Nach seiner persönlichen "Halloween"-Version versucht sich Rob Zombie ("House of 1000 Corpses", "The Devil's Rejects", "Halloween") an einem eigenen Projekt, bei dem er seiner Kreativität freien Lauf lassen durfte. Dabei herausgekommen ist "The Lords of Salem", in dem die Stadt Salem von einem Hexen-Konvent heimgesucht wird. Darsteller sind Meg Foster ("The Scarlet Letter", "The Osterman Weekend", "They Live"), Jeff Daniel Phillips, "Dawn of the Dead"-Veteran Ken Foree ("From Beyond", "The Dentist", das "Dawn of the Dead"-Remake), Dee Wallace ("The Hills Have Eyes", "The Howling", "E.T.") und natürlich Rob Zombies Habitués Sheri Moon Zombie ("House of 1000 Corpses", "Toolbox Murders", "Werewolf Women of the SS") und Sid Haig ("THX 1138", "House of 1000 Corpses", "Halloween").
Mittwoch, Oktober 31, 2012
Rob Zombie, the Lord of Salem, Disney, the Lord of Lucas
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Montag, Oktober 29, 2012
Joss Whedon for Romney!
Ob das dem ein oder anderen hilfreich zur Seite steht, wenn es um seine Perspektive hinsichtlich der Präsidentschaftskandidaten geht?
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Okami Itto
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Sonntag, Oktober 28, 2012
Jason Parker Statham
Auch Jason Statham wird nicht müde vom Action-Genre: im Film "Parker" von Helen Mirrens Gatten Taylor Hackford ("An Officer and a Gentleman", "Devil's Advocate", "Ray") wird Profidieb Statham von Michael Chiklis ("The Commish", "The Shield", "Fantastic Four") verraten und macht sich zusammen mit Jennifer Lopez (WTF???) auf zum Rachefeldzug. U.a. spielt Nick Nolte ("48 Hrs.", "Cape Fear", "The Thin Red Line") dabei noch eine Rolle.
Samstag, Oktober 27, 2012
Jack Reacher
Auch Tom Cruise versucht sich abermals an einem Actionfilm. Unter der Regie von Christopher McQuarrie (Drehbuchautor von "The Usual Suspects" und "Valkyrie", sowie Regisseur von "The Way of the Gun") spielt er die Hauptrolle in der gleichnamigen Kinoadaption von Jim Grants aka Lee Childs "Jack Reacher"-Romanen (die ich nicht kenne). Genauer gesagt hat McQuarrie höchstselbt Grants Roman "One Shot" für die Leinwand adaptiert.
Somit untersucht der ehemalige MP-Officer Reacher die Schüsse auf sechs Zivilpersonen von denen fünf tödlich waren, für die letztendlich der ehemalige Scharfschütze James Barr (Joseph Sikora) verantworlich gemacht wird. Und je mehr er sich mit dem Fall beschäftigt, wer hätte es gedacht, umso mehr Zweifel über den Tathergang tauchen auf und führen letztendlich Richtung Russenmafia.
Neben Tom Cruise spielen Rosamund Pike ("Die Another Day", "Pride & Prejudice", "Surrogates"), Richard Jenkins ("The Visitor", "Let Me In", "The Cabin in the Woods"), Robert Duvall ("THX 1138", "The Godfather", "Apocalypse Now") und, kurios genug, Werner Herzog ("Nosferatu: Phantom der Nacht", "Fitzcarraldo", "The Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans") als Bösewicht "The Zec" mit.
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Freitag, Oktober 26, 2012
Nachschlag No. 18: An Even Better Day To Blog Hard
Ergänzend zum Teaser hier ein Trailer, mit etwas mehr Bildmaterial. Noch weder besonders überragend, noch sonderlich erschreckend. Und trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass der nichts wird.
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Donnerstag, Oktober 25, 2012
Der Teufel tanzt in neuem Gewand
Da isser nun endlich. Der vormals nur abgefilmt zur Verfügung stehende Trailer zum Remake von "Evil Dead" (aka "Tanz der Teufel"). Und es sieht nach der ernsten Version von "Cabin in the Woods" aus, ohne den Meta-Teil und ohne das Finale. Oder eine härtere, ernstere Version des Originals, dabei allerdings auch im Look modernerer Horrorfilme.
Auf jedenfall führt nach langem hin und her Fede Alvarez (hat bisher nur Kurzfilme auf seinem Konto) Regie, die Dramatis Personae zählt bisher Jane Levy ("Suburgatory", "Fun Size", "Nobody Walks"), Shiloh Fernandez ("Jericho", "Deadgirl", "Red Riding Hood"), Jessica Lucas ("Melrose Place", "Edgemont", "Cloverfield"), Lou Taylor Pucci ("Personal Velocity: Three Portraits", "Southland Tales", "Carriers") und Elizabeth Blackmore ("Legend of the Seeker", "Home and Away", "Beauty and the Beast") auf. Produziert wird das Projekt immerhin von Bruce Campbell, Sam Raimi und Robert G. Tapert (Produzent der Originale), während das Drehbuch ebenfalls von Raimi und Alvarez, sowie Diablo Cody ("Juno", "Jennifer's Body", "Young Adult") und Rodo Sayagues Mendez (war schon bei Alvarez Kurzfilmen "Ataque de pánico!" und " El cojonudo" beteiligt) geschrieben wird.
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Mittwoch, Oktober 24, 2012
Iron Man 3
Nach dem sicherlich unterhaltsamen, insgesamt dennoch mediokren (auch hinsichtlich des damals frisch anmutenden ersten Teils) zweiten Teil, übergibt Jon Favreau das Regiestaffelholz für "Iron Man 3" weiter an Shane Black, immerhin Autor von Filmen wie "Lethal Weapon", "Last Boy Scout" oder "Last Action Hero" (darüberhinaus ist er bei "Iron Man 3" am Drehbuch beteiligt). Obendrein hat er bei dem wunderbaren "Kiss Kiss Bang Bang" (ebenfalls mit Robert Downey Jr. als Hauptdarsteller) bereits sein Talent als Regisseur unter Beweis gestellt, dass ihm hoffentlich für den dritten Eisenhannes, sowei der anstehenden US-Version von "Death Note" (Gott, bewahre! Ich kann mir das Teenie-Scharmützel schon vorstellen...) hoffentlich nicht zwischenzeitlich abhanden kommt.
Zumindest inszeniert kein Undkundiger im Bereich des Actionfilms das große Duell zwischen Tony Stark aka "Iron Man" und "The Mandarin". Letzterer wird übrigens von Ben Kingsley gepsielt, der anscheinend genug vom gewaltlosen Oscar-Widerstand hat und schon seit einiger Zeit seiner Affinität für Bösewichte fröhnt. Wieder dabei sind zudem Gwyneth Paltrow und Don Cheadle, während Paul Bettany weiterhin dem Superhirn Jarvis seine Stimme leiht. Neu dabei ist Guy Pearce. Das frische Trailermaterial macht auf jedenfall einen guten Eindruck und Hoffnung auf einen würdigen dritten Teil.
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Dienstag, Oktober 23, 2012
Korea goes USA
Und weil wir letzten schon beim Hollwood-Einsteig des koreanischen Regisseurs Kim Ji-woon waren, erscheint es nur angebracht zu erwähnen, dass "Oldboy"-Regisseuer Park Chan-wook ebenfalls sein Hollywooddebut abliefert: "Stoker".
Darin zieht der bis dato unbekannte Onkel (Matthew Goode "Match Point", "Watchmen", "A Single Man") von India Stoker (Mia Wasikowska "Jane Eyre", "Restless", "Albert Nobbs") nach dem Tod ihres Vaters mit ihr und ihrer Mutter (Nicole Kidman) zusammen. Alsbald erwachsen Indias Zweifel hinsichtlich der Motive des rätselhaften Mannes und trotzdem fühlt sie sich von ihm angezogen...
Produziert wurde das ganze übrigens von Ridley Scott und seinem verstorbenen Bruder Tony Scott (†19. August 2012), während Wentworth Miller (Michael Scofield aus "Prison Break") zusammen mit Erin Cressida Wilson das Drehbuch schrieb.
Ob der Film allein von Park Chan-wooks visuellem Talent lebt oder auch die Story überzeugt, bleibt abzuwarten.
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Montag, Oktober 22, 2012
Die guten alten 80-jährigen
Der Erfolg von "The Expendables" hat anscheinend eine (noch) kleinwüchsige Welle von Actionfilm vom alten Holz ausgelöst. So meldet sich z.B. Walter Hill ("48 Hrs.", "Red Heat", "Last Man Standing") mit "Bullet to the Head" nach beinahe 10 Jahren Leinwandabstinenz wieder auf dem Regiestuhl zurück. Und als irgendwie Vater des Buddy-Actionfilms bringt er das ungleiche Duo von Killer Sylvester Stallone und NYPD-Detective Sung Kang ("Live Free or Die Hard", "Ninja Assassin", "Fast Five") zusammen. Mit dabei sind Jason Momoa ("Stargate Atlantis", "Game of Thrones", das "Conan the Barbarian"-Remake) und Christian "Ja, er lebt noch" Slater. Schaut nach einem ziemlich Kick-Ass-Spektael aus!
Ergänzend dazu setzt Kim Ji-woon ("A Tale of Two Sisters", "A Bittersweet Life", "I Saw the Devil") als seinen ersten amerikanischen Film Arnold Schwarzenegger in seiner ersten Hauptrolle seit "Terminator 3" (und das war 2003...) in Szene. Und zwar darf sich där Ahnould in "The Last Stand" als Kleinstadtsheriff gegen einen ausgebügsten Drogen Baron zur Wehr setzen. Zusammen mit Rodrigo Santoro ("Lost", "300", "Che"), Forest Whitaker ("Battlefield Earth" (hihi), "Panic Room", "The Last King of Scotland"), Johnny Knoxville (WTF), Luis Guzmán ("Traffic", "Magnolia", "Grand Theft Auto: Vice City"), Peter Stormare ("Fargo", "Armageddon", "Hamilton"), sowie Jaimie Alexander ("Rest Stop", "Love and Other Drugs", "Thor").
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Okami Itto
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Samstag, Oktober 20, 2012
Zitate 13
"Nebenbei bemerkt, Erfolg ist etwas ziemlich Häßliches. Seine scheinbare Ähnlichkeit mit dem Verdienst täuscht die Menschen. Für die Menge hat der Erfolg fast das gleiche Gesicht wie Überlegenheit. Der Erfolg, dieser Doppelgänger der Begabung, betrügt die Geschichte."Victor Hugo "Die Elenden".
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Donnerstag, Oktober 18, 2012
Nachschlag No. 17: DJANGO... und das Phantom
Es gibt neues Bildmaterial zu Tarantinos Italo-Western-Hommage "Django"! Bzw. einen eher "typischen" Kino-Trailer, der mehr nach Action-Western mit Komödieneinschlag, denn nach Tarantino aussieht...
Und wem das zu staubig ist und der mehr nach Wasser lechzt, für den gibt's einen U-Boot-Thriller von Todd Robinson ("The Legend of Billy the Kid", "Lonely Hearts", "Amy Cook: The Spaces in Between"). In "Phantom" kriegt es Captain Ed Harris ("Enemy at the Gates", "A History of Violence", "Gone Baby Gone") mit einer Meuterei zu tun, die einen Krieg auslösen könnte. Neben ihm spielen David Duchovny ("Akte X", "Evolution", "Californication"), William Fichtner ("Heat", "Black Hawk Down", "The Dark Knight"), Lance Henriksen ("Aliens", "Millennium", "Alien vs. Predator") und Sean Patrick Flanery ("The Boondock Saints", "The Dead Zone", "Powder") mit.
Montag, Oktober 15, 2012
Kurzreviews September/II/2012
Im zweiten Teil des Septembers war ich mehr mit Arbeit und Serien beschäftigt und habe aus dem Grunde die Reviewliste Restmonat September ausfallen lassen. Deswegen präsentiere ich wiederum die 8 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Rest-Monat September und bisher im Oktober seit der letzten Liste gesehen habe:
Les Misérables - Gefangene des Schicksals (Teil 3) (2000)
Das Charakterspektrum erweitert sich und ändert viele Bezugssysteme untereinander. Gleichzeitig findet sich die gesamte Dramatis Personae in Paris zur Katastase zusammen. (7,5/10)
Tatort: Borowski und der stille Gast (2012)
Christian Alvart versucht sich abermals an einem zugegeben sehr interessanten Serienmörder, den er indes nicht sonderlich interessant in Szene setzt. Lars Eidinger macht hingegen einen wirklich hervorragenden Job. (5,5/10)
Captain America - The First Avenger (2011)
Die Charakterentwicklung, die Reise vom Schwächling mit aufrechtem Charakter zum Superhelden, bietet nichts neues, ist aber routiniert genug. Und dank dieses ersten Drittels funktioniert der Film, denn alles danach wirkt beliebig, durchschaubar, misst jede Epik und eine nachvollziebare Dramaturgie. (6,5/10)
Der Teufel von Rudow (2002)
Auch die Deutschen können Trash! Mit einem absurd komischen Lara-Croft-Verschnitt, einem mehr unfreiwillig komisch denn gruseligen Setting und - nicht zu vergessen - einer Verfolungsjagd auf einem Spielplatz! (3/10 auf einer Trash-Skala)
Krull (1983)
Wundervoller Fantasyfilm, nicht ganz originell, aber von fantastischem Flair und schönen Landschaftsaufnahmen, sowie den einprägsamen Figuren beseelt. (8/10)
Born to Fight (2004)
Hier geht es ordentlich zur Sache: der Mittelteil akkumuliert den Hass gegen die Antagonisten, um sich im Finale in einem überlangen und maßlos übertriebenen, nichtsdestotrotz kreativen Actionfeuerwerk zu entladen. Ein spaßiges Chaos für Action-Geeks. (7/10)
The Raid (2011)
Begnügt sich plottechnisch tatsächlich mit dem Minimum des Nötigen, gleicht das dafür mit beeindruckenden Martial-Arts-Sequenzen en mas aus, in der sich die äußerst agilen Darsteller auch äußerst brutal bearbeiten. Damit das nicht zu sehr ermüdet, wendet Gareth Evans ein, zwei Tricks an. Das hilft noch, jeder Folgeteil benötigt indes mehr als pure Schlägerei. (7,5/10)
Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen (2009)
In Unkenntnis des Originals. Werner Herzog gibt Nicolas Cage freie Hand in seinem Kinski-Chargier-Modus, was gewiss nicht von ungefähr kommt, und setzt seinen absolut liederlichen Hauptcharakter daneben apart abwegig in Szene. Ein kurioses Unterfangen. (6,5/10)
8 - 6,4 (51,5)
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Samstag, Oktober 13, 2012
Nachschlag No. 16: der Calmund-Psycho
Nachdem es zum TV-Hitchcock-Biopic bereits einen Teaser gab, hat Fox inzwischen einen Trailer zum Calmund-Hitchock Anthony Hopkins rausgebracht. Und was soll ich sagen: sieht einfach super aus.
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Freitag, Oktober 12, 2012
Skyfall by Adele
Inzwischen ist der Bond-Song von Adele ja raus. Heißt wie der Film "Skyfall". Er ist ein wenig einschläfernd, aber er klingt zumindest wieder mal nach Bond-Song. Insofern schmählert er nicht meine freudigen Erwartungen hinsichtlich des Jubiläums-Bond.
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Donnerstag, Oktober 11, 2012
A Good Day To Blog Hard
Eine zeitlang war ich abermals Blog-abstinent, was u.a. damit zusammenhängt, dass ich viel arbeiten musste und danach meine Motivation für das Internet stagnierte. Aber dafür sammeln sich in der Zwischenzeit ja einige Themen an, über die man bloggen kann. Z.B. der Trailer zum mittlerweile fünften "Die Hard"-Teil, "A Good Day To Die Hard". Natürlich mit Bruce Willis, diesmal unterstützt durch John McClane Jr., dargestellt von Jai Courtney ("Spartacus"). Auch Mary Elizabeth Winstead spielt wieder mit und laut IMDB geben sich ebenfalls Patrick Stewart, Cole Hauser und Sebastian Koch die Ehre. Das alles unter der Regie von John Moore ("Flight of the Phoenix", "The Omen"-Remake, "Max Payne"). Worum geht's? Russland! Das hatten wir doch auch schon lange nicht mehr...
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Okami Itto
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Donnerstag, September 20, 2012
The Hobbit +
Ein schöner neuer Trailer zum ersten (von leider dreien) Hobbit-Filmen mit tatsächlich jeder Menge neuem Bildermaterial. Sieht gut aus.
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Okami Itto
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Samstag, September 15, 2012
Kurzreviews September/I/2012
Hiermit präsentiere ich wiederum die 9 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich bisher im Monat September gesehen habe:
Der aus dem Regen kam (1969)
Ausgeklügeltes psychologisches Katz und Maus-Spiel, das allerdings mehr durch aparte Neugierde denn Spannung das Interesse aufrecht erhält. Dafür sind beide Protagonisten, sowohl Charles Bronson als auch Marlène Jobert zu nebulöse Charaktere. (6,5/10)
Vernetzt - Johnny Mnemonic (1995)
Zu Beginn präsentiert uns Robert Longo noch ein reizvolles Sci-Fi-Setting, mit der Zeit zerfranselt sich die Story jedoch in inspirationslose, unaufgeregte Action-Langeweile. (3,5/10)
Lifeforce - Die tödliche Bedrohung (1985)
Atmosphärischer Sci-Fi-Horror von Tobe Hooper, der inbesondere gegen Ende an apokalyptischem Flair zunimmt. Toll: die Musik. (7/10)
Arn - Der Kreuzritter (Teil 6) (2010)
Im Finale gibt's noch mal ordentlich Schlachtgetümmel und das einzig denkbare Ende, wenn man die Geschichte von jemandem erzählt. Das dies wenig rührt, liegt weiterhin an der mageren Charakterisierung. (6/10)
Les Misérables - Gefangene des Schicksals (Teil 1) (2000)
Die Vorlagentreue geht zu Ungunsten einer dramaturgischen Straffung, liegt bleischwer über jedem Bild, aber dafür ist Victor Hugos Klassiker auch ein außerordentliches Werk, dass man ungern kürzen möchte (was die Deutschen indes nicht aufgehalten hat). (7/10)
Armored (2009)
Als Remake ganz in Ordnung, selbst wenn es mit dem Original nur noch lose das Thema gemein hat. Das Entscheidene, die Stimmung der Vorlage, verpasst der Film dadruch. Dafür ist Nimród Antal sichtlich darum bemüht, das Maximum an Spannung aus dem ordentlichen Thriller rauszuholen. (5/10)
Die Exposition ist überwunden, das Drama nimmt Gestalt an. Und je mehr sich das Geschehen abzeichnet, umso fesselnder wird es. (7,5/10)
Die Weber (1927)
Definitiv kein deutscher Potemkin, etwas steif erzählt und inszeniert, bisweilen sogar arg dick aufgetragen. (6/10)
The Cabin in the Woods (2011)
Zu Beginn noch aufgelockerter Meta-Horror, wird Joss Whedons und Drew Goddards Genrefest gen Finale zu einer Mordsgaudi, die allerdings auch nie mehr ist, kein Novum, keine Innovation und kein endgültiger Genre-Kommentar, zu dem ihn viele gerne zu stilisieren pflegen. (7,5/10)
9 - 6,2 (56,0)
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Okami Itto
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Dienstag, September 04, 2012
So, ab morgen geht es abermals in den Urlaub, wenn mit 4 Tagen auch nur kurz bemessen. Diesmal ist Brüssel unser Reiseziel, damit ich mich endlich von meiner negativen Begegnung mit Belgien zu Schulzeit befreien kann. Ob meine belgische Katharsis stattgefunden hat, erfahrt ihr dann (hoffentlich) ab Sonntag - und ich grüße Tim und Struppi von allen Comicfans!
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Okami Itto
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Samstag, September 01, 2012
Kurzreviews August/2012
Hier die 31 Filme (ausgeschlossen Serien und Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe), die ich im Monat August gesehen habe:
Sissi (1955)
Wie man einen Österreichurlaub gen Bad Ischl beginnt: schmalg, schmachtig, zuckersüß und mit einem Shot für jedes "Sissi!" (6/10)
Der Mann mit der Todeskralle (1973)
Der Bond unter den Bruce-Lees guckt sich am besten Weg, in erster Linie wegen der obercoolen Martial-Arts-Legende höchselbst. Persönlich mag ich Lee's vorherige Filme lieber, was dem hohen Unterhaltungswert keinen Abbruch tut. (7/10)
Eine amerikanische "Zatoichi"-Variante klingt in der Theorie schon eher kurios. Rutger Hauer als blinder Katana-Schwinger vermag überdies kaum den Eindruck des Anarchronismus zu bannen, während die überschwänglich nervige Rotzblage ebenso wenig Sympathie für sich wecken kann und die Action an sich wirkt bisweilen arg steif. (5/10)
Operation: Broken Arrow (1996)
John Woo goes to Hollywood: gnadenlos peinliche Dialoge, ordentliche Action-Szenen und John Travolta im Chargier-Bösewicht-Modus. Macht Spaß, auch mit einem vollends blassen Christian Slater. (6/10 auf einer B-Action-Skala)
Belly of the Beast - In der Mitte einer bösen Macht (2003)
Jede Menge urig-komische Seagal-One-Liner, die sein Image gut zusammenfassen, ergänzen die einseitigen, aber ordentlich inszenierten und gekonnt gewisse Mängel kaschierenden Kampfszenen. (6/10 auf einer B-Action-Skala)
Octalus - Der Tod aus der Tiefe (1998)
Mich vermag Stephen Sommers Ozean-"Aliens" der Marke Edel-Trash unvermindert gut zu unterhalten. Treat Williams gibt einen kernigen Anti-Helden, Famke Jannsen sieht (hö hö hö) man doch immer gern und ich habe sogar meinen Spaß an Kevin J O'Connor. Das Monsterchen ist gar besser animiert, als ich es stets in Erinnerung habe. (7/10 auf eienr B-Movie-Skala)
Terror Trap - Motel des Grauens (2010)
Was für ein Bescheuertes... Dingsda. Bei diesem schlechten "Hostel"-"Vacancy"-Epigone hatte ich durchweg das Gefühl, Dan Garcia kommt sich noch frisch und avantgarde vor, während man dem unsympathischsten Protagonisten-Päarchen ever jedwede Qual wünscht, die ansonsten den Überlebenden vergleichbaren Horrormaterials zuteil wird. Das der Film darüberhinaus Michael Madsen und Jeff Fahey verschenkt... will sowas wirklich jemand sehen? (1,5/10)
Fish Tank (2009)
Das Ergebnis einer minimalisierten, um jeden reißerischen Effekt und Zurschaustellung bigotter Betroffenheit reduzieren Darstellung, fällt weit authentischer und ergreifender aus. Andrea Arnold macht keine Versprechungen oder Hoffnungen auf einen Auf- oder Austieg. Auf ihre vortreffliche Hauptdarstellerin Katie Jarvis fokussiert und ohne Ausschweifungen erzählt, wird ihr Film damit zu einem idealen Vermittler. (8/10)
Into the Sun - Im Netz der Yakuza (2005)
Steven Seagal legt sich mit der Yakuza, den Triaden, Tong und weiß ich nicht wem an. Wer hätte gedacht, dass das derart dialoglastig ausfallen würde. Obgleich die Antagonisten durch Bank weg kapriziöse und einprägsame Gestalten sind, erweist sich das Geschehen letztendlich als ödes Geplänkel mit verbesserungswürdigen Actioneinlagen. (4/10 auf einer B-Action-Skala)
Arn - Der Kreuzritter (Teil 1) (2010)
Wirkt wie eine stark verkürzte Hohlbein-Verfilmung, macht nichtsdestotrotz in seiner bemühten Historienschinkenart irgendwie Spaß. (5/10)
Arn - Der Kreuzritter (Teil 2) (2010)
Und dann wird's schmalzig. Nach dem vielversprechenden Anfang im Duell, widmet man sich der "tragischen" Liebesgeschichte, die so gar nicht berühren will. Immerhin geht ein Teil flott vorbei. (4,5/10)
Der Tod kennt keine Wiederkehr (1973)
Robert Altmans verquere Genre-Parodie unterhält zu Beginn prächtig, nicht zuletzt wegen Elliott Goulds aparten Gegenkonzeption des Hard-Boiled-Detektiv, in seiner Überlänge verliert der Film letztendlich seine Triebkraft. (6/10)
Cruising (1980)
In klischeeträchtig durchchoreografierten Schwulenbarszenen, die keine Gelegenheit der Abnormitätsdarstellung auslassen, sucht Al Pacino mehr unberührt denn berührt einen Mörder. Wie pervers muss ein Schwuler sein, um eine hollywood'sche Huldigung zu erfahren? (3,5/10)
Die Drei Musketiere (1948)
Für mich Off-the-Limits, da steckt einfach eine Menge Kinheitserinnerung drin und Kostümfilmen bin ich bekannterweise grundsätzlich erlegen. Zwar wirkt die Adaption teils übereilt, dafür nimmt nach einem leichten Einstieg die dramatische Densität konsequent zu. Und die Fechtszenen finde ich selbst heute noch grandios. (8/10 mit Kindheits-Nostalgie-Bonus)
Nacht des Jägers (1955)
Stilistisch Avantgarde und formell wundervoll, inhaltlich hingegen irritierend in seiner unentschlossenen Religionsperspetive und der sich verlaufenden Handlung. Da kann ich einfach nicht die Regie und die Bilder genießen. (6/10)
Polizeiruf 110: Cassandras Warnung (2011)
Mit einer dringend notwendigen Experimentier-Freude wagt sich Dominik Graf an die deutsche Ausgabe eines Neo-Giallos, bricht mit Konvention und stellt den klassisch-deutschen Krimi auf den Kopf. Man muss den Regisseur für seinen Wagemut bewundern, das Experiment aber nicht mögen. (7/10)
Arn - Der Kreuzritter (Teil 3) (2010)
Auch in Jerusalem wird es nicht so wirklich aufregend, das plötzliche Auftauchen unbekannter Charaktere hilft nicht bei der notwendigen Charakterisierung der Hauptfiguren. Immerhin gibt es ein bisschen Kreuzritteraction. (4,5/10)
Kiss Kiss Bang Bang (2005)
Schwungvolle, vor Ideen überbrodeln, mit einer Menge Meta-Esprit und gelungen Gags versehen Groschen-Romane-Krimi-Hommage, sowie bestens aufgelegten Hauptdarstellern. (7,5/10)
Stolz und Vorurteil (2005)
Von Joe Wright erfrischend inszenierte Jane Austen Schmacht-Klassiker, ach so wundervoll gespielt, insbesondere Keira Knightley darf hier wirklich zeigen, was sie kann. Romantisch, doch nicht kitschig. (7,5/10)
To Rome with Love (2012)
Woodey Allen reiht belanglose, unzusammenhängende Episodengeschichten vor der Kulisse Roms aneinander, was als Feel-Good-Komödie alle Male taugt, darüberhinaus jedoch keinen größeren Wert bietet. (5/10)
Als das Meer verschwand (2004)
Die Vergangenheit holt desolate Menschen mit verpufften Träumen ein. Ein Film, in dem man vergeblich nach Hoffnung sucht und sollte man sie doch findet, wird sie unmittelbar wieder zerstört. Distanziert inszeniert von Brad MacGann (R.I.P.) und großartig gespielt. (7,5/10)
Arn - Der Kreuzritter (Teil 4) (2010)
Endlich gibt es sowas wie Dramatik und Action, darf sich aber ruhig noch steigern. (6/10)
Ator - Herr des Feuers (1982)
Barbariger Fantasytrash mit Kultpotential, mit vielen hanebüchenen und unfreiweilig komischen Ideen. So machen Barbaren Spaß! (7/10 auf einer Trash-Skala)
Fearless - Jenseits der Angst (1993)
Peter Weir folgt den Überlebenden eines Flugzeugabsturz und den psychologischen Auswirkungen ihres Nahtoderlebnis. Das bedeutet natürlich ein sehr langsames Erzähltempo und sehr anstrengende Protagonisten, deren schleppende Katharsis kaum wie eine Erlösung wirkt. Eine schwierige Aufgabe für die Darsteller, die diese hervorragend meistern. Das Ende wirkt hingegen arg dick aufgetragen. (7/10)
Cash Truck - Der Tod fährt mit (2004)
Kühler Thriller ohne übermenschlichen Protagonisten oder Helden, der sich langsam entfaltet und böse endet. (7/10)
Red Eagle (2010)
Die thailändischen Ausgabe eines Superhelden krankt an seiner löchrigen, schwach geschriebenen und unzusammenhängenden Geschichte, wie an den spärlichen, meistens unspektakulären Actionszenen. (3,5/10)
Martyrs (2008)
Für mich immer noch unerträglich anzugucken. Ob das nun provokative Kunst oder hinter prätentiöser Pseudointellektualität versteckter misogyner Torture Porn ist, muss jeder persönlich mit sich ausmachen. (keine Bewertung)
Ein Zombie hing am Glockenseil (1980)
Der große transalpine Zombieklassiker von Lucio Fulci. Deutlich dated, naheuzu lächerlich inkohärent, selbst wenn man Fulci zu Gute halten könnte, dass er zumindest veruscht, Atmosphäre aufzubauen. Zusammen mit der zum Himmel schreiend komischen Synchro und der Musik ein großer Party-Spaß. (6/10 auf einer Trash-Skala)
Osombie (2012)
Langweilig. Mehr zu sagen, wäre eine reine Verschwendung an Zeit und Worten. (1,5/10)
Arn - Der Kreuzritter (Teil 5) (2010)
Ab hier kriegt man den Eindruck, dass die Geschichte erst richtig anfängt - und das ist der vorletzte Teil. (5,5/10)
Rapid Fire - Unbewaffnet und extrem gefährlich (1992)
Brandon Lee darf sich unter der Regie von Routinier Dwight H. Little mit der Mafia und im großen Finale sogar mit den Tongs prügeln. Zwar nicht überragend spektakulär, aber durchweg unterhaltsam. (6,5/10)
31 - 5,6 (172,5)
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Montag, August 27, 2012
Die wöchentliche Enthaltsamkeit
Ein Abeneteuerurlaub in Österreich hielt mich kurzzeitig von der Blogpflege ab, weswegen sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen haben mag (siehe auch "Skyfall"-Trailer (gefixt) - danke Blogger: wenn ich ein Youtube-Video einbette, möchte ich es bitte auch am Erscheinungstag im entsprechenden Artikel sehen), Kommentare noch spärlicher ausfielen als sonst und natürlich keine halbmonatgie Reviewliste das Blogger-Tageslicht erblickte (folgt in einer einheitlichen August-Liste). Aber jetzt bin ich erholt und frisch wieder am Werk und mache mich auf Suche, nach allem, was ich in der einen Woche an Internet-Reizüberflutungs-Abstinenz verpasst habe.
Auf die Welt losgelassen von
Okami Itto
Der Wahnsinn begann um
12:29 PM
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