Donnerstag, August 20, 2009

Vom Mond und meinen Händen

Heut war es heiß. Gar unerträglich heiß. Wohl heißer als derzeit in Spanien. Heißer als ein Marsch durch die von Sonnenlicht überflutete Toskana. Es war einfach ZU heiß. Vor allem, wenn man bis 12 Uhr in einem überlaufenen Gebäude fest sitzt und die Luft in jedem Raum mit dem Wort "stickig" kaum noch zu beschreiben ist.

Ja, ihr habt es erkannt: mir war es zu warm am heutigen Tage. Mir ist es zwar schnell zu warm, da ich mich bei etwas gemäßigteren Temperaturen wohler fühle, dennoch dürfte es den meisten meiner Mitmenschen ähnlich ergangen sein und der Schweiß ist in wahren Strömen geflossen (hätten wir Fahrstühle im Gebäude, so hätte es heute bei uns eine "Shining"-Ähnlichen Sitaution mit Schweiß gegeben). Mit diesen Menschen in einem kleinen Raum zu hocken und über Geschichte zu diskutieren, gereichte der Situation somit gewiss nicht zur Besserung. Zumal ich des morgens vergas, mir eine dem Wasserverlust durch Transpiration trotzende Flüssigkeit mitzunehmen...

Aber irgendwann war es denn endlich 12 Uhr. Heimweg! Nach Hause! Der kühlen Dusche entgegen! Im trauten Heim ward sich zuerst auf die im Kühlschrank gelagerten Getränke geworfen! Und 10 Minuten lang ununterbrochen nur Flüssigkeiten konsumiert!
Doch danach hieß es den Tag sinnvoll zu verbringen. Aufgrund des letztendlich doch schönen Wetters war mir defintiv nicht danach, mich vor den PC zu setzen (auch wenn "Anno" und "Divinty II" lockten). Und so, den inneren Schweinezocker überwindend, zwang ich mich einer anderen Beschäftigung hinzugeben - und ich wurde fündig.
Lange ist es her, dass ich regelmäßig Klavier-Unterricht bekam und lange ist es her, dass ich einigermaßen spielen konnte. Dementsprechen ist es auch lange her, dass ich tatsächlich gespielt habe. Doch bei diesem Wetter, warum kann ich nicht erklären, schließlich schrie das Wetter nach einer Tätigkeit, die ich hätte draußen vollziehen können (ich hätte den weißen Flügel hinaustragen und draußen spielen können, wer weiß...), war mir einfach mal danach, wieder unserem Tasteninstrument melodiöse Töne zu entlocken. Meine Patentante, selber eine ausgezeichnete Künstlerin am Klavier, bat ich um ein Stück, was ich bis dato gar noch nie gespielt hatte: "Die Mondscheinsonate" von Ludwig van Beethoven. Ein Stück, das ich sehr zu schätzen weiß.





Mit ihrer Hilfe wollte ich versuchen, dieses Stück spielen zu lernen. Aber das Krux an der Sache war eben die Tatsache, dass ich grässlich aus der Übung bin - ein unvermeidliches Manko in Anbetracht der langen Abstinenz vom Klavier. Und so stellte ich mich dann auch am Klavier an... sicherlich, die Grundzüge beherrsche ich noch. Um dies zu vergessen war mein Unterricht von damals doch zu intensiv gewesen, als das sich das dort angeeignet Wissen und die dort erlernten Fähigkeiten einfach klamm und heimlich hätten davon machen können. Dennoch hatte ich sogar schon beim Notenlesen arge Probleme (vor allem die linke Hand betreffend, die aber schon immer meine Schwachstelle darstellte) und das gespielte klang dementsprechen auch her pfui als hui.
Doch zum Glück ist meine Patentante nicht nur eine geduldige Person, sondern vor allem eine hilfsbereite und mit ihrer Hilfe kam ich langsam wieder rein und allmälich ließ sich aus meinem Spiel die berühmte Melodie wieder erkennen.
Nach einigen Minuten Übens fand sich das in meinem Kopf angestaute wissen auch wieder in meinem Bewusstsein ein und so spielte ich, zwar nicht sonderlichen gut oder überragendem Können, aber doch mit einer gewissen Begeisterung und einen ordentlich Grad an Ehrgeiz.

Nun weiß ich nicht, wieviele von euch Klavier spielen oder, vor allem, wer schon mal das außerordentliche Vergnügen hatte, die "Mondscheinsonate" dem Klavier auszuzwingen, denn der-/diejenige oder diejenigen würde mich gewiss besser verstehen. Vielleicht liegt es auch an meiner Art zu spielen oder ich habe die falschen Finger an den betreffenden Stellte benutzt. Auf jedenfall ergaben sich bei dem Spiel an ein, zwei Stellen interessante Verrenkung der rechten Hand - und wenn man über einen derart langen Zeitraum seine Hand nicht in soetwas geübt hat, außer vielleicht an der Tastatu, kann das so enden wie eben bei mir: meine Hände schmerzen!

Aber, und das kommt zum Schluss, dass war es definitiv wert. Denn in mir ist erneut der Wunsch aufgeflammt, endlich mal wieder Klavier zu üben und zu spielen - und zwar kontinuierlich und nicht mit solch übertriebenen Pausen dazwischen! Trotzdem hoffe ich, dass meine Hände sich baldigst an diesen Zustand gewöhnen und nicht letztendlich so enden:

Freitag, August 07, 2009

Dienstag, August 04, 2009

Freitag, Juli 24, 2009

Auf die Barrikaden für Killerspiele!!!

Die Front der Spieler meldet sich inzwischen (endlich) zu Wort - und das gar sehr intensiv! Nach der äußert erfolgreichen Petition gegen das "Killerspiel"-Verbot, die mit 50.000 Unterzeichnern von mancher Seite als "Meilenstein" bezeichent wird, regt sich weiterer Widerstand seitens der heftig angegriffenen Spieler-Szene gegen die mit Vorurteilen behaftete und die "Killerspieler" zu Menschen niederer Stufe degradierende Meinung in der (unkenntnisreichen) Politik. Nachdem sogar Stimmen von Außerhalb eine Pro-Spieler-Position einnahmen, geben die Spieler den "Killerspielern" jetzt ein Gesicht - dass man nicht einfach dämonisieren kann.

Und zwar ruft das "Aktionsbündnis Jugendkultur", unterstüzt durch Redner aus verschiedenen Parteien (Jörg Tauss von der "Piratenpartei", Axel Gonder von "Die Linke", Alexander Lipowski von der "FDP", Fabian Weißbarth von der "SPD" und Benedikt Lux vom "Bündnis 90/Die Grünen"... ja, wo ist denn die "CDU/CSU"?), für den 29. Juli 2009 zu einer bundesweiten Demonstration pro Spielekultur auf. Unter dem Motto "Wir sind Gamer!" soll somit den ignoranten Politikern gezeigt werden, dass man sich Demütigungen, wie der Positionierung der "Killerspiele" auf einer Ebene mit Kinderpornographie, sowie die stiefmütterliche Behandlung des gesamten Themas an sich, nicht grenzenlos gefallen lässt.

Wer also auch konsterniert ist, über die durchwachsene Meinung der Politiker und deren Bestreben, etwas zu verbieten, was sie selbst nicht einmal verstehen, der kann sich morgen, am 29. Juli 2009, in folgenden Städten der Demonstration anschließen:

  • in Berlin: Beginn am Pariser Platz / Brandenburger Tor, 14 Uhr; Abschlusskundgebung: Neptunbrunnen / Alexanderplatz, ca. 16 Uhr
  • in Karlsruhe: Beginn am Stephanplatz, 14 Uhr, Abschlusskundgebung: Stephanplatz, ca. 16 Uhr
  • in Köln: Beginn am Neumarkt, 14 Uhr, Abschlusskundgebung: Roncalliplatz, ca. 16 Uhr

In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen, damit hier endlich vor Augen geführt wird, dass sich eine Gemeinde, vor allem eine von dieser Größe, nicht derart zum Sündenbock degradieren lässt und das sich evtl. auch "Außenstehende" endlich mal mit der Szene an sich beschäftigen oder zumindest sich mit den Menschen hinter dem irreführenden und manipulierenden Begriff "Killerspiele" konfrontiert sehen, sodass diese sich nicht ausschließlich von der einseitigen und verfälschten Schilderungen durch die "Killerspiel"-Gegner in die Irre führen lassen, sondern auch erkennen, dass diese Menschen, die abwertend als "Killerspieler" bezeichnet werden, auch Menschen sind!

Wenn man diesen Menschen nun in die Augen blickt, wird man erkennen müssen, dass es keine Dämonen oder Schreckgespenster oder gar Psychopathen, die zu jeder Sekunden auszuticken drohen, sind. Obgleich wir so von unseren "Volksvertretern" dargestellt werden, kann ich jedem eines verischern - so sind wir garantiert nicht!

Links:

Montag, Juli 20, 2009

Lebt denn der alte Okami noch... ja, er lebt noch!



Ja, mich gibt’s noch! In der letzten Zeit, mehr als einen Monat immerhin, war ich nicht mehr in der Lage, etwas zu posten. Nun ja, geistig schon! Jedoch schon der letzte Beitrag von mir in diesem Blog erfolgte nicht von meinem eigenen PC, bedingt durch den Ausfall des Internets bei uns im Haus. Somit entsprach mein Blog gemäß der Postdichte in der letzten Zeit wohl dem obigen Bild. Aber keine Sorge: die Wüste lebt! Wie wir alle wissen.
Ja, ich bin einer der eher Blog-faulen Sorte, dennoch würde ich meinen Blog, wenn es schon um Vergleiche zu Eigenschaften einer Landschaft geht, eher als Tundra denn als Wüste bezeichnen. Schließlich fand sich hin und wieder ein neuer Eintrag hier ein. Gelgentlich. Hin und wieder. Nun ja, ab und zu.
Doch aufgrund ungünstiger Ereignisse, die sich gegen Ende auch in ein Drama (für meinen PC) von Shakespeare-Ausmaßen steigerten, war ich zunächst eben vom Internet getrennt – und dann auch noch von meinem geliebten Computer. *schluchz*
Alles fing mit einer, zumindest mir, bekannten Situation an. In unserem Haus wohnen 2 Familien (vormals sogar 3, aber das ist schon lange Teil der Vergangenheit). Dem patriarchalischen Oberhaut gehört das Haus, schließlich erbaute er es selber mit, und er „kontrolliert“ auch gewissermaßen die Internet-Verbindungen. Denn diese laufen alle in seinem Keller/Büro zusammen, in einem exemplarischen Fall von Zentralismus. Besagter Patriarch ist letztendlich jedoch eine unruhige Natur, weswegen er gerne abenteuerliche Touren unternimmt (ellenlange Märsche durch die Wildnis, fordernde Paddeltouren, Bergkraxeleien und was immer er noch finden kann). Am liebsten tut er dies im Urlaub - nun, wer nicht.
Das sei ihm auch gegönnt! Dennoch ist es bemerkenswert, wie bei ihm der Urlaub in Arbeit ausarten kann, wenn auch auf eine höchst angenehme Art und Weise. Ich selbst habe ihn oft genug dabei begleitet und, so anstrengend es auch sein kann, es hat mir immer immensen Spaß bereitet und man konnte sich einem allzeit sicher sein: Langeweile würde nicht aufkommen.
Wie dem auch sei, es gibt bei uns im Hause scheinbar eine ungeschriebene Regel. Diese besagt, dass wenn der Herr in Urlaub fährt, dann muss auch irgendetwas im Hause zu Bruche gehen oder nicht mehr funktionieren! Dies betrifft in den meisten Fällen unsere Internet-Verbindung. Denn es geschieht fast immer, um nicht zu sagen in 8 von 10 Fällen, dass das Internet kurz nachdem er seinen, möglichst wochenlangen Urlaub angetreten hat, sich aus irgendeinem Grund heraus entschließt, nicht mehr wunschgemäß zu funtkionierten und zu gehorchen. Das "kurz" kann man dabei ganz wörtlich verstehen, da es sich meist tatsächlich so ergibt, dass der schlimmste Fall genau dann eintritt, wenn er gerade mal einen Tag weg ist. Die Lösung des Problems findet sich in dererlei Fall immer in seinem Keller - den er auch immer, wirklich IMMER, vorsorglich abschließt. So ist es auch diesmal geschehen, wie hier nachzulesen, womit für mich nicht nur eine lange Zeit ohne Internet begann, sondern auch dem Imperator mit folgendem Bild ein gewaltiger Schrecken eingejagt wurde.



Dies war jedoch bloß der erste Streich, jedoch der zweite sollte sogleich folgen.
Ohne Internet zu sein, ist allein schon schrecklich genug, vor allem heutzutage. Aber auch noch in dem Wissen zu leben, dass dieser „internetlose“ Zustand die nächsten Wochen anhalten wird, ist nahezu zum Verzweifeln - vielleicht ist ein ungewisser Zeitraum noch schrecklicher, jedoch wage ich zu behaupten, dass einem mancherlei Gewissheit mehr Angst einzujagen vermag, als noch die Ungewissheit. Letztendlich ließ sich diese Durststrecke dank meiner umfassenden DVD-Sammlung einigermaßen gut überwinden.
Dann ist allerdings noch etwas passiert: wie es dazu gekommen ist, weiß keiner (ich will hier keine Schuld zu weisen... ICH WAR'S NICHT!!!), aber in der Küche erwies sich ein Rohr als beträchtlich verstopft, was zu diversen Überschwemmungen im Badezimmer führte, wann immer man die Spülmaschine oder das Waschbecken in der Küche bediente. Dies sollte eine folgenschwere Bedeutung haben, die letztendlich zum vorzeitigen Tod meines PCs führte - vermutlich. Zumindest ist es denkbar...



Dieses Ereignis lies allerdings auf sich warten, nämlich bis zur Rückkehr des Patriarchen. Welch ein schönes Widersehen! Man kommt aus dem Urlaub und ein verstopftes Rohr begrüßt einen freudigst, während sich die gesamte Hausbelegschaft außer Stande sah, den Schaden zu beheben. Doch, wie heißt es doch so schön, Unglück kommt selten allein - auch bei uns.
Es sollte sich nämlich heraustellen, dass die Verstopfung nicht nur zu diversen Überschwemmungen im Badezimmer geführt hatte, sondern auch sein Keller-Büro in ein "Silicon Valley" in einer Venedig-Variante verwandelt hatte. Dazu gesellte sich des Weiteren noch das arg grässliche Internet-Problem - was selbstverständlich angesichts des Wasser-Problems regelrecht unbedeutend und zudem simpel zu lösen war. Dennoch stellte sich seine Rückkehr somit als äußerst unerfreulich heraus und wenn er wütend ist, möchte man ihm nicht zu nahe kommen. Und hier lagerte allein Problem über Problem, seine Ankunft sehnlich erwartend. Was macht man(n) in so einem Fall also? Man geht Rasen mähen!



Zumindest tat er dies... Doch die wahre Katastrophe sollte erst noch folgen! Kaum die zweite Stunde nach seiner Ankunft verbracht (und den Rasen frisch gemäht), begann ein Gewitter seine Tirade. Und zwar aufs Heftigste! Jeder wird sich wohl ausmalen könne, wohin dies führte:
Man, also, ich saß nichts ahnend vor meinem PC, als es auf einmal einen gewaltigen Knall gab und mein Bildschirm schwarz wurde. In einer verbrannt riechenden Rauchwolke stürzte ich sofort auf den Boden und zog alle Netzkabel aus der Steckdose – vergeblich. Mein PC war gehimmelt. *schnief*



*hust* Womit wir wieder bei der Haselnuss wären.



Ich war allerdings nicht der Einzige. Ganz gemäß dem Sprichwort „geteiltes Leid ist halbes Leid“ sollte sich sich herausstellen, dass alle PCs im Hause, die zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet waren (ja, ja, ja, bei Gewitter absolut dämlich, aber man vertraut letztendlich irgendwie immer darauf, dass die Technik, sprich Blitz-Ableiter, es richten wird), im Arsch waren (man verzeihe mir diesen Ausdruck, aber es war einfach scheiße) - ausgenommen ein Laptop, das, obwohl es eingeschaltet war, unbeschadet dem Blitz entgangen war (was in sofern ein und wohl der einzige glückliche Zufall war, als dass besagtes Laptop nur eine Leihgabe des Chefs meines Bruders war und wichtige Daten enthielt). Des Weiteren stellte sich heraus, dass die Elektrizität generell im Hause ausgefallen war (selbstreden keine Überraschung) und der Blitz noch den ein oder anderen Fernseher (ärgerlich), meine Maus und Tastatur (ebenso ärgerlich, in Anbetracht des Zustandes meines PC jedoch von untergeordneter Bedeutung), sowie einen Switch (weniger ärgerlich, da ich für Ersatz sorgen konnte - den unzähligen LANs sei dank!) erwischt hatte. Mein Bildschirm und meine Soundanlage blieben zwar zum Glück, aber dennoch verwunderlicherweise, in Takt.
Nach dieser Litanei der Zerstörung und einer verzweifelten Suche nach der dritten unserer drei Katzen (während zwei das Gewitter eher interessiert beobachtet hatten, war die gesuchte dritte Katze, ein Kater, im Bunde feige unter's Sofa geflüchtet und war indessen nur noch schwer aufzufinden) fanden wir schließlich heraus, das der Blitz direkt bei unseren Nachbarn eingeschlagen war.



Personenschäden gab es glücklicherweise keine. Bis zum nächsten Tag funktionierte auch die Elektrizität wieder vollständig, das Telefon allerdings wollte sich noch die nächste Tage ausgeruht wissen, fand letztendlich jedoch wieder zu sich. Die wahre Zerstörung sollte sich bei fast allen PCs niedergeschlagen haben, denn die Mainboards offenbarten sich als irreparabel beschädigt. Glück im Unglück gab es hier bloß noch bei den Festplatten, diese blieben daneben unbeschädigt.

Dennoch war das eine Zeit des ulitmate Pwonings:

1. das Internet ging für zweieinhalb Wochen nicht mehr...
2. eine schöner Wasserschaden...
3. ein zerstörerischer Blitz beschädigte mehrere technische Gerätschaften in unserem Haushalt...


Es sollte seine Zeit brauchen, bis mein PC wieder funktionstüchtig werden sollte. Zur Reparatur musste er zum Hersteller geschickt werden, welcher das Mainboard Dankbarerweise kostenfrei ausgetauscht hat. Somit ist es einen Monat her, dass ich mir ein Posting hier erlaubt habe. Dann wollen wir doch mal sehen, was mir derweil entgangen ist oder was ich noch in meinem Gedächtnis behalten konnte, was ich als postenswert erachtete:

  • Michael Jackson ist gestorben, was zu einer unglaublichen Präsenz in den Medien führte, welche dem „King of Pop“ einen Berühmtheitsgrad beschert haben dürfte, den er nicht einmal zu seinen (lebenden) Hochzeiten erfahren haben dürfte. Vielleicht sage ich dazu demnächst mal mehr...
  • Dahinter ist der Tod von Farrah Fawcett fast gänzlich untergegangen.
  • In Amerika wurde ein Kind von einer Python verschluckt (DAS sind News!!!).
  • Ich habe in meinem Leben alles gesehen! Denn ich habe einen Film gesehen, in dem Klaus Kinski als Inder auftritt – inklusive zentimeterdicken Schminke. Nein, wirklich: damit habe ich im Leben alles gesehen! Wenn ein blonder, blauäugier Deutscher, der zufällig auch noch Klaus Kinski heißt, einen dunkelhäutigen Inder mimt, dann habe ich im Leben alles gesehen. Wirklich! Alles! Im Ernst! Der dazugehörige Film heißt übrigens „Kali Yug – Die Göttin der Rache“.
  • Uwe Boll lebt immer noch! Und er darf immer noch Filme machen!!! Er plant einen Film namens „Rampage“...
  • „Harry Potter und der Halbblutprinz“ war besser als erwartet. Von den Büchern immer noch meilenweit entfernt.
  • Zombies!!!
Gut, diese ca. 1.100 Wörter sollten erst mal reichen. Sollte mir noch was einfallen, wird’s halt noch ein Post mehr.

Be seeing you!

Donnerstag, Juni 18, 2009

Internet putt...

Ja, ich weiß. Ich poste nicht sehr viel. Und meine versprochene erweiterte Ausführung zum Thema "The Dark Knight" lässt, trotz langen Wochenendes, auch noch auf sich warten. Trotzdem muss ich nun leider mitteilen, dass ich demnächst erst recht nichts mehr posten werde (die nächsten 2 Wochen, um genau zu sein), da NetCologne unseren Internet-Zugang gesperrt hat - wegen angeblichen Virenbefalls, der scheinbar von uns ausgeht.
Den Zugang könnten wir zwar mit der Benutzernummer und dem Benutzerkennwort wieder frei schalten, dass gestaltet sich aber leider insofern als schwierig, da die betreffende Person, welche über beides verfügt, zur Zeit im Urlaub ist.


Anrufen ist übrigens auch nicht, weil betreffende Person:

  1. die Daten nicht im Kopf, sondern irgendwo notiert hat
  2. diese Objekte unserer Begierde in seinem privaten Keller eingeschlossen sind, zu welchem betreffende Person den einzigen Schlüssel hat - und der ist mit ihm auf Reisen gegangen

Tja, da hat die Hasselnuss oben wohl recht.

Montag, Juni 15, 2009

Zitate 5


"Wäre die Weltgeschichte so abgelaufen wie in "Inglourious Basterds", dann hätte es Bernd Eichingers "Untergang" nie gegeben. Und das ist ein kleiner Grund mehr, Tarantinos Film zu schätzen."


Ein Kommentar von Milan Pavlović über "Inglourious Basterds", den neuen Film von Quentin Tarantino. Der Artikel stammt aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 21./22. Mai 2009 (Nr. 117) und spricht mir aus der Seele.

Dienstag, Juni 09, 2009

Spricht mir aus der Seele

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Das Bild gehört zu dem verlinkten Blog: 



Die genaueren Ausführungen darüber, warum "The Dark Knight" wirklich kein Meisterwerk ist, sondern "nur" ein guter (Mainstream-Film", sowie eine Meinung zu "Star Trek" (der neue) folgen noch (selbst wenn es keinen interessierte... MUAHAHAHA!). Am kommenden langen Wochenende finde ich bestimmt die Zeit dafür.

Mittwoch, Mai 20, 2009

Ein paar Worte zu "The Dark Knight"

Zu "The Dark Knight" gibt es nicht mehr viel zu sagen, den finden ja alle toll - ich nicht minder. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich ihn nicht als das Meisterwerk bezeichnen würde, zu welchem viele ihn gern stilisieren würden.
Deswegen will ich hier klar herausstellen: "The Dark Knight" ist kein Meisterwerk! Er ist gewiss ein sehr guter Film, an dem fast alles stimmt. Er hat mit Sicherheit einen neuen Maßstab für Superhelden-Filme geschaffen, ist eine technische Offenbarung und vor allem ist er ein genialer "Batman"-Film. Nur das meisterliche sehe ich in diesem Film nicht. Dafür fehlt noch ein Fünkchen.


Das liegt in der Tat daran, dass der Film weniger ein guter Film ist, als vielmehr eine gute Geschichte, in wunderbaren Bildern erzählt. Trotzdem erscheint das ganze eher wie eine großangelegte Psychoanalyse, als ein Meisterwerk von Kubrick-Ausmaßen.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werde: ich liebe "The Dark Knight"! Ich kann den Film 100-mal hintereinander angucken und er wird einfach nicht langweilig. Aber das ist kein filmisches Meisterwerk, sondern einfach nur ein wahnsinnig unterhaltsamer und spannender Film, bei jedem Sichtung wieder Spaß macht. Und solche Attribute treffen auch auf Filme zu, die qualitativ prinzipiell nur Mittelmaß darstellen.
Ich für meinen Teil gucken wirklich gerne reaktionäres 80er-Jahre Action-Kino, wie "Rambo" oder "Commando", besonders Filme von John Woo, wie "Hard Boiled" oder "The Killer", haben es mir angetan. Und auch auf diese Filme kann ich die oben aufgeführte Beschreibung anwenden - naja, bis auf "spannend", das sind diese Filme nur bedingt, da sie meistens recht vorhersehbar sind. Aber sie unterhalten verdammt gut (mich zumindest...) und auch an diesen kann ich nach mehrfacher Sichtung immer noch meinen Spaß haben. Die Spannung kann aber nun wirklich nicht die schmale Grenze zwischen einem guten Film und einem Meisterwerk ausmachen - abgesehen davon hat "The Dark Knight" natürlich auch die bessre Story.


Wie ihr sehr wohl seht, habe ich durchaus meine Probleme auszudrücken, warum ich "The Dark Knight" zwar für einen wirklich guten Film halte, ihm aber das Prädikat "Meisterwerk" vorenthalte. Jedwedes Lob, was der Film erhalten hat, ist sehr wohl berechtigt und ich will gar nicht daran rütteln. Zudem bin ich froh, dass auch mal ein wirklich guter Mainstreamfilm, der obgleich seines Bestrebens die breite Masse anzusprechen, eine durchaus durchdachte und gut in Szene gesetzte Geschichte vorzuweisen weiß, solch ein Erfolg vergönnt war.
Wenn ich mich jetzt auf die Suche nach den Fehlern bei "The Dark Knight" mache, gerate ich dadurch immer wieder ins Stocken, obwohl ich irgendwo in meinem Hirn durchaus in der Lage bin, zu artikulieren, warum ich dem Film seine 10 von 10 Punkten nicht zu vergeben vermag.

Zum Glück steht man in der heutigen Zeit via Internet nicht mehr so ganz allein da in der weiten Welt und so habe ich mir nun ein wenig Hilfe herangeholt: In diesem Video des "Nostalgia Critic" stellt Douglas Walker den Tim Burton (einer meiner Lieblingsregisseure) "Batman" Christopher Nolans "The Dark Knight" gegenüber und vergleicht die Filme gewohnt humorvoll in verschiedenen Kategorien. Und auch er kommt zu dem Schluss, das letztendlich der "Batman" von 1989 einen Tick besser ist, als "The Dark Knight". Mit den Punkten, die er angibt geh ich zu fast 100 % d'accord und glaube, dass er die Schwierigkeiten, die ich mit "The Dark Knight" habe, gut wiedergibt. Deswegen übergebe ich nun an "Nostalgia Critic" und lasse ihn erklären, was mir nicht gelingen will:




BTW:
Das Gespräch mit Christian Bale am Ende ist einfach nur grandios witzig. Deswegen wollte ich das hier auch nochmal hier veröffentlichen:

Montag, Mai 18, 2009

Watashimo Tameneta!

Einfach nur WTF???

(die Überschrift heißt übrigens "Ich bin auch ein Terminator")

Freitag, Mai 15, 2009

Noch mal ein Stöckchen

Darth Puma hats freigegeben und weil ich schon seit Ewigkeiten kein Stöckchen mehr hatte, nehm ich es einfach mal auf.


Die Regel lautet wie folgt:
1. Beantworte die Fragen und füge sie in Deinen Blog ein.
2. Ersetze eine Frage, die Du nicht magst, durch eine andere und füge zusätzlich eine neue hinzu.
3. Bewirf acht weitere Leute mit dem Stöckchen.

1.) Auf was bist Du stolz?
Gibt es nicht momentan nicht viel, gute Klausuren sind noch in der Korrektur.

2.) Song des Tages
"Dream Warriors" von Dokken oder "Defeat Is Always Momentary" von James Newton Howard.

3.) Was ist Dein Lieblingsfilm?
Lieblingsfilm? Man setze dies ins Plural und werfe dann einen Blick in mein Blogprofil.

4.) Was ist Dein Highlight des Tages?
Geschichtsklausur hinter mir und Spanisch ausgefallen. YEAH!

5.) Was willst Du unbedingt lernen?
Japanisch.

6.) Was hast Du zuletzt gekauft?
"Vietcong" für 90 Cent bei Amazon (ein bissel Schleichwerbung).

7.) Was ist Dein Lieblingswetter?
Nicht zu warm, nicht zu kalt, Sonnenschein setze ich aber nicht voraus, da auch ein verregneter Tag seinen Reiz haben kann.

8.) Was ist momentan Dein wichtigstes Ziel?
Abitur, was sonst.

9.) Mit wessen Leben würdest Du für einen Tag tauschen wollen?
Onkel Dagobert. Einmal in meinem Leben möchte ich in Geld baden. ;-)

10.) Wenn Du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo hättest Du es gerne?
Ich hätte gern eins unter Wasser mit einer Raketenabschuss-Basis, mit dem ich denjenigen, der mir das Haus gebaut hat, erpressen kann, mir noch mehr Häuser auf der ganzen Welt zu bauen. Diese würde ich dann vermieten und schön viel Geld einsacken...


11.) Was würdest Du an Dir ändern, wenn Du könntest?
Ebenso meine Faulheit, wie Fräulein Puma und eventuell meine Bildschirmsucht (zu viele Filme, zu viel Internet - ja, zu viel Internet gibt’s).

12.) Wenn Du für die nächsten Stunden irgendwo auf der Welt sein könntest, wo wärst Du gern?
Auf Endor, Ewoks vermöbeln. Ach, Endor ist nicht die Erde und Ewoks sind nicht die Grünen?

13.) Was ist Dir bei Freunden wichtig?
Man muss sich auf sie verlassen können.

14.) Wen würdest Du gerne mal treffen?
Dexter oder Revy.

15.) Geänderte Frage: Was ist Dein Lieblingsstück in Deinem DVD-Schrank?
Eine ganze Menge, aber am liebsten wird mir wohl die "Der Herr der Ringe: Die Gefährten"-SEE sein, weil damit der Wahnsinn anfing.

16.) Was ist Dein Traumjob?
Regisseur, aber auch wirklich einer, der Filme macht und kein Dasein als "GZSZ"-Regisseur fristet...

17.) Welche Musik magst Du?
Och, eine ganze Menge. Hauptsächlich jedoch Film-Soundtracks (gerad einen neuen Schwung bekommen).

18.) Drei Dinge, die Dir ein Lächeln auf's Gesicht zaubern.
Feierabend, meine Freundin und gute Musik.

19.) Was ist Deine Lieblingsgroßstadt?
Soviele kenne ich nicht und was heißt schon GROßstadt?

20.) Was wäre Dein Ziel, wenn Du eine Zeitmaschine hättest?
Ich würde Jesus und Mohammed besuchen, um sie zu fragen, was sie denn vom Entwicklunsstand der beiden großen Religionen "Christentum" und "Islam" halten.

21.) Was ist Deine Lieblingsserie?
"South Park"/"Simpsons". "The Tudors" und "Die Sopranos" sind auch noch ziemlich gut.

22.) Was hast Du gerade an?
Alltagskleidung (T-Shirt, Jeans, Socken, hoffentlich Unterwäsche...)

23.) Was ist Dein Lieblingsbuch?
War mal "Herr der Ringe", heute les ich zu wenig, um wirklich eins zu haben. Aber Edgar A. Poe, H.P. Lovecraft, Clive Barker, James Clavell, sowie Patrick O'Brian (Aubrey-Maturin-Kanon, als "Master & Commander" verfilmt) sind immer gut.

24.) Dein Mittagessen?
Nudeln und Spiegelei.

25.) Wann hattest Du heute Feierabend?
So gegen 14.30 Uhr aus dem Spanisch-Unterricht entlassen, als der Film, den man gucken wollte, nicht zur Verfügung stand - ebenso wie die Spanisch-Bücher.

26.) Was war das Verrückteste, was Du jemals gemacht hast?
Da gibt es nicht sonderlich viel, bin eher so ein ruhiger. Aber einmal hab ich in der Schweiz einen Spaziergang auf einem Berg unternommen, der eigentlich für Granatenschiessübungen verwendet wird...

27.) Wie spät ist es jetzt?
17.15

28.) Bist Du gerade wach?
Jarp.

29.) Neue Frage: Wenn ein Baum umfällt und niemand ist anwesend, um diesem Ereignis beizuwohnen, erzeugt dies dann ein Geräusch?

So, das Stöckchen darf sich jetzt nehmen, wer möchte.

Dienstag, Mai 12, 2009

Counter-Strike für Eltern

Über "Killerspiele" brauche ich keine Worte mehr zu verlieren, das wurde auf jedweder Seite, die sich auch nur annährend mit PC-Spielen beschäftigt, zu genüge durchgekaut und darüber hinaus. Allerdings finde ich diese Aktion einfach gut, einer der wenigen Lichtblicke in diesem Zusammenhang:

Counter-Strike für Eltern
Aufklärungsseminar in Hamburg 


Die Bundeszentrale für politische Bildung hat gemeinsam mit einer PR-Agentur eine Einführung in Counter-Strike für Eltern organisiert. Hier konnten 24 Erziehungsberechtigte unter Aufsicht von geschulten Medienpädagogen ausgiebig den Mehrspieler-Shooter ausprobieren um sich selbst ein Bild davon zu machen inwieweit davon Sucht- oder Amoklauf-Gefahr ausgeht. Eine Video-Reportage davon zeigt der Spiegel auf seiner Website.


Die gezeigten Eltern sind sichtlich begeistert, geben offen zu »das Spiel habe seinen Reiz« und freuen sich euphorisch über Abschüsse und Siege. Als alleinigen Auslöser für einen geplanten Massenmord sehen die anschließend befragten Eltern Spiele wie Counter-Strike nicht. Eine Mutter denkt »nicht dass das Spiel die Ursache ist«, glaubt jedoch »dass oft die Spiele das einzige sind, was diese Menschen noch haben.«

Arne Busse von der Bundeszentrale für politische Bildung : »Die Gesellschaft muss stärker auch offensiv dafür werben, dass Eltern eigentlich die Pflicht haben sich Medienkompetenz anzueignen, weil sie ja die Verantwortlichen sind.«

Was denken Sie? Sollten weitere Veranstaltungen dieser Art durchgeführt werden?

Quelle:

Freitag, Mai 08, 2009

It's done... really!

Ihr wartet noch auf den Duke? Dann wartet noch ein wenig länger!

War das vielleicht irgendwann abzusehen?

Nun gut, misstrauisch wie ich bin, neige ich auch dazu, sogar dahinter einen Marketing-Gag zu vermuten. Aber ich will der Meldung nicht ihren wahrhaftigen Kern absprechen und diese Alternative durchaus in Betracht ziehen, da es mich, wie oben schon zu ersehen, nicht wundern würde.

Duke Nuken sollte man trotzdem so oder so nicht abschreiben, denn das Projekt kann sicherlich noch von einer anderen Entwicklerfirma übernommen werden - EA zum Beispiel. Die recken ihre Finger doch eh nach allen Seiten aus.

Mittwoch, Mai 06, 2009

Coverismus - Part Two

Die von der Idee her geklaute Reihe wird fortgesetzt!
Und diesmal mit einem Klassiker der Schwulen-Szene, äh Pardon, einem Trash-Klassiker des 80er-Jahre Science-Fiction-Fantasy-Action-Kinos. Natürlich geht es um folgenden:

Ja, "Masters of the Universe". Man sollte vielleicht als erstes erwähnen, dass es sich dabei um eine Live-Action-Verfilmung der Serie "He-Man and The Masters of the Universe" handelt - welche wiederum eine Verfilmung einer Comic-Reihe war, welche sich an den von Mattel produzierten Action-Figuren orientierte. Und glaubt mir: diese Reihe hat einfach einen gewaltig schwulen Unterton!
Damit will ich bestimmt keine Homosexuellen diskriminieren oder sie beleidigen. Aber es ist einfach so! Keiner, der je dieser Serie ansichtig geworden ist, kann behaupten, dass diese Serie nicht irgendwie schwul rüberkommt, wenn auch weder im positiven, noch im negativen Sinne. Einfach nur schwul. Ich meine, ein Muskelbepackter Schönling, der recht freizügig bekleidet umher stolziert und das Böse bekämpft...
Ja, so einer ist He-Man (bitte nicht verwechseln mit He Man). Die Serie scheint so gut angekommen zu sein, dass Cannon Films, populär für ihre reaktionären Action-Filme (wir erinnern uns...), beschloss, aus diesem Stoff einen Spielfilm zu machen. Die Hauptrolle übernahm niemand anderes als Dolph Lundgren, der Schrecken spanischer Räuber, und dieser musste sich in diesem Trash-Spektakel jenseits von "Conan der Barbar" mit dem fiesen Skeletor, gespielt von Frank Langella (spielte Richard Nixon in dem Bühnenstück "Frost/Nixon" und dessen gleichnamiger Kino-Adaption von 2008 - man vergleiche die Rollenauswahl...), herumschlagen. Das ganze wurde dann noch mit irgendeinem Dimensions-Reisen-Schwachfug nach Amerika ins Jahr 1987 verlegt, wo "He-Man" denne mit der jungen Julie zusammenarbeiten muss, um die Welt vor Skeletors finsteren Welteroberungsplänen zu bewahren. Klingt nach Oscar-Material!
Der Film ist übrigens mindestens so schwul wie die Serie (was die äußerst ästhetischen Cover oben ja schon beweisen dürften...) und nochmal doppelt so trashig. Das kann natürlich Spaß machen, wenn man sich darauf einlässt. Aber man sollte schon über eine gewisse cineastische Schmerzgrenze verfügen, um das ganze zu ertragen.
In diesem Sinne:


Montag, Mai 04, 2009

Samstag, Mai 02, 2009

Zitate 4


"Am Tag als der Sturm auf die Stadt anstand und die Massenszene mit Omar Sharif und mir auf Pferden und den unzähligen anderen auf Kamelen gedreht werden sollte, beschlossen Omar und ich - da wir eine Heidenangst vor diesem Teufelsritt hatten - uns gründlich zu betrinken. Omar band sich zur Sicherheit noch an seinem Pferd fest. Nachdem wir in der Stadt angekommen waren, musste jemand von der Requisite Omar vom Pferd losschneiden, da dieser mittlerweile vom Pferd herunter hing. In einem Zeitungsartikel bewunderte man später die unglaubliche Entschlossenheit, die während des Ritts in meinen Augen zu sehen war. In Wahrheit war ich zu diesem Zeitpunkt aber nur sternhagelvoll."

Peter O’Toole über "Lawrence von Arabien". Dreist geklaut von Wiki.

Donnerstag, April 30, 2009

Und nochmal ein bisschen Musik...

Gottes Willi, ich hab schon eine farbige Mischung an Posts in meinem Blog. Aufgrund fehlender Aufmerksamkeit mach ich mir da zwar nichts draus, aber es ist schon irgendwie auffällig. Da wechseln sich sinnfreie, wenn auch amüsante, News aus dem Netz mit politischen Texten (dieser hier allerdings nicht selbst verfasst), ein bisschen Film oder solchen Sachen, wie die, allerdings erst einteilige, Coverismus-Reihe (die demnächst fortgesetzt wird) ab.

Nun gut, das ist zwar nicht verboten, aber mir ist es halt aufgefallen, wo ich doch jetzt gedenke, von dem absolute ernste und gar bedrohlichen Text "Warum es um Zensur geht" wieder ein wenig in träumerisch naive Nostalgie zu verfallen, wie es mir schon einmal passiert ist.
Wobei das störenste Element sicherlich die Politik darstellt, da sich der politischer Anteil an meinem Blog eher als gering heraustellte, was auch an mangelnder Fachkenntnis liegt. Vielleicht sollte ich den Teil reduzieren, denn so etwas überlasse ich so oder so lieber PropheT...


Wie dem auch sei: hier präsentiere ich nochmal einen kleinen Ausflug ins "Nostalgie-Land". Nachdem ich schon einmal ein bissl Musik aus "Starcraft" hier gepostet habe, wollte ich, nachdem ich die CDs bei einem Kumpel entdeckt habe, nochmal ein bisschen Musik aus einem anderen Spiel präsentieren, welches ich ebenso intensiv gespielt habe - früher.



Und zwar geht es dabei um die "Command & Conquer"-Reihe, speziell in diesem Fall um den dritten Teil "Tiberian Sun" - oder ist es der zweite? Naja, zumindest der zweite Teil der Tiberium-Reihe. Die Musik von Komponist Frank Klepacki entspricht, wiedermal, nicht unbedingt der Art Musik, die ich favorisiere. Das ist eben wieder einmal dieser kleine Anfall von Nostalgie, da mich die Musik an die "alten Zeiten" (ältere Leser werden hier wahrscheinlich melancholisch lächeln ;-) ) erinnert, von denen ich Stunden mit diesem Spiel verbracht habe. Und das prägt einen nun mal


Also dann, hier die ein oder andere Kostprobe aus dem Soundtrack zu "Command & Conquer: Tiberiun Sun". Viel Spaß!





Dienstag, April 28, 2009

Warum es um Zensur geht

pk210 hat es bei sich schon mal veröffentlicht. Es mag zwar etwas unsinnig erscheinen, dass dann noch mal bei mir zu posten, gemäß der Popularität meines Blogs, aber sowas kann man nicht oft genug beklagen. Deswegen hier noch einmal:

Warum es um Zensur geht

Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigentlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz "erwischt" wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder - wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist - ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie "versehentlich" die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch "mittelbare" Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war - so sagt sie zumindest - sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel "Kampf der Kulturen" drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

Montag, April 27, 2009

Sonntag, April 26, 2009

Zitate 3

Aus einem Forum zu "H2", dem Sequel zum Remake von Halloween:

"Myers erinnert mich immer mehr an Jason..."

"Was durchaus Sinn ergibt, da Jason ja nun auf Leatherface macht."