Dienstag, Mai 17, 2016

Kurzreviews Mai/I/2016

Hiermit präsentiere ich wiederrum die 7 Filme und 4 Serienstaffeln/-specials (ausgeschlossen Filme, die ich mich nicht im Stande sehe zu bewerten, weil ich sie z.B. nur zum Einschlafen gesehen habe und noch nicht beendete Serienstaffeln), die ich bisher im Monat Mai gesehen habe:


Serien-Staffeln
The IT Crowd (Series 1-3) (2006-2008) - (9-9,5)
Magnum (Season 7) (1986-1987) - (6-7,5)

Filme
Die Jugger - Kampf der Besten (1989)
Von den Juggern geht eine merkwürdige Faszination aus (dachten sich wahrscheinlich auch die Gründer des gleichnamigen, vom Film inspirierten Sports). Er ist kein sonderlich spektakulärer Film mit recht einfacher Dramaturgie und eher plumpen Action-Szenen, jedoch die endzeitliche Atmosphäre, der staubige, rohe Wettkampf und die rustikalen Charaktere mit ihren einfachen Ambitionen, sowie der in seiner gewalttätigen Simplizität merkwürdig anziehende (nicht-mehr-)Fantasie-Sport entwickeln eine absonderliche Sogwirkungen. Kurioses Vergnügen. (B-Movie-Skala: 7)

Lunchbox (2013)
Ritesh Batra ist zu Gute zu halten, dass er einen interessanten Mittelweg gefunden hat, seine Geschichte, sowohl dem bebildert Kulturraum verhaftet, darüber hinaus noch eine universelle Gültigkeit und Empathie auf sich vereinbarend, wirkt unabhängig von lokalen Exklusivitäten und Grenzen überwindend. Letztlich sind es seine Darsteller, die an den Film fesseln und weniger die Geschichte, der nicht allzu viel einzufallen scheint, damit jedoch wenigstens stark charakterbezogen und leise für sich spricht. (7)

Red Rock West (1992)
Unterhaltsame Mischung bestehend aus Noir, Thriller und schwarzem Humor, nicht sensationell aufregend, doch spannend und wendungsreich. (6,5)

Angry Birds - Der Film (2016)
Sicher keine bahnbrechend originelle Franchise-Verwurstung und für einige bestimmt mit Hass-Potential - aber aus meiner Sicht, jemand, der den Trailer eigentlich schon ganz witzig fand, hat der Film für sich genommen das eingelöst, was er verspricht: Humor auf einfachem Niveau, zwar kindgerecht, doch mit Spitzen für ein erwachsenes Publikum, gespickt mit amüsanten popkulturellen Seitenhieben, ohne jemals den Grad an Aufdringlichkeit etwa der "Shrek"-Verfilmungen zu erreichen, fantasievoll animiert und konzipiert, temporeich in den Action-Szenen, hier vielleicht etwas zu hektisch. Mir gefiel zudem, dass der Hauptcharakter keine 180°-Veränderung seiner Persönlichkeit durchzumachen, im Wesentlichen seiner Natur treu zu bleiben hatte. Kurzum: ganz nett. (6)

Unternehmen Petticoat (1959)
Gute aufgelegte Stars in einer locker-flockigen Klamotte, sehr, sehr dated, von dem Frauenbild reden wir gar nicht erst. (6)

Extrablatt (1974)
Billy Wilders Abrechnung mit dem Sensationsjournalismus, gewürzt mit Seitenhieben auf opportunistische Politik, gewohnt temporeich, bitter-witzig in einem Maße, dass einem das Lachen manchmal im Halse stecken bleibt, mit scharfen Dialogen, sowie seinem Traum-Duo Jack Lemmon und Walter Matthau. Ganz, ganz wunderbar! (8)
Eine Familie zum Knutschen (1986)
Bereits lange vor den New Kids und RTL kokettierte Dick Maas mit dem Element des Asozialen, setzte es in einen deutlich überzeichneten Kontrast gegenüber dem biederen Vorstadt-Spießertum, allerdings halten sich Humor-Grad und Sympathie-Empfinden in Grenzen, bemerkenswert ausschöpfen tut Maas das satirische Potential nicht. (5)






















7 - 6,5 (45,5)

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