Dienstag, Juni 19, 2012

Netcologne/Unitmedia-Aftershock: Trailer

Netcologne und Unitymedia haben in gemeinschaftlicher Bestrebung, mich eine Weile vom Internet zu trennen, einen vollen Erfolg erzielt und ebenso meine Internetpräszenz effektiv reduziert. Die internetfreie Zeit muss jetzt unbedingt nachgeholt werden und deswegen gucken wir mal gerade, was ich alles an Trailern in meiner Abwesenheit verpasst habe:

Kein Weg führt am neuen Tarantino vorbei: DJANGO UNCHAINED.
Seine Italo-Western-Affinität führt Tarantino diesmal in die Zeiten von harten Kerlen, die schneller ziehen als Reden, Sklaverei und gnadenloser Rachegelübde. "Inglourious Basterds"-Star Christoph Waltz spielt den deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz, der den Sklaven Django (Jamie Foxx) befreit und sich mit ihm auf die Jagd nach den Brittle Brothers macht, deren Gesichter einzig Django kennt. Im Gegenzug verspricht Schultz Django dessen Frau (Kerry Washington) von Plantagenbesitzer Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) zu befreien.
In weiteren Rollen sind Samuel L. Jackson, Don Johnson, Tom Savini, Bruce Dern, James Remar, RZA und natürlich Franco "Django" Nero dabei. Script gibbet auch, für diejenigen, die mehr wissen wollen. Tarantino ist mit Sicherheit der unbestrittene Exponent der postmodernen Exploitation-Exegese.


Auch von Mr. Bourne gibt es Neuigkeiten, wenn auch ohne Jason Bourne: THE BOURNE LEGACY.
Den Ereignissen von "The Bourne Ultimatum" folgend, macht Edward Norton Jagd auf Jeremy "Hawkeye" Renner, einen Agenten des Next-Gen-Bournes-Projekts, und seine Docteusse Rachel Weisz.
Wieder mit dabei: Joan Allen, David Strathairn, Albert Finney und Scott Glenn. Matt Damon gibt sich nur die Ehre als fotografisches Material. Das ganze inszeniert dieses mal "Michael Clayton"-Regisseur Tony Gilroy und anstatt John Powell musiziert James Newton Howard. Tatsächlich macht der Trailer sogar einen soliden Eindruck.


Baz Luhrmann wagt sich abermals an klassisches Material, gnadenlos anachronistisch muikalisch unterlegt und Luhrmann-mäßig inszeniert: THE GREAT GATSBY.
Leonardo DiCaprio schlüpft in die Titelrolle von Luhrmanns Adaption Francis Scott Fitzgeralds berühmten Buchs. An seiner Seite spielen Tobey Maguire, Carey Mulligan und Joel Edgerton. Baz Luhrmanns bisher teuerster Film scheint gewohntes Lurhmann-Kino im "Red Curtain Trilogy"-Stil zu sein - die ich absolut nicht austehen kann.


Auch Ausnahme-Regisseur Paul Thomas Anderson meldet sich nach seinem gigantischen Werk "There Will Be Blood" zurück: THE MASTER.
Joaquin Phoenix wird die rechte Hand von Philip Seymour Hoffman, der in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg die religiöse Sekte "The Cause" gründet. Nach und nach kommen Phoenixs Charakter jedoch Zweifel an diesem System und seinem Mentor.
In weiteren Rollen sind Amy Adams, Laura Dern, Fiona Dourif und Kevin J. O'Connor zu sehen. Ein gewagtes Thema, wahrscheinlich von dem richtigen Mann angegangen.


Es ist ein Schock für alle Fans des gepflegten Kampfsports: angeblich wird CHINESE ZODIAC Jackie Chans letzter "großer" Actionfilm. Dafür lässt er es aber anscheinend als Regisseur und Hauptdarsteller im zweiten Sequel zu "Armour of God" nochmal ordentlich krachen.


Robert Zemeckis traut sich endlich mal wieder an ein Projekt, dass nicht gänzlich auf Computernaimation basiert: FLIGHT.
Denzel Washington spielt einen Piloten, der bei einen Flugzeugabsturz wie durch ein Wunder die Menschen an Bord rettet. Er wird als Held gefeiert, doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten im Ablauf des schicksalhaften Tages auf.
Klingt öde, nicht wahr? Trotzdem hier der Trailer, schließlich ist es eine Erwähnung wert, dass Zemeckis endlich von diesem furchtbaren Motion Capturing-Zeugs Abstand nimmt (scheinbar), zumal Spielberg und Peter Jackson in dieser Hinsicht ein deutlich besseres Ergebnis abgeliefert haben...


Zu "THE DARK KNIGHT RISES" muss ich wohl nicht mehr viel schreiben, außer: WILL SEHEN! In diesem TV Spot gibt es immerhin ein bissl neues Bildmaterial.

Für Freunde des (Kinder-)Animationsfilms und Arcade-Nostalgie liefert uns Disney: WRECK-IT RALPH.
Der Bösewicht des Titelgebenden Arcade-Spieleautomaten-Spiels ist es Leid immer und immer wieder den Bösen zu geben und macht sich auf, sein heldenhaftes Ich zu entdecken. Dafür reist er durch die Pixelwelt der Videospiele, die Nostalgikern viele Details zu offenbaren hat.
John C. Reilly, Sarah Silverman, Jack McBrayer und Jane Lynch leihen unter der Regie von "Simpsons"- und "Futurama"-Veteran Rich Moore dem gewiss kindgerechten Nostalgieabenteuer ihre Stimmen. Ich mochte "Scott Pilgrim" aus vergleichbaren Gründen und könnte mir vorstellen, auch hier meinen Spaß zu haben.


Ab jetzt wird es kurios: ABRAHAM LINCOLN VAMPIRE HUNTER.
Der Titel sagt eigentlich schon alles. Tim Burton produziert den Fantasy-Actionfilm von "Wanted"-Regisseur Timur Bekmambetov, mit Benjamin Walker, Dominic Cooper, Anthony Mackie, Mary Elizabeth Winstead und Rufus Sewell. Könnte ein vergnügliches Actionfest werden!


Wenn er schläft, wird's gefährlich, denn er schlafwandelt - als Zombie! EDDIE: THE SLEEPWALKING CANNIBAL.
Kurioses Material also, das uns Regisseur Boris Rodriguez hier liefert. Darsteller sind Dylan Smith (Eddie), Thure Lindhardt, Georgina Reilly, Alain Goulem, Stephen McHattie und Peter Michael Dillon.


Noch nicht genug von John Carpenters "They Live!"? THE MAD COW!
Auch bekannt als "Branded". In einer dystopischen Zukunft werden Menschen durch suggestive Botschaften einer Werbefirma kontrolliert, die Adipositas als Ideal vermitteln will. Misha, ein einstmals sehr erfolgreicher, junger Werbefachmann, nimmt die Manipulation in Form von Kreaturen wahr, die nur er sehen kann. Er macht sich auf, dies zu beenden - auf seine Art!
Das ganze kommt aus Russland und mutet sehr, sehr, sehr weird an. Überzeugt euch selbst!

Freitag, Juni 15, 2012

Kurzreviews Mai/II/2012


Hiermit präsentiere ich wiederum die 11 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat Mai (ergänzt um die erste Hälfte des Junis, Gründe siehe hier) seit der letzten Liste gesehen habe:  

Black Water (2007)
Ein etwas anderer Horrorfilm aus dem Outback, der allerdings sicherlich ungünstigen Erwartungen eines klassischen Tierhorrors wenig entspricht. Hin und wieder plätschert der Film vor sich hin, ist ingesamt aber sehr ok. (5,5/10)  
 
Die Bleierne Zeit (1981)
Margarethe von Trottas Aufarbeitung der RAF-Zeit verzichtet auf Schuldzuweisung, bemüht sich um ein menschliches, jedoch desolates familiäres Bild und löst sich gar von der expliziten Nennung jedweder terroristischer Aktivität oder deren Opfer. (7/10)  
 
Sherlock - Ein Skandal in Belgravia (2012)
Jubel! Benedict Cumberbatch und Martin Freeman ermitteln wieder! Unter der Regie von Paul McGuigan abermals gelungen inszeniert und fesselnd, ergänzt durch etwas erotisches Knistern zwischen Holmes und Lara Pulver aka Irene Adler, was leider bisweilen der Beziehung zu Watson die Show stiehlt, der nur noch sporadisch intervenieren darf. (7/10)  
 
Wen die Geister lieben... (2008)
Auch Ricky Gervais drängte es in die USA und auch dieses mal hingt die kontinentale Migration weit hinter seinen Heimatproduktionen hinterher. Zu Beginn gibt es wirklich amüsante Szenen und David Koepp macht keinen schlechten Job. Was dem Film ein Beinchen stellt, ist seine romantisch-komödiantische Ausrichtung, die oft genug haarscharf am Kitsch vorbeischrammt, sowie die unzähligen furchtbaren Pop-Songs. Sicherlich formelhaft, aber Genre immanent funktionabel. Und das Genre ist nun mal nicht meins. (6/10)  

Legion (2010)
Erneuter Religionsmissbrauch, was ich niemandem vorwerfe, aufgrund des ergiebigen Fantasyfutters, dass die Bibel darstellt. "Rio Bravo" mit Engeln und seraphischen Zombies - ein wahnwitziges Konzept, dass leider nur zu Beginn seine unfreiwillige Komik auspielen kann, wenn aber die Waffen schweigen, sich in unerträglich schwülstigem, wie einfallslosen Bibel-Pathetik-Geschwafel suhlt. Ödnis pur. (2,5/10)

Das Osterman Weekend (1983)
Sam Peckinpahs letzter Film bietet zwar ein reizvolles Setting, scheitert indes an seiner unaufgeregten, schleppenden Erzählung, die nur hin und wieder mit guten Ideen aufgelockert wird. (5/10)

Sherlock - Die Hunde von Baskerville (2012)
Der Mittelteil ist, wie in der vorherigen Staffel, der Schwachpunkt, dabei stärker als sein Pendant. Die Geschichte ist einfallsreich adaptiert, jedoch nervig inszeniert: der übermäßig eingesetzte CSI-Stil, zuvor passend eingesetzt, wird hier sehr schnell redundant und enervierend. Dafür gibt es mehr Interaktion zwischen Holmes und Watson und einen konstanten Spannungsbogen. (7/10) 

Sherlock - Die Reichenbachfälle (2012)
Ein sehr gelungenes Finale, Moriarty wurde effektiv zum besseren gewandelt (wenn auch nur leicht) und die Hatz nach Holmes hat Schwung. Ein schöner Abschluss, dennoch bleibt die allererste "Sherlock"-Folge unerreicht. (7,5/10)

Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses (1988)
Sicherlich reißerisch inszeniert und einseitig geschildert - bloß mache ich das dem Film kaum zum Vorwurf. (7,5/10) 

Marvel's The Avengers (2012)
Joss Whedon trifft zielsicher die Erwartungen an diesen Film: ein super-unterhaltsames, knallbuntes, actionreiches, beeindruckend getrickstes, mit pointierten Dialogen gespicktes Superheldenspektakel. Trotzdem fehlen dem Film die wirklich großen, denkwürdigen Momente, dafür hat er viele, viele kleine. In 3D selbstredend überflüssig und effektreduzierend. (7,5/10)

Die Klasse von 1999 (1990)
Mark L. Lester trennt sich von seinem pseudo-sozialkritischen Konzept des Vorgängers und wendet sich zur Gänze einem Actionthriller-Exploitation-Mix aus "Die Klasse von 1984" und "Terminator" zu. Mit sehr viel Spät-80er-Charme, kurzweilig und super spaßig. (6,5/10 auf einer B-Movie-Skala)











11 - 6,3 (6)

Mittwoch, Juni 13, 2012

Netcologne and Unitymedia are breaking badly

In den letzten Tagen hatte ich ein wenig Probleme mit meiner Internet-Verbindung (scheiß Netcologne, scheiß Unitymedia), daher meine reduzierte Netzpräsenz in den letzten Tagen und die wieder zurückgezogene, da unvollständige Reviewliste (wird nachgereicht).

 Zwecks Überbrückung poste ich einfach mal das Poster zur 5. und wahrscheinlich letzten Staffel der vielgelobten und -geliebten Serie "Breaking Bad" - die ich leider immer noch nicht gesehen habe, obwohl sie ganz oben auf meiner Liste steht.
 

Dienstag, Mai 29, 2012

The MANIAC Hobbit

Trailer zum Remake von William Lustigs ("Maniac Cop", "Vigilante", "Hit List") berüchtigten Serienkillerhorrors "Maniac", damals mit Joe Spinell ("Rocky", "The Last Horror Film", "Vigilante") und Caroline Munro ("The Abominable Dr. Phibes", "Dr. Phibes Rises Again", "The Golden Voyage of Sinbad") in den Hauptrollen. 2012 übernehmen Elijah Wood ("Flipper", "The Lord of the Rings", "The Oxford Murders"), der nach "Sin City" abermals einen Frauenmörder spielen darf, und Nora Arnezeder ("Paris 36", "Safe House") die schauspielerische Führung unter der Regie von Franck Khalfoun ("P2", "Wrong Turn at Tahoe"). Produziert und zusammen mit Grégory Levasseur ("Haute tension", "The Hills have Eyes", "Mirrors") und C.A. Rosenberg geschrieben wird das ganze von Alexandre Aja ("Haute Tension", "The Hills Have Eyes", "Piranha 3D"). Und der Trailer macht einen durchaus guten Eindruck!

Samstag, Mai 26, 2012

50 % Piranha, 50 % Anaconda... wait

Juhu! Nach dem Tierhorrorjahrhundertfilm "Sharktopus" liefert uns Roger Corman die nächste potentielle Trash-Granate. Diesmal mit Michael Madsen - und einem Piranha-Anaconda-Monster. Bühne frei für "Piranhaconda"! Einfach nur... OMFG.

Donnerstag, Mai 24, 2012

The Possession

Sam Raimi und Ole Bornedal ("Nightwatch") tun sich zusammen und - wuhuhuhu - bringen uns eine Geistergeschichte! Ein kleines Mädchen wird von einem mysteriösen Gegenstand eingenommen, insbesondere metaphysisch. Wer nach dem Trailer den Eindruck bekommt, dass alles schon mal gesehen zu haben, bekommt einen Keks (Adresse bitte per Email an mich). Immerhin stimmig sieht das ganze aus.

Dienstag, Mai 22, 2012

Skyfall - ein Quantum Hoffnung

Teaser und Poster zum neuen Bond (No. 23), abermals mit Daniel Craig, diesmal unter der Regie von Sam Mendes ("American Beauty", "Jarhead", "Revolutionary Road"). Daneben spielen Judi Dench ("Shakespeare in Love", "Tea with Mussolini", "The Best Exotic Marigold Hotel"), Ralph Fiennes ("Schindler's List", "The English Patient", "Harry Potter"), Javier Bardem ("The Sea Inside", "No Country for Old Men", "Vicky Cristina Barcelona"), Albert Finney ("Erin Brockovich", "Big Fish", "The Bourne Ultimatum"), Ben Whishaw (als Q!!! "Layer Cake", "Perfume: The Story of a Murderer", "I'm Not There"), Naomie Harris ("28 Days Later", "Pirates of the Caribbean", "Ninja Assassin") und Helen McCrory ("Doctor Who", "Harry Potter", "Hugo") mit. Die Musik von kommt Thomas Newman ("The Lost Boys", "American Beauty", "Road to Perdition") und das Drehbuch von John Logan ("Gladiator", "The Aviator", "Hugo"), Neal Purvis ("The World Is Not Enough", "Casino Royale", "Quantum of Solace") und Robert Wade (zusammen mit Mr. Purvis dieselben Bondfilme). Ich gestehe: ich habe wieder Hoffnung für Bond! Allerdings kann es nach der Katastrophe "Ein Quantum Trost" nur noch bergauf gehen.

Sonntag, Mai 20, 2012

Eins, zwei, drei - Landung auf 'nem Ei

Juhu! Eine Montage der klassischen Landung auf zwei Füßen und einer Hand! Klischees sind doch was feines!

Dienstag, Mai 15, 2012

Kurzreviews Mai/I/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 8 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat Mai gesehen habe:

My Week with Marilyn (2011)
Wenn man keine allzu profunde psychologische Auseinanderersetzung erwartet, kann man sich durch die Darstellerleistungen des Films beeindrucken lassen. Allen voran Michelle Williams liefert eine unbeschreibliche Leistung ab. Ansonsten ist der Film sehr begrenzt. (7/10)

Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel (2007)
Das entscheidene und eindringliche des Films, ist sein Umbruch nach ungefähr der Hälfte, nach dem alles, was zuvor geschehen ist, ethisch gebeugt und relativiert wird und seinen Protagonisten wie den Zuschauer vor ein diskussionswürdiges Problem stellt. (7,5/10)

Hände wie Samt (1979)
Ich habe mich lange dagegen gewährt, denn die Inszenierung des Films ist eine einzige Katastrophe, aber hin und wieder musste ich unweigerlich lächeln. Es ist einer, aber ich möchte betonen ein sehr, sehr, sehr leichter guilty pleasure-Kandidat. (6/10)

Maigret kennt kein Erbarmen (1959)
Wundervoller Krimi, schön inszeniert, der mit seiner Figurenkonstellation effektiv Drama unter der kriminologischen Oberfläche verbirgt. (7,5/10)

In der Hitze der Nacht (1967)
Auch hier verbirgt sich unter der Krimi-Oberfläche etwas und zwar ein Anti-Rassismus-Konzept, dass eher subtil denn aufdringlich präsentiert wird. Nichtsdestotrotz wirkt der Film naturgemäß deutlich angestaubt. (7/10)
Britannia Hospital (1982)
Ein einziges Monty Pythoneskes Chaos, dass sich mehr und mehr hochschauckelt, ohne dabei in einer Pointenorgie zu gipfeln. Gleichwohl besteht die Komik des Films in der chaotischen Merkwürdigkeit des Geschehens, die niemals frenetisches Gelächter, höchstens irritiertes Grinsen evoziert. Vielleicht wirkt er gerade daher. (6/10)

Schatten der Vergangenheit (1991)
Die Idee ist reizvolles, wenn auch hanebüchenes Suspensematerial, allein die Umsetzung ist misslungen: die meiste Zeit wird alles Geschehen erklärt und nicht visuell umgesetzt, der Rest besteht aus einem penetranten Score, der bisweilen parodiehafte Züge annimmt. Weitere Attribute: unnerreichter Hitchcock-Epigone mit Kitscheinschlag. (4,5/10)
Terror Firmer (1999)
Geschmackloser und maßlos bescheuerter Meta-Trash - auch das können Lloyd Kaufman und Troma und wie immer ist das schlimmste Geschmacksverirrung par excellence. Aber so unterhaltsam! Selbst wenn wie in diesem Falle etwas langatmig. (7/10 auf einer Trash-Skala)










8 - 6,6 (52,5)

Sonntag, Mai 13, 2012

Total Recrap?

Glatt gebügelt und auf Hochglanz poliert. So schaut's aus. Dabei möchte ich nicht behaupten, dass Verhoevens Film eine intelektuelle Goldgrube war. Aber er hatte immerhin Arnie. Len Wiseman hingegen hat scheinbar nichts als Hollywood-Glamour.

Freitag, Mai 11, 2012

Prometheus vs. Retrolien

Na, was spielt ihr? Lieber die Hypermoderne Sci-Fi-Version oder doch lieber das Text-Adventure mit ultimativen Retro-Charme?

Mittwoch, Mai 09, 2012

The not so expendable second Trailer

Den ersten richtigen Trailer zu "The Expendables 2" kann ich meiner spärlichen Leserschaft natürlich nicht vorenthalten - selbst wenn die meisten ihn inzwischen gesehen haben dürften - aber verdammt nochmal: CHUCK NORRIS!

Sonntag, Mai 06, 2012

The Amazing Spider-Man - REALLY amazing

Wow! Ich meine... ich war nie der große "Spider-Man"-Fan, obgleich ich Sam Raimi schätze (allerdings bin ich auch kein Marvel-Fan). Aber der NEUE Spider-Man sieht schon nicht schlecht aus. Genaugenommen sieht der Trailer nach den Raimi-Filmen auf Ecstasy aus und mit Andrew Garfield kann ich mich jederzeit anfreunden. Für Marc Webb ist das allerdings nach "(500) Days Of Summer" ein interessanter Wechsel. Sind wir also mal gespannt, ob der Film hält, was der Trailer verspricht.

Freitag, Mai 04, 2012

Real Avengers

Wer braucht schon die neuen, hippen, pseudocoolen massentauglichen "Avengers", wenn er echte Männer in WIRKLICH guten Filmen haben kann? Was sind Robert Downey Jr. und Chris Hemsworth schon gegen Reb Brown und Lou Ferrigno?

Mittwoch, Mai 02, 2012

Batman reißt schon wieder - an unseren Erwartungen

Der neue "The Dark Knight Rises"-Trailer. Kann ich nicht mehr viel zu sagen. Sieht super aus, wird super.

Dienstag, Mai 01, 2012

Kurzreviews April/II/2012

Hiermit präsentiere ich wiederum die 6 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat April seit der letzten Liste gesehen habe:  

Sunshine (2007)
Wenn an Bord alles schief geht, dass es der Wahrscheinlichkeit unter den Armen kitzelt, sorgt Danny Boyle für den nötigen inszenatorischen Pepp, um diesem sehr stylishen Science-Fiction-Film mit Kubrick-Anleihen mit sicherer Hand ins Ziel zu bringen. (7/10)  

Mad Jake (1990)
Ich hoffe, den hat niemand jemals im Verlauf der Produktion ernst gemeint. So dumm, dass es schon wieder Spaß macht. (4/10 auf einer Trash-Skala)

Hawk - Hüter des magischen Schwertes (1980)
Immer wieder ein vergnügliches Erlebnis, ob der amüsanten Kulissen und der meisterhaften Schauspielleistungen. (6/10 auf einer Trash-Skala)
 
Meine teuflischen Nachbarn (1989)
Zitatenreich und urkomisch, inklusive kleinerer Seitenhiebe auf das Vorstadtspießertum. Wieder einmal ein schönes, durch und durch sympathisches Filmchen dank Joe Dante. (7,5/10)
Der Preis (1963)
Gepflegte Langeweile als Pseudo-Hitchcock getarnt. Unspektakulärer konnte man diese Geschichte wohl kaum inszenieren. (4/10)

Spartan (2004)
David Mamet ist ein Regiekönner: seine nuancierte Inszenierung ist stets ein Genuss, sorgt für einen konstanten Spannungsbogen und dosierte Action-/Gewalteinlagen. Gegen Ende schwächelt das Drehbuch leider. (6,5/10)











6 - 5,8 (35,0)

Freitag, April 27, 2012

David Cronenbergs Twilight

Ein neuer Cronenberg steht vor der Tür! Nach "A Dangerous Method" hat Cronenberg Don DeLillos Novelle "Cosmopolis" mit "Twilight"-Star Robert "Edward" Pattinson verfilmt. In diesem darf sich Pattinson als millionenschwerer Manager in einer hochtechnisierten Limosine auf eine Odyssee durch Manhattan machen und erlebt dabei manigfaltige Begegnungen.

Mittwoch, April 25, 2012

Lobo vs. Cats vs. Dogs?

Und die WTF-Nachricht des Tages (die PropheT insbesondere erfreuen sollte... nicht):
"Cats & Dogs"- und "Die Reise zur geheimnisvollen Insel"-Regisseurs Brad Preyton soll den guten alten Lobo verfilmen. Ai, ai, ai. Das kann nur in eine Richtung gehen. Abwärts...

Montag, April 23, 2012

Nachschlag No. 14: Toby Hitchcock, Alfred Jones

Wie konnte mir bei meinem Post über das Hitchcock-Biopic mit Anthony Hopkins in der Rolle des Regie-Großmeisters bloß das ANDERE HITCHCOCK-BIOPIC entfallen? In diesem spielt Toby Jones ("Doctor Who","Harry Potter", "My Week with Marilyn")  die Hauptrolle, was ich nur mäßig passend finde. Inhaltlich setzt sich die BBC/HBO-TV-Koproduktion mit der komplizierten Beziehung zwischen Hitchcock und seinem Grace Kelly-Ersatz Tippi Hedren, dargestellt von Sienna Miller ("Layer Cake", "The Edge of Love", "G.I. Joe: The Rise of Cobra"), auseinander. Dementsprechend trägt das Projekt den Titel "The Girl".


Regie führt Julian Jarrold ("All the King's Men", "Geliebte Jane", "Red Riding '1974'"), das Drehbuch stammt von Gwyneth Hughes. Hitchcock zurück auf der Leinwand...

Freitag, April 20, 2012

Anthony Hitchcock as Alfred Hopkins

Es war nur eine Frage der Zeit: nach Marilyn Monroe kommt jetzt (endlich?) das Alfred Hitchcock-Biopic. Sacha Gervasi ("Anvil! The Story of Anvil") fühlt als Regisseur dem weltberühmten Briten auf den Zahn und wirft einen Blick auf die Arbeit an Hitckcocks vermutlich bekanntesten Film "Psycho". Das Drehbuch, verfasst von John J. McLaughlin ("Man of the House", "Black Swan") basiert auf dem viel gelobten Buch "Alfred Hitchcock and the Making of Psycho" von Stephen Rebello (1990 veröffentlicht).Die große Frage die sich stellt, abseits der Regie versteht sich, lautet: wer spielt Alfred Hitchcock? Und niemand geringerer als Anthony Hopkins übernimmt diesen Part und die Aufgabe, Alfred Hitchcock auf der Leinwand zum Leben zu bringen. Das riecht nach Oscar-Koketterie...Daneben spielen Hellen Mirren ("Elizabeth I", "The Queen", "RED") als Alma Reville (Hitchcocks geliebte Frau), Scarlett Johansson ("Lost in Translation", "Vicky Cristina Barcelona", "Iron Man 2") als Janet Leigh, Jessica Biel ("The Texas Chainsaw Massacre", "Blade: Trinity", "Powder Blue") als Vera Miles, Toni Collette ("Muriels Hochzeit", "About a Boy", "Little Miss Sunshine") als Peggy Robertson und natürlich James D'Arcy ("Master and Commander") als Anthony Perkins mit. Bemerkenswert wären zudem noch für alle "Boardwalk Empire"-Fans Michael Stuhlbarg ("A Serious Man", "Hugo") als Lew Wasserman, Michael Wincott ("Robin Hood: König der Diebe", "1492: Die Eroberung des Paradieses", "Alien - Die Wiedergeburt") als Ed Gein und selbstredend Wallace Langham ("Little Miss Sunshine", "Monk", "The Social Network") als Saul Bass. Was mich noch interessieren würde ist, wer die Musik komponiert und wie man Bernard Herrmann gerecht werden will...

Losgehen soll's 2013.
Na? Kann das was werden?