzig die Musik von Jerry Goldsmith in Erinnerung. (5/10)Scary Movie 3 (2003)
Es gibt unzählige Gründe, warum die Reihe nervt, in der dritten Ausgabe ohne Wayans dafür mit David Zucker gibt es immerhin noch halbwegs brauchbare Gags. (5/10)
Chihiros Reise ins Zauberland (2001) Märchenhaft, magisch, voller Fantasie - ein wunderschöner, vielseitiger Anime, einer der besten, allerdings mit einem für meinem Geschmack zu süßlichem Ende. (8,5/10)
Monsieur Klein (1976) Beklemmende Parabel über Identitäsverlust vor dem Hintergrund der Judenverfolgung in Frankreich, gern als kafkaesk beschrieben. Alain Delon spielt superb. (7,5/10)
Der Schock (1982)
Die übliche Geschichte des Auftragkillers der austeigen will. Auf französisch selbstredend sehr gemächlich bis geschwätzig erzählt ohne bemerkenswerte Höhepunkte. (6/10)
Meet the Feebles (1989) Schamlose "Muppets"-Parodie von Peter Jackson(!) mit wirklich geschmacklosen Witzen - doch wunderbar schräg und voll schwarzen Humors, prägnanter Charaktere und einem "ohrwurmigen" Soundtrack. Herrlich! (9/10)
Tetsuo: The Iron Man (1989) Surrealismus pur von Shin'ya Tsukamoto in einem alptraumhaften Filmexperiment präsentiert. Schräg, japanisch, kultig, aber schwer zugänglich und ein wüster Bilderrausch. Selber gucken, eigene Meinung bilden! (keine Bewertung)
Doom - Der Film (2005)
Ein Tritt in die Eier für Fans der Vorlage, doch spassig für Freunde des Sci-Fi-Action-Edel-Trashs. Der Endfight ist sogar richtig gut. (7/10 auf einer B-Action-Skala)
Bedevilled - Zeit der Vergeltung (2010)
Ein Rachefilm, der sich sehr viel Zeit nimmt und die Demütigung der Hauptfigur schmerzvoll darbietet. Am Ende enlädt sich alles in einem blutigen, doch gediegenen Gewaltausbruch, der zu mitreißend geraten ist. Inklusive Plädoyer für Civilcourage. (6,5/10)
The Man from Nowhere (2010) Ruhiger Thriller mit intensiven Gewaltspitzen, hier und da vielleicht zu lang, nichtsdestotrotz spannend. (7,5/10)
Der Anwalt (1993) Unterhaltsames, doch belangloses Kammerspiel, das mindestens eine homoerotische Szene zwischen Alain Delon und Manuel Blanc beinhaltet. (6/10)
Der Jazzsänger (1927)
Der erste (komerzielle) Tonfilm der Filmgeschichte erzählt eine klassische Geschichte eines Vater-Sohn-/Generationskonflikts und vom Aufstieg im ShowBiz. Ein Filmarchetyp und Meilenstein. (8/10)
"Wait a minute, wait a minute! You ain't heard nothin' yet! Do you wanna hear 'Toot-toot-tootsie?"
Kung Fu Panda 2 (2011) Überraschend gelungenes Sequel mit leichtem, harmlosem Witz, wilden, kreativen Action-Szenen und Martial-Arts-Fights, welche geschickt mit den Idiosynkrasien der einzelnen Tierarten umgehen, sowie einem fantastischem Bösewicht. Die meisten Charaktere bleiben dafür blass, Bettina Zimmermann ist eine synchrontechnische Niete und das Ende vom Ende ist schlicht und ergreifend ohne Sinn. (7/10)
Ninja - Revenge Will Rise (2009)
Bei erneuter Sichtung doch unterhaltsamer aufgenommener Martial-Arts-B-Actioner mit ganz, ganz schwacher Story, dafür spassigen Kämpfen. Was hatte ich eigentlich erwartet? (6,5/10 auf einer B-Action-Skala)
A Better Tomorrow (1986)
aka "City Wolf". Kultige Gangster-Ballade und DER Heroic Bloodshed von John Woo, mit einem souveränen Ti Lung und einem coolen Chow Yun-Fat. Allein das bleigehaltige Kugelgewitter im Finale ist eine Sichtung wert, während der Film ansonsten überwiegend die üblichen Hong Kong-Themen wie Freundschaft, Ehre und Familie behandelt. (7/10)
A Better Tomorrow 2 (1987)
aka "City Wolf II - Abrechnung auf Raten". Etwas zu lang geratenes Sequel, das mit einem etwas billigen Trick Chow Yun-Fat wieder ins Bot holt und seine Geschichte etwas chaotisch erzählt. Die finale Schießerei ist das Warten allerdings wert. (7/10)
Das ist reichlich bizarr und liest man man den Plot etwas abstrahiert oder arg komprimiert klingt das auch so: Sean Penn spielt in "This Must Be The Place" den alternden Gothic-Rockstar Cheyenne, der den Nazi verfolgt, welcher seinen Vater in Auschwitz gefoltert hat. Im Grunde ist das allerdings eine Geschichte von Versöhnung und Selbstfindung (!), selbst wenn Sean Penn als Goth geschminkt auf dem Poster wie eine Parodie auf Bill Kaulitz aussschaut... klingt nach Problemfilm.
Uuuuh, das sieht geil aus! Das Lied der Scorpions überhöre ich einfach mal, angesichts der Kombination von Jason Statham, Clive Owen und Robert De Niro in einem augenscheinlich wunderbaren und etwas altmodischem Auftragskiller-Action-Thriller. Man ist gespannt!
Hiermit präsentiere ich wiederum die 7 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Mai gesehen habe:
Project A (1983) aka "Der Superfighter". Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao und Piraten. EPIC! (9/10)The Expendables (2010)
Die Crème de la Crème des Actionfilms vereint unter der Leitung Sylvester Stallones. Explosive Action und ausreichend 80er-Flair lassen einen die unübersichtliche Kamera und den Stakkato-Schnitt erdulden. Netter Action-Spaß. (7/10 auf einer B-Action-Skala)
Alarmstufe: Rot (1992) "Die Hard"-Epigone durch und durch, hier in der Steven Seagal-Variante. Dafür auf beachtlichem Niveau, zwar ohne clevere Wendungen, doch mit guter Action und dank Tommy Lee Jones und Gary Busey einprägsamen Bösewichter. (7/10 auf einer B-Action-Skala)
Die Unglaublichen - The Incredibles (2004)
Spaßiger Mix aus Superheldenparodie, Agentenhommage und mit den üblichen Familienelementen, vielleicht etwas actionlastig, doch bunt, witzig und unglaublich unterhaltsam. (7,5/10)
Mit teuflischen Grüßen (1967) Walzt seine Prämisse unnötig aus und präsentiert jede neue Enthüllung zu beiläufig, wiederholt sich zudem. Wäre als Kurzfilm gewiss effektiv. (5/10)
Death Race (2008) Paul W.S. Anderson versaut es mal wieder: die an Videospiele erinnernd inszenierten Rennszenen werden nach dem unterhaltsamen ersten mal ermüdend repetitiv, abseits der Strecke wird es ebenso mies wie vorhersehbar. Jason Statham kann nicht alles mit seinem Charisma retten, schon gar nicht wenn Anderson versucht, seine Mario-Kart-Komplexe zu bewältigen. (3,5/10)
Rette deine Haut, Killer (1981) Ganze miese Musik für einen eigentlich sehr unterhaltsamen Krimithriller, der mit der Gewalt nicht gerade zimperlich nimmt. Besonders Alain Delons (synchronisierte) Oneliner sind unterhaltsam. (6,5/10)
Noch ein kleiner Nachschlag, diesmal zu "Batdog". Diese im comiclook gehaltene Storybookseite von "The Dark Knight Rises" enthüllt eine neue, interessante psychologische Abneigung Batmans gegen eine gewisse, süßliche Substanz. Wie das wohl in den Film integriert wird?
Demnächst steht ein schöner Filmarathon an. Wie könnte ich ein solches Sammelsorium des Trashs auch ignorieren?
Den Anfang macht David R. Ellis"Piranha 3D"-Epigone "Shark Night 3D", der eine Inhaltsbeschreibung nicht allein dank des Trailer wohl erübrigt...
Aus Australien unter der Regie von Russell Mulcahy kommt "Bait 3D", ein Filmchen, dem der Trash-Oscar für seine Geschichte gebührt: Haie in einem Supermarkt! Bedarf es überhaupt noch weiterer Worten?
Es sieht ganz so aus als wäre die Qualitative Flaute in Hollywood vorbei. Nach Remakes, Reboots, Reimaginations, Pre- und Sequälereien hat man endlich wieder den Weg zu eigenen, originären Ideen gefunden. Mit Filmen wie "Hangover II", "Cars 2", "Kung Fu Panda 2", "Alvin And The Chipmunks 3", "Transformers 3", "Sherlock Holmes 2", "Johnny English Reborn", "Piranhas 3D 2" und "Paranormal Activity 3" kehrt Hollywood endlich zu den glorreichen Zeiten der Kreativität zurück.Exemplarische für diese Phase lässt sich das Remake von Brian De Palmas Stephen King-Adaption "Carrie" herauspicken, dass vom Autor des Spider-Man-Musicals Roberto Aguirre-Sacasa in Szene gesetzt wird und näher an der Vorlage sein soll. Letztere Aussage deutet eine neues Trendsetting an, denn, wie jemand andernorts schon bemerkte, "näher an der Vorlage" verspricht das neue "grittier, darker and more realistic" zu werden. In diesem Projekt steckt soviel überraschendes!Ein orgastischer Ausbruch von Originalität stellt die Umsetzung von William Gibsons Cyberpunk-Standardwerk "Neuromancer" dar, die ab 2012 gedreht werden soll (die Arbeit an den Spezialeffekten hat wohl bereits begonnen... wird hier bereits der Schwerpunkt der Verfilmung deutlich?). Drehbuch und Regie in Personalunion übernimmt Vincenzo Natali ("Cube", "Cypher", "Splice").Und auch ein vernünftiges Biopic ist wieder dringend von Nöten. Seid unbesorgt, Hollywood hat unsere Rufe erhört! Niemand geringerem als Evel Knievel, dem legendärem Stuntman, wird die Ehre durch Ric Roman Waugh, selbst erfahrener Stuntman, erwiesen. Er beabsichtigt, die Biographie "The High-Flying Life of Evel Knievel: American Showman, Daredevil, and Legend" von Leigh Montville zu verfilmen und neben den berühmten Stunts das Leben eines verrückten Hunds auf die große Leinwand zu bringen.Große Erwartungen also, die Hollywood bei uns hervorruft. Man ist gespannt, ob man diese außerordentliche Kreativität auch die nächsten Jahre beibehalten kann...
Hiermit präsentiere ich wiederum die 22 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Mai seit der letzten Liste gesehen habe:
Ginger Snaps - Das Biest in Dir (2000) Werwölfe und Menstruation, die erste. Recht einfallsreiche Werfolf-/Coming-of-Age-Kombination, vor allem anfangs dank seines schwarzen Humors spaßig, während es gegen Ende wieder konventioneller wird. (6,5/10) Ong Bak 2 (2008)
Zuerst gehypt, dann verdammt: inexistente Geschichte, miese Inszenierung, sprunghafte Erzählung und einiges an unsinnigen Szenen. Erst gegen Ende gibts bemerkenswerte Martial-Arts-Fights, dank des fehlenden Films natürlich gänzlich undramatisch. (3/10)
The Assassin (1993)
Ich brauchte meine Zeit, um mich an den wieder zu wagen: die Geschichte ist nicht sonderlich einfallsreich, wenn auch unterhaltsam, jedoch die Inszenierung ist gewöhnunsbedürftig und bisweilen alles andere als gelungen. Die Schwertkämpfe überzeugen jedoch. (6/10)
Fast & Furious Five (2011)
Genau so dumm, prollig und vorhersehbar, wie man es erwarten würde, klaut einiges zusammen und ist in "Frying the Coke"-Hinsicht nah an "Bad Boys 2". Im Grunde eine einzige Fremdschäm-Angelegenheit, doch Menschen, die ein Faible für schnelle Autos, hübsche Frauen und Chauvi-Testosteron-Stiernackenkämpfe haben, werden ihren Spaß schon haben. (5/10)
Ich - Die Nummer eins (1973)
Ein bisschen Ost-/West-Spionage und ganz viel Paranoia, das Gefühl der Bedrohung von allen Seiten gut vermittelt, letztendlich allerdings irgendwie Hitchcock-Epigone. (6/10)
Gremlins - Kleine Monster (1984) Mein Lieblings-Anti-Weihnachtsfilm, ideenreich und schräg-komisch in seinem anarchischen Chaos, angrichtet durch die liebenswerten Chaoten. Auch nach dem hundersten mal ein großartiger Fantasyfilm. (7,5/10)
Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (2007) Überladener, wie überlanger, enttäuschender Abschluss, dazu unglücklich erzählt. Die finale Seeschlacht entschädigt für vieles des ansonsten stark getrübtem, dennoch unterhaltsamen Mainstream-Piraten-Fantasy-Spektakels. (6,5/10)
Rush Hour (1998) Chris Tucker nervt, doch Jackie Chan kann einen Film allein durch seine blosse Präsenz retten. Demsentsprechend wertet er auch diese konventionelle und ideenlose Standard-Buddy-Action-Komödie durch seine zahlmäßigen, wenn auch nicht außerordentlich spektakulären Akrobatikeinlagen auf. Darüberhinaus meine Bekanntmachung mit Jackie Chan aus Kindestagen. (6,5/10 mit Kindheits-Nostalgie-Bonus)
Tod auf dem Nil (1978) Agatha Christie und Whodunit at it's best: eine mörderische (im wahrsten Sinne des Wortes), intensive Exposition (allerdings von Nöten), ein traumhaftes exotisches Setting und eine superbe Besetzung mit einem fantastischem Peter Ustinov an der Spitze. Es gibt im Grunde nur ein kleines Manko: der Fall ist so verdammt bemerkenswert und eingängig inszeniert, dass man ihn nie wieder vergisst. Und dennoch bleibt es auch beim hunderstenmal aufregend. (9,5/10) Conan - Der Barbar (1982) Der Barbarenfilm schlecht hin: archaisch, blutig, ein klein bisschen episch und mit dosierten Fantasy-Elementen. Wird daneben allerdings inbesondere von Arnold Schwarzenegger und Basil Poledouris großartigem Score getragen. (8/10)
Endstation Schafott (1973) Etwas dick aufgetragenes und einseitig inszeniertes Anti-Todesstrafen-Plädoyer, dass seine ganze nachhaltige Kraft aus dem elegischen Ende bezieht. (7/10)
Scre4m (2011) Kombiniert die Unterhaltsamkeit des zweiten und die Meta-Ebene des dritten Teils in einem ausgewogenen Gleichgewicht (was Teil 3 ja fehlte...). Ist vor allem in den Ghostface-Telefonaten und Szenen mit Courteney Cox Unterhaltsam. Teil 1 bleibt zwar unerreicht, Teil 4 überzeugt dennoch. (7/10)
Ip Man 2 (2010) Mehr die Geschichte betonendes, glaubwürdigeres und mit immer noch hervorragend choreographierten Kämpfen, die einzig durch spärlich gesäte Wire-Fu-Einsätze gestört werden, versiertes Sequel. Das Ende versinkt leider wieder übertrieben im Pathos, während der End Fight mit zu dem besten gehört, was Martial-Arts-Filme zu bieten haben und Donnie Yen als Ip an ist über jedem Zweifel erhaben. (8/10)The Pirates of Langkasuka (2010)
Ein thailändisches Mainstream-Produkt und wie viele dergleichen hier weniger als mittelmäßig, klaut sich alles zusammen und ist nicht sonderlich überzeugend inszeniert oder gespielt. (4/10)
Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl (2003)
Die Musik von Hans-Zimmer-Praktikant Klaus Badelt nervt, doch Piraten und Karibik sind ein dankbares Setting für dieses bunte, temporeiche Fantasy-Spektakel, dass natürlich vor allem von Johnny Depps schräger Darstellung lebt. Diesen Mix mochte ich beim ersten mal nicht, kann mich dem Spaßfaktor heute allerdings nicht mehr entziehen. (7,5/10)
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 (2006)
Schlägt einen anderen, ein wenig ersteren Ton an, versucht zudem die Reihe zur epischen Trilogie aufzublasen, was sich vor allem in der Laufzeit niederschlägt. Viele Action-Szenen sind stark übertrieben, bereiten jedoch viel Spaß, ebenso wie Johnny Depp. Ein herrlich kunterbuntes Sequel vor schöner Kulisse und mit guten Effekten. (7,5/10)
Rush Hour 2 (2001) Ganz und gar ein Aufguss, der Anfangs mit Hong Kong als Setting alles richtig macht, bis er nach der Hälfte leider wieder nach Amerika wechselt. Christ Tucker nervt weiterhin und Jackie Chan retter wieder vieles. (6/10)
Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten (2011)
Irgendwie ein ganz anderer Film, bodenständiger und klassischer, jedoch auch dramaturigsch uninspiriert zusammengeklaut und vorhersehbar bis absurd konstruiert, mit wenigen Lichtblicken. Penélope Cruz' Rolle ist undankbar, wie überflüssig, einzig Johnny Depp, Geoffrey Rush und Ian McShane machen wirklich Spaß. Und doch hat auch diesmal das Piraten-Fantasy-Setting seinen besonderen Reiz. (6,5/10)
Loft (2008)
Dem deutschen Untertiel verwähre ich mich. Überraschend clever konstruierter Thriller aus Beglien, unvorhersehbar und spannend. Davon sollte es mehr geben. (7,5/10)
Gargoyles - Flügel des Grauens (2004) Dümmliches Drehbuch, schlechte Darsteller, miese Regie, nervtötende Musik und die Effekte! Reicht von langweilig bis Trash und letzterem kann ich mich einfach nicht verschließen. Mieser Film, doch er macht einfach Spaß. (4/10)
Rush Hour 3 (2007)
Eine Idee gereicht zur Qualität noch nicht. Brett Ratner versucht moderat zu modernisieren, Jackie Chans Action-Einlagen sind deutlich weniger, die Kalauer nehmen zu, der rote Faden fehlt - einzig Chris Tucker tut das, was er zuvor tat: nerven. Versinkt noch mehr im Einheitsbrei der Buddy-Action-Komödien. (4,5/10)
Wer ist Hanna? (2011)
Ist selbstredend ganz anders, als er beworben wird: die Identitätsfindung der Hauptfigur spielt hier die erste Geige, angreichert durch Märchenmotive und ungewöhnlich, doch nicht weniger brilliant inszeniert von Joe Wright, mit dosiertem, wie geschickt eingesetztem ungewöhnlichem Soundtrack. (7,5/10)