Das ich nicht der größte "Walking Dead"-Fan bin, sollte klar sein. Vielleicht wäre ich mehr zu begeistern gewesen, wäre die ganze Serie im Stile dieser 8-bit-Version von Cinefix und David Dutton gehalten gewesen. Wäre doch mal eine Idee für ein Reboot...
Samstag, März 28, 2015
The Walking Bits
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Okami Itto
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Donnerstag, März 26, 2015
No. 26
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Okami Itto
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Donnerstag, März 19, 2015
Kurzreviews März/I/2015
Hiermit präsentiere ich wiederum die 11 Filme und abermals keine Serienstaffeln
(ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht
beendete Serienstaffeln), die ich bisher im Monat März gesehen habe:
Filme
Strike! - Mädchen an die Macht! (1998)
Niedlich-freche Komödie mit Emanzipationsanliegen, gut gespielt und mit realistisch anmutender Darstellung von jungen Mädchen, die weder als süße Mäuschen, noch als Jungen-Kopie ausgegeben werden. (6)
So weit die Füße tragen (2001)
Zu meiner Schande in Unkenntnis des Originals. Akzeptabler Abenteuerfilm aus deutschen Landen, meistens solide inszeniert, in netten Landschaften gefilmt, ein bisschen langweilig, sowieso reichlich unrelevant. (5)
Payback - Zahltag (1999)
(Kinofassung) Brian Helgelands Verbeugung vor dem Hard-Boiled-Krimigenre ist zu Beginn schön grob und rau, ab der Hälfte wird die Produktionsstudio-Intervenierung durch Hang zu schwarzem Humor deutlich, nicht zu erwähnen der Wandel von Mel Gibsons schwer verdaulichen, brutalem Charakter hin zum spitzbübischen Held. Nichtsdestotrotz gefällt der Film selbst in dieser Fassung, durch den ausgewogenen Mix aus beidem, knallhartem Gangstertum fernab einer Tarantinoeske und leichter Komödie. (8)
Ist ja irre - Der dreiste Cowboy (1966)
Einen Ticken geringere Witzdichte als "Cleopatra", das übliche Ensemble macht Spaß. (5)
Duell der Degen (1997)
Trotz einiger graphischerer Todesszenen possierlicher moderner Mantel und Degen-Film, mit bestechenden (ha ha ha) Degenkampfchoreographien. Nach einem besonders flotten Beginn schleichen sich ein, zwei Längen ein, das Finale misst ein spektakuläres Duell, und trotzdem guckt man ihn gerne. Bonus für Fabrice Luchini. (7)
Spy Game - Der finale Countdown (2001)
Ich habe eine Schwäche für Robert Redford, ein paar taktische Winkelzüge seinerseits innerhalb der Agentur im Wettlauf gegen die Zeit gefallen. Leider konzentriert sich der Film mehr und mehr auf die reichlich öden Rückblenden, schafft es nicht, seinen Charakteren ein ausgeprägtes Profil zu geben, zumal die ganze Erzählperspektive zweifelhaft erscheint, da Redford zu diesem Bericht genötigt wird. Tony Scotts nerviger Regie-Stil tut sein übriges. (4,5)
Kopfgeld (1996)
Hätte ein solider Entführungsthriller sein können, aber Ron Howard und Mel Gibson gefallen sich besser darin, die fragwürdige Handlungsweise des extrem unsympathischen Protagonisten zu glorifizieren und als den rechten Weg darzustellen, zumal die ganze Erzählperspektive an sich abstößt. (3)
Auftrag Rache (2010)
Martin Campbell remaked seine eigene Mini-Serie, natürlich stark komprimiert. Jedem sollte bewusst sein, dass das keine Rache-Action ist, sondern ein gelungener politischer Thriller, mit wenigen, dafür deutlichen und gerade deswegen wirksamen Gewaltspitzen, der vom Zuschauer durchaus Aufmerksamkeit abverlangt. Gefällt sogar darstellerisch. (6,5)
Die Letzte Festung (2001)
Passt zu "Kopfgeld": was ein solider Gefängnisfilm, dessen Klischees er nichtsdestotrotz brav und nichtssagend ruminiert, hätte sein können, mit Robert Redford zudem passend besetzt und routiniert inszeniert, missfällt statt dessen durch seinen penetranten Militarismus und die reichlich unglaubwürdige Umwandlung einer gesamten Gefängnismannschaft in eine Mini-Armee. (3)
Im Fadenkreuz - Allein gegen alle (2001)
Ein Amerikaner im Kosovo. Das konnte nur peinlich werden und ist es auch. Wem "The Killing Fields" schon immer zu wenig amerika-patriotisch und pro-militaristisch war, wird hier gut bedient. (2,5)
Ronin (1998)
Regelrecht ein Action-Klassiker, bietet fetzige handgemachte Autoverfolgungsjagden und knallige Schießereien, trotzdem gefällt der vorangehende Spannungsaufbau meistens sogar besser. Etwas schade finde ich höchstens, dass der Teamaspekt zu kurz kommt, schnell klar wird, dass Robert De Niro und Jean Reno die erste Geige spielen. (7,5)
11 - 5,3 (58,0)
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Mittwoch, März 11, 2015
Oh, oh... To Never Forget Again!
Ich bin des Todes! Ich bin verloren! Gestern feierte Chuck Norris seinen 75. Geburtstag! Und ich habe ihn in keiner Silbe in meinem Blog erwähnt! Oh weh, oh weh. Der nächste Roundhousekick wartet garantiert hinter jeder Ecke... und ich meine JEDE Ecke... selbst die runden...
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Dienstag, März 10, 2015
Zitate 17
"The only mystery in life is why the kamikaze pilots wore helmets."Al McGuire
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Montag, März 02, 2015
Kurzreviews Februar/II/2015
Hiermit präsentiere ich wiederum die 17 Filme und 2 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Februar seit der letzten Liste gesehen habe:
Serien-Staffeln
Malcolm Mittendrin (Season 7) (2005-2006) (6,5-7)
Avatar - Der Herr der Elemente (Buch 2: Erde) (2006) - (7,5-8,5)
Filme
Hotel Transsilvanien (2012)
Selbt wenn mir die schnelleren Szenen bisweilen zu hektisch und hyperaktiv waren, beweist die kindgerechte Aufarbeitung der Gruselklassiker Witz und Charme, oft überdies Herz. Tempo und ruhigere Sequenzen wechseln sich wohl dosiert ab, die Animationstechnik ist niedlich und detailliert. Höchstens die Gesangseinlagen stören, sind immerhin kurz und schmerzlos. (6,5)
Drachenzähmen leicht gemacht (2010)
Erzählt keine innovative Geschichte, die Charaktere sind dafür archetypisch-prägnant genug, die Freundschaft zum Drachen geht zu Herzen ohne rührselig zu sein. Die Flugszenen sind geradezu ganz, ganz großartig, versprühen Kino-Magie und Sense of Wonder, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. (7)
An jedem verdammten Sonntag (1999)
Sogar als Nicht-Football-Fan muss ich Oliver Stones eigensinniger Inszenierung, seinen ungewöhnlichen Montagen und immersiven Spieldfeld-Szenen ein gewissen Reiz zugestehen. Weniger reizend sind die arroganten Unsympathen von Spielern, Trainern und sonstigen Beteiligten, die ausführlich, dennoch oberflächlich thematisiert werden, zumal eine kritischere Perspektive fehlt, der Sport viel mehr in abstrahierten Szenen unreflektiert zu einer körperlichen Erfahrung und zu sehr zum Kultobjekt stilisiert wird. Außerdem: was zum Henker sollte die Augen-Szene? (6,5)
Jerry Maguire - Spiel des Lebens (1996)
Fällt für mich in dieselbe Kategorie wie "Cocktail", ein reines Tom Cruise-Vehikel, dass mit der gesamten Sport-Agent-Thematik unsäglich langweilt. (4)
Love & Basketball (2000)
Vom Football zu Basketball und tatsächlich habe ich unberechtigterweise nichts von diesem Film erwartet. Der Titel ist dabei programmatisch, gleichermaßen verschreckend, wie absolut treffend. Das Leben der Protagonisten liegt im Fokus und nicht der Sport, der nichtsdestoweniger als deren Passion Entscheidungen, Höhen und Tiefen maßgeblich beeinflusst, nichtsdestotrotz lediglich einen Teil ihrer Beziehung ausmacht. Es ist ihre Geschichte, eine am Boden gebliebene, dankbar kitschfrei vorgetragene Liebe. Wirklich ein wunderschöner Film. (7)
Die Nackte Kanone 33 1/3 (1994)
Passt zur Oscar-Verleihung, denn nie waren die Academy Awards unterhaltsamer. ;-) (7)
Brotherhood (2004)
Ambitioniertes Großprojekt, das mitunter als koreanischer "Saving Private Ryan" angesehen werden darf. Kang Je-gyu tut sein Möglichstes, die Kriegsgräuel als solche darzustellen, kann gleichwohl nicht umhin, wie für koreanische Geschichtsbewältigung üblich, dick aufzutragen und höchst emotional zu inszenieren - vor allem am Ende. Das Verhältnis der Brüder steht stellenweise hinter den aufwändigen Schlachtszenen zurück, löblich ist das Bestreben, eine einseitige, Schuld zuweisende Darstellung zu vermeiden. (7)
Weiße Jungs bringen's nicht (1992)
Kurzweilige, lockere Basketball-Komödie, die hauptsächlich durch das Charisma von und die Chemie zwischen Wesley Snipes und Woody Harrelson lebt. Die privaten, sozialen Probleme der beiden ziehen sich hingegen ab und zu. (5,5)
Spike Lee's Spiel des Lebens (1998)
Spike Lees übertriebener Stil und der aufbeglähte Musikeinsatz nervten mich recht schnell, der Rest war reine Basketball-Hymne. (3)
Tin Cup (1996)
Niedlich, wie Ron Shelton sich abmüht, Golf einen leicht epischen Anstrich zu verpassen, womöglich nicht ganz ohne Wirkung. Kevin Costners Charakter ist demgegenüber nicht gerade sympathisch. (5)
Goal! - Lebe deinen Traum (2005)
Für Fußball-Freunde ganz nett, meistens (schauspielerisch) gut gespielt, mit (anscheinend) zahlreichen Anspielungen. Entwickelt sich natürlich nach bekanntem Muster reichlich überraschungsarm. (5,5)
FC Venus (2006)
Ich bin sicher kein Nora Tschirner-Fan, sympathisch und spaßig ist das Geschlechter-Geplänkel nichtsdestotrotz, lässt Raum für Komik, wie für ein wenig Drama. Zumal Ute Wieland mit Pepp zu inszenieren weiß. (5,5)
Girls United (2000)
Oh weh, hier wird ein ganz, ganz bedenkliches Frauen-Bild verherrlicht, schöne Menschen, die sich (irgendwie) schön bewegen, Cheerleadertum statt Studium. Kirsten Dunst und Eliza Dushku sind zwar knuffig, ungeachtet dessen ist das eine schlimme Botschaft. (2,5)
Stirb langsam - Jetzt erst recht (1995)
John McTiernan garantiert gelungene Actionszenen, Jeremy Irons ist ein cleverer Antagonist und Samuel L. Jackson ergänzt Bruce Willis formidabel. Was will man mehr? (8)
Fun Size (2012)
Ein, zwei amüsante Momente, insgesamte eine schnell vergessene Teenie-Komödie. (4)
Ist ja irre - Cäsar liebt Kleopatra (1964)
Wie für die Reihe üblich schön kindlich-absurde Komik ausgelöst durch die Ansammlung selten dämlicher Charaktere, diesmal eben im Monumentalfilm-Kostüm. Niedlich. (6)
Grand Budapest Hotel (2014)
Mit Wes Andersons überladenen Bildern tue ich mich nach wie vor schwer, weswegen ich diesen Film mehr mögen wollte als ihn tatsächlich genuin zu genießen. Denn Kostüme, Design und Kulissen sind über jeden Zweifel erhaben großartig, ebenso wie sein weitreichendes Spektrum an fähigen Darstellern, schließlich kann man mit Ralph Fiennes nie etwas verkehrt machen, die bis in die kleinsten Nebenrollen verheitzt werden. Und natürlich gefallen mir die stilistischen Verbeugungen vor Stummfilmen, wie allgemein die Liebeserklärung an vergangenen Stil, Grandezza und Niveau. Vielleicht ist es einfach die Art, wie Anderson erzählt, die mich kalt lässt. Ich lass ein bisschen Zeit vergehen und versuch's dann nochmal. (vorläufig: 7)
17 - 5,7 (97,0)
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Okami Itto
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Samstag, Februar 28, 2015
Leb wohl Spock!
Leonard Nimoy ist verstorben und das macht mich als Trekkie wahnsinnig traurig. Leb wohl, Spock! Du hast mir so, so, so viele unbeschreiblich fantasiereiche Abenteuer beschert, mir so viel Inspiration gegeben. Somit hast Du Dich letztlich zu Deforest Kelley und James Doohan gesellt. Ich werde Dich vermissen! LLAP!
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Okami Itto
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Mittwoch, Februar 25, 2015
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"Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird."Henry Louis Mencken
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Okami Itto
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Sonntag, Februar 22, 2015
Oscar 2015
So, haben wir das wieder geschafft. Leider war ich zu müde, um mir die Verleihung selbst anzuschauen, aber das bisschen Musical-Geplänkel, besoffene Polen und Neil Patrick Harris in Unterhosen kann ich verkraften. Die Prämierungen an sich sind relativ überraschungslos verteilt, mit der (verdienten) Vorliebe für "Birdman" hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, allerdings hätte ich Michael Keaton den Goldjungen wirklich gegönnt. Stattdessen muss man Kate Winslet in "Extras" abermals Recht geben: Behinderung der Oscar-Garant (Eddie Redmayne, Julianne Moore). Emmanuel Lubezki gewinnt seinen zweiten Oscar in Folge, der "Citizenfour"-Sieg hat mich wirklich überrascht, das "Princess Kaguya" nicht gewinnt war letztendlich irgendwie klar - immerhin bekam Hayao Miyazaki seinen Ehrenoscar. Alexandre Desplat gönne ich den Oscar ebenfalls vom ganzen Herzen, selbst wenn ich "Grand Budapest Hotel" bisher nicht durchgehalten und die Musik nicht gerade in bester Erinnerung habe. Wie dem auch sei: aufs nächste mal!
Ach Gottchen, heute sind ja Oscars. Und das zum 87. mal. Die Rassismus-Vorwürfen mal Außen vorgelassen, finde ich eine Prognose dieses Jahr schwierig. Sowohl interessante, wie zu erwartende Nominierungen finden sich, eindeutige Prämierung (wie etwa "Gravity") sehe ich nicht unbedingt. Aber um es kurz zu machen, hier sind meine Tipps.
Meine Prognosen markiere ich mit (X), wenn ich mir unsicher bin, werden Alternativ-Kandidaten mit (?) gekennzeichnet, in kursiv wie immer diejenigen, denen ich es tatsächlich gönne. Gewinner später in Gold, Fehltipps in Rot. Morgen haben wir Gewissheit. Hier übrigens die Razzies 2015.
Best Motion Picture of the Year:
Birdman (or The Unexpected Virtue of Ignorance)
(X)Boyhood
The Grand Budapest Hotel
The Imitation Game
Selma
The Theory of Everything
Whiplash
Best Achievement in Directing:
Wes Anderson (The Grand Budapest Hotel)
(?)Alejandro González Iñárritu (Birdman)
(X)Richard Linklater (Boyhood)
Bennett Miller (Foxcatcher)
Morten Tyldum (The Imitation Game)
Best Performance by an Actor in a Leading Role:
Steve Carell (Foxcatcher)
Bradley Cooper (American Sniper)
Benedict Cumberbatch (The Imitation Game)
(X)Michael Keaton (Birdman)
(?)Eddie Redmayne (The Theory of Everything)
Best Performance by an Actress in a Leading Role:
Marion Cotillard (Two Days, One Night)
Felicity Jones (The Theory of Everything)
(X)Julianne Moore (Still Alice)
Rosamunde Pike (Gone Girl)
Reese Witherspoon (Wild)
Best Performance by an Actor in a Supporting Role:
Robert Duvall (The Judge)
Ethan Hawke (Boyhood)
Edward Norton (Birdman)
Mark Ruffalo (Foxcatcher)
(X)J.K. Simmons (Whiplash)
Best Performance by an Actress in a Supporting Role:
(X)Patricia Arquette (Boyhood)
Laura Dern (Wild)
Keira Knightley (The Imitation Game)
Emma Stone (Birdman)
Meryl Streep (Into the Woods)
Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen:
(?)Birdman (Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Jr., Armando Bo)
(X)Boyhood (Richard Linklater)
Foxcatcher (E. Max Frye, Dan Futterman)
The Grand Budapest Hotel (Wes Anderson, Hugo Guinness)
Nightcrawler (Dan Gilroy)
Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published:
American Sniper (Jason Hall from "American Sniper" by Chris Kyle, Scott McEwen and Jim DeFelice)
(X)The Imitation Game (Graham Moore from "Alan Turing: The Enigma" by Andrew Hodges)
Inherent Vice (Paul Thomas Anderson from "Inherent Vice" by Thomas Pynchon)
The Theory of Everything (Anthony McCarten from "Travelling to Infinity: My Life with Stephen" by Jane Wilde Hawking)
(?)Whiplash (Damien Chazelle from his short film of the same name)
Best Animated Feature Film of the Year:
Big Hero 6
The Boxtrolls
How to Train Your Dragon 2
Song of the Sea
(X)The Tale of the Princess Kaguya
Best Short Film, Animated:
The Bigger Picture
The Dam Keeper
Feast
Me and My Moulton
A Single Life
Best Foreign Language Film of the Year:
Ida (Paweł Pawlikowski) - Poland
(X)Leviathan (Andrey Zvyagintsev) - Russia
Tangerines (Zaza Urushadze) - Estonia
Timbuktu (Abderrahmane Sissako) - Mauritania
Wild Tales (Damián Szifrón) - Argentinia
Best Short Film, Live Action:
Aya
Boogaloo and Graham
Butter Lamp
Parvaneh
The Phone Call
Best Documentary, Feature:
Citizenfour
Finding Vivian Maier
Last Days in Vietnam
The Salt of the Earth
Virunga
Best Documentary, Short Subject:
Crisis Hotline: Veterans Press 1
Joanna
Our Curse
The Reaper
White Earth
Best Achievement in Cinematography:
(X)Birdman (Emmanuel Lubezki)
(?)The Grand Budapest Hotel (Robert Yeoman)
Ida (Łukasz Żal, Ryszard Lenczewski)
Mr. Turner (Dick Pope)
Unbroken (Roger Deakins)
Best Achievement in Editing:
American Sniper (Joel Cox, Gary D. Roach)
(X)Boyhood (Sandra Adair)
The Grand Budapest Hotel (Barney Pilling)
The Imitation Game (William Goldenberg)
Whiplash (Tom Cross)
Best Achievement in Production Design:
(X)The Grand Budapest Hotel (Adam Stockhausen, Anna Pinnock)
The Imitation Game (Maria Djurkovic, Tatiana Macdonald)
Interstellar (Nathan Crowley, Gary Fettis)
Into the Woods (Dennis Gassner, Anna Pinnock)
Mr. Turner (Suzie Davies, Charlotte Watts)
Best Achievement in Costume Design:
(X)The Grand Budapest Hotel (Milena Canonero)
Inherent Vice (Mark Bridges)
Into the Woods (Colleen Atwood)
Maleficent (Anna B. Sheppard)
Mr. Turner (Jacqueline Durran)
Best Achievement in Makeup and Hairstyling:
Foxcatcher (Bill Corso, Dennis Liddiard)
(X)The Grand Budapest Hotel (Frances Hannon, Mark Coulier)
Guardians of the Galaxy (Elizabeth Yianni-Georgiou, David White)
Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Score:
The Grand Budapest Hotel (Alexandre Desplat)
The Imitation Game (Alexandre Desplat)
Interstellar (Hans Zimmer)
Mr. Turner (Gary Yershon)
(X)The Theory of Everything (Jóhann Jóhannsson)
Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Song:
Shawn Patterson - "Everything Is Awesome" (The Lego Movie)
(X)John Legend, Common - "Glory" (Selma)
Diane Warren - "Grateful" (Beyond the Lights)
(?)Glen Campbell, Julian Raymond - "I'm Not Gonna Miss You" (Glen Campbell: I'll Be Me)
Gregg Alexander, Danielle Brisebois - "Lost Stars" (Begin Again)
Best Achievement in Sound Mixing:
(X)American Sniper (John Reitz, Gregg Rudloff, Walt Martin)
Birdman (Jon Taylor, Frank A. Montaño, Thomas Varga)
Interstellar (Skip Lievsay, Greg Orloff, Peter F. Kurland)
Unbroken (Jon Taylor, Frank A. Montaño, David Lee)
(?)Whiplash (Craig Mann, Ben Wilkins, Thomas Curley)
Best Achievement in Sound Editing:
(X)American Sniper (Alan Robert Murray, Bub Asman)
Birdman (Martin Hernández, Aaron Glascock)
The Hobbit: The Battle of the Five Armies (Brent Burge, Jason Canovas)
Interstellar (Richard King)
Unbroken (Becky Sullivan, Andrew DeCristofaro)
Best Achievement in Visual Effects:
Captain America: The Winter Soldier (Dan DeLeeuw, Russell Earl, Bryan Grill, Dan Sudick)
Dawn of the Planet of the Apes (Joe Letteri, Dan Lemmon, Daniel Barrett, Erik Winquist)
Guardians of the Galaxy (Stephane Ceretti, Nicolas Aithadi, Jonathan Fawkner, Paul Corbould)
(X)Interstellar (Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter, Scott Fisher)
X-Men: Days of Future Past (Richard Stammers, Lou Pecora, Tim Crosbie, Cameron Waldbauer)
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Montag, Februar 16, 2015
Kurzreviews Februar/I/2015
Hiermit präsentiere ich wiederum die 16 Filme und 2 Serienstaffeln
(ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht
beendete Serienstaffeln), die ich bisher im Monat Februar gesehen habe:
Serien-Staffeln
Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer (Season 4) (2014) - (9-9,5)
Malcolm Mittendrin (Season 6) (2004-2005) (6,5-7)
Filme
R.I.P.D. (2013)
Noch einmal wollte ich mir selbst ein Bild machen: verfehlt knapp das Niveau von "I, Frankenstein", Versagen ist dennoch vorprogrammiert bei dieser schamlosen, schlecht getricksten, humorfremden "Men In Black"-Leichenfledderei, die sich einzig wegen dem Geister-Surrogat nicht als Reboot verkaufen lies. Zumal Ryan Reynolds und Jeff Bridges keine Sympathien für sich verbuchen können. (3)
Lucy (2014)
Luc Besson hat "Limitless" gesehen und dachte sich: da fehlt noch meine habituelle Kampfamazone und überhaupt sollte es zu mehr Schießereien mit Triaden kommen. Prompt hat er Scarlett Joahnsson gecastet und einen irren metaphysischen Action-Trip fabriziert, ein schräger Drogenrausch, abstrus unterhaltsam. (6)
Die Nackte Kanone 2 1/2 (1991)
Folgt im Wesentlichen dem Erstling, insofern nicht minder witzig. (7)
Rat mal, wer zum Essen kommt (1967)
Geht sein Thema feinfühlig an, reduziert sich nicht auf ein reines Anti-Rassismusplädoyer, sondern behandelt jeden Standpunkt seiner Protagonisten mit äußerster Vorsicht, Respekt und dem höchsten Maß an Einsicht und Nachvollziehbarkeit. Höchstens unmotivierten, institutionalisierten Rassismus weist er von vornherein ab. Weil er jedoch denselben Aspekt in jeder Dialogkonstellation durcharbeitet, ergeben sich hin und wieder Längen. (7)
Guess Who - Meine Tochter kriegst Du nicht! (2005)
Das Remake hingegen beschränkt sich darauf, die Hautfarbe zu invertieren und sich größtenteils darüber zu amüsieren, geht ingesamt in Richtung "Meet The Parents"-Epigone. Wegen Bernie Mac und Ashton Kutcher anguckbar. (5,5)
Kiss of the Dragon (2001)
Ist für eine Exo-HK Jet-Li-Produktion nach "Auf der Flucht"-Formel ordentlich, andererseits ist Chris Nahon kein gekonnter Action-Regisseur und Bridget Fonda (oder ihre Rolle) nervt und bremst den Film gehörig. (6)
Fletcher's Visionen (1997)
Konnte ich mir früher bereits keine Meinung drüber bilden. Richard Donners Inszenierung macht das konsumierbar und täuscht vielleicht deswegen über den lahmen Thriller und den enervierenden Mel Gibson hinweg. Unschlüssig. (5)
Haus über Kopf (2003)
Gehört zu der Sorte Film, die ich zu hassen erwartet hatte, um dann positiv überrascht zu werden. Zu Beginn nervt Queen Latifah mit ihrem Gehabe und die Geschichte gewinnt keinen Blumentopf, aber mit der Zeit überwindet der Film seine Rassenklischees, während insbesondere das Zusammenspiel der Darsteller, allen voran Latifah und Steve Martin, Spaß macht, für humorvolle Szenen sorgt. Sympathisch. (6)
White Chicks (2004)
Oh weh. Exakt was man von den Wayans erwartet: Humor der plattesten Art - und irgendwie ist das, zumindest in der ersten Hälfte, in seiner verdrehten Minstrel-Show-Art und den Girlie-Szenen ein Guilty Pleasure. Bonuspunkt für Terry Crews als zotige Joe E. Brown-Version. (4,5)
Ungeküsst (1999)
Solide, die Darsteller sind OK, David Arquette ein bisschen mehr, die süßliche Verklärung der Schulzeit jedoch nicht. Als Liebesgeschichte zudem schwach und spannungslos, als Komödie zu witzarm. (4,5)
Die Maske (1994)
Immer wieder ein kurzweiliger Fantasy-Spaß, so dermaßen in den 90ern hängengeblieben und Jim Carrey ist einfach perfekt für die Rolle der lebenden Comicfigur. (6)
Jungfrau (40), männlich, sucht... (2005)
Irgendwo sind die Charaktere sympathisch, Steve Carell macht seine Sache gut, nur so richtig lachen konnte ich nicht. Ist mir alles zu lahm, zahm und ohne wirkliche Witzdichte. Nicht meins. (5)
Die Bankdrücker (2006)
Happy Madison, Baseball und Rob Schneider. Dann weckt mich, wenn es etwas zu sehen gibt. (4)
Hara-Kiri - Tod eines Samurai (2011)
Wunderschön gefilmtes Remake, ein ruhiger, teils fast schleppender Anti-Samuraifilm, ein düsteres, schwermütiges Drama. Ganz groß. (8)
Stirb langsam 2 (1990)
Airport mit Terroristen, Schießereien, Explosionen und John McClane. Was gibt's daran nicht zu mögen? (8,5)
Fifty Shades of Grey (2015)
Hach ja, ich und meine Freundin wollten was zu lachen haben (bei mir hat's funktioniert). Durchgestyltes, doch langweilig inszeniertes Softcore-Geplänkel, ohne Witz, Tempo oder romantische Kino-Magie, SM-Szenen, bei denen man sich immer fragte, wann Jamie Dornan denn endlich richtig zuschlägt. Einzig die niedliche Dakota Johnson macht noch das beste draus. Zudem wieder mal grauenhafter Musikeinsatz. (4)
16 - 5,6 (90,0)
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Donnerstag, Februar 12, 2015
Kiddies Karneval
Passend zu Karneval! In dem Sinne: Alaaf!
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Kategorien Jecks, Kurz und knackig, Trivial
Dienstag, Februar 03, 2015
Kurzreviews Januar/2015
Hiermit präsentiere ich wiederum die 21 Filme und 6 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Januar gesehen habe:
Serien-Staffeln
Dark Angel (Pilot) (2000) (6,5)
Dark Angel (Season 1) (2000-2001) (7-7,5)
Shogun (1980) (9-10)
Malcolm Mittendrin (Season 4-5) (2002-2004) (6,5-7)
True Detective (Season 1) (2014) (8-9)
Filme
G.I. Joe - Die Abrechnung (2013)
Hat seine unterhaltsamen Actionmomente, entfremdet jedoch durch das im Kern komplett ersetzte Helden-Team und forcierte Soldaten-Coolness an Stelle des naiven Comic-Charmes des Vorgängers, nimmt sich viel zu ernst. Unterstützt allgemein den Eindruck, dass man einen Nebenschauplatz betrachtet. 5 Minuten lustloser Bruce Willis-Cameo tragen nicht zu Bereicherung bei. (5,5)
Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013)
(Extended Version) Viele wichtige Szenen-Erweiterungen, insbesondere Beorn betreffend, manche alberne Szenen wie die Fassreiter-Sequenz wirken wegen ihre relativen Position innerhalb der längeren Laufzeit besser intergriert. Trotzdem ist das ein sehr langer Film, der manchmal durchgestanden werden muss, Bilbo ist immer noch zu sehr Nebenfigur, die Fassreiterszene bleibt albern, das Smaug-Finale kann nicht verhehlen, dass es eigentlich gar nicht existieren dürfte. Nichtsdestotrotz: ein schöner überlanger Abenteuertrip nach Mittelerde, durch die zusätzlichen Minuten noch schöner. (8,5)
Kagemusha - Der Schatten des Kriegers (1980)
(Internationale Fassung) Mit der Zeit ändern sich Meinungen bisweilen. Als ich "Kagemusha" das erste mal Rücken an Rücken mit "Ran" gesehen hatte, gefiel er mir deutlich besser. Das hat sich mittlerweile ins Gegenteil verkehrt, denn, so hervorragend der Film ist, er besteht größtenteils aus Menschen in detaillierten Kostümen durchkomponiert positioniert in chichen Kulissen, ein Eindruck, der der Aussage entspricht, das "Kagemusha" im Grunde die Kostümprobe für den späteren "Ran" darstellt. Nichtsdestotrotz gelingen Akira Kurosawa eindrucksreiche Bilder, die er als Maler vorwegnahm, und obgleich die Geschichte um den Kagemusha seinen Protagonisten stellenweise zu oberflächlich behandelt, gelingen einige starke Charakter-Momente. (8)
The Raid 2 (2014)
Vollendete Kampf-Choreographien, schnell, athletisch, grandios choreographiert, dynamisch, gleichwohl übersichtlich gefilmt. Von der Kameraführung in den Kämpfen bin ich immer wieder fasziniert, auch hinsichtlich der Zurschaustellung von Brutalität, die in gehobenem Maße den Konfrontationen zu Eigen ist, indes durch Perspektive und gewähltem Ausschnitt nie zum unmittelbaren Fokus wird, sondern durch heftige Spitzen akzentuiert. Angenehm zudem die alles einrahmende Undercovergeschichte, die keine innovativen Bahnen einschlägt, als narratives Gerüst dessenungeachtet mehr als tauglich ausfällt. Eine Action-Offenbarung. (8,5)
Die Farbe (2010)
Eine kleine deutsche (schon deswegen einen Blick wert) Genre-Produktion nimmt sich Lovecraft an, gegen Widerstände, mit wenig Geld und unbekannten Darstellern realisiert. Oblgeich es sich bemerkbar macht, dass dies keine durch Fördergelder großzügig finanzierte Produktion ist, wird Trash- oder Heim- und Fanvideoqualität vermieden, ganz im Gegenteil die Vorlage atmosphärisch eingefangen. Als sehr gelungen empfand ich die Evokation einer kaum greifbaren Bedrohung, ein Verzicht auf platten Horror nach Jump-Scare-Paradigma zu Gunsten schleichender ungewisser Furchtbarkeit, was im Gegenzug ein gemächliches Tempo miteinschließt. Gut gefilmt, größtenteils solide bis gut gespielt, einfach einen Blick wert. (Mit Wohlwollen: 7)
Der Blade Runner (1982)
Ästehtisches, visuelles und atmosphärisches Wunderwerk, unbeschreiblich in Design und Umsetzung einer futuristischen Vision, ein Bilderrausch der erlebt sein will, ferner eine ergreifende Reflexion über das Menschsein oder Sein überhaupt. Meisterwerk! (10)
Sin City 2: A Dame to Kill For (2014)
Viel zu spätes, einzig von beinharten Hardcore-Fans gefordertes Sequel, das eben wie ein solches wirkt: von atavistisch-euphorischen Anhänger des Erstling in amateurhafter Eigenregie auf Youtube-Nachstell-Niveau. Das Novum des Looks und Stils kann die Verfilmung nicht mehr für sich beanspruchen, wirkt tatsächlich billiger und absolut uninspiriert inszeniert. Die Dichte des Vorgängers erreichen Robert Rodriguez und Frank Miller zu keinem Zeitpunkt, jede Geschichte, von der die mit Joseph Gordon-Levitt irgendwie noch am besten gefällt, steht isoliert, ist allerhöchstens pflichtgemäß runtergekurbelt. Pure Langeweile. (4)
American Sniper (2014)
Bedeutungsarme Aneinanderreihung von Schlachtszenen ohne tiefergehende Reflexion, damit ein Rückschritt in der Evolution des Kriegsfilms. Traumata des Protagonisten werden allzu oberflächlich behandelt, das Heldenlied auf seinen Soldaten, der im Grunde, seien wir ehrlich, nichts anderes ist als ein Massenmörder, der 160 Menschen eiskalt erschossen hat, erzeugt des Öfteren Magenschmerzen, da er ohne kritische Auseinandersetzung (wie ich es eigentlich nach dem Trailer erwartet hatte) sympathisiert und als Helden mystifiert wird (ganz Schlimm: der Abspann), effektiv den Hass gegen die "Feinde Amerikas" schürt. Clint Eastwoods nüchterne Regie vermeidet in Schlachtszenen zum Glück ausufernden Pathos, Szenen, in denen Chris Kyle seinem grausigen Handwerk nachgeht, wirken gerade auf diese Weise erschütternd, einige Actionsequenzen können für sich bestehen, Sienna Miller darf als Eheweib hingegen wenig beisteuern. Mich wundert es keine Sekunde, dass dieser Film in Amerika Besucherrekorde gebrochen hat. Schlimm. (4,5)
Gone Girl - Das perfekte Opfer (2014)
Ich bin gänzlich ohne Erwartungen an den Film rangegangen und fand mich bald fasziniert von der wendungsreichen, spannenden Geschichte, in einem Maße, das mich sehr überraschte. Es macht Spaß den Enthüllungen, Twists und dem allgemeinen Taktieren der Protagonisten zu folgen, insbesondere im Zusammenspiel mit der Medienwelt. Letzteres hätte trotzdem ausführlicher ausfallen dürfen, um mehr Satire Raum zu schaffen. Nichtsdestotrotz vergehen die 150 Minuten ohne Länge, David Finchers Inszenierung ist brilliant, Rosamund Pike erschafft eine unheimlich Präsenz. Zwar empfinde ich den Film in seiner Gesamtheit "nur" als vergnüglichen Thriller und bin der Meinung, er endet an der Stelle, wo es beinahe am interessantesten hätte werden können, dennoch ist das gutes Thriller-Futter. (7)
Sin City (2005)
Selbst 10 Jahre später besteht Robert Rodriguez Comichuldigung als Gesamtkunstwerk, Stil und Atmosphäre sind dicht, greifen zusammen mit Inszenierung, Musik und den ausgewählten Geschichten wie ein gut funktionierendes Zahnradgetriebe ineinander. Es ist in erster Linie ein visueller Rausch, der die recht flachen Geschichten und ihre teils fragwürdige Moral, wie ideologische Grundlage übertüncht, stilisierte Comic-Gewalt und düsterer Film-Noir. Aber die Rezprozität aller Elemente untereinander halten dieses künstlerische Gebilde nach wie vor zusammen. Ein großer Wurf. (8,5)
Im Dutzend billiger - Chaos hoch 12 (2003)
Exakt die Art widerlicher amerikanischer Familiensülzen-Kitsch (ich habe nicht grundsätzlich was gegen Familienfilme), die mir bereits durch ihre Musik Magenkrämpfe verursacht. (2)
Ninja - Pfad der Rache (2013)
Das Traum-Duo Isaac Florentine/Scott Adkins garantiert abermals fantastische Martial-Arts-Action, garniert mit ein wenig Ninja-Flair, verpackt in einer straighten Rache-Geschichte, die viel Raum für Konfrontationen lässt. Jetzt bringt bitte noch Kane Kosugi groß raus. (B-Action-Skala: 7)
Castle Freak (1995)
Mit überschüssigem Taschengeld erlaubte Full Moon Entertainment Stuart Gordon eine weitere irgendwie Adaption nach Lovecraft mit Jeffrey Combs. Trotz des kärglichen Budgets holte er dabei wieder das Maximum raus, kreiert ein bemitleidenswertes Monster, das in einem schaurigen Schloss umhergeht und der angereisten, dysfunktionalen Familie das Fürchten lehrt. Ein gelungener kleiner Genre-Beitrag, bedenkt man Produktionsfirma und Umstände. (B-Movie-Skala: 6)
City Slickers - Die Großstadt-Helden (1995)
Ausbruch aus der Midlife-Crisis, Männer dürfen lamentieren, die Ehefrau sitzt verständnisvoll daheim die Kinder hütend, während Männeke sich selber finden darf. Nun sind Billy Crystal und seine Kumpane, plus die erweiterte Belegschaft im Cowboy-Workshop knuffige Typen, die in einigen witzigen Szenen ihre Großstadtmentalität mit Cowboy-Romantik konfrontiert sehen. Ein harmloser Spaß. (6,5)
Dick und Jane (2005)
Eine Art komödiantischer Bonnie und Clyde in gewaltfrei. Dabei macht besonders der tiefe Sturz, den Jim Carrey und Téa Leoni durchleben, Spaß, immer tauchen neue Probleme auf, bis sich die beiden schlussendlich auf illegalem Territorium bewegen und für etwas Situationskomik sorgen. Ganz nett. (6)
Meine erfundene Frau (2011)
Adam Sandler und Happy Madison haben schon wesentlich schlimmeres fabriziert. Im Grunde drehen sie einen Film um ihren Sommerurlaub herum, gelungenen Klamauk gibt es trotzdem, und mit meiner Schwäche für die handelsüblichen Liebesfilme trifft sogar das Paar Sandler/Jennifer Aniston meinen Nerv. (5,5)
Firewall (2006)
Standard Enführungs/Erpresser-Thriller mit soliden spannenden Momenten und einem guten Paul Bettany als bedrohlichen Oberbösewicht. Mit Harrison Ford kann man nie viel falsch machen, allerdings ist er für die actionreicheren Momente merklich zu alt. Gesehen haben muss man das nicht. (5,5)
Der Gestiefelte Kater (2011)
Beweist, dass Antonio Banderas Kater alleine einen Film tragen kann, mit viel Western- und Fantasy-Charme, inklusive der kleinen Seitenhiebe auf das Latino-Lover/Zorro-Image und mit einigen Witzen für Katzenliebhaber und -kenner. Temporeiches Abenteuer nicht nur für Kinder. (6,5)
Know1ng - Die Zukunft endet jetzt (2009)
Nach dem stimmungsvollem Anfang kann Alex Proyas, trotz brauchbarer Bilder und ein wenig mysteriösem Flair, die Spannung nicht halten, das Ende ist gar ärgerlich mit seiner sektenreifen religösen Auflösung. Nicht mal Nicolas Cage chargiert befriedigend. (4)
Ninja Assassin (2009)
Man merkt, das hier die Wachowskis ihre Finger im Spiel haben, denn das ganze wirkt wie eine Live-Action-Manga-Verfilmung, die statt auf ausgefeilte Martial-Arts-Kämpfe auf hibbelige, undurchsichtige, dafür überstilisierte Actionszenen setzt. Optisch ganz nett, kann dabei weder die Action, noch die labbrige Geschichte auf Dauer fesseln. (5)
Die Nackte Kanone (1988)
Total gaga wie alle Zucker/Abrams-Parodien, doch gerade die zahlreichen Absurditäten, die Details im Hintergrund, die bizarren Dialoge, alles abseits des Slapsticks, machten seit je her für mich den besonderen Reiz ihrer Filme aus und dies hier ist in diesem Sinne ein Prima inter pares. (7)
21 - 6,3 (132,5)
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Donnerstag, Januar 15, 2015
Kurzreviews Dezember/2014
Hiermit präsentiere ich wiederum die 14 Filme und 5 Serienstaffeln
(ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten,
weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht
beendete Serienstaffeln), die ich im Monat Dezember gesehen habe:
Serien-Staffeln
Avatar - Der Herr der Elemente (Buch 1: Wasser) (2005) (7-8)
Malcolm Mittendrin (Season 2) (2000-2001) (7,5-8)
Malcolm Mittendrin (Season 3) (2001-2002) (7-7,5)
Babylon 5 (Season 4: Die Befreiung von Proxima 3) (1996-1997) (8,5-9)
Pushing Daisies (Season 2) (2008-2009) (8-9)
Filme
Flash Point (2007)
Donnie Yen ist die halb Miete, leider kann die halbherzige Undercovergeschichte trotz solider Inszenierung selten Spannung oder Tempo aufbauen, die kleine Gruppe an Antagonisten, so prägnant sie sind, ist zu unspektakulär. Das dicke aber: das Finale macht alles vergessen! Die Schießerei, mehr noch der grandiose Endkampf zwischen Yen und Collin Chou sind ein deftiger Höhepunkt. (6)
Oculus - Das Böse in dir (2013)
Das Potential des Spiegels im Horrorfilm ist groß, im Vergleich zu anderen Themen noch nicht totinszeniert. Dementgegen weiß Mike Flanagan es nicht zu nutzen, fällt schnell in eine Geisterhausgeschichte zurück, in der der Spiegel ein austauschbarer Gegenstand ist, springt überdies reichlich willkürlich zwischen seinen zwei Zeitebenen hin und her. Gruselige Momente gibt's hingegen schon. (5,5)
Looper (2012)
In die Lobeshymnen kann ich nicht miteinstimmen. Positiv sind die skizzierte, doch glaubhafte Zukunftsversion, Joseph Gordon-Levitts Bruce Willis-Interpretation und die fiese Folterszene auf zwei Zeitebenen, die sich unangenehm ins Gedächtnis brennt. Negativ: das hin und her mit den Zeitreisen, per se eine Anfälligkeit für Logiklücken, verzeichnet hier einige dicke Paradoxa, ab der Farm hängt die Spannung ziemlich durch, die vielen offen gelassenen Interpretationsspielräume nervten, da sie mehr zum Raten als Entschlüssen einladen. Dessen ungeachtet gut inszeniert. (6)
Big Trouble in Little China (1986)
John Carpenter auf Abwegen, eine genüsslich abgefeierte Synthese aus chinesischer Mythologie und westlicher Abenteuerromantik. Mit jeder Menge exotischem Reiz, vollkommen abgedreht, gerade deswegen ein Riesenspaß. (7)
Das Unbesiegbare Schwert der Shaolin (1977)
Die Vielzahl an Charakteren, die bisweilen verwirrende Interaktion untereinander, nicht weniger die Vielfältigkeit machen für mich stets den Reiz von Chu Yuans Filmen aus, so unübersichtlich sie manchmal ausfallen mögen. Außerdem: Ti Lung. Love it. (7,5)
Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere (2014)
Mit einer überlangen Schlachtplatte findet Peter Jacksons zweite Tolkien-Trilogie ihr Ende und: ich mochte sie. Nach wie vor. Sie hat eklatante Schwächen, ist aufgeblasen, traut Bilbo wenig, den Effekten zu viel zu - gleichwohl ist sie eine wunderschön ausgewalzte Rückkehr nach Mittelerde, erlaubt gerade durch ihre Länge Entfaltung, macht vieles richtig. Speziell zum dritten: der Anfang schwächelt, der Kampf gegen Smaug ist zu schnell abgehandelt, die Szenen mit den Flüchtlingen und Gandalfs Rettung sind nicht gelungen. Ist die Schlacht erst mal entbrannt kann Jackson hingegen sein Talent für diese Art Action ausgiebig ausspielen. Die eponyme Schlacht ist nicht so grimmig wie die Rückblenden nach Moria (was ich begrüßt hätte), gefällt statt dessen dadurch, dass sie nicht in eine große, ermüdende Massenschlacht ausartet, sondern die Höhepunkte und die in den Vorgängern aufgebauten Konflikte im Wesentlichen in tollen und höchst dramatischen Duellen kulminieren. Das Ende ist gleichermaßen bitter und befriedigend, der Abschied fällt etwas leichter als bei "Der Herr der Ringe", ist trotzdem kein leichter. Auch hier freue ich mich auf den Extended Cut, denn es gibt einiges, was länger hätte sein dürfen (*hust* BEORN *hust*). (8,5)
I, Frankenstein (2014)
Manchmal muss man sich von etwas selbst überzeugen: seelenloser CGI-Fantasy-Schrott, lächerlich schlecht, ohne irgendwelche Qualitäten, von Anfang an mies. Wie konnten sich Darsteller wie Aaron Eckhart oder Bill Nighy, selbst Miranda Otto, Yvonne Strahovski oder Jai Courtney in so eine besser finanzierte Asylum-Version verirren? (1,5)
G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (2009)
Ist wie ein Junge, der mit seinen Actionfiguren spielt: ein Riesenspaß. Ein naiv-sympathischer comichafter Action-Overkill. Guilty Pleasure. (6)
Kevin - Allein zu Haus (1990)
Unverwüstlicher Weihnachtsklassiker, sympathisch wie eh und je. Den weihnachtlichen und Familienkitsch muss jedoch man durchstehen können. (7)
Monsieur Claude und seine Töchter (2014)
Rassismusdiskussion bei Seite gelassen (da mache ich mir mehr Sorgen wegen Pegida): die Handlung springt hier hin und dort hin, erlaubt keinen Szenenaufbau, die meisten Witze können sich nicht entwickeln, wirken bisweilen beschämt in Szenen reingerufen, ein roter Faden ist höchstens marginal vorhanden. Immerhin: die Darsteller sind gut. (5)
Nightmare Before Christmas (1993)
Purer Wille zur Kreativität, ein künstlerischer Rausch in Claymation, ein Monument für die Schaffensfähigkeit von Henry Selick und seinem Team, gleichzeitig ein herrliches Musical mit einer burtonesken Weihnachtsversion, schräg, alptraumhaft und gerade nicht alltäglich. (8,5)
Kevin - Allein in New York (1992)
Ist für mich im Grunde wie der Erstling, vielleicht etwas unglaubwürdiger und stellenweise verkitschter, trotzdem sympathisch, wenn auch nicht gerade zimperlich. Bonuspunkt für Tim Curry. (7)
Gremlins - Kleine Monster (1984)
Für mich Weihnachtspflichtprogramm: ein Sturm aus Hommage, detailfreudiger Inszenierung und überdrehter Fantasy, auch abseits des genussvollen Chaos, das die eigentlich liebenswerten Monster anrichten. (8,5)
Gremlins 2 - Die Rückkehr der kleinen Monster (1990)
Setzt dem Irrsinn des Vorgängers nochmal einen drauf: hier darf Joe Dante endgültig am Rad drehen. Für manche ist das zu überdreht, für mich genau das, was die Gremlins ausmacht. Pures, scheinbar unsinniges Chaos, mit einer Unmenge an Anspielungen und Respektbekundungen, ein im jeden Detail liebenswertes Unterfangen, selbstironisch, urig, zum niederkniehen. Außerdem: Christopher Lee! (9)
14 - 6,6 (93,0)
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Dienstag, Januar 13, 2015
Lost Colorados hast Dich gefragt
Eigentlich wollte ich hier den Trailer zur "Ant-Man"-Verfilmung posten, aber der ist so egal, dass ich lieber etwas Nonsense teile: Rammstein interpretiert von Russen.
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Okami Itto
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Montag, Januar 05, 2015
80's! Fuck yeah!
Erwähnte ich schon, dass ich die Filme der 80er liebe? Und die Musik? Naja, teilweise die Musik. Vielleicht stehe ich deswegen so auf New Retro Wave. Und in der Kombination eines meiner Lieblingsstücke dieses kuriosen Musik-Genres (am Anfang der etwas düsterere Perturbator, größtenteils Robeast von Dance With The Dead) mit diesen Filmszenen... einfach epic.
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Okami Itto
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Samstag, Januar 03, 2015
Zum dritten...
Es ist der 3. Januar 2015. Ich habe das Gefühl, ich habe irgendwas vergessen... ach ja!
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Samstag, Dezember 27, 2014
Kurzreviews November/II/2014
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