Dienstag, November 22, 2011

David Yates fucks with Doctor Who

Ich liebe "Doctor Who". Zwar hat das Reboot mit der Staffelübergabe an Steven Moffat ("Sherlock", "The Adventures of Tintin") deutlich an Qualität eingebüst, nicht jedoch meine Leidenschaft. Ich kenne keine vergleichbare Science-Fiction-Serie, die mit soviel Fantasie und Kreativität gesegnet ist, von "The Hitchhiker's Guide" einmal abgesehen - und schließlich war Douglas Adams auch mal Autor bei den alten Whos.Ich mag David Yates nicht. Wer nichts mit diesem Namen anfangen kann: David Yates ist der Regisseur, der seinen disignierten Platz für die letzten 4 Potterverfilmungen übernommen hat. Warum ausgerechnet der Brite die Reihe beenden durfte, die immerhin von kompetenten Kino-Regisseuren aufgebaut wurde, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Schließlich kann das wohl überaus gute Verständnis zwischen ihm und den jugendlichen Hauptdarstellern doch nicht als Legitimation gelten. Oder vielleicht doch. Denn wie wir wissen: Können zählt nicht soviel wie die richtigen Connections.Wie auch immer: es hat sich gerächt! "Harry Potter und der Orden es Phönix" war eine mittlere Katastrophe und obwohl danach ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen war, hatten die Filme deutlich an Qualität, namentlich großen Kinomomenten, eingebüßt. Yates ist es nicht gegeben, große Kino zu produzieren.Und jetzt darf der Mann doch tatsächlich einen "Doctor Who"-Kinofilm (den anderen "Doctor Who"-Film habe ich übrigens bisher gemieden) drehen. Natürlich separiert von der aktuellen Serie (inzwischen) mit Matt Smith, also mit einem neuen, ganz anderen Doktor. Er und die BBC sind zur Zeit auf der Suche nach geeigneten Autoren und wollen sich immerhin 2-3 Jahre Zeit lassen, um das Projekt richtig anzugehen. Dann sei bloß zu hoffen, dass der Mann sich die Zeit nimmt und die Sache mit der Regie endlich mal in den Griff bekommt.

Kommentare:

Butterbemme hat gesagt…

Ich hoffe auf Verschiebungen ohne Ende.

Patrick hat gesagt…

Magst du denn dann die letzten 4 Potter Teile auch nicht?

Okami Itto hat gesagt…

Den "Orden des Phönix" fand ich damals im Kino ganz schlimm, danach wurde es zwar besser, aber David Yates ist einfach kein guter Regisseur und das schlägt sich in allen "seinen" Potter-Filmen nieder. Die blieben weit hinter ihrem Potential zurück. Das ist schade, denn ich mochte die ersten wirklich gerne. Mit Yates war es dann bloß noch trivialer Fantasy-Mainstream. OK, waren die Vorgänger auch, aber die hatten wenigstens noch "Kino-Feeling"