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Sonntag, Dezember 24, 2023

Fröhliche Weihnachten mit Arnold!

Ich wünsche allen, die das hier noch lesen, eine frohe Weihnachtszeit mit diesem kuriosen Fundstück. ^^



Montag, Juli 09, 2018

Predator Update 4.0.2. Fix

Ungeachtet des doofen deutschen Titels ("Predator: Upgrade"... wirklich?) und trotz der Re-Shoot-Berichte bin ich gespannt auf Shane Blacks (als Autor: "Lethal Weapon", "The Last Boy Scout", "Last Action Hero"; als Regisseur: "Kiss Kiss Bang Bang", "Iron Man 3", "The Nice Guys") neusten Beitrag zur Predator-Franchise, frugal "The Predator" betitelt. Black verfasste zusammen mit Fred Dekker ("House", "Night of the Creeps", "The Monster Squad") das Drehbuch und übernahm kurzerhand die Regie selbst. Nach einigem Hin und Her bei der Besetzung (u.a. wurden James Franco und Benicio del Toro in Betracht gezogen, sogar Arnold Schwarzenegger sollte kurzzeitig wieder in die Rolle des Major Alan "Dutch" Schaefer schlüpfen) übernimmt schlussendlich Boyd Holbrook ("Milk", "Gone Girl", "Narcos") die Rolle des Quinn McKenna, ehemaliger Army Ranger und Vater von Rory McKenna (Jacob Tremblay ("The Smurfs 2", "Room", "Wonder")). Weil Sohnemann unbeabsichtigt die in jedem Predator-Raumschiff standardmäßig integrierte Autoalarmanlage auslöst, finden abermals die Jagd-Verrückten Außerirdischen ihren Weg zur Erde. Doch der unter Predatoren grassierende ungesunde Trend zu fragwürdigen Steroid-Injektionen auf Basis der DNA anderer todbringender Weltraum-Monster trägt ungeahnte Früchte, weswegen sie sich selbstverständlich als noch tödlicher, noch gefährlicher und noch hässlicher herausstellen - was sonst.
Folglich liegt es an McKenna gemeinsam mit einigen aus einem Pool geschädigter, ehemaliger Soldateska rekrutierten "Expendables" (u.a. Thomas Jane ("The Punisher", "Hung", "The Expanse") und Alfie "Reek" Allen ("Atonement", "Game of Thrones", "John Wick")) sowohl Sprössling, Frau (Yvonne Strahovski ("Chuck", "Dexter", "The Handmaid's Tale")), Heim, Hund und Herd, als auch die Menschheit im Allgemeinen gegen die Außerirdische Brut zu verteidigen - vielleicht sogar, wer weiß, mit der Hilfe eines freundlich gesinnten Predators.
Ferner spielen mit: Trevante Rhodes ("Westworld", "Moonlight", "12 Strong"), Olivia Munn ("Beyond the Break", "The Newsroom", "X-Men: Apocalypse"), Edward James Olmos ("Blade Runner", "Miami Vice", "Battlestar Galactica"), sowie Gary Buseys Sohn Jake Busey ("Starship Troopers", "The Frighteners", "From Dusk Till Dawn: The Series"), der in Pappis Fußstapfen tritt: er übernimmt die Rolle des Sohnes des aus "Predator 2" bekannten Peter Keyes. Ich bin jedenfalls gespannt, würde mich über Cameos von Schwarzenegger und Jean-Claude Van Damme selbstredend auch freuen.

Mittwoch, April 22, 2015

Terminating the Trailer

Punkt No. 1: ich warne vor diesem Trailer! Er verrät praktisch den gesamten Film.

Punkt No. 2: Hier ist der Trailer zum Reboot-Sequel-Re-Imagination-Prequel-Cashcowing "Terminator Genisys". Ahnold kehrt tatsächlich als (reichlich gealterter) Terminator (den jüngeren, frischeren Body teil sich sein Kopf großzügig mit Aaron V. Williamson) zurück, um Sarah Connor (Drachenmutti Emilia Clarke) und Kyle Reese (Null-Lösung Jai Courtney ("Spartacus: Blood and Sand", "Jack Reacher", "A Good Day to Die Hard")) gegen den bösen... noch böseren Terminator zur verteidigen. Mit dabei der T-1000 (Lee Byung-hun ("The Good, the Bad, the Weird", "G.I. Joe: The Rise of Cobra", "Red 2"), John Connor (Jason Clarke ("Brotherhood", "Zero Dark Thirty", "Dawn of the Planet of the Apes")), No. 11 Matt Smith, sowie Oscar-Frischling J. K. Simmons ("Law & Order", "Spider-Man", "Whiplash"). Der HBO-versierte ("Six Feet Under", "The Sopranos", "Game of Thrones") Alan Taylor, zuletzt mit "Thor: The Dark World" im Kino gewesen, übernimmt die Regie. Macht einen möglicherweise spassigen Eindruck.

Montag, Juli 01, 2013

Kurzreviews Juni/2013

Hiermit präsentiere ich wiederum die 17 Filme und 2 Serienstaffeln (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Juni gesehen habe:

Serien-Staffeln
Parade's End - Der letzte Gentleman (2012) - (6/10, ich kam für Benedict Cumberbatch, ich blieb wegen Rebecca Hall)
Odysseus (2013) - (4/10)

Filme
Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957)
Da wartet man die ganze Zeit auf die titelgebenden Schicksalsjahre und nichts passiert. Es wird nicht einmal oft genug nach "Sissi!" gerufen, dass sich selbst das Drinking-Game hier nicht lohnt. Öde. (4/10)

Lola (1981)
Rainer Werner Fassbinders Unrat-Version, nicht ganz Drama, nicht ganz Satire. Die beinahe comic-artigen Charaktere, wie die dazu passende bunte Farbegebung verhindern da eine dramatische Wirkung. Immerhin die Schauspieler machen einen guten Job. (6/10)

Sinister (2012)
Die treffende Beschreibung andernorts geklaut: Stephen King guckt sich im "Shining"-Hotel das Video von "The Ring" an. Das triffts. Es gibt gruselige Momente, insbesondere die schaurigen Super-8-Filme, trotzdem verliert die allzu überraschungsarme, künstliche in die Länge gezogene Geschichte rapide sein schauriges Potential und das Ende, was man genau so kommen sah, gruselt eigentlich kaum mehr. (5/10)

Shooter (2007)
Taffer Actionfilm mit einem perfekt besetztem Marky Mark, der nur ein Manko hat: seine Laufzeit. (7/10)

Robin Hood - König der Diebe (1991)
Spaßiges Hollywood-Abenteuer, das Alan Rickman in der Paradeform des unterhaltsamen Chargierens praktisch an sich reißt. So sieht harmloser Spaß aus. (7/10)

City Hunter (1993)
Kunterbunte, schräge und über weite Strecken absolut alberne Manga-Verfilmung, die ihre Herkunft nie verhehlen kann oder will, gerade deswegen einen Riesenspaß bereitet - Toleranz für diese Art asiatischen Humors vorrausgesetzt. Höhepunkt ist natürlich Jackie Chan als Chun Li. Selbstverständlich! (7/10)

Spawn (1997)
Total misslungene Comic-Verfilmung mit "The Crow"- und "Blade"-Anleihen, miesen Effekten und klischeehaften Drehbuch-Kniffen. Ein kleines Trash-Vergnügen. (2/10)

ParaNorman (2012)
Trotz der tausendfach durchexerzierten Geschichte des Außenseiters, der an seinen Herausforderungen wächst, ist dem Charme dieser wundervollen Horrorfilm-Hommage im Stop-Motion-Stil niemals zu wiederstehen, denn die Charaktere sind sympathisch, die Geschichte ist, wenn auch altbacken, gekonnt erzählt und die Tricktechnik bisweilen sogar atemberaubend, denn so detaillierte Gesichter, wunderschön atmosphärisch gestaltete und fotografierte Set-Pieces gab es selten zu sehen. Nicht zu vergessen die Musik. Wunderschön! (8,5/10)

Before Sunrise (1995)
Eine interessantes Experiment nimmt seinen Anfang: die elaborierten Dialoge werden von dem perfekt harmonierenden Hauptdarstellern getragen und vom minimalistischen filmischen Aspekt noch unterstützt. Wunderbar kitschfrei, realitätsnah und rührend. (8,5/10)

Before Sunset (2004)
Kompakter und auf begrenzterem Raum, was dem Empfinden der Charaktere zu entsprechen scheint, deren in die Ecke gedrängte Gefühlswelt sich im wichtigen Mittelteil der Trilogie besonders zu entladen scheint. Nicht minder großartig. (8,5/10)

Before Midnight (2013)
Der "Szenen einer Ehe"-Teil der Reihe, bisher der Höhepunkt der Trilogie. Mit zunehmender Laufzeit werden die unvermindert grandiosen Dialoge zwischen Julie Delpy und Ethan Hawke, dem vielleicht besten Filmpärchen aller Zeiten, bissiger und die immanente Problematik verzwickter. Gekonnt schwanken sie dabei zwischen (griechischer) Tragödie und einer besonderen Form des Witzes. Obgleich es der längste Film der Reihe ist, verging hier die Zeit besonders wie im Fluge. (9/10)
Lili Marleen (1981)
Sonderlich subtil ist Fassbinders Inszenierung hier nie, sicherlich aber gut. Nur wirkt nichts an dem Film, weder die Charaktere und das damit verbundene Drama, noch die Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen, interesseerweckend, wodurch das Projekt sehr schnell sehr öde wird, in den schlimmsten Fällen sogar unfreillig komisch. Das mag natürlich meiner Perspektive auf unsere deutsche Nazi-Zeit-Bewältigungs-Übersättigungs-Filmgesellschaft geschuldet sein, deren Vertreter Fassbinder trotz allem locker in die Tasche steckt. (5/10)

Liebe ist kälter als der Tod (1969)
Fassbinders Hommage an den franzsösischen Gangsterfilm à la Melville ist sicherlich interessant, bleibt letztenendes jedoch ein künstlerisches Nacheifern großer Vorbilder mit einem inszenatorisch etwas schwammig formulierten Grundgedanken. (5,5/10)

From Paris with Love (2010)
Xenomisie, der Film. In einem unterträglich menschenverachtendem Gestus lassen Pierre Morel und Luc Besson John Travolta die pösen, pösen Gangster, allesamt mit Migrationshintergrund, zu hunderten niedermähen. Gleichzeitig scheitern sie an ihrem Versuch einer Buddy-Komödie, dem pseudo-coolen Gehabe ihres unzerstörbaren, wie unsympathischen
Helden und dem Versuch, einen zweiten "Taken" aus dem Hut zu zaubern. Immerhin: dafür kann man sich die Action anschauen. Das war's dann schon. (3/10)

Shoot 'Em Up (2007)
Der Titel ist Programm und doch wären die vielseitigen, nie ernst genommenen Schießereien (mit selten guter Musikuntermalung) nichts ohne Clive Owen und Paul Giamatti, die den Film selbst ohne Actionspektakel tragen könnten. (6,5/10)

Red Heat (1988)
Arnold Schwarzenegger ist als russischer Eisenbirne perfekt besetzt, James Belushi fand ich hingegen wenig sympathisch, weswegen sich das Buddy-Element für mich nie zufriedenstellend angefühlt hat. Zudem ist der Film überwiegend ein langes Warten auf die Konfrontation zwischen Schwarzenegger und Ed O'Ross, was am Ende nicht so richtig mit einem Knall enden will. OK. (6/10)


Scream - Schrei! (1996)
Ikonischer Kult-Teenie-Slasher, der mit bewusster Leichtmütigkeit die eigenen Genre-Regeln genüsslich und humorvoll zur Schau stellt, trotzdem als Horror(komödie) hervorragend funktioniert und denkwürdige Szenen im Minutentakt liefert. (9/10)

In meinem Himmel (2009)
Gänzlich überkitschte Romanverfilmung, deren eskapistische Fantasiewelten nur noch reinem Selbstzweck genügen, sogar das Thema schmerzhafter Bewältung von Verlust verharmlosen. Peter Jackson scheint bei seiner Inszenierung mehr an der suspenseartigen Killerjagd und bunten Farben interessiert, verfehlt somit das entscheidene der Geschichte. Einzig Stanley Tucci hinterlässt einen widerlichen Eindruck. (3,5/10)

Scream 2 (1997)
Nicht mehr ganz so clever wie das Original, nichtsdestotrotz ein riesiges Vergnügen. (7,5/10)

Scream 3 (2000)
Der Film im Film bietet genüssliche Meta-Konfrontationen mit Film und "Realität", Schauspielern und Figuren, ist dahingehend aber eben nur ein kleines Meta-Spässchen. (7/10)

Nur 48 Stunden (1982)
Ein Archetyp von Buddymovie, war mir jedoch schon immer zu sehr unflätiges Macho-Getue mit zu wenig pointierten Dialogen und unspektakulärer Action. Walter Hill, sowie Nick Nolte und Eddie Murphy reißen's aber raus. (6/10)

Und wieder 48 Stunden (1990)
Deutlich spaßiger, dämlichere und gerade deswegen unterhaltsamere Dialoge und vernünftig dosierte Action. Einzig die unnötig verkomplizierte, in den letzten Minuten aufgelöste Verrätergeschichte empfand ich als unpassend. (6,5/10)

Scre4m (2011)
Passt seine Meta-Ebene ein bisschen an den (post)modernen Horrorfilm an, ist erzählerisch hingegen beinahe klassisch. Ist immer noch spaßig, bringt leider nichts neues. (6,5/10)















17 - 6,2 (105)

Montag, Oktober 22, 2012

Die guten alten 80-jährigen

Der Erfolg von "The Expendables" hat anscheinend eine (noch) kleinwüchsige Welle von Actionfilm vom alten Holz ausgelöst. So meldet sich z.B. Walter Hill ("48 Hrs.", "Red Heat", "Last Man Standing") mit "Bullet to the Head" nach beinahe 10 Jahren Leinwandabstinenz wieder auf dem Regiestuhl zurück. Und als irgendwie Vater des Buddy-Actionfilms bringt er das ungleiche Duo von Killer Sylvester Stallone und NYPD-Detective Sung Kang ("Live Free or Die Hard", "Ninja Assassin", "Fast Five") zusammen. Mit dabei sind Jason Momoa ("Stargate Atlantis", "Game of Thrones", das "Conan the Barbarian"-Remake) und Christian "Ja, er lebt noch" Slater. Schaut nach einem ziemlich Kick-Ass-Spektael aus!

Ergänzend dazu setzt Kim Ji-woon ("A Tale of Two Sisters", "A Bittersweet Life", "I Saw the Devil") als seinen ersten amerikanischen Film Arnold Schwarzenegger in seiner ersten Hauptrolle seit "Terminator 3" (und das war 2003...) in Szene. Und zwar darf sich där Ahnould in "The Last Stand" als Kleinstadtsheriff gegen einen ausgebügsten Drogen Baron zur Wehr setzen. Zusammen mit Rodrigo Santoro ("Lost", "300", "Che"), Forest Whitaker ("Battlefield Earth" (hihi), "Panic Room", "The Last King of Scotland"), Johnny Knoxville (WTF), Luis Guzmán ("Traffic", "Magnolia", "Grand Theft Auto: Vice City"), Peter Stormare ("Fargo", "Armageddon", "Hamilton"), sowie Jaimie Alexander ("Rest Stop", "Love and Other Drugs", "Thor").

Sonntag, Mai 13, 2012

Total Recrap?

Glatt gebügelt und auf Hochglanz poliert. So schaut's aus. Dabei möchte ich nicht behaupten, dass Verhoevens Film eine intelektuelle Goldgrube war. Aber er hatte immerhin Arnie. Len Wiseman hingegen hat scheinbar nichts als Hollywood-Glamour.

Mittwoch, Juni 22, 2011

Nachschlag No. 3: Conan, the Red Band Trailered

Jason Momoa ist definitiv kein Ersatz für Schwarzenegger:

Dienstag, Juni 07, 2011

Zwei Gründe gegen Conan

Zwei Gründe, warum das "Conan"-Remake nicht funktionieren kann:Wie könnte Tyler Bates schon das hier schlagen?

Und Schwarzenegger? Nun ja, siehe dazu hier...
Erwähnte ich zudem den Regie-Rohrkrepierer Marcus Nispel? Hoffentlich täusche ich mich...

Donnerstag, November 18, 2010

Commando The Musical

Genauso herrlich wie "Conan The Musical". Ich sag nur: "Jenny and Me"!



Und, ja, auch hierzu gibt es einen Nostalgia Critic. ;-)

Montag, Oktober 04, 2010

Samstag, September 04, 2010

Was uns der Ahnold heute noch zu sagen hat

Der gute Ahnold hat uns viele Klassiker gebracht... hier sind einige davon:



Donnerstag, August 26, 2010

"The Expendables" - The Boys Are Back In Town!


Hier mein kleiner Kommentar zum "The Expendables"-Preview:

Reiner Männerfilm, selbstverständlich und so wunderbar 80er-Jahre-like: formelhafter Plot, flache, stereotype Charaktere, weitläufige Klischees, One-Liner und viele Tote! Ja, so muss das aussehen! "The Expendables" ist endlich mal wieder ein fetziger Actionfilm, der sich nicht pseudo-intelligent gibt und sich auf das konzentriert, was wir kleinen Action-Geeks sehen wollen: kernige Typen, coole Sprüche und Action satt!

Die Figuren leben allein durch das Charisma ihrer Darsteller, auch wenn Sylvester Stallone und Jason Statham bei den "Expendables" klar den Ton angeben. Jet Li hat noch seine Szenen, während Randy Couture und Terry Crews blosses Anhängsel sind, eben der Rest. Was wohl der Preis ist, wenn man soviele Figuren in einem Film zu bedienen hat.
So haben auch Stallone und Staham als einzige Beziehungen zum anderen Geschlecht, wobei sich der weibliche Anteil selbstredend auf das "Damsel in Distress"-Motiv beschränkt. Ansonsten ist das reine Männersache, Männersache der 80er, so wird auch 90er-Jahre girly talk unmittelbar abgewürgt. Dolph Lundgren bewegt irgendwo als Psycho zwischen den Reihen und, wie wir in kennen, das formidabel.Bei den Bösen verhält es sich ähnlich: David Zayas (Angel Batista aus "Dexter") gibt den fehlgeleiteten Revolutionär, dessen Putsch in etwas andere als von ihm geplante Bahnen gerät. Sowas passiert eben, wenn man mit eiskalten, rücksichtslosen Ex-Agenten wie James Munroe paktiert. Den gibt Eric Roberts, der ältere Bruder von Julia Roberts (deren neuster Film "Eat Pray Love" btw gegen "The Expendables" an den Kinokassen verloren hat...), in der "Dark Knight"-erprobten Darstellung des schmierigen, geldgeilen und gewissenlossen Geschäftsmanns, bei dem das Geld Gewissen und Grausamkeit diktiert.

Ihm zur Seiten stehen mit Steve Austin und Gary Daniels, dessen Beteiligung an dem Film mir gar nicht bewusst war, umso grösser indessen meine Freude war, zwei Sidekicks in bester Bondmanier, die für den Endkampf reserviert sind. Insbesondere Daniels kann sich hierbei leider kaum profilieren, während Steve Austin als Standardhühne Klöppe verteilt.
Die Armee, welche Zayas um sich versammelt hat, ist selbstredend wie in "Rambo" eine Ansammlung von wandelnden Zielscheiben, die zu hunderten sterben dürfen. Eben wie in den 80ern können unseren Helden es mit diesen locker gleich zu hunderten aufnehmen, was allerdings in manch überzogener Szene ausartet, wenn die Soldaten hin und wieder regelrecht das Schiessen vergessen, trotz grösster Chancen. In "Commando" (einer der geilsten 80er-Jahren-Actionfilme ever!) haben sie wenigstens noch auf Ahnold geschossen, wenn auch nie getroffen.



Apropo Ahnold: er und Bruce Willis gönnen sich einen herrlichen Cameo, besonders Schwarzenegger gibt sich großartig selbstironisch in einem kleinen, wohl aber sehr amüsanten Wortkampfduell mit Stallone. Auch wenn sein Auftritt absolut keinem Zweck dient, ist es eine wunderbare Hommage an alte Zeiten, in denen sich testosteronüberbrodelnde Actionhelden schon ohne schweres Geschütze die Kugeln um die Ohren fliegen lassen.
Womit wir beim zentralen Punkt wären: der Action.In der Tat der einzige Punkt, der das Gesamtbild stört, wenn auch wenig. Nicht die Action an sich! Die ist reibungslos! Es wird viel geballert, alles fliegt in die Luft und gestorben wird reichlich, wirklich reichlich... und blutig. Der Film ist nicht fern vom vierten Rambo, so werden die Gegner zerfetzt. Zerschossene Köpfe oder gleich zur Gänze zersplatterte Oberkörper, Halsschnitte in Nahaufnahme, mit Armen und Köpfen balzende Macheten - alles zwar CGI-Blutig, nichtsdestoweniger äusserst gewaltätig. Herrlich!
Action gibt es alle gefühlten fünf Sekunden und im Finale scheinen mehr Handlanger als die angegebenen 200 aus ihren Löchern zu kriechen, weit mehr, um gleich die Rambo-Rechnung zu kassieren, wobei der Film fast schon an "Commando"-Quantitäten reicht. Mit Jet Li geht es auch gerne in den Nahkampf, wo allerdings eben die grösste Schwäche der Actionszenen offenbar wird: dieser dumme, unübersichtliche, Kopfschmerzenerzeugende und allein leidlich Tempo evozierende Wackelkamera-Stakkatoschnitt-Stil. Ist das bei den Schiesserein noch erträglich, auch wenn hin und wieder nicht auszumachen ist, wer hier gerade wen erschiesst, werden die Nahkampfszenen gründlich ruiniert. Vielleicht liegt es auch daran, dass Stallone keine Erfahrung mit Martial-Arts-Filmen vorzuweisen hat, aber kommt es mal zu Handgreiflichkeiten, ist gar nichts mehr zu erkennen, nichts mehr auszumachen, was gerade geschieht. Insbesondere Jet Lis Kampfszenen, die mit ein Highlight des Films hätten sein können, allein durch die Kontrahenten, auf die er trifft, werden so regelrecht sabotiert.
Daneben ist der Film dennoch ein riesiger Spass. Denn obwohl handwerlich nicht alles ganz sauber ist, gibt es Action nicht zu knapp und wenn sie kommt, dann mit Glanz und Glorie! "The Expendables" hat somit genau meinen Nerv für reaktionäre, gewaltverherrlichende Actionfilme getroffenen, bei denen der Bodycount mehr zählt, als Tiefgang, Plot und Charaktere. Die Darsteller hatten sichtlich ihren Spass und diese Action-Stars auf einem Punkt konzentriert ist auch für den Zuschauer eine Mordsgaudi. Die One-Linern sitzen, die Action krawallt kontinuierlich und Herren beweisten einmal mehr, dass sie rechtmässige Könige des Action-Films sind. Wo "John Rambo" noch etwas langweilig war, trumpft "The Expendables" mit voller Unterhaltsamkeit auf.

"The Boys Are Back In Ton" ertönt es über den Credits von Thin Lizzy.
Gott sei dank! Sie sind es! (7,5/10)

Freitag, August 13, 2010

Freitag, August 06, 2010

The Expendables


Ja! Bald ist es soweit! Moment, das hatten wir doch schon mal...

Egal! Denn welcher Action-Geek würde sich nicht freuen, ob des baldigen erscheinens des Action-Allstar-Films "The Expendables"? Genau wie die Aufzählung der Darsteller von "Inception" schon dem Cineasten wahre Freudenströme bereitet, so wirtk ein Blick auf die dramatis personae von "The Expendables" geradezu explosiv auf den Action-Film-Freund: Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und natürlich Regisseur und Initiator des Spektakels Sylvester Stallone, sowie Mickey Rourke, Bruce Willis und Schwarzenegger - allein diese großen Namen in den Credits eines Film vereint, sind schon ein wahres Fest!


OK, die Herren haben ein Durchschnittalter von 52 - aber sie sind immer noch Action-Ikonen! Vom alten Eisen! Und so wird hoffentlich auch der Film, weg von den sauberen, pseudo-nachdenklichen Filmen von heute, die sich Action-Film schimpfen, wieder hin zu dem dreckigen, machohaften, menschenverachtenen Stil der 80er-Jahre - und selbst wenn es den Abschied vom 80er-Jahre-Action-Film darstellt. Doch mit Stallone am Ruder wird das schon werden... bestimmt... zumindest hoffe ich das!



Nein, wirklich. Wenn ich in diesem Trailer die Namen und die Darsteller zusammen sehe, bekomme ich eine Gänsehaut...

Montag, November 09, 2009

Schwarzenegger mit einem freundlichen "Fick Dich!"

Ja, ja, immer diese Österreicher mit ihren versteckten Botschaften an ihre politischen Widersacher, nicht wahr? 

Schwarzenegger sends 'hidden' swear insult

Sehr subtil.